31Jul/18

Nach „Aus“ kommt „Weiter“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„Wir Deutschen rühmen uns für unser System beruflicher Bildung. Wenn wir es retten wollen, müssen wir endlich ernst machen mit dem Schlagwort vom „lebenslangen Lernen“.

Ein kurzer, dringlicher Appell von Jan-Martin Wiarda, gerichtet vor allem an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Vor Jahren hatte Jay Cross einmal vom „Spending/ Outcomes Paradox“ gesprochen: Die betriebliche Weiterbildung steckt 80 Prozent ihrer Ressourcen in formale Bildung und nur 20 Prozent in die Unterstützung des informellen Lernens, wo aber 80 Prozent aller Lernaktivitäten stattfinden („Informal Learning: Rediscovering the Natural Pathways That Inspire Innovation and Performance“, 2006). Jetzt zitiert Jan-Martin Wiarda den Ökonomen Thomas Straubhaar, der kürzlich auf ein vergleichbares Paradoxon hinwies: „Gut 90 Prozent aller Bildungsausgaben würden in die ersten 25 Lebensjahre gesteckt, bleiben weniger als zehn Prozent für die übrigen sechs Jahrzehnte Lebenserwartung, und das schon inklusive der betrieblichen Weiterbildung.“
Jan-Martin Wiarda, Blog, 30. Juli 2018

Bildquelle: Jan-Martin Wiarda (Blog)

31Jul/18

Kommentar zu Inverse Blended Learning – Why we need and how we try it! von [publication] Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie #imoox #ebmooc18 | Sandra Schön

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

[…] Rahmen der Zeitschrift für Hochschule und Weiterbildung haben wir unsere Erfahrungen mit dem Inverse-Blended-Learning-Konzept im ebMOOC festgehalten und auch belegen können. Jetzt ist unser Artikel zu „Inverse Blended […]
31Jul/18

[publication] Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie #imoox #ebmooc18

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Im Rahmen der Zeitschrift für Hochschule und Weiterbildung haben wir unsere Erfahrungen mit dem Inverse-Blended-Learning-Konzept im ebMOOC festgehalten und auch belegen können. Jetzt ist unser Artikel zu „Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie“ erschienen

Zusammenfassung:

Massive Open Online Courses (MOOCs) sind in den letzten Jahren in aller Munde, wenn es darum geht, technologiegestütztes Lernen für große Zielgruppen zu verwirklichen. MOOCs bieten dabei kostenlose Bildung mit offenem Zugang an, sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für spezielle Zielgruppen (z.B. Weiterbildung). Die in den Medien diskutierte Absprungrate (Drop-Out) führte zu einer notwendigen Reflexion über Vor- und Nachteile dieses Verfahrens. Die Autor_innen dieses Beitrags schlagen daher einen neuen pädagogischen Ansatz vor: Der Online-Kurs (MOOC) soll durch Präsenzunterricht ergänzt werden, um den sozialen Prozess des Lernens gezielt zu unterstützen. Während die Anreicherung von Präsenzveranstaltungen mit Online-Anteilen als „Blended Learning“ beschrieben wird, wird die Anreicherung von reinem Online-Lernen durch Präsenzangebote als „Inverse Blended Learning“ bezeichnet. Im Beitrag wird ein MOOC für Erwachsenenbildner_innen, der durch Präsenzangebote erweitert wurde, als Fallstudie vorgestellt. Aus den Daten der Nutzer_innen und ihren Aktivitäten kann mit Hilfe von Verfahren des Learning Analytics Rückschlüsse gezogen werden. Dabei zeigt sich in diesem Beispiel, dass – vermutlich durch das große Angebot und die starke Nutzung von Begleitangeboten zum MOOC – mit 48,2 Prozent eine sehr hohe Zertifizierungsquote (N=3.064 registrierte Nutzer_innen) erreicht werden konnte. Zudem wird eine Verbesserung der Interaktion zwischen den Teilnehmenden auf der MOOC-Plattform als auch in den zugehörigen Diskussionsforen beobachtet.

