20Nov/18

Call for Papers der Zeitschrift für Hochschulentwicklung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Für das Themenheft „Open Education in the Context of Digital Transformation“ der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) werden deutsch- und englischsprachige Beiträge gesucht. Ideen und Vorschläge können noch bis zum 15. Februar 2019 eingereicht werden. Das Themenheft soll als Ausgabe 14/2 im Juni 2019 erscheinen, Herausgeber sind Olaf Zawacki-Richter (Universität Oldenburg) und Marco Kalz (PH Heidelberg).

20Nov/18

Veröffentlicht: Österreichs größter Makerspace für Kinder: MakerDays for Kids an der TU Graz #makereduction #making #tugraz

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Wir haben über die erfolgreichen MakerDays for Kids an der TU Graz einen kurzen Artikel für die neueste OCG-Ausgabe geschrieben – immerhin war es vermutlich „Österreichs größter Makerspace für Kinder: MakerDays for Kids an der TU Graz

Zusammenfassung:

Vier Tage standen Mitte August 2018 an der Technischen Universität Graz ganz im Zeichen des kreativen digitalen Gestaltens: Eine offene Werkstatt für Kinder von 10 bis 14 Jahren zählte insgesamt mehr als 200 BesucherInnen, die tagelang programmierten, löteten, bastelten und gestalteten.

[Link Artikel @ ResearchGate]

Zitation: Ebner, M., Grandl. M., Schön, S. (2018) Österreichs größter Makerspace für Kinder: MakerDays for Kids an der TU Graz, OCG Journal 2/2018. S. 28

19Nov/18

Neu im Portal und im Qualifizierungsspecial: Informationsseite zum Thema Constructive Alignment

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Bei der Konzeption einer Veranstaltung gehen Dozentinnen und Dozenten häufig von den Lehrinhalten aus – Studierende hingegen planen ihren Lernprozess oft von den Prüfungsanforderungen her. Das kann dazu führen, dass Lehrerlebnis und Lernprozess aneinander vorbeigehen und von beiden Seiten als unbefriedigend empfunden werden. Ziel des didaktischen Modells des „Constructive Alignment“ ist es, diese Schwierigkeiten abzubauen. Wie das Modell genau funktioniert, beleuchtet die neue Informationsseite zum Thema „Constructive Alignment“ auf e-teaching.org.

16Nov/18

Mein Wochenausklang: Ein Besuch im Städel

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In jüngster Zeit kam es hin und wieder vor, dass ich den Begriff und die Sache „E-Learning“ erklären musste. Die Basics also. Manchmal versuche ich es dann über unsere Alltagserfahrungen zu lösen und weise auf YouTube-Filme und das Sprachenlernen mit Babbel hin. Manchmal versuche ich es über den Arbeitsalltag und die Begegnungen mit elektronischen Unterweisungen. Also Lernprogrammen bzw. Web-based Trainings, die im Kern aus Informationen – Texten, Bildern, Videos, Audios – und Lernerfolgskontrollen bestehen.

Szenenwechsel. Letzte Woche war ich wieder einmal im Frankfurter Städel-Museum. Die aktuelle Ausstellung hatte es mir angetan. Sie ist Victor Vasarely gewidmet („Im Labyrinth der Moderne“). Und natürlich bietet das große Städel interessierten Besuchern auch ein Online-Lernprogramm zur Ausstellung. Da Lernprogramm aber nicht besonders einladend klingt, ist es ein „Digitorial“, das einen tollen Überblick über Vasarely und sein Werk präsentiert.

Was soll das „Digitorial“ (der Begriff ist übrigens als eingetragene Marke gekennzeichnet!) leisten: „Das digitale Vermittlungstool bietet facettenreiche Einblicke mit informativen Texten, unterhaltsamen Audiosequenzen und jeder Menge Bilder. Anhand dieser innovativen Darstellung, Erzählung und Vermittlung von Kunst können Sie sich bestens auf Ihren Besuch vorbereiten – ob zu Hause, im Café oder auf dem Weg ins Städel.“

Aus formaler Perspektive ist ein Digitorial ein sogenannter OnePager. Alle Informationen sind auf einer Seite. Der Nutzer scrollt in der Vertikalen, zwischendurch mal in der Horizontalen, dann gibt es Vertiefungen, über die man Hintergrundinformationen oder weitere Medien aufruft. Alles sehr explorativ. Große Bilder und wechselnde Farben (beim Opt-Art Künstler Vasarely natürlich ein Muss) stehen im Vordergrund. Sogar längere Texte fallen nicht unangenehm auf, weil ich sie als Nutzer selbst aufrufen und schließen kann.

