Monthly Archives: September 2017

27Sep/17

Kommentar zu [vodcast] Mobile, Social, Smart and Media Driven – The Way Academic Net-Generation Has Changed Within Ten Years #research #tugraz von [publication] Mobile, Social, Smart, and Media Driven The Way Academic Net-Generation Has Changed Within Ten Years #netgeneration #digitalnatives – e-Learning Blog

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

[…] Has Changed Within Ten Years„. The presentation has been recorded and can be find here. […]
26Sep/17

Innovation in education: A glossary

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Nützlich! Fast 50 Begriffe werden kurz und knapp vorgestellt, aufgeteilt in „trends in pedagogy“ und „trends in educational technology“ (mit fließenden Übergängen). Und ich habe kaum etwas vermisst von dem, was heute in Trendberichten behandelt wird. Die Autoren schreiben: „OER, VR, IoT, CBE… This glossary of educational innovation seeks to be a guide for teachers who want to keep up with emerging trends (and buzzwords) in pedagogy and educational technology.“ Hier eine Kostprobe:

„Badges and Microcredits
Badges are a mechanism for granting a certification to students for informal learning in the form of microcredits. Students can gather, organize and publish them to demonstrate their skills and achievements, in different websites, such as social networks, professional networks, and virtual communities, among others.“

Observatory of Educational Innovation/ Tecnológico de Monterrey, 26. September 2017

Bildquelle: Dan Taylor-Watt (Flickr, CC BY 2.0)

26Sep/17

The Pedagogic Architecture of MOOC: A Research Project on Educational Courses in Spanish

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Aus den Forschungslaboren: Die Autor*innen haben sich einmal systematisch die MOOCs angeschaut, die 2015/16 zu pädagogischen Themen auf Spanisch erschienen sind. 36 Kurse auf fünf Plattformen haben sie gefunden und ihr Konzept, ihren Aufbau sowie die eingesetzten Medien und Tools betrachtet. Natürlich haben auch sie viele vertraute Elemente wiedergefunden, die man heute gemeinhin mit dem Label „xMOOC“ verbindet, „… such as the widespread use of traditional methodology based on video lessons (the “talking head” model). Communication tools are clearly underused and evaluation based on the use of questionnaires is dominant“. Aber von Kurs zu Kurs berichten sie im Detail auch wieder von vielen Unterschieden und Varianten.

Abschließend lassen die Autor*innen keine Zweifel aufkommen, dass sie das Potenzial dieses Lernformats in konnektivistischen Ansätzen sehen. Dahin gehen auch ihre Empfehlungen, was zukünftige Studien und die Weiterentwicklung von MOOCs betreffen:

„Although in all of the courses traditional methodology predominates, it paves the way for more active methodologies, aimed at the creation of learning communities that strengthen learning feedback between the individual and the network. It is important to seek remixing and learning through the organisation of tasks that require more applied work and the organisation of authentic exchanges of ideas and experiences through the different communication tools available on the platforms that host the courses and also those available externally. As some studies have suggested, it is essential that beyond the possibility of connecting to a greater number of people we seek and design strategies aimed at promoting interaction between participants in these types of experiences.“

Elia Fernández-Díaz, Carlos Rodríguez-Hoyos und Adelina Calvo Salvador, The International Review of Research in Open and Distributed Learning (IRRODL), Vol 18, No 6 (2017)

25Sep/17

Mathe büffeln am PC. Wie beeinflussen die Medien das Lernen?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Bitte einmal in diese Folge der Reihe „SWR2 Wissen: Aula“ reinhören. In ihr schildert Hans W. Giessen, Informationswissenschaftler an der Universität des Saarlandes, was wir heute über das mediengestützte Lernen wissen. Dabei arbeitet er sich an einer Aussage des US-amerikanischen Psychologen Richard Clark ab, der 1983 behauptet hatte, „dass das Medium, mit dessen Hilfe Lerninhalte vermittelt werden, vermutlich keinen Einfluss auf das Lernen selbst habe“. Eine Steilvorlage für den Autor, der in der Folge viele einzelne Studien zitiert und ein differenzierteres Bild entwirft: je nach Lernertyp, nach Mediencharakteristika, nach investierter Zeit und nach Thema kann das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen, werden Lernende unterstützt oder eben nicht.

Vorneweg: So richtig packen kann mich die Bildungsempirie auch hier nicht. Denn bei jeder Studie und bei jedem Befund, der angeführt wird, möchte ich wissen, was die Projektleiter eigentlich unter „Lernen“ verstehen, wie groß und ausgewählt ihre Zielgruppe war, was eigentlich untersucht wurde, usw. Hinzu kommt, dass schon die zentrale Fragestellung der Sendung impliziert, dass es heute immer noch ein Lernen mit und ein Lernen ohne Medien gibt. Dass aber unser Alltag, unser Lernalltag, in weiten Teilen bereits digitalisiert und medialisiert ist, bevor Pädagogen sich an ihre Konzepte setzen, geht in dieser Sendung etwas unter.

