23Mrz/20

Videoconferencing Alternatives: How Low-Bandwidth Teaching Will Save Us All

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Herzstück dieses Artikels ist eine Tabelle mit zwei Achsen: Bandbreite und Unmittelbarkeit. Auf den sich ergebenden Feldern hat Daniel Stanford die Tools („instructional technologies“) eingeordnet, die uns für das Lernen und Lehren zur Verfügung stehen. Die Botschaft: nicht immer sofort und nur an Video-Konferenzen denken!

Die grüne Zone nennt er „Underappreciated Workhorses“, die blaue Zone „Practical Immediacy“, die gelbe Zone „Audio and Video on Demand“ und die rote Zone schließlich „Natural Conversations at a Cost“. Seine Empfehlung:

„I like to encourage faculty to start their online-course design process by imagining how they’d structure each week’s assignments and activities using only the tools in the green zone. Setting these types of strict limits at the start can make it easier to identify creative solutions. It also helps ensure that when you’re ready to consider tools in the other quadrants, you’re more conscious of the tradeoffs that come with moving from the lower left to the upper right areas of the chart.“
Daniel Stanford, IDDblog, 16. März 2020

23Mrz/20

Kommentar zu [corona] Bilanz nach einer Woche virtueller Lehre im Zeichen des Corona-Virus #COVID19 #tugraz von [corona] Die zweite Woche reiner virtueller Lehre an der TU Graz #COVID19 #tugraz – e-Learning Blog

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

[…] der Virus hat alles weltweit im Griff und wir sind von einer extrem hektischen erste Woche (ich hatte hier schnell berichtet) ebenso unter Volldampf in die zweite gestartet. Das Gute ist, dass es neben all den Mühen doch […]
20Mrz/20

Corporate Learning Camp #CLC20Digital

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Mein erster, noch frischer Eindruck: Es hat sich gelohnt, das Corporate Learning Camp nicht einfach zu verschieben, sondern die reservierte Zeit für das Experiment eines virtuellen BarCamps zu nutzen. Nun ist das #CLC20Digital nicht das erste seiner Art gewesen, aber vielleicht doch eines der ersten, das (a) in so kurzer Zeit (b) von der Community selbst und (c) mit so großer Beteiligung umgesetzt wurde.

Den Ausgangspunkt bildete eine ausführliche Beschreibung der Idee eines #CLC20Digital mit dem Link auf ein Google Doc, den Sessionplan, der sich in wenigen Tagen füllte. Am Ende waren es wohl über 70 Sessions, die an beiden Tagen stattgefunden haben. Die zweite Entscheidung betraf die Wahl der technischen Plattform für die Live-Online-Sessions. Sie wurde den TeilgeberInnen selbst überlassen. Viele freiwillige „Technik-Kümmerer“ sorgten dafür, dass sich die Teilgeber ganz auf die Moderation ihrer Session konzentrieren konnten.

Weitere Eindrücke:

  • Die Zahlen sind schon beeindruckend: 436 TeilnehmerInnen habe ich in der Einführung am Donnerstag irgendwann gezählt. Und das System (Zoom) „hielt“. Karlheinz Pape und Simon Dückert führten ruhig und souverän in den Tag ein, natürlich in angemessenem Sitzabstand, und irgendwann hatte auch der letzte Teilnehmer den Button gefunden, um sein Mikrofon auf „stumm“ zu schalten.
  • Ich habe an beiden Tagen an acht oder neun Sessions teilgenommen. Alles lief gut. Natürlich bildeten die Stichworte „Online-Lernen & Lehren“ sowie „Online-Sessions“ auch den roten Faden der beiden Tage: Welche Konzepte, welche Tools gibt es, was funktioniert, was ist zu beachten, wenn man sich online, mt Bild und Ton, austauscht? Viele TeilnehmerInnen sammelten in diesen beiden Tagen nicht nur mit dem Format BarCamp und der Idee der Selbstorganisation ihre ersten Erfahrungen, sondern auch mit den unterschiedlichen, eingesetzten Plattformen und Tools.
  • Apropos Tools: Man Favorit ist nach diesen beiden Tagen Zoom. Auch GoToMeeting wurde von einigen TeilgeberInnen eingesetzt und lief reibungslos. Andere Tools wie Adobe Connect oder Live Webinar habe ich nur einmal gesehen. Und, das kommt einschränkend hinzu: Ich habe an diesen beiden Tagen nur die Teilnehmer-Perspektive erlebt.
  • Sehr interessant fand ich die Versuche, weitere Plattformen und Tools für Aufgaben und Gruppenarbeiten in die 45-Minuten-Sessions einzubinden! Hier wurden zum Beipiel Google Docs, Padlet und Mentimeter eingesetzt, nicht immer ruckelfrei, aber mit dem Mut zum Ausprobieren!
  • Ansonsten, so mein Eindruck, würde wahrscheinlich eine Wiederholung des #CLC20Digital in der nächsten Woche nicht viel anders aussehen. Was den Beteiligten fehlte, waren natürlich die informellen Gespräche beim Kaffee. Hier haben Karlheinz Pape und Simon Dückert sehr schön nachjustiert und am zweiten Tag einen Online-Channel durchgehend geöffnet. Wer hier vorbei kam, hatte so die Gelegenheit, sich mit den Moderatoren oder anderen TeilnehmerInnen abseits der Sessions auszutauschen.

Abschließend: Es war eine neue Erfahrung, ein gelungenes Experiment, das viele Ideen freisetzte und Stoff zum Nachdenken gab. Zwei Tage vor Ort sind wir gewohnt, zwei Tage konzentriert vor dem Bildschirm sind etwas „anderes“. etwas „Neues“. Ich hoffe, dass wir bald wieder frei zwischen beiden Alternativen wählen dürfen!

