Auf die Frage, was also ein formales E-Learning ist, würde ich heute mit der bekannten Unterweisung beginnen, um dann ganz schnell zu einem Digitorial zu kommen. Aber wenn ich schon einmal den Bogen zum Städel gespannt habe: Auf der Homepage des Museums gibt es vier zentrale Bereiche: Besuch, Museum, Sammlung und Online. Was steckt nun alles hinter „Online“? Die ständige Sammlung des Städels ist zum Beispiel in verschiedenen Online-Alben organisiert. Dann die Digitorials. Dann Apps zu den aktuellen Ausstellungen, so dass ich mir vor Ort zu einzelnen Werken Vasarelys weitere Informationen anhören kann. Natürlich einen Newsletter. Natürlich ein offenes WLAN im Museum. Vernetzungen mit den bekannten sozialen Netzwerken. Und das sind nur die Dinge, die mir auf der Homepage aufgefallen sind.

Bleibt jetzt noch die Frage, wie diese Angebote und der Besuch vor Ort zusammenspielen. Irgendwie sind es Angebote, die heute sicher viele Kunstinteressierte erwarten, die aber zugleich niemanden davon abhalten, trotzdem das Museum aufzusuchen. Oder vielleicht ist es sogar umgekehrt, und die Besucher werden durch solche Angebote angezogen? Welchen Einfluss haben diese Angebote eigentlich auf die Ausstellung selbst? Welche Gedanken macht man sich über den „Mehrwert“ des Museumsbesuchs ? Und dann ist das Ganze in Frankfurt noch eingebettet in eine Museumslandschaft und ein Stadterlebnis, bei denen heute mehr und mehr offline und online zusammenspielen … Aber das sind Punkte für später.

Bildquelle: Simsalabimbam (Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

16Nov/18

The Future Of Learning? Well, It’s Personal

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Okay, der Artikel ist „amerikanisch“, es geht um Schulen und vor allem um Mathe. Aber der Punkt, den er macht, „personalized learning“, wird auch hierzulande als Richtung diskutiert, in die sich digitale Bildung bewegt (siehe zum Beispiel Ralph Müller-Eiselt in „Digitale Bildung: im internationalen Vergleich hängen wir 5 – 10 Jahre zurück“, YouTube). Die Autorin, Anya Kamenetz, spielt zwei Perspektiven durch, „pace-driven personalization“ und „interest-driven personalization“. „Pace-driven“ geht nur mit EdTech, „interest-driven“ ist mehr, grundsätzlicher und schwieriger.

„Personalized learning“ has become a Janus-faced word, with at least two meanings in tension:

1. The use of software to allow each student to proceed through a pre-determined body of knowledge, most often math, at his or her own pace.

2. A whole new way of doing school, not necessarily focused on technology, where students set their own goals. They work both independently and together on projects that match their interests, while adults facilitate and invest in getting to know each student one-on-one, both their strengths and their challenges.

Which vision of personalization will prevail? Pace alone, or „Personalize it all“? And what proportion of the hype will be realized?“
Anya Kamenetz, NPR, 16. November 2018

16Nov/18

Qualifizierungsspecial „learning e-learning“: Aufruf zur Mitgestaltung des Online-Events am 19.11.2018

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Für das zweite Online-Event im Rahmen der Themeneinheit Constructive Alignment werden „Freiwillige“ gesucht, die ihre Arbeitsergebnisse im Online-Event vorstellen möchten. Darüber hinaus sind alle E-Learning-Interessierte zur Teilnahme am Event herzlich eingeladen – Der Einstieg in das Qualifizierungsspecial ist jederzeit möglich.

