28Sep/18

The Learning Experience Platform (LXP) Market Expands

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Nach „Learning Management“-Systemen, so Josh Bersin, kommen jetzt „Learning Experience“-Plattformen (LXP). Ein neuer, wachsender Markt. Neue Anbieter. Ein neues Paradigma des Lernens gar, weg von Kursen und Programmen, hin zu „learning in the flow of work“. Da die Abgrenzungen noch unscharf sind, hat Josh Bersin einmal festgehalten, was aus seiner Sicht diese neue Klasse von Plattformen auszeichnet:

„- They present content in a “Netflix-like” interface, with recommendations, panels, mobile interfaces, and AI-driven recommendations,
– They accommodate any form of content, including articles, podcasts, blogs, micro-learning, videos, and courses,
– They are social, and include social profiles which connect content to people to create authority,
– They have paths or learning track or trails so you can follow content to a logical learning outcome,
– They have some form of assessment and often badging or certification,
– They make it easy to publish your own content as an individual,
– They are mobile, fun to use, fast and easy to traverse and have great search and embedded learning features.“

Die bekannteste LXP-Plattform ist Degreed. Sie kommt wirklich anders daher: Individueller – ich kann als Nutzer mein eigenes Profil mit Themen, Interessen und Kompetenzen ausfüllen; offener – Degreed präsentiert Kurse, Lerninhalte und Nachrichten aus verschiedenen Quellen im Netz; und mehr als täglicher Newsstream – ich kann mir Nachrichten zu meinen Themen schicken lassen, Kurse rücken in den Hintergrund. Neben einer Handvoll von LXP-Plattformen sind viele gestandene Lernplattform-Anbieter dabei, LXP-Features in ihre Angebote zu integrieren. Josh Bersin weist hier im Besonderen auf Linkedin Learning hin. Seine Empfehlung:

„The LXP paradigm has been earthshattering for us all. As you search for your next learning platform, make sure you look around. The options are clearly expanding.“
Josh Bersin, 27. September 2018 

Bildquelle: Samuel Wong (Unsplash)

27Sep/18

Deutscher Weiterbildungsatlas

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich war schon mit einem Bein aus der Tür und auf dem Weg zum Corporate Learning Camp nach Kassel, als der Postbote gerade die neueste Ausgabe des Deutschen Weiterbildungsatlas in unseren Briefkasten zwängte. Also habe ich ihm die Arbeit abgenommen und die Studie (30 S.) gleich als Reiselektüre genommen. Was steht drin? Der Weiterbildungsatlas untersucht die regionale Verteilung des Angebots und der Teilnahme an Weiterbildungen in Deutschland. Als Gemeinschaftsprojekt der Bertelsmann Stiftung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und jetzt in der dritten Auflage.

Die zentrale Botschaft: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Verteilung der Weiterbildungsteilnahme deutschlandweit sehr heterogen ausfällt: Bei einem Bundesdurchschnitt von 12,2 Prozent reicht die Spannbreite der kommunalen Weiterbildungsbeteilung von 2,3 bis 22,7 Prozent.“

Außerdem interessant: Die positive wie negative Entwicklung einzelner Kommunen im Jahresvergleich zeigt, dass die Beteiligung keine unveränderliche Größe darstellt und durchaus beeinflusst werden kann. Und: Einige Länder und Kommunen liegen mit Blick auf ihre strukturellen Rahmenbedingungen über, andere unter der statistisch zu erwartenden Weiterbildungsbeteiligung.
Bertelsmann Stiftung, September 2018

27Sep/18

Machine Learning Applications in E-Learning: Bias, Risks and Mitigation

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Stella Lee präsentiert eine gute, ausgewogene Darstellung der Vorteile und Herausforderungen, die mit den Entwicklungen in „adaptive e-learning, fueled by the advances of machine learning and artificial intelligence“ auf uns zukommen. Auf der Habenseite stehen die Möglichkeiten: Personalized learning paths, chatbots, performance indicators. Auf der anderen Seite die Herausforderungen: „prediction could be too prescriptive“, „adaptive learning is costly and time consuming to build“, „algorithm black box“, „trust“.

