03Sep/20

e-teaching.org lädt zur Session „Digitale Medien im Lehramtsstudium“ auf der Tagung Mobile(Hoch)Schule.digital ein

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 07. September 2020 findet die nächste Online-Veranstaltung im Rahmen der Fortbildungsreihe „Mobile.Hochschule Digital“ statt. Geplant ist ein breit gefächertes Programm aus Vorträgen, Diskussionen und über 40 Hands-on-Workshops. Das Informationsportal e-teaching.org ist mit dabei und lädt herzlich zur Session „Digitale Medien im Lehramtsstudium“ ein. Die gesamte Tagung steht allen Interessierten offen.

03Sep/20

an exploratory

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Okay, der Titel ist ein bisschen dünn, und der Beitrag ist in erster Linie die Ankündigung eines Workshops, den Harold Jarche („Seek > Sense > Share“) und Dave Snowden („Cynefin“) zusammen halten werden. Aber Harold Jarche zählt hier kurz die Quellen auf, auf denen sein Modell aufbaut. Und er bildet noch einmal zwei zentrale Schaubilder ab, auf die ich mich selbst immer wieder gerne beziehe, wenn ich über Persönliches Wissensmanagement spreche.
Harold Jarche, Blog, 2. September 2020

Bildquelle: Harold Jarche (cc-by-nc-sa)

02Sep/20

Aufruf der EU-Kommission zur Beteiligung an der Konsultation „Aktionsplan für digitale Bildung“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Damit der neue Aktionsplan der Europäischen Kommission für digitale Bildung die Corona-Erfahrungen berücksichtigen und die allgemeine und berufliche Bildung während des langfristigen digitalen Wandels fördern kann, bittet die Kommission bis zum 04.09.2020 um die Beantwortung eines Fragebogens. Hierbei handelt es sich um Fragen bezüglich der Gesamtauswirkungen der Corona-Krise auf die allgemeine und berufliche Bildung, sowie Erwartungen im Hinblick auf das Ende der Krise und auf die Phase der Erholung. Besonders gefragt ist u.a. die Meinung von Lehrkräften.

02Sep/20

Ten Big Ideas of Knowledge Management

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Es fällt auf, dass die Konzepte, die Nancy Dixon hier festhält, erst einmal ganz ohne Netztechnologien, ohne Internet und Netzwerke, auskommen. Aber sie bilden eine gute Richtschnur für den Einsatz von Netztechnologien. So etwas wie Gütekriterien. Zum Beispiel „1. Connection before Content“: Wie kann ich auch in virtuellen Umgebungen eine Atmosphäre schaffen, die den offenen Austausch unter Teilnehmenden unterstützt? Wie bringe ich den Small Talk in eine Online-Community oder in eine Zoom-Session?

Hier die 10 Punkte:
„1. Connection before Content …
2. Circles Connect …
3. Knowledge is Both Created and Shared in Conversation …
4. Asking Opens the Door to Knowledge …
5. Small Groups as the Unit of Learning …
6. Learn in Small Groups – Integrate Knowledge in Large Groups  …
7. We Learn When We Talk …
8. Learning From Experience Requires Deliberate Reflection …
9. Different Types of Knowledge Needs to Be Shared in Different Ways …
10. Knowledge Sharing is Sustained by Reciprocity …“

Ein Punkt dieser Aufstellung erinnert mich zum Beispiel sofort an Working Out Loud (5.). Ein anderer Punkt daran, dass informelles Lernen zwar fest in unseren Alltag eingebettet ist, aber das Nachdenken über diese, oft unbewusst ablaufenden Prozesse oft Struktur und Unterstützung braucht (8.).
Nancy Dixon, conversation matters, 31. August 2020

Bildquelle: Mike Petrucci (Unsplash)

01Sep/20

Top 200 Tools for Learning

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jane Hart hat wieder die „Top Tools for Learning“ zusammengetragen, inzwischen zum 14. Mal! Abgestimmt haben dieses Jahr 2.369 Bildungsinteressierte aus 45 Ländern. Wie schon seit einigen Ausgaben pflegt sie nicht nur ein einziges Ranking, die Top 200 Tools, sondern teilt dieses noch einmal auf: in die „Top 100 Tools for Personal Learning (PL100)“, die „Top 100 Tools for Workplace Learning (WL100)“ und die „Top 100 Tools for Education (Ed100)“.

Wie erwartet, sind es 2020 vor allem Zoom und MS Teams, die die größten Sprünge in den Top Ten gemacht haben. Zoom wird auch gleich zum „Tool of the Year 2020“ gekürt, und dagegen ist sicher nichts zu sagen.