19Mrz/20

Möglichkeiten zur digitalen Unterstützung der Lehre in Zeiten von Corona

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Überall werden derzeit Listen erstellt: mit Ratschlägen, Hilfen, Artikeln und Tools. Natürlich erreichen solche Listen nicht alle Zielgruppen. Wer zum Beispiel noch wenig mit Live-Online-Sessions zu tun hatte, dem hilft eine Aufstellung möglicher Anbieter und Systeme wahrscheinlich nicht weiter. Er/ Sie braucht ein direktes Gespräch oder Coaching. Wer einen Schritt weiter ist, kann solche Online-Hilfen sicher besser nutzen.

Und die Aufstellung von studiumdigitale, der eLearning-Einrichtung an der Goethe-Universität Frankfurt, ist auf den ersten Blick eine der besseren, weil sie ihre Hilfen und Links mit konkreten Szenarien verbindet:

„Szenario 1: Sie möchten eine Vorlesung online zur Verfügung stellen. …
Szenario 2: Sie möchten Ihre Vorlesung live ins Internet streamen. …
Szenario 3: Sie möchten ein Präsenzseminar, eine Übung oder ein Praktikum (Vorbesprechung) durch Onlineangebote ersetzen. …
Szenario 4: Mündliche Prüfungen (Momentan gibt es keine getestete rechtlich abgesicherte Lösung)“

Und erst dann werden Systeme und Tools empfohlen.
studiumdigitale, eLearning an der Goethe-Universität Frankfurt, 19. März 2020 

19Mrz/20

#remotelearning: Building Community and Skills

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Lehrende und Lernende sitzen zu Hause vor ihren Rechnern. Eine Gelegenheit, so Silvia Rosenthal Tolisano, neue Schwerpunkte zu setzen, zum Beispiel „to build skills that will support the now literacies (digital citizenship, information literacy, media literacy, network literacy global literacy)“ oder „to build skills that will foster a new sense of community (again not aiming to substitute the same in-person- community we are used to).“

Die Aufzählung geht über in die Beschreibung zweier Online-Spiele und schließt mit folgenden Fragen:
„How could you adapt any of these games, we played as a family virtually with your students? Could you invite another class/students from across town or another country to join? Could you invite the elderly from a nursing home or grandparents from your students? Would you play with a smaller group or an entire class? How would you document learning, community building, skills developed?“
Silvia Rosenthal Tolisano, Langwitches, 18. März 2020

18Mrz/20

Bildung unter den Schutzschirm!

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Fokus vieler staatlicher Hilfsangebote liegt traditionel) auf den versicherungspflichtig Beschäftigten, schreibt Bernd Käpplinger, Professor für Weiterbildung an der Universität Gießen. Doch was ist mit den Freiberuflerinnen und Freiberuflern, die von der Weiterbildung leben (und von denen die Weiterbildung lebt!). Bildungsträger, Akademien, Hochschulen, Volkshochschulen schließen. Einige setzen jetzt ganz auf digital. Aber nicht für alle in der Weiterbildung ist das Option oder ein Geschäftsmodell.

„Es ist überfällig, das Freiberuflerinnen und Freiberufler besser sozial abgesichert werden. Temporär könnte die Bundesregierung eine große steuerliche Entlastung für freie Berufe mit geringen Einkommen beschließen. Wie reagiert die Nationale Weiterbildungsstrategie agil auf die neue Situation?“
Bernd Käpplinger, Jan-Martin Wiarda/ Blog, 17. März 2020

Bildquelle: jarmoluk (pixabay)

18Mrz/20

Veranstaltungen im März und April 2020 – wie ist die Lage?

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im e-teaching.org-Kalender veröffentlichen wir Termine rund um das Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien in Hochschulen. An dieser Stelle sollte eigentlich unsere monatliche Veranstaltungsübersicht erscheinen. Doch aufgrund der Coronavirus-Krise werden immer mehr Präsenzveranstaltungen abgesagt oder verschoben. Einige Organisatoren nutzen allerdings die Potenziale der Digitalisierung und wandeln ihre Veranstaltungen in Online-Formate um, sodass diese trotz des Ausnahmezustands im virtuellen Raum besucht werden können. Um welche Events im März und April 2020 es sich dabei handelt und welche nicht stattfinden können Sie unserer Übersicht entnehmen.

18Mrz/20

2,500 Museums You Can Now Visit Virtually

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Fürs Wochenende: Viele Museen haben heute ihre Sammlungen bereits digitalisiert und stellen sie in ganz unterschiedlichen Formaten – vom Digitorial bis zum Podcast – online zur Schau. Jetzt, wo viele Einrichtungen schließen mussten, rücken sie natürlich diese Angebote stärker in den Vordergrund. Dieser Beitrag verlinkt zwölf prominente Ausstellungen – vom Guggenheim Museum in New York bis zur Uffizi Gallery in Florenz. Und es sind schon auf den ersten Blick beeindruckende Umsetzungen! Auf den Seiten von Google’s Art & Culture sind alle 2.500 Museen und Gallerien verlinkt. Zumindest Kunstliebhabern muss es also nicht langweilig werden …
Hakim Bishara, Hyperallergic, 16. März 2020

Bildquelle: Tomasz Baranowski (Flickr, CC BY 2.0)

18Mrz/20

Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im E-Teaching Service Center der TU Kaiserslautern

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Technischen Universität Kaiserslautern bietet zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet für die Dauer von 4 Jahren eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im E-Teaching Service Center an. Die Stelle kann in Vollzeit, sowie Teilzeit besetzt werden. Bewerber/innen mit Kind sind willkommen. Bewerbungsfrist: 31.03.2020.