08Feb/24

2023 – Ein Rückblick in vier Teilen (und ein kurzer Ausblick) IV

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Torben Mau hat jetzt seinen Jahresrückblick komplettiert. Einleitend schreibt er: „Zum Abschluss meiner vierteiligen Reihe rund um Quellen aus meinem digitalen Ideen- und Wissensgarten, beleuchte ich das Themenfeld Didaktik und Learning Experience Design und geben einen Ausblick auf künftige Projekte.“

Beim Themenfeld „Didaktik und Learning Experience Design“ geht er auf die Stichworte „Peer Learning“ und „Hybride Arbeitswelt“ näher ein – mit zahlreichen Anmerkungen und Links. Und für 2024 hat er sich folgende Schwerpunkte vorgenommen: Persönliches Wissensmanagement, KI-Workflows, Nachhaltigkeit und MOOCs. Spannend!
Torben Mau, Blog, 5. Februar 2024

Bildquelle: Copedia

08Feb/24

KI in Studium und Lehre – Neue Themenseite auf e-teaching.org

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Auch auf e-teaching.org werden jetzt Informationen zum Thema „Künstliche Intelligenz“ mit dem Schwerpunkt „Studium und Lehre“ gebündelt. Gegliedert wird im Moment nach
– Grundlagen und Praxisbeispiele auf e-teaching.org
– Informations- und Weiterbildungsangebote
– Veranstaltungsreihen und Schulungen
– Literaturhinweise

„Auf unserer Themenseite haben wir zentrale Informationen und Weiterbildungsangebote zu diesem Themenfeld für Sie zusammengestellt – wobei sich unsere Auswahl aufgrund des schnelllebigen Themas auf Angebote konzentriert, die möglichst kontinuierlich aktualisiert werden.“
mkehrer, e-teaching.org, 7. Februar 2024

08Feb/24

Vortrag: Generative KI, Vollzüge in Sprache, Gedanken zur Bildung

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wer sich im Bildungskontext für die Grundlagen von generativer KI und für die Fragen, die an ihrem Einsatz hängen, interessiert, ist hier richtig. Dominikus Herzberg (Technische Hochschule Mittelhessen) hat diesen Vortrag an der Aliceschule in Gießen gehalten und ihn im Anschluss noch einmal vertont. Es hat sich gelohnt. Frank Vohle legt ihn uns ans Herz (und ich kann ihm nur zustimmen): „… weil er so einfach wie möglich (aber nicht zu einfach) die informationstechnische mit der bildungswissenschaftlichen Perspektive kombiniert“. Er ist allerdings etwas länger …
Dominikus Herzberg, YouTube, 5. Februar 2024

07Feb/24

KI in Studium und Lehre – Neue Themenseite auf e-teaching.org

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Seit Oktober 2023 befasst sich die e-teaching.org-Community im Rahmen eines Themenspecials mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschulpraxis. Aufgrund der rasanten Entwicklungen im Bereich KI werden auch in Zukunft zentrale Inhalte zu diesem Thema in unserem Portal erscheinen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von hochwertigen Informations- und Weiterbildungsangeboten aus der Hochschul-Community, auf die wir gerne verweisen möchten. Um all diese Angebote übersichtlich an einem Ort bereitzustellen, haben wir die Themenseite „KI in Studium und Lehre“ entwickelt, die von unserem Portalteam regelmäßig aktualisiert wird.

07Feb/24

mmb Learning Delphi 2023/2024: Goldgräberstimmung durch GenAI – KI beflügelt die Bildungsbranche

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die 18. Trendstudie des mmb Instituts ist da, und die Überschriften waren natürlich zu erwarten. „KI beflügelt die Bildungsbranche“ auf dem Cover, dann: „Das Jahr 2023 stand ganz im Zeichen der
„Large Language Models“ und ihren Implikationen für die verschiedenen Bildungssektoren.“ Und so fort. Die Befragten stimmen überein, dass die Bedeutung von Large Language Models (LLM) in der Bildung zunehmen wird und haben Einsatzfelder und Statements priorisiert. Die Details findet man in der Studie, an der übrigens 72 Expertinnen und Experten im November und Dezember 2023 teilgenommen haben.

Meine Lieblingsübersicht stellt wie immer die Antworten auf folgende Frage zusammen: „Was schätzen Sie – werden die folgenden Anwendungen in den kommenden drei Jahren eine zentrale Bedeutung oder eine geringe Bedeutung als Lernform für das betriebliche Lernen in Unternehmen haben?“ Das ergibt eine schöne Übersicht, mit deren Hilfe man schnell mit anderen ins Gespräch kommen kann, vor allem, wenn man die Bewegungen der letzten Jahre im Kopf hat. Auch hier tauchen „Chatbots/ Lernassistenten“ in diesem Jahr bereits auf dem 4. Platz auf. Das Dreigestirn aus Blended Learning (89 %), Video-Tutorials (85%) und Micro Learning/ Learning Nuggets (85%) hält aber unverändert die Spitze.

Bewegungen gibt es eher im Kleinen: etwas weniger Zuspruch zu Virtuellen Klassenräumen bzw. Webinaren; Social Networks/ Communities, Podcasts und TikTok sind in der zweiten, unteren Hälfte der Übersicht, weil die Befragten hier wenig Handlungsbedarf (und Möglichkeiten der Monetarisierung) sehen.

