All posts by jrobes

20Jul/18

Analysis of 450 MOOC-Based Microcredentials Reveals Many Options But Little Consistency

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Microcredentials: Die Rede ist von Nanodegrees, Specializations und XSeries, um nur einige zu nennen. Seit 2013 gibt es diese neue Währung, die heute von fast jeder MOOC-Plattform angeboten wird. Microcredentials „covers more than a single course but is less than a full degree“. Doch viel weiter reichen die Gemeinsamkeiten nicht, meint die Autorin, die sich bei den verschiedenen Anbietern umgeschaut hat. Wer sich zum Beispiel für das Thema „Business Analysis“ interessiert, findet Kurspakete, die sich im Preis, in der Dauer und im Workload (Arbeitsaufwand) deutlich unterscheiden. Und auch in den Kursinhalten, die allerdings nicht Teil der Untersuchung waren. Ihr Fazit:

„… this analysis points to a lack of consistency among microcredentials, making it difficult to compare them or interpret their significance, for prospective learners and employers alike.“
Laurie Pickard, Class Central, 18. Juli 2018

Bildquelle: Udacity Blog

20Jul/18

Why VR is struggling in Corporate Learning and other insights from Craig Weiss

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„VR has failed (at least to date) in the corporate training/learning worlds“, behauptet Craig Weiss und zwar aus folgenden Gründen: „Cost“, „Consumer Knowledge about VR Headsets“, „Apps, Content“, „Usage“.
„I for one saw the great benefits of VR, but felt that the future would be MR (Mixed Reality) and I still see it the same way …“
Craig Weiss, Newsletter vom 19. Juli 2018

Bildquelle: Hammer & Tusk (Unsplash)

19Jul/18

It’s Employee Experience, stupid – Ein Rückblick auf die Keynotes des HR Innovation Days 2018

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich hatte den „HR Innovation Day“ bisher nicht auf dem Radar, deshalb bin ich nur zufällig auf diesen Beitrag gestoßen. Peter M. Wald versucht hier im Rückblick, die Veranstaltung auf einen zentralen Trend zu bringen und entscheidet sich für „Employee Experience Management“. Ein Paradigmenwechsel, so Peter M. Wald, mit dem „das Erleben und die Erfahrungen der Mitarbeiter/innen mit der Personalarbeit … in den Mittelpunkt der Betrachtung“ rücken. Und er verlinkt die Slides zur Keynote von Kai Liebert (Head of Global Learning Campus, Siemens AG): „Pizza, Big Bang und Corporate Learning – oder was hat Lernen mit Künstlicher Intelligenz, Algorithmen und ‚Mechanical Turks‘ zu tun?“
Peter M. Wald, Leipziger-HRM-Blog, 10. Juli 2018

Bildquelle: HRM – HTWK Leipzig, SlideShare

 

18Jul/18

EdTech: Junge Unternehmen in den Startlöchern

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In der mmb-Trendanalyse im Auftrag von wb-web taucht der Suchbegriff „EdTech“ an prominenter Stelle auf – mehr als 2.500 mal. Grund genug für Lutz Goertz, diesen Begriff einmal etwas ausführlicher zu erläutern:

„EdTech ist ein sogenanntes „Kofferwort“, bei dem zwei Begriffe zu einer Kurzform zusammengezogen werden, in diesem Fall „Educational“ und „Technology“. Im weiteren Sinn sind hier mit „EdTech“ also Bildungstechnologien gemeint. Im engeren Sinn versteht die E-Learning-Community darunter eine neue Teilbranche „EdTech-Unternehmen“, die mit innovativen digitalen Lernservices und -produkten neue Nischen im Bildungsmarkt besetzen.“

Der Artikel geht auch auf die Schwierigkeiten ein, eine EdTech-Szene in Deutschland zu etablieren. Die kritische Diskussion um EdTech, in der es vor allem um die Dominanz von Silicon Valley im Bildungsbereich geht, wird von Lutz Goertz allerdings nur ganz vorsichtig angedeutet. Links zu Autor*innen wie Audrey Watters (Hack Education) und Markus Deimann (Feierabendbier) fehlen.
Lutz Goertz, wb-web, 13. Juli 2018

Bildquelle: Tumisu (pixabay, CC0)

18Jul/18

Working out loud, Agiles Lernen und Makerspaces

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das mmb-Institut hat für wb-web 124.242 Zeilen aus Social-Media-Beiträgen des zweiten Halbjahrs 2017 zu Weiterbildungsthemen untersucht, um „Trendbegriffe“ zu ermitteln. Was gefunden wurde:

Working out loud/ Learning out loud, Fehlerkultur, Agiles Lernen/ agile Bildungsinstitution/ Agility/ Agile Mind, Modern Workplace Learning, EdTech, Blockchain, Change/ Change Agent/ Change Management, Cloud, Makerspace, Open Hardware/ Open Source Hardware, Podcasts für die Weiterbildung. Hinweise zum methodischen Vorgehen enthält der Schlussbericht des mmb-Instituts.

