Category Archives: Jochen Robes

25Sep/20

Wie nutze ich LinkedIn zur Weiterbildung & als LernExperte? Profil, Austausch, Netzwerk gestalten & Lernen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Thomas Jenewein (SAP) nennt seine Stichwortsammlung „Blog-Doku aus einer Session auf dem Corporate Learning Barcamp 09/2020“. Im letzten Teil geht es um die Frage, wie man sich mithilfe von LinkedIn vernetzt und auf dem Laufenden hält. Slides gibt es auch. Eigentlich eine Form von Working Out Loud …
Thomas Jenewein, LinkedIn, 25. September 2020

Bildquelle: inlytics • LinkedIn Analytics Tool (Unsplash)

25Sep/20

Kurzformate boomen in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Noch ein Beitrag aus dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung: Beim Stichwort „wissenschaftliche Weiterbildung“ denkt man wahrscheinlich zuerst an die berufsbegleitenden Studiengänge, die zu einem akademischen Abschluss wie dem Master führen. Eine Studie hat nun gezeigt, dass kürzere Formate, zum Beispiel Zertifikatskurse und -programme, immer populärer werden. Viele TeilnehmerInnen möchten sich schnell und gezielt weiterqualifizieren. „Baukastensysteme“ ermöglichen es Hochschulen, einzelne Kurse und Module flexibel zu kombinieren. Stichworte wie „Online-Kurse“ oder „Badges“ fallen allerdings (noch) nicht.
Sigrun Nickel, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, 3. September 2020

Bildquelle: Wokandapix (pixabay)

25Sep/20

Hochschularchitektur der Zukunft: Bleiben die Räume traditionell, bleibt es auch die Lehre

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Da wir als Corporate Learning Community ja dieses Jahr versuchen, das Motto „Lernräume gestalten“ mit Leben zu füllen, habe ich einen neugierigen Blick in das aktuelle Heft des „DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft“ (19 S.) geworfen. Dort geht es nämlich um eine „zukunftsorientierte Raumgestaltung“ aus Hochschulperspektive. „Der Paradigmenwechsel „from teaching to learning“ braucht auch eine räumliche Übersetzung.“ (S.5)  Lernraumentwicklung, so heißt es, ist ein strategisches Thema (S.6) Beispiele aus den Niederlanden und aus Norwegen dienen als mutmachende Vorbilder. Und hier ein kleiner Ausblick aus einem Interview mit Piet van der Zanden (Technische Universität Delft):

Aktuell arbeiten Sie mit Räumen, deren Anforderungen vor zehn Jahren definiert wurden. Was müsste heute ein Lernraum eigentlich bieten?
Es sieht momentan so aus, dass zwei wesentliche neue Anforderungen hinzukommen. Zum einen die hybriden Klassenräume. Es gibt ein paar Universitäten, die damit arbeiten, da steht der Lehrende vor seiner „echten“ Zuhörerschaft und im Hintergrund sieht er auf Monitoren seine digitale Zuhörerschaft. Die andere Anforderung wird die virtuelle Zusammenarbeit im Lernraum sein. Es wäre doch toll, wenn man einen Experten und andere Studierende für gemeinsame Projekte virtuell, aber live in den Lernraum holen könnte. Aber wie gesagt: All das kostet Zeit, vor allem weil der Mensch Zeit braucht, um sich an die Technik zu gewöhnen.“  (S.15)
Anne Prill, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, 21. August 2020

Bildquelle: Toa Heftiba (Unsplash)   

24Sep/20

Disruption und lernende Organisation – 7. scil Trend- & Community Day 2020

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Christoph Meier hat den diesjährigen Trend- & Community Day des swiss competence centre for innovations in learning (scil) wieder einmal umfangreich dokumentiert – vom Motto „Disruption und lernende Organisation: Chancen und Herausforderungen für L&D“ bis zu kurzen Zusammenfassungen einzelner Impulse.

Was das Motto betrifft: Hier plädiert er dafür, die Arbeit an der lernenden Organisation um eine weitere Facette zu erweitern. Neben der Personalentwicklung (individuelles Lernen) und der Organisationsentwicklung (Team- und Organisationslernen) sollte auch die IT ins Bild aufgenommen werden – als „Ressource für das Ermöglichen von Lernen ebenso wie für produktives Arbeiten“.

Was die einzelnen Impulse betrifft: Neben verschiedenen Fachbeiträgen gab es eine Reihe von Praxisberichten, unter anderem von der AXA Academy, der Zurich Versicherungen, der Post Informatik, der LV 1871 sowie der Eidgenössischen Zollverwaltung.

„Die Entwicklung hin zu einer (besser) lernenden Organisation erfordert eine koordinierte Arbeit am Mindset, am Skillset und am Toolset. Dafür braucht es das Zusammenspiel von Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Informatik. Dieser Tag hat einzelne Facetten dieses Themenfelds und interessante Projekte bzw. Initiativen aufgezeigt. Und es wurde deutlich, dass die Arbeit am Zielbild „lernende Organisation“ auch für die nächsten Jahre herausfordernd bleibt…“
Christoph Meier, scil-blog, 15. September 2020

Bildquelle: scil

23Sep/20

A transformation of the learning function: Why it should learn new ways

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass auch Learning & Development schnelle und flexible Lösungen finden muss. Nur, so die Experten von McKinsey: „… most L&D functions today are overly stable – to the point of rigidity.“ Also geht es, wenig überraschend, um eine agile Transformation. Ein Zielbild für L&D liefern die Autoren auch, nämlich …