Die Trendstudie fragt dann wie in jedem Jahr noch bestimmte Einschätzungen ab: nach dem wirtschaftlichen Potential der Lernformen (unverändert vorn: Blended Learning), nach einzelnen Projekten wie „Mein Bildungsraum“ sowie der Bedeutung einzelner Veranstaltungen für die E-Learning-Branche (es führt mit weitem Abstand die LEARNTEC!). Erwähnen könnte man auch noch die Rückmeldung auf die Frage, welche Themen bzw. Inhalte für das digitale Lernen in den kommenden drei Jahren wichtig werden: hier stehen jetzt „Future Skills“ an der Spitze, wobei ich nicht weiß, ob die „Übersetzung“ (Medienkompetenz, Kommunikations-, Kollaborationskompetenz, kreatives Problemlösen, kritisches Denken) den Befragten mitgegeben wurde.

Die weiteren Informationen über Stand und Entwicklung der E-Learning-Wirtschaft überspringe ich an dieser Stelle. Wer sich dafür interessiert, ruft bitte direkt die Studie auf. Sie ist wie immer frei zugänglich.
mmb Institut, Ergebnisse der 18. Trendstudie „mmb Learning Delphi“, 6. Februar 2024 (pdf)

06Feb/24

Lernunterlagen aufbereiten mit KI-Tools

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In dieser ersten Lerneinheit einer zehnteiligen KI-Serie spielen Birgit Aschemann und Gunter Schüßler verschiedene Anwendungsfälle durch und stellen einzelne KI-Tools vor, die diese Fälle bedienen. Konkret geht es um das Chatten mit Lernunterlagen, die als pdf zur Verfügung gestellt werden; um das gemeinsame Arbeiten mit Chatverläufen; und um das Erstellen eigener Chatbots. In einem Video-Tutorial stellen sie die entsprechenden Tools kurz vor. Zusätzlich haben sie ihre Erfahrungen und Empfehlungen in diesem Beitrag zusammengefasst. Und als ob das nicht schon genug wäre: Wie eingangs erwähnt, sind Tutorial und Beitrag der Einstieg in die Serie „KI-Tools in der Erwachsenenbildung: anwenden und reflektieren (Unboxing AI for AE)“, die bis Ende 2024 auf erwachsenenbildung.at umgesetzt wird. Und für die ich mich gerade angemeldet habe!

„Lehrende können KI-Tools nutzen, um Lernunterlagen chatfähig aufzubereiten und Lernenden zur Verfügung zu stellen.
Für Erwachsenenbildner*innen ist dabei nicht nur der Funktionsumfang der KI-Tools wichtig, sondern es gilt Kriterien der professionellen Bildungsarbeit zu beachten. Dazu gehören die Qualität der KI-Ergebnisse, die Möglichkeit zum Teilen eines qualitätsgesicherten fixen Chats und der Datenschutz bei der Nutzung der Tools.“
Birgit Aschemann und Gunter Schüßler, erwachsenenbildung.at, 5. Februar 2024

06Feb/24

Lernen im KI-Zeitalter: Wie Gen-AI Tools das Lernen unterstützen können

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Auf dem Blog von Andrea Back (IWI-HSG, Universität St. Gallen) wurde vor Weihnachten Werbung für eine Video-Reihe von Andrew Stapleton gemacht. Ich bin jetzt dem Link gefolgt und habe gleich ein Tool entdeckt, das ich mir in den nächsten Tagen einmal näher anschauen will (reclaimai, „Reclaim is a powerful AI-driven app that create 40% more time for teams — auto-schedule your tasks, habits, meeting & breaks. Start free on Google Calendar“).

„In einem kürzlich veröffentlichten Video zeigt der ehemalige Forscher Dr. Andrew Stapleton auf, welche KI-Tools den Lernprozess in seinen vier Phasen – Planung, aktives Lernen, Übung und Anwendung sowie Verstärkung und Transfer ins Langzeitgedächtnis – unterstützen können.“
Simon Scharegg, Newsblog Lehrstuhl Prof. Dr. Andrea Back, 23. Dezember 2023

Bildquelle: RosZie (pixabay)

05Feb/24

Educational Innovation and Technology: Let’s Talk About EdTech

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Beitrag ist sicherlich zu kurz, um das Thema erschöpfend aufzunehmen. Im Kern warnt er dafür, jede neue Bildungstechnologie gleich als „innovativ“ zu bezeichnen. Viele Technologien der letzten Jahre, so die Autorin, sind alles andere als innovativ. Im Gegenteil. Und dann verweist sie darauf, dass Tools wie zum Beispiel PowerPoint unser Denken beeinflussen bzw. strukturieren. Das sind gute Punkte, vor allem, da wir ja gerade wieder mit großen Augen vor KI-gestützten Tools sitzen und von einem „Game Changer“ sprechen. Ich glaube, es würde schon helfen, in einem ersten Schritt zu fragen, ob neue Bildungstechnologien bestehende Lernprozesse effizienter machen oder zu neuen, kreativen Bildungslösungen anregen wollen; und ob die Lernenden nur Anwender und Konsumenten neuer Technologien sind oder diese selbst einsetzen und (weiter)entwickeln können.

„The field of EdTech is often described as “innovative,” but is it? Or is the term just being used wrong?“
Paulette Delgado, The Observatory/ Institute for the Future of Education, 2. Februar 2024

Bildquelle: Kenny Eliason (Unsplash)