14Nov/17

Der Tag des Shopping-Wahnsinns

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In Ökosystemen denken. Bildungsangebote als Experience, als Entertainment, eingebettet in bestehende, lustvolle Interaktionsformate. Nicht online oder offline, sondern dort, wo sich die Menschen aufhalten. Und unter neuem Namen, denn „Weiter-Bildung“ passt irgendwie nicht ins Bild.

Zu diesen Stichworten inspiriert hat Anja C. Wagner Online-Händler Alibaba und der „Singles‘ Day“ (11.11.), mit dem sie uns in ihrem aktuellen Newsletter bekannt macht.
FrolleinFlow / FLOWCAMPUS, The NeWoS, November 2017

Bildquelle: Olaf Kosinsky (Wikipedia, CC BY-SA 3.0 de)

14Nov/17

Lern- und Lehrvideos: Gestaltung, Produktion, Einsatz

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Für das „Handbuch E-Learning“ haben Martin Ebner und Sandra Schön diesen Beitrag geschrieben und als Entwurf veröffentlicht. „Lern- und Lehrvideos sind heute unerlässliche Bestandteile eines zeitgemäßen Unterrichts“, schreiben sie, und nachdem das geklärt ist, zählen sie verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Lern- und Lehrvideos auf: von der Suche nach schnellen Antworten auf YouTube bis zu Massive Open Online Courses.

Es folgt ein Überblick über einige wichtige Formate wie Screencasts, Legetechnik-Videos, Tafel- und Whiteboardanschriften, Vorträge, Reportagen, Studioaufzeichnungen, Live-Vorträge, Animationen und Trickfilme, Interviews, Blockbuster (wenn es etwas mehr Budget gibt …) und, als ganz aktueller Trend, 360-Grad-Videos. Ein Lernvideo-Canvas gibt Interessierten schließlich noch eine praktische Starthilfe an die Hand. Für Einsteiger.
Martin Ebner und Sandra Schön, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 71. Erg. Lfg., Oktober 2017 (via ResearchGate)

14Nov/17

Einladung: Durch Exploration zur IoT-Innovation – Workshop auf der ITG-Tagung am 16.11.17 in Salzburg

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Der Workshop, den KollegInnen und ich zum Thema „Internet der Dinge – mit einfachen Werkzeugen zu Ideen und Prototypen für Open Service Innovationen (für Einsteiger/innen)“ anbieten, ist schon ausgebucht – aber es gibt sonst noch vieles weiteres Spannendes übermorgen, am 16.11. in Salzburg auf der ITG-Innovationstagung zu sehen und zu hören 😉

Innovation ist keine Zauberei. Sie ist nicht langwierig und aufwendig und nicht unbedingt teuer. Kleine Tricks und Kniffe können eingefahrene Arbeitsmuster in Unternehmen beleben. Ganz unkompliziert und von heute auf morgen. Dadurch entstehen neue Geschäftsmodelle, Unternehmen bleiben wettbewerbsfähig und für Fachkräfte interessant. Innovationsmethoden können für frische Marketingideen einer Produktpräsentation oder für die Entwicklung innovativer Konzepte hilfreich sein. Nebenbei wird die Zusammenarbeit im Team gestärkt und die Kreativität der Mitarbeiter beflügelt.

14Nov/17

Ein Wochenende im Zeichen der Digitalisierung

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Mandy Schiefner-Rohs

Leider komme ich erst jetzt zum Berichten, aber besser spät als nie 😉 . Das vorletzte Wochenende stand für mich ganz im Zeichen der Digitalisierung in der Bildung: von der Schule über die Hochschule bis hin zur Weiterbildung – sehr schön wurde sichtbar, dass alle Organisationen sich fragen, welche Perspektiven die Digitalisierung bietet, aber auch welche Herausforderungen auf ‚die Bildung‘ zukommen werden. Angefangen hat das lange Wochenende mit einer Fortbildung für Schulleitungen. Am Donnerstag und Freitag waren Constanze und ich auf der Comburg, an der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen des Landes Baden-Württemberg. Thema des Tages waren digitale

13Nov/17

Neuer Erfahrungsbericht: Psychologische Wirkfaktoren der digitalen Lehre in der Medizin am Beispiel der Sectio Chirurgica

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Rahmen des aktuellen Themenspecials „Was macht Lernen mit digitalen Medien erfolgreich?“ diskutieren Bernhard Hirt vom Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik an der Universität Tübingen und Johannes Großer vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) am Beispiel der Sectio Chirurgica, was wichtige Wirkfaktoren sind, die die digitale Lehre erfolgreich machen.

10Nov/17

Mein Wochenausklang: Brauchen wir „Microlearning“?

