All posts by Martin Ebner

13Jan/20

Kommentar zu [workshop] Learning Management Systeme und Open Educational Resources #LMS #OER #tugraz von [workshop] Learning Management Systeme und Open Educational Resources #LMS #OER #tugraz | Weiterbildungsblog

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

[…] Hinter diesem Link stecken zwei mächtige Präsentationen, die Martin Ebner letzte Woche mit nach Luzern ans Institut für Kommunikation & Führung (IKF) genommen hat. Wer sich also für Learning Management Systeme (39 Slides) und/ oder Open Educational Resources (90 Slides) interessiert, findet hier jede Menge Stoff. Wer damit noch nicht genug hat, den erinnert der Autor an das „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“. Sicherheitshalber. Martin Ebner, E-Learning Blog, 11. Januar 2020 […]
19Dez/19

Kommentar zu [project] Digitale Kompetenzen für Studierende #dikos von Mathias Magdowski

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

Wir haben leider auch die Erfahrung machen müssen, dass es viel schwieriger ist, mit Online-Evaluationen gute Rücklaufquoten zu erreichen, selbst wenn man diese während der Präsenzphase durchführt, sie gut anmoderiert und den Studierenden genügend Zeit gibt.
Bei uns bekommen die Studierenden trotz Online-Evaluierung einen kleinen ausgedruckten Zettel mit einem QR-Code bzw. einer URL und einer TAN. Die zentrale Anforderung, Erzeugung, der Druck und die Verteilung der TAN-Zettel an die Lehrenden sind logistisch leider aufwendig. Früher hat jeder einfach eine passende Anzahl an Fragebögen ausgedruckt und per Hauspost zur automatisierten Auswertung eingereicht, die oft nach wenigen Tagen per E-Mail kam.
Weiterhin fehlt bei der jetzigen Umsetzung der Online-Evaluierung eine geeignete direkte Kontrolle der studentischen Beteiligung. Früher hat man in einer Veranstaltung mit 100 Studierenden 100 Papierbögen verteilt. Fast alle haben dann den Bogen ausgefüllt und die wenigen Unmotivierten wurden dann irgendwie vom Herdentrieb mitgerissen. Nach 10 bis 15 Minuten konnte man dann mindestens 80 ausgefüllte Evaluierungsbögen einsammeln und zur Auswertung weitergeben. Wenn man nur 40 Bögen bekommen hat, konnte man sich noch mal direkt an die Studierenden wenden und Gründe für die geringe Beteiligung diskutieren.
Jetzt verteilt man während der Lehrveranstaltung 100 TAN-Zettel und bitte die Studierenden herzlich zur Teilnahme an der Evaluation. Die holen dann schon ihr Handy raus, aber nicht notwendigerweise zur Evaluation, sondern für andere Aktivitäten (soziale Medien, Nachrichten, E-Mails, etc.). Als Lehrender hat man über den Evaluationsserver auch kein direktes Feedback, wie viele Studierenden denn jetzt gerade aktiv an der Befragung teilnehmen. Es ist auch leider nicht so, dass man direkt nach der Lehrveranstaltung eine Auswertung hat. Stattdessen bekommt man diese erst nach zwei bis drei Wochen zugeschickt und stellt man meistens fest, dass die Beteiligung nicht so gut war. Reagieren kann man dann meist nicht mehr.
Ob dafür die Qualität und Relevanz der tatsächlich eingereichten Online-Evaluationen besser ist, als in der Papiervariante, ist eine andere Frage. Sicher ist auch, dass die Online-Evaluation anonymer ist, weil man wirklich keine Handschrift erkennen kann.