Sie wirft dann noch das Stichwort „explainable AI“ in die Runde: Nutzer sollten das Recht haben zu erfahren, wie zum Beispiel Algorithmen funktionieren und eingesetzt werden. Dazu passt eine Begegnung, die sie schildert: „One adaptive e-learning company I spoke to recently couldn’t tell me how many of their data scientists have a solid grasp of pedagogical principles; yet they are the people who make decisions on what and how we learn.“
Stella Lee, Chief Learning Officer, 12. September 2018

Bildquelle: Markus Spiske (Unsplash)

27Sep/18

Referent/in für E-Learning an der Hochschule München gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Hochschule München sucht im Rahmen des Projekts „ZUG – Für die Zukunft gerüstet“ zur Mitarbeit im E-Learning Center und im Projektmanagement-Team des ZUG-Projekts eine/n Referent/in im Bereich E-Learning. Die Vollzeitstelle ist bis zum 31.12.2020 befristet. Bewerbungen können noch bis zum 11.10.18 eingereicht werden.

26Sep/18

Chatten gegen Lernstress

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe den Artikel vor allem archiviert, weil er über den Einsatz von Chatbots an Hochschulen informiert und entsprechende Projekte verlinkt. Natürlich geht es auch im Beitrag selbst um die Entwicklung eines Chatbots, der – „an der Schnittstelle zwischen persönlichem Lernbegleiter-Bot und Therapie-Bot“ – Studierende bei der Stressbewältigung unterstützen soll. Das Projekt steckt aber noch in den Kinderschuhen.
Corina Niebuhr, MERTON – Onlinemagazin des Stifterverbandes, 21. September 2018

26Sep/18

Rückblick: Ad-hoc AG Lehrerbildung und Digitalisierung des Hochschulforums Digitalisierung

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Mandy Schiefner-Rohs

Nun ist ein Jahr vorüber – ein Jahr, in dem ich zusammen die Ad-hoc AG Lehrerbildung und Digitalisierung des Hochschulforums leiten durfte. Diese Arbeit endete am Montag mit dem Konferenz- und Workshoptag zum Thema „Shaping the Digital Turn – Hochschullehre im digitalen Zeitalter gestalten“. Dies war auch die Zeit, die Ergebnisse der AG zu präsentieren. Rückblickend war die Arbeit in der AG für mich interessant, war es doch ein ganz anderes arbeiten als sonst: So kamen ganz unterschiedliche Expert*innen zusammen, die gut die Komplexität der Lehrerbildung spiegelten: Bildungswissenschafter*innen waren ebenso vertreten wie Fachdidaktiker*innen, Studierende, Lehrer*innen, Vertreter*innen aus Ministerien und Stiftungen

26Sep/18

Baden-Württemberg: Peer-to-Peer-Beratung zu Strategien für Hochschulbildung im digitalen Zeitalter ausgeschrieben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg schreibt in Kooperation mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine landesspezifische Peer-to-Peer-Beratung für insgesamt vier Hochschulen in Baden-Württemberg aus. Bis 15. November 2018 können Interessensbekundungen eingereicht werden.

26Sep/18

Welche Bedürfnisse haben Fernstudierende an die E-Tutorielle Betreuung im Studium?“ – Ihre Meinung ist gefragt

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Wer Fernstudierender ist und schon immer mal seine Meinung zum Thema E-Tutorielle Betreuung äußern wollte hat aktuell die Gelegenheit dazu: Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) möchte die Bedürfnisse von Fernstudierenden an eine E-Tutorielle Betreuung besser abbilden und lädt diese ein, ihre persönliche Sichtweise zu teilen. Ab sofort können Beiträge auf der dafür eingerichteten Blog-Seite gepostet werden.