Aber das alles mal beiseite. Wenn man sich die 30 Minuten anhört, wird man nämlich schnell merken, dass hier Form und Inhalt nicht zusammenpassen. Studien zu zitieren, Namen von Autoren aufzuzählen und Ergebnisse wiederzugeben, bei denen auch die Nebensätze wichtig sind, schöpfen die Möglichkeiten des Mediums Radio (oder Podcast) nicht aus. Spannender wäre es vielleicht gewesen, dass Thema in einem Dialog aufzunehmen und vielleicht auch den einen oder anderen empirischen Befund kritisch zu hinterfragen.
Hans W. Giessen, SWR2 Wissen/ Aula, 24. September 2017

25Sep/17

Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext #OER #MOOC #imoox #gmw17

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

m Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) haben wir einen Beitrag zu „Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext“ verfasst.

Zusammenfassung:

Dieser Beitrag beschreibt den Remix und die Adaption von vorhandenen Lern-und Lehrmaterialien für ein anderes Lernsetting. Grundlage dafür sind offen lizenzierte Materialien, also Open Educational Resources (OER). Ein vorhandener MOOC der Plattform imoox.at, wurde für ein anderes Lernsetting adaptiert. Dabei geht es konkret um die Anpassung und Übertragung in ein offenes Unterrichtssetting im Schulkontext. Im Fokus der Arbeit steht das didaktische Design eines offenen Unterrichtssettings auf Grundlage von existierenden Materialien eines MOOC (für “ massive open online course “ , also Online-Kurs für sehr Viele), also das didaktische ReDesign bzw. die Re-Didaktisierung von vorhandenen Open Educational Resources in ein anderes Lehr-Setting und die anschließende Veröffentlichung der neuen Open Educational Resources. Dies wird anhand eines ReDesign -Modells vorgestellt und umgesetzt.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Höllerbauer, B., Ebner, M., Schön, S., Haas, M. (2017) Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext. In: Bildungsräume, Igel, C. (Hrsg.), Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Waxmann, S. 177-189

22Sep/17

Mein Wochenausklang: Köln, Pepper & Tobi

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine nervende Erkältung und zwei Reisen haben dazu geführt, dass es diese Woche weniger Beiträge und Kommentare als sonst gibt. Apropos Reisen: Eine hat mich am Mittwoch nach Köln auf die Zukunft Personal geführt. Dort hatte ich wieder versprochen, in der Blogger Lounge aufzutreten und etwas über den Corporate Learning 2025 MOOCathon zu erzählen. Geliefert habe ich, aber der Lärmpegel der Lounge inmitten der Messehalle war beachtlich und die Resonanz auch sehr überschaubar. Ich glaube nicht, dass ich mir das im nächsten Jahr noch einmal antun werde.

Ich habe natürlich vor Ort die Gelegenheit genutzt, um mich auch auf dem Trendforum Corporate Learning & Working umzuschauen. Als ich dort ankam, stieß ich gleich auf Jürgen Handke, der sich mit seinem Roboter „Pepper“ bereits warmlief. Überhaupt stand die ganze Sektion des Trendforums am Dienstag im Zeichen von Künstlicher Intelligenz und Robotern in der Bildung. Allerdings blieben auch hier die meisten Stühle leer. Ich vermute ja, dass Interessierte KI und Bots vorrangig in den Bereichen HR Services, HR Recruiting & Consulting und HR Software & Hardware gesucht haben. Wenn überhaupt. Wie es bei Jürgen Handke später aussah, habe ich leider nicht mehr mitbekommen, da sich unsere Auftritte überschnitten. Aber er hat mir noch zugerufen, dass er das Thema bereits in einen MOOC übersetzt hat, der am 15. Oktober beginnt („Humanoide Roboter in der Bildung“)!

Und dann habe ich noch mit einem Auge gesehen, dass in Köln auch ein EdTech-Unternehmen ausgezeichnet wurde. everskill aus München gewann nämlich den HR Innovation Award in der Kategorie „Training & Learning“. Was bietet everskill? Nun, in der FAZ („Apps, Bots und Algorithmen“) ist zu lesen: „So führte das Start-up „Everskill“ den Bot „Tobi“ vor, der Mitarbeiter sechs Wochen lang an die Inhalte ihrer letzten Schulung erinnern kann. Nach einem Training für besseres Arbeitsplatzmanagement sagt Tobi zum Beispiel täglich Bescheid, dass man sich vorgenommen hatte, die E-Mails besser zu sortieren. Er kann zu diesem Zweck eine kurze Erinnerung aufs Smartphone schicken oder den Mitarbeiter anrufen.“ Spontan hätte ich diese Funktion ja mit einer Lernplattform in Zusammenhang gebracht, aber vielleicht ist das schon ein Zeichen meiner Betriebsblindheit.

Nächste Woche wartet dann das Corporate Learning Camp in Frankfurt. Sicher eine gute Gelegenheit, um diese Themen weiter zu diskutieren.

Bildquelle: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de (Wikipedia)