„… the right balance between stability and dynamism, assembling the components that will create a stable backbone as well as the dynamism needed for the function to keep pace with an organization’s learning needs.“

Was diese Balance zwischen Stabilität und Dynamik auszeichnet, wird für die Kernelemente von L&D (Strategie, Struktur, Menschen, Prozesse, Technik und Systeme) in einer Übersicht kurz beschrieben. Auch, wie man dort hinkommt, von der Vision, über die Analyse, bis zum Arbeitsplan, bleibt nicht unerwähnt. Und man sollte zwischen 12 und 24 Monate für diese agile Transformation veranschlagen. Je nachdem …
Nicolai Chen Nielsen, Faridun Dotiwala und Matthew Murray, McKinsey Accelerate, 23. September 2020

22Sep/20

The Complete Guide To Student Digital Portfolios

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Es ist ruhig geworden um Digital Portfolios bzw. ePortfolios. Vor zehn, fünfzehn Jahren war das noch anders: „In 2010, every citizen will have an ePortfolio“ (Ravet, 2005), hieß mal ein ambitioniertes Ziel für Europa, das die Runde machte. Heute höre ich selbst in Hochschulen, für viele ePortfolio-Konzepte der Startpunkt, nur selten von entsprechenden Projekten. Der Grund dafür liegt meines Erachtens in der Form des Studiums selbst: nicht der Entwicklungsprozess der Studierenden steht im Vordergrund, sondern das Management von Kursen und Prüfungen sowie das Sammeln von Punkten.

Von daher habe ich mich gefreut, dass ich auf diese schöne und aktuelle Einführung in ePortfolios gestoßen bin. Auch wenn sie sich auf den Einsatz in Hochschulen konzentriert und den Bogen zu Unternehmen und Arbeitgebern nur kurz spannt. 

„Digital portfolios can revolutionize the teaching and learning process.
This complete guide to student ePortfolios answers many questions you may have, from the academic benefits of portfolios, the platform to use, to ongoing management, and how to get started.“
Ronnie Burt und Kathleen Morris, CampusPress, 12. September 2020

Bildquelle: CampusPress

22Sep/20

25 Years of OU – 2005: OpenLearn

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes


Eine kurze ptotokollarische Notiz, in der Martin Weller auf die Anfänge von OpenLearn zurückblickt, einer Initiative der Open University. Ganz am Schluss schlägt er dann noch den Bogen zur Corona-Pandemie und erinnert daran, welche Ressourcen mit OpenLearn und OER für Lehrende zur Verfügung stehen:

„My advice for those trying to create an online course that isn’t all Zoom lectures is to find some good OER, use that as the spine and focus on creating the pedagogic activity around it.“
Martin Weller, The Ed Techie, 14. September 2020

21Sep/20

Die Infrastruktur unseres Bildungswesens ist kaputt. Warum ist OER nicht sexy, aber wichtig?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Vielleicht lässt sich das Dilemma, in dem OER steckt, auch so formulieren: Es gibt sicher gute Gründe, die Infrastruktur unseres Bildungswesens „kaputt“ zu nennen. Aber es sind so große Schlaglöcher – Rechner und Netze, Zielgruppen und fehlende Kompetenzen, Kulturen und liebgewonnene Routinen, Soziales und Wirtschaftliches -, dass man erst spät (zu spät) an offene Lehr-Lern-Materialien bzw. Open Educational Resources (OER) denkt. Aber das ist genau die Diskussion, zu der Jöran Muuß-Merholz mit seinem Beitrag einladen möchte. „Die Kommentare sind offen. Haben Sie Fragen? Weitere Punkte zum Thema? Oder Widerspruch?“
Jöran Muuß-Merholz, OERinfo, 17. September 2020

Bildquelle: Sunyu Kim (Unsplash)

21Sep/20

„Ein Ort, an dem Lehrkräfte ihre Inhalte teilen können“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Schul-Cloud und Digitalpakt sind eigentlich nicht das Thema dieses Blogs. Aber in diesem Interview setzt Saskia Esken (SPD) etwas andere Schwerpunkte: eine bundesweite Lernplattform auf der Grundlage von Open Educational Resources. Deshalb bin ich bis zum Ende dran geblieben.
Christian Füller, Interview mit Saskia Esken, Der Tagesspiegel, 30. August 2020

Bildquelle: MyEyeSees (flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

18Sep/20

Flipped Classroom: Mehr Zeit für Übungen im Unterricht

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Lehrende an Hochschulen sollten mit dem Prinzip des „Flipped Classroom“ heute eigentlich vertraut sein (was nicht bedeuten muss, dass sie es auch umsetzen). Aber in der Erwachsenen- und Weiterbildung spricht man eher von Blended Learning und tut sich generell noch schwerer, über eine einzelne Präsenzveranstaltung hinaus zu denken. Hier hilft der pragmatische Leitfaden von Sandra Schmid, in dem sie die Methode kurz vorstellt, Tipps zur Umsetzung präsentiert und auch auf wiederkehrende Herausforderungen eingeht. Gefallen haben mir auch die ja/nein-Leitfragen, um herauszufinden, ob die Methode für meine Veranstaltung „passt“.
Sandra Schmid, Lernraum Design, 14. September 2020

Bildquelle: Sandra Schmid/ Lernraum Design