Im vorliegenden Artikel gibt uns Lutz Goertz noch kurze Lesehilfen zu den einzelnen Begriffen mit. Sein Resümee: „Arbeiten und Lernen wachsen enger zusammen und sind einem ständigen Wandel unterworfen. Dabei greift die Bildungswelt auch internationale Trends und Workflows auf. Wichtig ist ferner das gemeinsame „Machen“, das Erarbeiten von Themen und Dingen mit einem bleibenden stofflichen Ergebnis.“
Lutz Goertz, wb-web, 13. Juli 2018

17Jul/18

Blockchain for Education: Lifelong Learning Passport

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In den letzten Wochen ist nicht nur viel über die Blockchain geschrieben worden. Es wurde auch viel über die Blockchain und ihren Nutzen für die Bildung geschrieben. Der vorliegende Artikel, der ein Projekt der Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer FIT) vorstellt, ist da ganz typisch. Am Beispiel der „Blockchain for Education platform“ des FIT wird erläutert, „how blockchain can be used for educational qualifications to provide a guarantee of authenticity for digital certificates“, „a practical solution for issuing, validating, and sharing of certificates“.

Wir sind hier also auf der administrativen Seite der Bildung und des lebenslangen Lernens. Die Herausforderung aus Sicht der Autor*innen: das Management von Zertifikaten, ob als Printouts oder in digitaler Form, ist aufwändig, fehlerbehaftet und schwer zu überprüfen. Hier soll die Blockchain helfen. Dafür haben die Fraunhofer-Experten die Anforderungen der Prozessbeteiligten in Anwendungsfälle übersetzt und als Grundlage für die Entwicklung des Prototyps der Blockchain for Education-Plattform herangezogen. Das ist sehr kompliziert und sehr technisch. Wenn ich dann noch überlege, dass der Umgang mit Zertifikaten, Zeugnissen und Abschlüssen sicher nicht das drängendste Problem unseres Bildungssystems ist, erlaube ich mir, das Stichwort „Blockchain“ weiterhin auf „Beobachten“ zu setzen.
Wolfgang Gräther, Sabine Kolvenbach, Rudolf Ruland, Julian Schütte, Christof Torres und Florian Wendland, in: dotmagazine, Juli 2018


Weitere Artikel, die jüngst zum Thema „Blockchain in Education“ erschienen sind:

– Donald Clark: Blockchain – got married on it but fell out of love with it…., Donald Clark Plan B, 21. Juni 2018
– Tony Bates: Woolf University: the Airbnb of higher education or a sheep in wolf’s clothing? online learning and distance education resources, 19. Juni 2018
– Charlotte Venema: Themen des Corporate Learning Camp’s 2018: Neue Lernwelten mit der Blockchain? Corporate Learning Community, 15. Juni 2018
– Andreas Wittke: Blockchain in Education und die Relevanz im eLearning, SlideShare, 14. Juni 2018
– David McArthur: Will Blockchains Revolutionize Education? EDUCAUSE Review, 21. Mai 2018
– Pamela Hogle: Buzzword Decoder: How Blockchain Affects eLearning, Learning Solutions Magazine, 7. Februar 2018

Bildquelle: Fraunhofer FIT

17Jul/18

How Video is Used in Education: The State of Video In Education 2018

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Okay, Video ist in der Bildung ja längst ein Selbstläufer. Und Kaltura, Anbieter einer Video-Plattform, ist alles andere als unbefangen, wenn es um Einsatz und Nutzen von Videos geht. Trotzdem sind die Argumente, Zahlen und Prognosen dieser Studie vielleicht für den einen oder anderen nützlich. In der Rubrik „Video Usage“ zum Beispiel erfahren wir, dass die häufigsten Einsatzszenarien „Video shown in the classroom“ (82%), „Supplementary course material“ (74%) und „Student assignments“ (69%) sind.

