25Jul/18

Digitale Lehre – Trends 2018

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jürgen Handke (Philipps-Universität Marburg) hat in den letzten Monaten fleißig Bildungsinstitutionen besucht, dort referiert und beraten und seine Eindrücke jetzt in einem „Sommer-Resümee“ zusammengefasst. Die Trends, die er beobachtet hat: Inverted Classroom („auf dem Vormarsch“), Künstliche Intelligenz („tut sich einiges“) und Open Educational Resources („scheint sich durchzusetzen“).

Natürlich gibt es auch Herausforderungen: von antiquierten Lernräumen, über wissensorientierte Prüfungen bis zu skeptischen Hochschullehrern. Aber, so Jürgen Handke: „Das alles kann die Entwicklung verzögern, aber nicht aufhalten.“
Jürgen Handke, YouTube, 23. Juli 2018

24Jul/18

„Klassische Trainings fliegen nicht mehr richtig“

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Harald Schirmer, Manager Digital Transformation bei Continental, muss ich an dieser Stelle nicht mehr vorstellen. In diesem ausführlichen und lesenswerten Interview berichtet er, wie der Konzern mit der digitalen Transformation umgeht. Aufhänger ist die Einführung von Office 365. Hier hat man vieles anders gemacht, Dinge ausprobiert und Raum für selbstverantwortetes Handeln gegeben. Es gibt jetzt GUIDEs, Knowledge Broker und eine 42er-Community. Kurz: Man hat das Lernen vom Kopf auf die Füße gestellt.

„Wir fokussieren uns auf lebenslanges Lernen, da wir festgestellt haben, dass klassische Trainingsmaßnahmen nicht mehr richtig gut fliegen. Erst melden sich die Leute gar nicht an, dann melden sie sich an und kommen nicht und im schlimmsten Fall kommen sie und gehen nach der Hälfte der Zeit. Das heißt nicht, dass die Trainings schlecht sind. Meist begründen das die Teilnehmer damit, dass sie keine Zeit haben oder mittendrin in einem wichtigen Projekt stecken. Bei der Einführung von Office 365 haben wir deshalb den Schuh einmal umgedreht und bei den Mitarbeitern nachgefragt, wie sie begleitet werden möchten, sobald auf ihrem Rechner die neue Software drauf ist. Wir haben Interviews geführt, Umfragen gemacht und Personas entwickelt. Wir sind auf etwa ein Duzend verschiedene Arten gekommen, wie Leute lernen wollen – von einem persönlichen GUIDE, Userforum und Workflow-Beschreibungen über Web-based- und Classroom-Training bis hin zu Zugang auf Youtube. Wir haben dann entschieden, wir wählen nicht ein paar Arten aus, sondern wir machen alles. Inzwischen sind es sogar 15 verschiedene Optionen.“

Stefanie Hornung, Interview mit Harald Schirmer, Haufe, 23. Juli 2018

Bildquelle: Mummelgrummel (Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

24Jul/18

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das Projekt Digital Learning Map 2020 am IWM gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) ist ab dem 01.09.2018 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Digital Learning Map 2020“ zu besetzen. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle, mit einer projektbedingten Befristung von 18 Monaten. Eine Bewerbung ist noch bis zum 08. August 2018 möglich.

24Jul/18

The future of enterprise learning technologies

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

… liegt in Tools wie Slack, die die tägliche Kommunikation und Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen und Teams unterstützen. Die Zukunft liegt nicht in Learning Management Systemen, so Jane Hart. Man braucht sie (noch) für das Management der Pflichtschulungen. Aber wenn Lernen etwas ist, das im Arbeitsprozess stattfindet, dann rücken andere Systeme und Tools in den Vordergrund. Und wenn Learning & Development hier noch einen Einstiegs- und Startpunkt sucht, empfiehlt Jane Hart, das Onboarding einmal mit Slack zu organisieren.
Jane Hart, Modern Workplace Learning Magazine, 23. Juli 2018

Bildquelle: www.slack.com

23Jul/18

Keine Kneipe mehr im Dorf: Eifaer treffen sich an der Baumelbank

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Seit dem Winter 2016 gibt es den Dorf-MOOC, einen offenen Online-Kurs, angeboten vom Referat Erwachsenenbildung der evangelischen Kirche von Kurhessen und Waldeck sowie des Zentrums Bildung der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Im Dorf-MOOC geht es, kurz gesagt, um die Zukunft des ländlichen Raums, heruntergebrochen auf sechs Themenfelder. Offensichtlich zeigt der Kurs bereits Wirkungen. Denn eine der Teilnehmerinnen hat für ihr Dorf, Eifa, daraus die Idee der Baumelbank entwickelt. Der Artikel bringt beides, Kurs und Eifa, zusammen.
Jörg Paulus, HNA, 21. Juli 2018

Bildquelle: mooin

22Jul/18

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Themen der Woche: Ausgewählte Stipendiaten und Projektideen für das Fellow-Programm Freies Wissen 2018/19 wurden bekanntgegeben, das Land Brandenburg hat vergangener Woche den 6. Lehrpreis unter dem Motto „Lehre digital und präsent“ verliehen, die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat zusätzliche Förderrunde der Qualitätsoffensive Lehrerbildung beschlossen und die Universität Würzburg wird das neues DFG-Schwerpunktprogramm „Literatur digital erforschen“ koordinieren.

22Jul/18

Einladung zum Online-Event „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen“ am Montag, 09. Juli 2018 auf e-teaching.org

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen: Wie sich diese drei Themenfelder gegenseitig beeinflussen und wie Hochschulen angemessen auf damit verbundene Veränderungen reagieren können, wird im abschließenden Event zum Themenspecial „Heterogenität im Studium – was leisten digitale Medien?“ thematisiert.

20Jul/18

Analysis of 450 MOOC-Based Microcredentials Reveals Many Options But Little Consistency

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Microcredentials: Die Rede ist von Nanodegrees, Specializations und XSeries, um nur einige zu nennen. Seit 2013 gibt es diese neue Währung, die heute von fast jeder MOOC-Plattform angeboten wird. Microcredentials „covers more than a single course but is less than a full degree“. Doch viel weiter reichen die Gemeinsamkeiten nicht, meint die Autorin, die sich bei den verschiedenen Anbietern umgeschaut hat. Wer sich zum Beispiel für das Thema „Business Analysis“ interessiert, findet Kurspakete, die sich im Preis, in der Dauer und im Workload (Arbeitsaufwand) deutlich unterscheiden. Und auch in den Kursinhalten, die allerdings nicht Teil der Untersuchung waren. Ihr Fazit:

„… this analysis points to a lack of consistency among microcredentials, making it difficult to compare them or interpret their significance, for prospective learners and employers alike.“
Laurie Pickard, Class Central, 18. Juli 2018

Bildquelle: Udacity Blog