13Jun/19

Gelungener Auftakt: Experten- und Dialogforum „e-teaching.org goes Lehrerbildung“ am IWM

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Etwa 20 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Praxis trafen sich am 06.06.2019 am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen zum Austausch darüber, welche neuen Anforderungen an die Lehrer(aus)bildung sich aus der Digitalisierung ergeben. Eingeladen zu dem Dialog- und Expertenforum hatte das BMBF-Metavorhaben Digi-EBF. Im Rahmen dieses Projekts soll das Portal e-teaching.org in den nächsten Jahren gezielt ausgebaut werden, um Lehrende in Lehramtsstudiengängen zu unterstützen.

13Jun/19

The End of the Line for iTunes U?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Seit 2007 haben Hochschulen weltweit Kurse und Kursmaterialien auf  iTunes U veröffentlicht. Manche behaupten sogar, dass die Plattform damit ein Vorbote der Massive Open Online Courses (MOOCs) war. Im Fahrwasser von iTunes droht jetzt auch iTunes U das Ende. Der Artikel präsentiert einige Hintergrundinformationen zur Nutzung und versammelt Stimmen von betroffenen Hochschulen. Fürs Protokoll. 
Lindsay McKenzie,  Inside Higher Ed, 12. Juni 2019

Bildquelle: Apple

12Jun/19

Nationale Weiterbildungsstrategie

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Auf 23 Seiten haben BMAS und BMBF jetzt ihre „Nationale Weiterbildungsstrategie“ beschrieben. Nichts weniger als eine „neue Weiterbildungskultur“ soll in Deutschland entstehen: „Die Weiterbildungsstrategie formuliert Antworten auf den Wandel der Arbeitswelt und gibt Impulse für eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland, die die selbstbestimmte Gestaltung individueller Bildungs- und Erwerbsbiografien und die gestiegene Verantwortung der Weiterbildungsakteure unterstreicht.“

Diese Impulse werden in zehn Handlungszielen zusammengefasst. Die Handlungsziele sind zum Teil bereits mit konkreten Maßnahmen verbunden. Verbindliche Zeitpläne für die Umsetzung einzelner Maßnahmen sollen ab Herbst erarbeitet werden. Im Juni 2021 will man prüfen, wo man mit der neuen Weiterbildungskultur steht. Hier die Handlungsziele:

„1. Die Transparenz von Weiterbildungsmöglichkeiten und -angeboten unterstützen …
2. Förderlücken schließen, neue Anreize setzen, bestehende Fördersysteme anpassen …
3. Lebensbegleitende Weiterbil-dungsberatung flächendeckend vernetzen und Qualifizierungsberatung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen stärken …
4. Die Verantwortung der Sozialpartner stärken …
5. Die Qualität und Qualitätsbewertung von Weiterbildungsangeboten prüfen und stärken …
6. Erworbene Kompetenzen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der beruflichen Bildung sichtbar machen und anerkennen …
7. Fortbildungsabschlüsse und Weiterbildungsangebote entwickeln …
8. Bildungseinrichtungen als Kompetenzzentren für berufliche Weiterbil-dung strategisch weiterenwickeln …
9. Das Personal in der Weiterbildung stärken und für den digitalen Wandel qualifizieren …
10. Die strategische Vorausschau stärken und die Weiterbildungssta-tistik optimieren …“

MILLA („Modulares Interaktives Lebensbegleitendes Lernen für Alle“), das Konzept der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das seit seinem Erscheinen im November 2018 für Diskussionsstoff sorgte, ist jetzt – so meine Lesart – Teil der Weiterbildungsstrategie. Zumindest lässt das folgende „Transparenz“-Ziel eine große Nähe zur unsprünglichen Idee erkennen:

„Das BMBF wird nach bewährter Konsultation mit Wirtschafts- und Sozialpartnern und Ländern mit seinem geplanten Innovationswettbewerb „Digitale Plattform Berufliche Weiterbildung“ interaktive Lernplattformstrukturen entwickeln, die die individuellen Möglichkeiten, passgenaue Weiterbildungsangebote zu erhalten, erweitern und erleichtern und die kompatibel mit nationa-len und europäischen Initiativen (z. B. Europass) ausgestaltet werden und bestehende relevante Plattformen einbeziehen sollen.“

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Juni 2019 (pdf)

11Jun/19

Moving From 5% to 85% Completion Rates for Online Courses

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die hohen Zahlen der Kursabbrecher sind ein Thema, solange es MOOCs gibt. Wie aber kommt man zu einer Abschlussquote von 85 Prozent? Nun, die einfachste, wenig überraschende Antwort lautet: Der Kurs muss etwas kosten. Aber es gibt weitere Stellhebel. Sieben, meist nützliche, listet der Artikel auf (inklusive der Option „Preisticket“):

1. Make students put skin in the game. …
2. Avoid on-demand learning and instead impose deadlines. …
3. Combine synchronous and asynchronous learning. …
4. Use the power of peer pressure. …
5. Make students feel seen. …
6. Don’t be afraid to dangle prize money or other incentives at the end of a course. …
7. Design assignments that help adult learners complete projects for work. …
Amy Ahearn, EdSurge, 6. Juni 2019

Bildquelle: Jon Tyson (Unsplash)

11Jun/19

Projektmitarbeiter/in zur Unterstützung des Blended Learning an der Technischen Hochschule Aschaffenburg gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Technischen Hochschule Aschaffenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Projektmitarbeiter/in zur Unterstützung des Blended Learning im Studiengang Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen in einem Umfang von 50% zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 30.09.2021 befristet. Bewerbungen sind noch bis 30. Juni 2019 möglich.

11Jun/19

Statement zum Themenspecial: Prof. Dr. Marianne Merkt

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Rahmen unseres Themenspecials „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung – sind wir auf dem richtigen Weg?“ haben wir Marianne Merkt Professorin für Hochschuldidaktik und Wissensmanagement an der Hochschule Magdeburg-Stendal und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik gefragt: „Wie lässt sich Hochschulbildung im digitalen Zeitalter gestalten?“. Mehr Antworten und Diskussionsstoff gibt es im Online-Event am 13. Juni um 14 Uhr mit Prof. Dr. Marianne Merkt und Prof. Dr. Michael Kerres.

11Jun/19

Ausschreibung: Data Literacy Education.NRW

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Dieses Förderprogramm soll dazu beitragen, den Erwerb von Data Literacy für Studierende aller Fächer zu etablieren. Es werden insgesamt bis zu zwölf Hochschulen mit einem Gesamtfördervolumen von bis zu drei Millionen Euro gefördert. Alle staatlichen Kunsthochschulen sowie Universitäten und Fachhochschulen in der Trägerschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sind eingeladen, sich mit ihren Lehr- und Lernkonzepten zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 20. September 2019.