Bei der Frage nach innovativen Video-Formaten liegen „Closed caption“ (52%), „Mobile apps for watching video on the go“ (39%) und „Synchronized slides“ (35%) vorne. In der Rubrik „The Value and Future of Video“ setzen die Befragten vor allem auf „Interactive video“, „Self-paced curriculums“, „Predictive analytics“, „Auto-scoring“ und „VR/AR/360 video“.
Rebecca Rozakis, Kaltura/ Blog, 10. Juli 2018

Bildquelle: State of Video In Education 2018

16Jul/18

Wandel in der Arbeitswelt: Lebenslang lernen – aber wie?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Artikel versucht, den Begriff des „lebenslangen Lernens“ mit vielen kurzen Erfahrungsberichten und O-Tönen mit Leben zu füllen. Zuerst wird der Rahmen gesetzt: Digitalisierung, Automatisierung, neue Technologien, neue Kompetenzen, neue Jobs. Dann gibt es den Blick hinter die Kulissen eines Beratungscenters für lebenslanges Lernen. Diese sind noch in der Pilotphase, gehören zur Arbeitsagentur und bieten Hilfe bei der Neuorientierung. Die weiteren Stichworte des Beitrags liefern unter anderem Vertreter*innen der Arbeitgeberverbände, der Gewerkschaften, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Vodafone Stiftung, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE). Es geht um Orientierung, Lernkultur und Selbstverantwortung.
Christina Küfner, Deutschlandfunk Kultur, 5. Juni 2018

Bildquelle: geralt (pixabay, CC0)

13Jul/18

Weiterbildung mit Udacity – So macht Audi seine Mitarbeiter zu Digital-Experten

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Zur Vorbereitung auf den Corporate Learning Sprint („Blended Learning mit kuratierten Inhalten bei Audi“) wird auf diesen Beitrag verlinkt. Im Vorspann heißt es: „Für die großen Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz und Big Data bildet Audi seine Mitarbeiter auch über die Online Akademie Udacity weiter. Warum das Unternehmen auf die Plattform setzt und wie Audi die Abbruchquote bei fast null hält, hat Blog-Autorin Olivia Faulbacher von zwei Absolventen erfahren.“

Um das Geheimnis um die Abbruchquote zu lüften: Es gibt Audi-interne Präsenzschulungen und Tutorien, die das offene Kursangebot ergänzen. Das motiviert die MitarbeiterInnen dranzubleiben.
Olivia Faulbacher, Audi Blog, 5. Juli 2018

13Jul/18

Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Offene Lernangebote wie MOOCs haben mit hohen Absprungquoten zu kämpfen, also TeilnehmerInnen, die sich still und leise aus dem Kurs verabschieden. Können hier möglicherweise begleitende Präsenzangebote wie wöchentliche Treffen in Lerngruppen vor Ort helfen? Die AutorInnen berichten von einem MOOC, der diesen Weg gegangen ist. Das Konzept nennen sie „Inverse Blended Learning“, weil hier – im Gegensatz zum Blended Learning – das Online-Angebot den Ausgangspunkt bildet.

Der EBmooc („Erwachsenenbildungs-MOOC“) fand 2017 statt und basierte auf diesem Konzept des „Inverse Blended Learning“. Mit 48,2 Prozent (bei 3.64 registrierten NutzerInnen) konnte der Kurs eine sehr Zertifizierungsquote aufweisen, die deutlich über den bekannten Werten anderer MOOCs liegt. Also haben sich die OrganisatorInnen die Aktivitäten und Rückmeldungen der TeilnehmerInnen genauer angeschaut (Stichwort „Learning Analytics“). Sie vermuten, dass nicht zuletzt das zusätzliche Angebot, sich mit anderen TeilnehmerInnen zu treffen und auszutauschen, zum überraschend hohen Aktivitätslevel über den gesamten Kursverlauf beigetragen hat. Die Ergebnisse der Befragung der AnbieterInnen von Begleitangeboten unterstützen diese Vermutung.
Martin Ebner, Sandra Schön, Mohammad Khalil, Markus Ebner, Birgit Aschemann, Wilfried Frei, David Röthler, in: ZHBW -Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung, 2018/ 1 (via Academia.edu)

Bildquelle: https://erwachsenenbildung.at/ebmooc/