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15Aug/18

Lernarrangements für den Kompetenzaufbau – Die Zukunft des Lernens, Folge 7

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In dieser Folge klopft Werner Sauter verschiedene Lernarrangements auf ihr Potenzial ab, die Lernenden bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen zu unterstützen. Das ist begrifflich sehr differenziert beschrieben, aber die prinzipielle Richtung ist klar: es beginnt mit dem klassischen Unterricht, wie wir ihn kennen, strukturiert und fremdgesteuert. Und es führt – über verschiedene Entwicklungsschritte des formellen und informellen Lernens – zu dem Punkt, den der Autor „Social Workplace Learning“ und die „konsequente Ausprägung des selbstorganisierten Kompetenzaufbaus“ nennt. Hier steuert der Mitarbeiter selbst und nutzt Kollegen wie Führungskräfte, um Lernprozesse zu reflektieren und Erfahrungen auszutauschen.

Wer etwas tiefer in die Beschreibung der „Zukunft des Lernens“ eintauchen will: Die übrigen Folgen der Serie sind direkt verlinkt. Ein weiterer, abschließender Artikel folgt noch.
Werner Sauter, wb-web, 13. August 2018

Bildquelle: Bertelsmann Stiftung

14Aug/18

Wie agiles Kompetenzmanagement zur digitalen Transformation gelingt – und warum es eigentlich nicht mehr um Kompetenzen geht

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Bei der Analyse folge ich dem Autor: Ob unternehmensweite Kompetenzmodelle auch in Zukunft als Richtschnur für alle HR-Prozesse dienen werden, darf hinterfragt werden. Sie sind in ihrer Entwicklung oft (zu) komplex, in der Umsetzung (zu) schwerfällig und in der Anpassung (zu) wenig flexibel. Kurz: Sie passen nicht zum Zielbild agiler Organisationen.

Im zweiten Teil des Beitrags, in dem sich Begriffe wie „neues“ oder „agiles“ Kompetenzmanagement finden, wird es mir allerdings etwas zu bunt. Ob Kundenfokus, Problemfokus oder Zweck: oft fehlt der direkte Bezug zum Kompetenzmanagement. Es sind noch Versatzstücke, die nicht viel zusammenhält.
Joël Krapf, JK – Growing Together, 13. August 2018

10Aug/18

Videofeedback in der Lehre – Ilka Nagel im Videointerview

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe gerade noch ein paar Hausarbeiten Studierender vor mir liegen, und vielleicht probiere ich es einmal aus. Es braucht sicher einige Vorüberlegungen, denn die Kommentierung und Bewertung von Dokumenten verläuft ja in der Regel nicht linear: Man wirft einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis, springt zur Literatur am Ende der Arbeit, startet mit dem ersten Kapitel, blättert irgendwann zurück, wenn man Wiederholungen oder Brüche vermutet oder Fragen hat, die ein früheres Kapitel betreffen. Oder man unterbricht die Lektüre mehrmals. Ilka Nagel von der Østfold University (Norwegen) ist jedenfalls von den Vorteilen des Videofeedbacks überzeugt. Alles nur eine Frage der Routine, meint sie. „Feedback Out Loud“.
Florian Hanke und Till Rückwart, Interview mit Ilka Nagel, Hochschulforum Digitalisierung, 8. August 2018

Bildquelle: Hochschulforum Digitalisierung

09Aug/18

Bildungsverständnis im Wandel

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn Bildung auf eine offene Zukunft vorbereiten soll, muss sie mehr als Sach- und Fachwissen umfassen. Werner Sauter: „Erst der moderne Kompetenzbegriff erfasst die menschlichen Fähigkeiten, in offenen Situationen selbstorganisiert und kreativ zu handeln. Der so gefasste Kompetenzbegriff ist der moderne Bildungsbegriff.“

Werner Sauter, BlendedSolutions’s Blog, 5. August 2018

Bildquelle: Markus Spiske (Unsplash)

08Aug/18

Mixed Reality: A Revolutionary Breakthrough in Teaching and Learning

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Im Mittelpunkt dieser Fallstudie der Case Western Reserve University in Cleveland steht Microsoft’s HoloLens. Studierende in der Anatomie lernen hier nicht an mehr Kadavern, sondern nutzen die Möglichkeiten von Augmented, Virtual und Mixed Reality. Die Beteiligten sind begeistert. Die Vorteile des neuen Lernens liegen in der medizinischen Ausbildung auf der Hand. Von Herausforderungen ist nicht die Rede. Aber die Autorin versucht immerhin, einen Bogen zu spannen:

„Anatomy represents just one example of the extraordinary potential for learning through MR. It is time to start to think of new ways to utilize this technology, and other such future developments, for teaching and learning. Classroom designs will change, perhaps even becoming empty rooms for holograms to fill. Instructional designers will have a brand-new palette to work with for presenting new and fascinating student experiences. Online learning will have a meaning entirely different from the physical distance it often represents today. Demonstrative learning is a reality.“

Sue Workman, EDUCAUSE Review, 30. Juli 2018

Bildquelle: Case Western Reserve University

07Aug/18

Content kuratieren als Aufgabe der Personalentwicklung

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In diesem Interview geht es munter hin und her: das Internet als Ressource, Flatrates von Kursanbietern, Pflichtkurse für Compliance-Themen und Blended Learning als „Königsweg“ des Lernens. Das Stichwort „Content Curation“ bildet zwar den Aufhänger, geht hier aber leider unter bzw. wird zur „alten“ Kompetenz von Personalentwicklern, die ihren Markt kennen. Und der umfasst jetzt halt auch Online-Angebote.

