22Nov/22

Einladung zum Online-Event „Lehren und Lernen in hybriden Lernräumen – Konzepte, Modelle, Szenarien“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Montag, den 28.11.2022 um 14 Uhr laden wir Sie herzlich zu unserem zweiten Online-Event im Rahmen des Themenspecials „Hybride Lernräume“ ein. Wir freuen uns, Prof. Dr. Stephan Jolie, Prof. Dr. Daniel Dreesmann und Laura Christ (alle JGU Mainz) begrüßen zu dürfen. Sie stellen Konzepte und Modelle für das Lehren und Lernen in hybriden Räumen vor. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

21Nov/22

SWK-Talk: Digitalisierung im Bildungssystem – Hochschule

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Montag, den 21. November 2022 um 13.30 Uhr lädt die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) zur 6. Online-Veranstaltung im Rahmen der SWK-Talk-Reihe „Digitalisierung im Bildungssystem“ ein. In der einstündigen Veranstaltung werden die Handlungsempfehlungen für die Hochschulbildung diskutiert. Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist (nach Anmeldung) kostenlos.

21Nov/22

ÜBERARBEIT #25: Wieder was gelernt

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

quäntchen + glück ist eine Agentur aus Darmstadt. Vor einiger Zeit haben sich zwei Botschafter:innen der Agentur auch der Frankfurter Corporate Learning Community vorgestellt. Ihr New-Work-Quartett liegt sicher bei vielen Leser:innen dieses Blogs auf dem Tisch. Und einen regelmäßigen Newsletter der Agentur gibt es obendrein. Womit ich schon beim Thema bin: Die aktuelle bzw. letzte Ausgabe ist ganz dem „Lernen“ gewidmet. Stichworte sind unter anderem New Learning, Weiterbildung („Lernen wie ein Quäntchen“) und ein Lean Coffee Fishbowl.

Ich zitiere einfach mal kurz aus dem Einstieg des Newsletters:

„Ein gutes Training allein ist nicht genug. Die Lernenden brauchen Strukturen, die ihnen ermöglichen, selbstorganisiert weiterzulernen.

 Learning Circles und Communities, Lern- und Werkschauen in Meetings, Teams- oder Slack-Channels, Hackdays und interne Barcamps (immer noch eine gute Idee!) – all das ist mindestens so wichtig wie die Fortbildungen selbst. Neues Wissen allein macht eine Organisation noch nicht zur lernenden Organisation. Es bedarf wie immer: der Arbeit am System! Oder in buzzwördisch: New Work braucht New Learning!“
quäntchen + glück, November 2022

Bildquelle: quäntchen + glück

18Nov/22

Neustart oder Reform? Die Nationale Bildungsplattform auf dem Prüfstand

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Wikimedia Deutschland hat unter dem Titel „Werte und Strukturen der Nationalen Bildungsplattform“ (Autor:innen: Michael Seemann, Felicitas Macgilchrist, Christoph Richter, Heidrun Allert und Jürgen Geuter) eine Konzeptstudie in Auftrag gegeben und die Ergebnisse am 8. November 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt. Man kann sich den Ergebnissen auf zwei Wegen nähern: zum einen fasst der hier verlinkte Beitrag wichtige Thesen der Studie und einer Podiumsdiskussion zusammen; zum anderen gibt es die Studie selbst, 84 Seiten, die offen zugänglich sind.

Die Studie besteht im Wesentlichen aus drei Teilen:
a) einer Analyse der Nationalen Bildungsplattform (NBP), die sich auf Technik, bildungswissenschaftliche Grundlagen und Fragen der Governance konzentriert;
b) einer bildungstheoretischen Positionierung, mit der die Autor:innen ihr Verständnis von Lernen und Bildung präsentieren (und damit die Messlatte für die NBP);
c) Handlungsempfehlungen in Form von zwei Implementierungsvorschlägen.

Einige Stichworte und Ergebnisse der Konzeptstudie:
– Ein zentraler Vorwurf der Studie: die Vorstellung der Projektträger, es handele sich bei der NBP um eine „neutrale Plattform“, um eine „pädagogisch neutrale Bildungsinfrastruktur“ (S. 42). So etwas gibt es nicht.
– Eine weitere, zentrale Herausforderung: Es existiert offensichtlich noch kein Betriebskonzept, und Fragen der Governance sind ungeklärt (S. 42ff.).
– Annahmen, die sich, so die Autor:innen, durch die Konzeptionen, Beschreibungen und Entscheidungen der NBP ziehen: die „Verkürzung des Wortes ‚Lernen‘ auf nur individuelle, kognitive, zielgerichtete Lernprozesse“ (S. 15); die „Annahme von Lernen und Bildung als datafizierbare Prozesse“ (S. 32); eine „output-orientierte Organisation von Lern- und Bildungsprozessen“ (S. 32); eine „rein output-orientierte Kompetenz- und Zertifikatslogik“ (S. 41); eine „Individualisierung“ von Lern- und Bildungsprozessen (S. 42); die „marktförmige Ausrichtung der NBP“ (S. 46).
– Schließlich: „Eine derart zentrale digitale Infrastruktur darf in einer demokratischen Gesellschaft nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit als rein technisches Projekt entworfen werden.“ (S. 68)

