Monthly Archives: Juli 2017

29Jul/17

Lesetipp: Mehr als 0 und 1

Quelle: konzeptblog Autor: jowe

Ist ein Lesetipp noch sinnvoll für ein Sachbuch, das bereits 2016 erschienen ist, wie das Buch Mehr als 0 und 1 von Beat Döbeli? Den vielen – überwiegend sehr positiven – Besprechungen ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Da ich Beats Blog lese, kannte auch ich schon einiges, was in dem Buch angesprochen wird. Dennoch habe ich das Buch mit Gewinn gelesen, denn

  • wo sonst findet man die relevanten Diskussionspunkte zum Thema Schule und Digitalisierung so kompakt und kompetent auf den Punkt gebracht?
  • wo sonst findet man eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Argumenten Pro und Kontra ohne Polemik und Überhöhung?

Im Grunde nimmt Beat einiges vorweg, was in der Dagstuhl-Erklärung (mit dem Dagstuhl-Dreieck, siehe rechts) zur Bedeutung der informatischen und digitalen Bildung ausgeführt wird.

Das Buch möchte ich deshalb allen empfehlen, die sich vor Diskussionen zum Thema mit den Entscheidungsträgen (Eltern, Lehrern, Politikern) nochmal auf die (erwartbaren) Argumentationslinien wappnen wollen. Für mich ist es bei solchen Gelegenheiten immer hilfreich, zentrale Aspekte vorher Revue passieren zu lassen. Mit seiner klaren Gliederung, den kompakten Darstellungen und Zusammenfassungen ist Mehr als 0 und 1 dafür die ideale Grundlage.

26Jul/17

Meine Scratch2017BDX …

Quelle: konzeptblog Autor: jowe

Note for my English readers: You will find an English version of this blog post under My Scratch2017BDX …

Meine Beobachtungen und Notizen zur 10. International Scratch Konferenz, Bordeaux 2017

Letzte Woche besuchte ich die Scratch2017-Konference in Bordeaux. Es war das zweite Mal, dass ich die Gelegenheit hatte, die Scratch-Community zu treffen (nach der Scratch2015-Konference in Amsterdam). Ich hoffte natürlich, dass es genauso spannend und anregend wie in Amsterdam würde … und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich habe nicht vor, alle Vorrträge und Sessions zu beschreiben, die ich besuchte. Das waäre einfach zu viel. Ich beschränke mich auf die Höhepunkte.

Zunächst die Keynotes. Gleich bei der Eröffnung im Cap Sciences gab Brian Harvey einen kurzen geschichtlichen Abriss der Entwicklung von Logo über Srcatch bis hin zu Snap!. Dabei hob er die Möglichkeiten bereits der frühen Logo-Versionen hervor und benannte demgegenüber die Defizite von Scratch. Ich hoffe die Entwickler von Scratch 3.0 haben gut zugehört; ihre Schwerpunkte scheinen bisher woanders zu liegen, wie in der Scratch 3.0 Vorschau deutlcih wurde.

Visuelle Dokumentation der Konferenz, hier: Poster Session in LaRue
(info@getekendverslag.nl)

Ein Höhepunkt war gleich zu Anfang Zoe Philpotts Hommage an Ada Lovelace, später dann noch übertroffen von ihrer Vorstellung am Abend im Marché des Douves.

Ein ähnliches Highlight für mich war Sam Aarons Keynote über Sonic Pi – Live Coding Education. Sein Ansatz, das Programmierung kreativ über das zu Komponieren von Musik zu lernen, hat mich entfernt an mein eigenes Vorgehen bei der Computerkunst erinnert

Die Keynote von Mitch Resnick The Seeds that Seymour Sowed steht für mich in enger Verbindung mit der die Konferenz abschließenden Präsentation Africa has something to share. Gerade diese hat eindrücklich gezeigt, das Scratch mehr ist als eine Programmierumgebung, nämlich eine Community und ein Ansatz des Lernens, die Auswirkungen auf das Leben der Einzelnen und ihrer Lernumgebung haben können.

Ansonsten muss ich gestehen, dass es für mich weniger eine Scratch-Konferenz als eine Snap! -Konferenz war, denn fast alle Sessions, die ich besuchte, behandelten neue Möglichkeiten von Snap!. Das war für mich aber überhaupt kein Manko, im Gegenteil, verwende ich doch für mein aktuelles Projekt genau diese Scratch-Variante.

Besonders anregend fand ich die Projekte NetsBlox und Schleswig-Holstein von Yoshiki Ohshima, mit denen es möglich wird, kollaborativ zu arbeiten und vernetzte Anwendungen zu erstellen. Wenn ich es richtig verstanden habe, können damit  ja nicht nur verteilte Anwendungen erstellt werden, sondern sie unterstützen auch das gemeinsame Arbeiten an grafischen Projekten. Genauso spannend finde ich die Aussicht, dass Snap! richtig objektorientiert werden soll, wie es Jens Mönig in einer Session vorführte … und schließlich zeigte Dan Garcia das  World’s Fastest Fractal Drawing Program – eindrucksvoll!

Es bleibt noch nachzutragen, dass meine Beiträge zur Scratch2017 sehr gut aufgenommen wurden. Sowohl bei der Postersession als auch nach meinem Vortrag „Recoding and Remixing ComputerArt““ habe ich sehr ermutigende Rückmeldungen  zu meinem Projekt erhalten. Ich fühle mich jetzt verpflichtet, es zu einem guten Ende zu bringen 😉

 

PS: Übrigens, könnte es typisch für die Diskussion über IT an Schulen in Deutschland sein, dass so wenige Teilnehmer von dort registriert waren!?

26Jul/17

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der neuen Förderrunde des Fellowprogramms „Freies Wissen“, dem Prototyp der neuen E-Learning-Plattform der Charité Berlin, der neuen fnm-a Publikation zum Thema „Digitale Archivierung und Bereitstellung von AV-Medien“ und dem Vergleich der ETH Zürich zwischen Flipped Classroom und klassischer Vorlesung.

26Jul/17

Kommentar zu [iphone, app] OER-License App for Picture #iOS #OER #tugraz #Android von Mathias Magdowski

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

Die Idee an sich ist ja ganz nett, erinnert aber ein bisschen an die unschönen roten Uhrzeit- und Datumsaufdrucke auf analogen Fotos aus den 90er-Jahren.
Wäre es nicht eine technisch bessere und sauberere Lösung, die Lizenzinformationen irgendwo mit in den sowieso schon vorhanden Metadaten des Bildes unterzubringen.
Vorteile:
– das Bild bleibt erhalten und wird nicht teilweise überdeckt
– die Lizenzinformation ist einfacher maschinenlesbar
– eine Manipulationssicherheit würde man bestimmt durch eine Prüfsumme hinbekommen

25Jul/17

FH Campus Wien sucht Mitarbeiter/in im Bereich Support Lernplattform

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die FH Campus Wien sucht Verstärkung in den Online-Services für den Support Lernplattform. Die Aufgabenbereiche umfassen u.a. die Planung und Durchführung von Prüfungen mit Moodle, das Erstellen von Unterlagen sowie die Weiterentwicklung der Lernplattform. Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und auf 30 Wochenstunden ausgelegt. Das Dienstverhältnis ist für die Dauer von 23 Monaten befristet.