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In diesen Wochen erreicht mich wieder eine Fülle an Webinar-Angeboten. Ab und zu melde ich mich für eines an, und ab und zu raffe ich mich dann tatsächlich auf, auch einmal reinzuhören. Diese Woche ging es um „Micro-Learning and Gamification“. Ich bin dann doch zur Halbzeit aus dem Angebot ausgestiegen, weil es eher an Einsteiger adressiert war. Aber über den Begriff Microlearning habe ich noch eine Weile nachgedacht.

Ich weiß noch, dass es 2005 eine Microlearning-Konferenz in Innsbruck gab. Auf dieser (oder der nächsten, 2006?) bin ich gewesen. Damals führte der Begriff Microlearning noch beide Welten zusammen: die Internet-Avantgarde, die von Hypertext, RSS und „small pieces, loosely joined“ schwärmte; und die EdTech-Vertreter, die schon an neue Anwendungen für das mobile Lernen glaubten. Mit dem iPhone und YouTube haben dann die letzteren das Feld und den Begriff übernommen.

Was aber den Umgang mit Microlearning nicht leichter gemacht hat. Zwar ist man sich heute einig, dass mit Blick auf Nutzungsroutinen, Aufmerksamkeitsspannen und Vergessenskurven kein Weg an kurzen Lerneinheiten vorbeiführt. Aber hat man damit schon ein pädagogisches Konzept? Wenn ich den Begriff zum Beispiel in der „Mediendidaktik“ von Michael Kerres nachschlage, so werde ich zum Kapitel „Behaviorismus“ geführt. Dort wird Microlearning mit dem mobilen Lernen zusammengebracht, aber auch mit der Warnung, dass sich in kurzen Zeitfenstern nur begrenzte Lerninhalte, sprich: Faktenwissen, sinnvoll bearbeiten lassen. Es liest sich eher wie eine Verlegenheitslösung.

Im eingangs erwähnten Webinar gab es ein Schaubild mit einer Gegenüberstellung von Microlearning und Macrolearning (der Begriff war mir, das nur am Rande, neu). Microlearning, so heißt es da unter anderem, kommt ins Spiel, wenn ich sofort eine Antwort benötige („I need help now“), Macrolearning dagegen antwortet auf „I want to learn something new“. Das eine ist getrieben durch meine Fragen, beim anderen werde ich von Experten geführt. Aber auch diese Unterscheidung wirft Fragen auf, und ich bin nicht sicher, ob sie es in die Neuauflage der „Mediendidaktik“ schaffen wird.

Vielleicht, so mein heutiges Fazit, erweitert Microlearning vor allem den Blick: darauf, dass Lernen ein kontinuierlicher Prozess ist, in dem „große Lernblöcke“ durch kleine Impulse eingeleitet oder durch kurze Refresher fortgeführt werden können; darauf, dass Lernen formal und informell stattfindet und an vielen Stellen, oft hinter unserem Rücken, fest in unseren Alltag eingebettet ist. „Alte“ Newsletter-Dienste versuchen auch, solche Impulse zu setzen. Heute kommen sie als Messenger-Dienste via WhatsApp oder Telegram daher, wie die „tägliche Dosis Politik“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Auch eine Form von Microlearning!?

10Nov/17

Wächter des Weltwissens – wie Automaten Wikipedia beschützen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Bertelsmann Stiftung hat ein neues Projekt, „Ethik der Algorithmen“, gestartet, und im Projektblog findet sich dieser Artikel über den Einsatz von Bots in Wikipedia. Über 350 sind es, die heute die Funktionsfähigkeit der Online-Enzyklopädie gewährleisten. Denn während die Zahl der Artikel auf Wikipedia weiter steigt, hat die Zahl der aktiven Autoren von 50.000 auf 30.000 abgenommen. Um diese zu entlasten, werden Bots eingesetzt. Ich glaube, dass es zum Stichwort „Ethik der Algorithmen“ sicher Einsatzfelder gibt, auf denen der Einsatz von Bots strittiger oder überraschender ist. Trotzdem habe ich den folgenden Hinweis in mein persönliches Merkheft übertragen:

„Kernpunkt dabei ist, dass Wikipedia keine weitere soziale Plattform sein will. Das Projekt will  sich nicht darauf verlassen, dass die Leser selbst schon entscheiden, welchen Informationen sie trauen können. …“

Torsten Kleinz, Algorithmenethik/ Bertelsmann Stiftung, 8. November 2017

10Nov/17

Call for Abstracts: Themenheft Digitale Mediävistik

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Der Mediävistenverband e.V. veröffentlicht seit 1996 die halbjährlich erscheinende Zeitschrift „Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung“. Für 2019 ist ein Themenheft mit dem Titel „Digitale Mediävistik“ vorgesehen, das einen Überblick über die in der mediävistischen Forschung genutzten Methoden der Digital Humanities bieten soll.