Hier noch drei Punkte, die ich ergänzen möchte: 
– Ich sehe durchaus eine Verbindung zwischen MILLA (Modulares interaktives lebensbegleitendes Lernen für alle), dem Konzept der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus dem Jahr 2018, und der NBP. Die Konzeptstudie, wenn ich es richtig sehe, setzt den Startpunkt für die NBP dagegen 2020.
– Im hier verlinkten Beitrag zur Präsentation der Studie wird die berechtigte Frage gestellt: „Inwieweit unterscheidet sich die Nationale Bildungsplattform von Google?“ Das ist eine grundsätzliche Frage, die mir schon bei der ersten Präsentation des Projekts in den Sinn kam. Diese Grundsatzfrage wird in der Konzeptstudie ausgelassen, die beiden Implementierungsvorschläge der Autor:innen („Neustart“ und „Reform“) sind da moderater.
– Auch die Frage, wie eine NBP die Grenze zu internationalen, offenen Bildungs- und Lernprozessen zieht, wird in der Konzeptstudie nicht thematisiert. LinkedIn Learning, Coursera, Udemy, Auslandserfahrungen … Ich vermute fast, dass diese Zielgruppe eine NBP nicht benötigt und auch nicht nutzen wird.

Bevor ich jetzt aber über das Ziel hinausschieße, noch einmal die Empfehlung, das Original in die Hand zu nehmen. Und hoffen wir, dass die Öffnung der Debatte mit diesem Aufschlag gelingt.
Sarah-Isabella Behrens und Franziska Kelch, Wikimedia Deutschland, 16. November 2022

18Nov/22

Digital literacies literacy

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Einige interessante Gedanken, die Philip Kerr hier festhält. Auslöser bildet offensichtlich ein aktuelles Buch zum Thema (Pegrum, M., Hockly, N. & Dudeney, G. (2022) Digital Literacies. 2nd Edition. New York: Routledge). Mir hat besonders gefallen, wie er die Diskussion über „digital literacies“ beschreibt: „Being ‘digitally-literate’ literate is an ongoing task.“ Das sind die Kapitelmarken seines Beitrags:
„- How useful it is to talk about digital literacies?
– Can digital literacies be taught?
– Should digital literacies be taught as part of the English language curriculum?“
Philipp Kerr, Adaptive Learning in ELT, 17. November 2022

Bildquelle: markpegrum.com

17Nov/22

OERcamp 2022: Cable Green zur Open Climate Campaign (Keynote)

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

„If we are going to solve the world’s biggest problems, then the knowledge about them must be open.“ Das ist der Appell, den Cable Green, Director of Open Knowledge at Creative Commons, den Teilnehmer:innen des OERcamps 2022 in Hamburg zurief. Und das steht auch im Zentrum der Open Climate Campaign, die Cable Green in seiner Keynote (17:30 Min.) vorstellte und die jetzt als Aufzeichnung offen zugänglich ist.
Susanne Grimm, OERinfo, 17. November 2022

Bildquelle: Cable Green

17Nov/22

Das Fediverse als ‚Lerntool‘

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

In den nächsten Tagen, so der Plan, werde ich mich auch auf den Weg ins Fediverse begeben und mir Mastodon näher anschauen (einen Account, das ergab ein schneller Check, habe ich schon vor einiger Zeit dort eingerichtet). Nele Hirsch ist schon einen Schritt weiter und zählt auf, was alles für das Fediverse bzw. Mastodon als „Lerntool“ spricht. Das reicht von „1. Rahmen für eine konstruktive Diskussionskultur“ bis „7. Integration mehrerer Accounts mit unterschiedlichen Funktionen“. Einige ihrer Punkte beziehen sich dabei unmittelbar auf Mastodon, andere allgemein auf das Fediverse. Während es ihr in diesem Beitrag um Argumente geht, hat sie ihre Erfahrungen auch schon, aber an anderer Stelle festgehalten.
Nele Hirsch, eBildungslabor, 15. November 2022

Nachtrag (18.11.2022): Ich könnte hier noch eine lange Liste mit Beiträgen zum Thema „Mastodon“ einfügen. Stellvertretend will ich auf den Aufruf von Karlheinz Pape (Corporate Learning Community) hinweisen: „Projekt-Team für eine eigene CLC-Mastodon-Instanz“ (18.11.2022).

Bildquelle: Eugen Rochko (Wikimedia)

17Nov/22

Stellenausschreibungen im Bereich digitaler Hochschullehre

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche finden Sie hier folgende Stellenausschreibungen: International School of Management in Stuttgart sucht Head of Distance Learning +++ Universität Tübingen schreibt wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Stellen aus +++ Stelle als Mitarbeiter/in der Bibliothek der Technischen Hochschule Aschaffenburg zu vergeben +++ Referent/in für Lehrentwicklung im Team Medien & Lehre an der Hochschule Mainz gesucht +++ Stellenausschreibung als Projektleiter/in für Didaktik und Methodik an der Fachhochschule Graubünden

17Nov/22

Veranstaltungsrückblick: „Gemeinsam in die digitale Transformation!“ – Dialogforum für Schulpraxis und Wissenschaft

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Unter welchen Bedingungen gelingen Transfer- und Kooperationsvorhaben zur digitalen Transformation in der Lehrkräftebildung? Welche Herausforderungen begegnen uns auf diesem Weg? Zu diesen Fragen tauschten sich die Teilnehmenden des Dialogforums am 10. November 2022 aus, das von der Universität Tübingen und e-teaching.org organisiert wurde. Der Veranstaltungsrückblick fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung zusammen und verweist auf die Dokumentation des interaktiven Austauschs.