[Artikel offen zugänglich bei der Homepage der Zeitschrift] [Artikel bei ResearchGate]

Referenz: Ebner, M., Schön, S., Khalil, M., Ebner, M., Aschemann, B., Frei, W. & Röthler, D. (2018) Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie. Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung 1(2018). S. 23-30 https://doi.org/10.4119/UNIBI/ZHWB-239

30Jul/18

Burda Medien beteiligt sich an eLearning-Plattform

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jetzt habe ich in den letzten Wochen so viele Beiträge mit dem Stichwort „EdTech“ verlinkt, dass ich an dieser Nachricht nicht vorbeigehen kann: „Hubert Burda Media baut seine internationalen Aktivitäten aus und investiert in die amerikanische eLearning-Plattform Skillshare, die eine Vielzahl von Kursen aus kreativen, technischen und businessorientierten Disziplinen anbietet. An der Finanzierungsrunde über 28 Millionen Dollar beteiligten sich neben BurdaPrincipal Investments (BPI) auch Union Square Ventures, Amasia und Spero Ventures.“ So heißt es auf CHECK.point eLearning und einigen anderen Portalen mit Wirtschaftsnachrichten.

Nach dem Investment von Bertelsmann in Udacity macht also wieder ein deutscher Medienkonzern einen Bogen um die heimische EdTech-Szene und beteiligt sich lieber an einer amerikanischen Plattform. Skillshare nennt sich selbst „an online learning community with thousands of classes in design, business, tech, and more“. Skillshare wurde parallel, aber unabhängig von der MOOC-Welle gegründet. Es gibt Kurse, die offen sind, und ein Premium-Modell, das Zugang zu „mehr“ verspricht. Aus der Ferne scheint es irgendwie eine Mischung aus Udemy und P2PU zu sein.
CHECK.point eLearning, 30. Juli 2018

Bildquelle: Pepi Stojanovski (Unsplash)

30Jul/18

An Entirely New World of HR Technology: HR In The Flow of Work

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Experte wirbt weiter für seinen „in the flow of work“- Trend: wieder eine neue Generation von HR-Systemen und Tools. Aber dieses Mal kommen sie nicht mit dem Versprechen daher, die „eine“ Lösung zu sein, sondern ordnen sich – einladend, benutzerfreundlich und zweckdienlich – unseren Arbeitsprozessen und Anforderungen unter:

„We need systems that are intelligent, useful, and accessible in the flow of work. This means no longer logging into the “talent management” or “learning system” but using these systems in our every day lives, accessing information on a mobile app, getting messages from Slack or another messaging system, or even communicating with the HR systems through a conversation on our phone.“
Josh Bersin, joshbersin.com, 29. Juli 2018

27Jul/18

Mitarbeiter/in im Bereich elektronische Prüfungen an der RWTH University Aachen gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Serviceeinheit „Medien für die Lehre“, die hochschulweit an der RWTH Aachen University für die Umsetzung von Blended-Learning-Inhalten verantwortlich ist, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Verstärkung im Bereich der elektronischen Prüfungen. Die Vollzeitstelle ist zunächst auf drei Jahre befristet und mit bis zu EG 10 TV-L vergütet.

27Jul/18

Learning-Experience-Systeme: viel Lärm um wenig Neues?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Botschaft des Artikels ist nicht so richtig klar: Da haben wir die klassischen Lernplattformen, starke, administrative Systeme, die aber weder die Augen der Lernenden noch die der Personalentwickler zum Leuchten bringen. Sie werden jetzt herausgefordert durch Learning Experience Plattformen (LXPs), die ganz neue, personalisierte Lernerfahrungen versprechen. Degreed, „the Lifelong Learning Platform“, ist der prominenteste Vertreter dieser Zunft. Gudrun Porath zählt auch auf, was die Neuen alles können: „Ein LXP wäre nicht vollständig ohne die eigenen Kompetenzen ebenso anzuzeigen wie zu ergänzende Fähigkeiten, dafür passende Lerninhalte, aufbereitet in verschiedenen Medien, von Artikel bis Podcast und das alles auch noch vollautomatisch an den jeweiligen Lernfortschritt angepasst.“

Das ist doch mal einen Blick wert. Doch die Botschaft des Artikels lautet: „Lernportal bleibt Lernportal – auch mit neuen Funktionen.“ Ich habe mich also gerade bei Degreed angemeldet …
Gudrun Porath, Haufe.de, 18. Juli 2018

Textquelle: Cornerstone

26Jul/18

Einladung zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Online-Umfrage auf e-teaching.org

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Ihre Meinung ist gefragt: Können digitale Medien dabei helfen, den mit einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft einhergehenden Herausforderungen positiv zu begegnen und entstehende Chancen zu nutzen? Wir laden Lehrende, Experten und Expertinnen herzlich ein, sich an unserer Meinungsumfrage zum Themenspecial „Heterogenität im Studium. Was leisten digitale Medien?“ zu beteiligen und 12 verschiede Pro- und Contra-Argumente zu diesem facettenreichen Thema zu bewerten.