Vielleicht ist es sinnvoller, das Stichwort einmal aus Sicht des Mitarbeiters durchzuspielen: Er/ Sie hat seine/ ihre Agenda und Themen auf dem Radar und ist in der Lage, interne wie externe Quellen (Plattformen, Netzwerke) zu nutzen, um sich kurzfristig zu informieren und kontinuierlich auf dem Laufenden zu bleiben. Dazu können auch längerfristige Lernziele gehören. Sie können zudem aktiv Inhalte aus verschiedenen Quellen kuratieren und die Ergebnisse anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Dabei nutzen sie die technischen Möglichkeiten (Hashtags, Alerts, RSS etc.), um die Informationen in ihre Nutzungsroutinen und Arbeitsprozesse zu integrieren.

Nur am Rande: Dieses CHECK.point eLearning-Special „Content kuratieren“ umfasst vier Beiträge. Entweder gibt das Thema aus Anbietersicht nicht mehr her oder wir stecken noch im Sommertief.
Interview mit Britta Kroker, CHECK.point eLearning, 6. August 2018

Bildquelle: Fahrul Azmi (Unsplash)

06Aug/18

Hey, Alexa, Should We Bring Virtual Assistants to Campus? These Colleges Gave Them a Shot

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die hier beschriebene Entwicklung ist mehr unter gesellschaftspolitischen als unter didaktischen Gesichtspunkten interessant. Es geht um amerikanische Hochschulen, die Amazons Echo Dots in das Campus-Leben integrieren. „A next-level chatbot“, heißt es. Doch noch kann Alexa nicht viel. Aber solche Initiativen bringen technologische Entwicklungen in den studentischen Alltag, machen sie zu Forschungsobjekten, setzen Fantasien für die Interaktionen zwischen Lehrenden und Studierenden frei – und könnten sogar wichtige ethische Fragestellungen zum Thema machen. Aber so weit geht der Artikel dann doch nicht.
Lindsay Ellis, The Chronicle of Higher Education, 2. August 2018

Bildquelle: FASTILY (Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

03Aug/18

Kompetenzentwicklung im Online-Studium der SIBE

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn man einmal den Aufhänger dieses Gesprächs – das Online-Studium an der Steinbeis-Universität – außen vor lässt, bleiben einige interessante Anmerkungen zur Kompetenzentwicklung, für die ja John Erpenbeck wie kein Zweiter steht. So zum Beispiel seine  Einschätzung der Frage der Bewertung und Zensierung von Kompetenzen „als eine der großen Zukunftsfragen der Kompetenzentwicklung“. Und die abschließende Verknüpfung von Kompetenzen und Werten (22:35 Min.)
Fernstudium-Infos.de, Interview mit John Friedrich Erpenbeck und Wolf Georg Tews, YouTube, 31. Juli 2018

Bildquelle: YouTube

02Aug/18

Öffentliche Bibliothek als Bildungsplattform – OER für Lernteams in der Stadtbibliothek Köln

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Bibliothek als Lernort, das ist jetzt eigentlich noch keine Nachricht. Aber es geht um Online-Kurse und um Menschen, die sich zum Lernen und zum Austausch über eben diese Kurse in der Bibliothek verabreden. Okay, Stand heute können sie sich nur in der Stadtbibliothek Köln verabreden. Aber das wird hoffentlich nicht lange so bleiben.

„Bei der re:publica 2018 stellten Philipp Schmidt vom MIT Media Lab und Bettina Scheurer von der Stadtbibliothek Köln in der Session „Fanclub Öffentliche Bibliotheken“ gemeinsam die Idee der Learning Circles in Öffentlichen Bibliotheken vor, die auf dem Konzept der von Philipp Schmidt gegründeten P2P-University basiert. Die Stadtbibliothek Köln bietet inzwischen eine Adaption des Konzeptes für „Lernteams“ innerhalb der Bibliothek an. Im Interview mit OERinfo sprechen sie über die Umsetzung von Lernen in „Lernteams“ in der Stadtbibliothek Köln.“
OERinfo – Informationsstelle OER, YouTube, 28. Juli 2018

Bildquelle: re:publica 2018

01Aug/18

7 Things You Should Know About Open Education: Practices

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe diese EDUCAUSE-Serie etwas aus den Augen verloren, aber es gibt sie noch. Hier wird im bewährten Format auf zwei Seiten erklärt, was hinter „open educational practices“ (OEP) steckt. Wichtige Stichworte sind: „a commitment to learner-driven education“ und „new approaches to co-creating knowledge“. Aber es gibt natürlich auch eine Definition:

OEP, das bedeutet „the use/reuse/creation of OER and collaborative, pedagogical practices employing social and participatory technologies for interaction, peer-learning, knowledge creation and sharing, and empowerment of learners”.

Im gleichen Format ist übrigens auch „7 Things You Should Know About Open Education: Content“ erschienen (via Feierabendbier).
Cable Green u.a., EDUCAUSE Learning Initiative (ELI), 12. Juli 2018