16Nov/18

Medieninformatiker/in im Bereich E-Learning Betrieb & Entwicklung an der Technischen Universität Darmstadt gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Hochschulrechenzentrum (HRZ) der TU Darmstadt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Medieninformatiker/in im Bereich E-Learning Betrieb & Entwicklung zu besetzen. Es handelt sich dabei um eine Vollzeitanstellung, wobei eine Teilzeitbeschäftigung grundsätzlich möglich ist. Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2018.

15Nov/18

In der Beta-Phase: Weiterbildung wird digitaler

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In diesem Artikel (in dem ich eine kleine Nebenrolle spielen darf) erläutert Tobias Pickl, Leiter Digitale Lernprozesse und Bildungscontrolling bei der Audi Akademie, wie er und sein Team „Beta-Phase“ für Corporate Learning übersetzen: ein neues Format wie MOOCs aufnehmen, einen Versuch im eigenen Unternehmen starten („Zusammenarbeit 2.0“) , Erfahrungen sammeln und auswerten („Es gibt unserer Erfahrung nach nur wenige Themen, bei denen es sich wirklich lohnt, einen eigenen MOOC zu organisieren.“) und weiter an neuen Ideen und Konzepten arbeiten, denn:

„Wir müssen immer weiter experimentieren. Und als Personal- und Learning-Manager selbst auch Erfahrungen mit den neuen Formaten sammeln.“
Sarah Sommer, Human Resources Manager, 15. November 2018

Bildquelle: Ali Yahya (Unsplash)

15Nov/18

Alarm in den Schulen: Die Computer kommen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„Computer in alle Schulen, alle Schüler an die Computer – dieses Programm wollen die Kultusminister zügig verwirklichen. Noch fehlt es an Rechnern und an Lehrern, die mit ihnen umgehen können. Auch gibt es Widerstand. Wie attraktiv der Unterricht am Computer sein kann, führten bislang nur einige Pioniere vor. Offen ist, in welchem Alter Schüler an die Rechner sollen, ob das Fach „Informatik“ auf die Oberstufe der Gymnasien beschränkt bleibt und wie Computer und Computer-Themen in andere Fächer „integriert“ werden.“

Das ist der Vorspann eines SPIEGEL-Artikels – aus dem Jahr 1984! Die Lektüre ist wirklich erhellend, und wenn nicht die Namen einiger Funktionsträger wären, könnte man den Artikel morgen wieder drucken. Der Dank fürs Ausgraben geht an Basti Hirsch!
DER SPIEGEL, 19. November 1984

15Nov/18

Disrupt Education! (Wie) Können etablierte Bildungsanbieter radikale Innovationen gestalten – und wie kann mmb sie dabei unterstützen?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn ich den Werbeblock einmal hinten anstelle: Ulrich Schmid (mmb Institut) spielt in diesem Beitrag durch, was Disruption für die Bildung hierzulande bedeutet oder bedeuten könnte. Konkret: Welche Folgen hat die Digitalisierung für die Bildung und etablierte Bildungsanbieter? Wo drohen disruptive Innovationen, bewährte Geschäftsmodelle zu hinterfragen? Und wie können Bildungsanbieter sich darauf einstellen und, gegebenenfalls, selbst neu erfinden?

Der Dreisatz des Beitrags:
a) Bildung ist ein komplexes Produkt (unsicher, ungeliebt, kontextabhängig, wenig wertgeschätzt);
b) Bildung bietet deshalb viele Einfallstore für Neu- oder Quereinsteiger;
c) Und: Etablierten Anbietern fehlen oft Wissen, Können, Ideen, Fantasie, Bereitschaft und Mut, auf diese Gefahren zu reagieren.

An dieser Stelle greift dann der mmb-Werbeblock. Interessant sind aber in jedem Fall die Beispiele für disruptive Bildungsprodukte, die Ulrich Schmid im Beitrag erwähnt. Ob sie in jedem Fall die Vorgaben des Disruption-Erfinders Clayton Christensen erfüllen, bin ich mir noch nicht sicher.
Ulrich Schmid, mmb Institut/ mmblog, November 2018