In einem zweiten Post („Analysis 2020“) hat Jane Hart einige erste Beobachtungen festgehalten, die ich hier in verkürzter Form teile:

1. YouTube retains the #1 position that it is has held for the 5th year running. …
2. Zoom has zoomed up the list into the #2 spot this year. It is clear that video meetings are not just important for remote work, but to keep in touch with family and friends throughout lockdown – and of course for virtual training and virtual education too. …
3. Collaboration platforms do very well this year.  …
4. There has actually been a resurgence in email tools this year. …
Google Classroom soars into the Top 20 at #16. Up a whopping 121 places this year, it is the highest mover up the list, and becomes the top learning platform. …
5. Live engagement tools have come into their own this year. …
6. LinkedIn edges ahead of Twitter for the first time as the top social networking platform …
7. LinkedIn Learning remains the most popular online course platforms although it has also dropped down the list a number of places as have nearly all the big online course platforms on the list (e.g. Udemy, Coursera, Udacity, FutureLearn, etc) …“

Hier stoppe ich einmal. Bei den meisten Beobachtungen finde ich mich wieder. Bei einigen lohnt ein Blick in die „Sub-Listen“. Auch hier gibt uns Jane Hart erste, kurze Orientierungspunkte. Viel Spass beim Stöbern!
Jane Hart, Top Tools for Learning 2020, 1. September 2020

 

01Sep/20

Lernen wird zunehmend mit Arbeiten verschmelzen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Thomas Jenewein (SAP) antwortet in diesem Interview auf Fragen über das „Lernen in der digitalen Transformation“. Stichworte sind unter anderem Lernprozesse, die in der täglichen Arbeit aufgehen, Freiräume für selbstgesteuertes Lernen, Personalentwickler als „Learning Experience Designer“ und, nicht zu vergessen, der Werbeblock fürs Podcasting, der bei Thomas Jenewein nicht fehlen darf.
Interview mit Thomas Jenewein, HR Performance, 4/ 2020, S. 46-48 (pdf)

31Aug/20

Warum digitale Präsenzlehre eine teure Sackgasse ist

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Manchmal glaube ich, dass wir in diesen Wochen und an einigen Stellen schon etwas weiter sind: also Lernprozesse so gestalten, dass sie individuelle Vorlieben und institutionelle Rahmenbedingungen unter einen Hut bringen. Aber an vielen Stellen ist das noch nicht so. Allen voran die Schule. Christoph Schmitt weist darauf hin, dass wir unser gesellschaftliches Leben längst in einer „Kultur der Digitalität“ eingerichtet haben. Nur die Bildung haben wir vergessen.
Christoph Schmitt, Bildungsdesign, 28. August 2020

Bildquelle: sentidocomun (pixabay)

31Aug/20

6 Models for Blended Synchronous and Asynchronous Online Course Delivery

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Einleitend heißt es: „This article proposes six models of blended online course delivery, ranging from a highly supported faculty-guided model to an independent self-paced model.“ Dabei setzt die Autorin zwei Schwerpunkte: Mit dem Kriterium „synchronous/ asynchronous“ löst sie ihre Blended Learning-Modelle schon einmal aus einem einfachen Zusammenspiel von Präsenz- und Online-Phasen (was ja gerade in Zeiten, in denen Präsenzlernen mit einigen Hürden verbunden ist, sicher dankbar gelesen wird).

Und indem sie die unterschiedlichen Modelle mit den  Selbstlernkompetenzen der Lernenden verknüpft, gibt sie eine klare Richtung vor: je autonomer bzw. kompetenter die Lernenden auf einem Wissensgebiet sind, um so höher kann der Anteil asynchroner Lernphasen sein.

Schließlich landet sie bei sechs Modellen: (1) flipped classroom; (2) guided lab time; (3) integrated lab time; (4) capstone/independent learning; (5) project-based; (6) self-directed. Aber das ist in meinen Augen nur ein Nebenprodukt (via Christoph Meier).


Heather Farmer, EDUCAUSE Review, 18. August 2020     

31Aug/20

Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft: Jahrestagung 2020, zwei neue Publikationen & Fellowship für Beate Plugge (Waxmann-Verlag)

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Vom 24. bis 26. August 2020 fand in Winterthur die diesjährige Jahrestagung der „Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V.“ (GMW) statt. Rechtzeitig dazu sind zwei neue Bände in der GMW-Buchreihe erschienen: Der Tagungsband „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen“ gibt einen Überblick über den aktuellen Diskurs zum kontextübergreifenden Lernen (mit digitalen Medien); im Herausgeberband „Vom E-Learning zur Digitalisierung“ werden „Mythen, Realitäten, Perspektiven“ rund um E-Learning und digitale Medien im Kontext Hochschule diskutiert. Im Rahmen der Tagung wurde außerdem Frau Plugge vom Waxmann-Verlag als GMW-Fellow ausgezeichnet.