Monthly Archives: September 2020

18Sep/20

Flipped Classroom: Mehr Zeit für Übungen im Unterricht

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Lehrende an Hochschulen sollten mit dem Prinzip des „Flipped Classroom“ heute eigentlich vertraut sein (was nicht bedeuten muss, dass sie es auch umsetzen). Aber in der Erwachsenen- und Weiterbildung spricht man eher von Blended Learning und tut sich generell noch schwerer, über eine einzelne Präsenzveranstaltung hinaus zu denken. Hier hilft der pragmatische Leitfaden von Sandra Schmid, in dem sie die Methode kurz vorstellt, Tipps zur Umsetzung präsentiert und auch auf wiederkehrende Herausforderungen eingeht. Gefallen haben mir auch die ja/nein-Leitfragen, um herauszufinden, ob die Methode für meine Veranstaltung „passt“.
Sandra Schmid, Lernraum Design, 14. September 2020

Bildquelle: Sandra Schmid/ Lernraum Design 

18Sep/20

CfP: „Hoppalas und Kuriositäten in der digitalen (Hochschul-)Lehre“ – fnma Magazin 03/2020

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das fnma-Magazin (Forum Neue Medien in der Lehre Austria) ist für die neue Ausgabe 03/2020 noch auf der Suche nach Beiträgen. Im Fokus stehen dabei „Hoppalas und Kuriositäten in der digitalen (Hochschul-)Lehre“. Statt Best-Practice-Beispiele möchte die Redaktion Erfahrungsberichte sammeln, die schwierige, unvorhersehbare oder sogar lustige Situationen schildern, die sich während des digitalen Sommersemesters in der Lehre ergeben haben. Redaktionsschluss ist der 01. Oktober.

17Sep/20

Online-Lehre 2020 – eine medienwissenschaftliche Perspektive

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„Diskussionspapier“ trifft den Kern des vorliegendes Dokuments (12 S.), geschrieben von AutorInnen der Foren Bildung und Digitalisierung der Gesellschaft für Medienwissenschaft. Es ist eine Sammlung von Thesen, Überlegungen und Fragen, über denen groß der Begriff „Reflexion“ bzw. „Medienreflexion“ steht. Die Kapitelüberschriften lauten zum Beispiel: „Dozierende lernen online, Studierende lernen online. Inwiefern müssen sie sich angesichts dieser Anforderungen neu erfinden?“ Oder: „Was sind geeignete Bildungsinfrastrukturen und warum müssen wir darüber reden?“

„Die Autor*innen werfen einen medienwissenschaftlichen Blick auf die Online-Lehre des Sommersemsters 2020. Dabei betrachten sie unter anderem den Unterschied von klassischen Hörsälen zu den neuen, virtuellen Lernräumen, die aber auch physische Elemente beinhalten. Dabei regen sie an, den Einsatz von Lehr-Lern-Plattformen kritisch zu diskutieren und insgesamt die Lehre mit andauernder Medienreflexion zu begleiten.“
Björn Bohnenkamp u.a., Hochschulforum Digitalisierung, Diskussionspapier Nr. 10, 17. September 2020

17Sep/20

Zoom-Fatigue – Drei Erklärungsansätze, warum Videokonferenzen so anstrengend sind

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wer sich mit Video-Konferenzen beschäftigt, in welcher Rolle und aus welcher Perspektive auch immer, wird dem Begriff der „Zoom-Fatigue“ schon einmal begegnet sein. „Zoom-Fatigue“ bedeutet: Man empfindet Video-Konferenzen als anstrengend bzw. anstrengender als Konferenzen vor Ort.

Johannes Moskaliuk hat – nach einem Blick in die Medien- und Kognitionspsychologie – drei Thesen gesammelt, die diese Beobachtung stützen können:
„1. Ständig das eigene Bild zu sehen erhöht die Selbstaufmerksamkeit. … 
2. Nonverbale Hinweisreize sind irreführend. Das macht Kommunikation anstrengend. …
3. Wir sind weder hier noch da. Köper und Geist passen nicht zusammen. …“

Er weist aber auch darauf hin, dass es sich beim Begriff „Zoom-Fatigue“ nicht um ein wissenschaftliches fundiertes Konzept handelt und eine empfundene „Zoom-Fatigue“ viele weitere (situative, technische, individuelle usw.) Gründe haben kann. Aber die vorgestellten Thesen bieten interessante Ansatzpunkte.
Johannes Moskaliuk, wissensdialoge.de, 15. September 2020

Bildquelle: Chris Montgomery (Unsplash)

17Sep/20

Messung medienpädagogischer Kompetenz von Lehrenden in der Weiterbildung

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die AutorInnen haben ein Modell entwickelt, um die medienpädagogische Kompetenz von Professionellen in der Weiterbildung zu testen. Dieses Modell wurde auch erprobt, und im Artikel werden Modell, seine Ableitung sowie die Ergebnisse des Tests vorgestellt und eingeordnet. Zur Vorwarnung: Es ist ein fachwissenschaftlicher Artikel, aber durchaus mit Referenzen auf aktuelle Stichworte wie das „European Framework for the Digital Competence of Educators“ (DigiCompEdu) oder GRETA
Bernhard Schmidt-Hertha, Karin Julia Rott, Ricarda Bolten und Matthias Rohs, Zeitschrift für Weiterbildungsforschung (ZfW) 43/ 2020, S. 313–329

16Sep/20

CfP: Hochschulen auf dem Weg zur hybriden Lehre? Forschung als Impuls für Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Rahmen der Cologne Open Science-Schriftenreihe „Forschung und Innovation in der Hochschulbildung“ (FIHB) soll ein Sammelband erscheinen, der nicht nur aktuelle Herausforderungen in der Praxis der Hochschullehre aufgreift, sondern auch die Rolle der Hochschuldidaktik für die hochschulische Organisationsentwicklung beleuchtet und zur kritischen Diskussion hochschuldidaktischer Forschungsansätze anregt. Die Herausgeberinnen laden bis 31. Oktober 2020 zur Einreichung von Abstracts ein.

16Sep/20

Braucht digitale Bildung eine Blockchain?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Andreas Wittke (TH Lübeck) ordnet die Frage dankenswerter gleich ein: Die Blockchain ist kein Thema für PädagogInnen! Aber sie kann eine digitale Infrastruktur bereitstellen, um das Management von Bildungsprozessen zu vereinfachen. Und das ist schon aus bildungspolitischen Gründen notwendig (Stichwort „internationale Mobilität der Studierenden“). Die Vereinfachung, so Andreas Wittke, greift vor allem an zwei Punkten des Bildungsprozesses: dem Eintritt (Identität, „Wer bist Du?“) und dem Austritt (Urkunde, „Was bekommst Du?“) aus der Hochschule. Weitere Details finden Blockchain-Fans in seinem aufgezeichneten Vortrag, gehalten im Rahmen der letzten MoodleMoot (24. – 27. August 2020).
Andreas Wittke, Moodlemoot DACH, 9. September 2020 (via YouTube)

15Sep/20

Stelle als Instructional Designer/in an der JLU Gießen zu besetzen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Justus-Liebig-Universität Gießen besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Instructional Designer/in im Bereich digitaler internationaler Lehre. Die Vollzeitstelle befindet sich in der Präsidialverwaltung, Stabsabteilung Akademisches Auslandsamt in enger Kooperation mit dem Hochschulrechenzentrum und ist bis 31.12.2022 (mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr) befristet. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung bis Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H). Bewerbungsfrist ist der 06.10.2020.