10Sep/19

Chatting with Chatbots

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich weiß nicht, wie es hierzulande aussieht, aber in den Staaten scheint es ein Thema zu sein: der Einsatz von Chatbots an den Hochschulen. Wobei es in den genannten Beispielen ausdrücklich nicht um die Lehre, sondern um die täglichen Fragen des studentischen Lebens geht. Aber die wiederum können sehr vielfältig sein.

Was berichtet also der Artikel? Dass Bots immer umfassender werden („… from admissions to student affairs, career services and even test prep“) und dass Personalisierung der nächste große Schritt ist. Zwei Anbieter werden prominent genannt (AdmitHub, Ivy.ai). Auch Eliza taucht natürlich auf. Schließlich: „Alexander would like to see more institutions doing their own research into how students respond to chatbots.“
Lindsay McKenzie, Inside Higher Ed, 6. September 2019

Bildquelle: Markus Spiske (Unsplash)

09Sep/19

Digital Learning Platforms In, LXP out

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Craig Weiss schreibt: „Too many vendors are using learning experience as part of their pitch, their SEO to attract consumers who do not want an LMS.  Not because they may not need one, but because they are receiving mixed messages.“ Und weil das Branding so konfus ist und weil niemand mehr weiß, wo genau das LMS (die Lernplattform) aufhört und das LXP (die Learning Experience-Plattform) anfängt, schlägt er ein Rebranding vor. Digital Learning Platforms. Wer das Spiel mit Trends, Brands und Bezeichnungen liebt, sollte sich diesen Expertenbeitrag antun.
Craig Weiss, The Craig Weiss Group, 19. August 2019

Bildquelle: geralt (pixabay)

09Sep/19

„Lerngemeinschaft“ statt „Kurs“ – ein alternatives Leitbild für Onlinekurse (MOOCs)

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Schon die Urheber des MOOC-Konzeptes, Stephen Downes und George Siemens, waren mit dem „C“ im Akronym nicht richtig glücklich. Soweit ich mich erinnern kann, war es mehr eine pragmatische Entscheidung für „Course“, weil der #CCK08 halt über einen definierten Zeitraum von 12 Wochen lief und der Begriff „Course“ das besser als der Begriff „Community“ trifft. Ansonsten würden Stephen Downes und George Siemens viele der 13 Punkte, die Jöran Muuß-Merholz hier vorschlägt, sicher mittragen. Vieles ist ja auch schon im Konzept des Connectivism angelegt …

„MOOC“ steht inzwischen für große Onlinekurse. Das „C“ kann aber auch für „Community“ statt für „Course“ stehen. Wie sieht es aus, wenn man sich an „Lerngemeinschaft“ statt an „Kurs“ als Leitbild für das Online-Lernen orientiert? Eine Gegenüberstellung in 13+ Punkten.“
Jöran Muuß-Merholz, J&K – Jöran und Konsorten, 9. September 2019

Bildquelle: OpenClipart-Vectors (pixabay)

09Sep/19

Meinungsumfrage zum Themenspecial: Noch bis 30. September mitmachen!

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Anlässlich unseres aktuellen Themenspecials, das sich mit der Frage „Digitalisierungspraktiken und Hochschulbildung: Sind wir auf dem richtigen Weg?“ befasst, führen wir eine Meinungsumfrage durch. Im Rahmen dieser Online-Befragung haben Sie noch bis 30. September 2019 die Möglichkeit, verschiedene Pro- und Contra-Argumente zu diesem Thema zu bewerten.

06Sep/19

My Top 10 Tools for Learning

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Es ist wieder die Zeit, in der Jane Hart die Top Tools der Community einsammelt. Noch bis Freitag, den 13. September, kann hier abgestimmt werden. Als Anstoß und Erinnerung für mich selbst verlinke ich hier das Votum von Helen Blunden. Vor allem, weil sie ihre Auswahl so schön kommentiert:
1. Google & Bing, 2. Twitter, 3. YouTube, 4. Feedly Pro, 5. Evernote Premium (Personal) & MS OneNote 2016 (Work), 6. MS Teams, 7. Yammer, 8. iTunes Podcasts, 9. Camtasia, 10. DuoLingo
Helen Blunden, Activate Learning Solutions, 30. August 2019

Bildquelle: Helen Blunden

05Sep/19

DGFP Congress 2019 – eine konstruktive Kritik

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Karlheinz Pape war auf dem DGFP-Kongress (#connectingHR) in Berlin und stellt, nicht zum ersten Mal, eine Kluft zwischen den Themen und der Form der Veranstaltung fest. Auf der einen Seite werden neue Rollen von Führungskräften und MitarbeiterInnen diskutiert, auf der anderen Seite wird vor Ort die klassische Aufgabenteilung zwischen Veranstalter und Teilnehmer gelebt. Das geht besser, meint Karlheinz Pape, und hat sicher schon das Corporate Learning Camp in Koblenz (#CLC19KO) im Sinn … 

„Ich wünschte mir die DGFP als die mutig voranschreitende “Führungsorganisation” fürs Praktizieren neuer Formen der Zusammenarbeit. DGFP-Kongresse könnten erlebbare Experimentierfelder für Organisatoren und Teilnehmer sein – gerade heute. Das gilt natürlich für alle Kongresse – egal von wem sie veranstaltet werden. Kongresse sind immer Lern-Events, die nur dann glaubwürdig sind, wenn sie leben was sie inhaltlich transportieren.“
Karlheinz Pape, Corporate Learning, 5. September 2019

Bildquelle: Karlheinz Pape (CC BY 4.0)

04Sep/19

“What makes a Learning Technologist?” – Part 1 of 4: Job titles

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Dieser Beitrag definiert und diskutiert nicht, was einen „Learning Technologist“ auszeichnet. Vielmehr wurde gefragt: „What is your current job title?’ und ‘What would your ideal job title be?“ Die Antworten sind natürlich sehr heterogen, einige finden sich mit dem Titel in ihrer aktuellen Rolle gut getroffen, einige wünschen sich gerne eine andere Bezeichnung. So enthält der Beitrag schließlich auch eine Liste mit fast 50 Alternativen – von „Academic Course Developer“ bis „Technology Enhanced Learning Manager“! Der Autor weist dann noch darauf hin, dass vor allem die Begriffe „digital“ und „design“ bei der Suche nach treffenden Jobtiteln derzeit hoch im Kurs sind. Und das gilt sicher nicht nur für die britische ALT Community, aus deren Kreis die meisten Antworten stammen.
Daniel Scott, #ALTC Blog, 2. September 2019

Bildquelle: Association for Learning Technology

04Sep/19

Zwei Stellen an der FH Bielefeld ausgeschrieben

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Fachhochschule (FH) Bielefeld sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen zu besetzen. Im Projekt „Digital mobil@FH Bielefeld“ ist zum einen der Arbeitsplatz einer/eines Instructional Designers/Designerin in der Hochschulbibliothek ausgeschrieben, zudem wird im Servicebund MIND von der Hochschulbibliothek und der Datenverarbeitungszentrale ein/e E-Learning-Producer/in im Bereich Mediengestaltung gesucht. Beide Vollzeitstellen sind bis zum 30. November 2022 befristet. Bewerbungen können noch bis 19. September eingereicht werden.

03Sep/19

Wer ist Datenliterat*in – neuer Data-Literacy-Kompetenzrahmen

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Hinter dieser Nachricht des Hochschulforums Digitalisierung stecken zwei Dokumente, beide über 100 Seiten stark: „Data Literacy: Ein Systematic Review“ (HFD-Arbeitspapier Nr. 46) und „Future Skills: Ein Framework für Data Literacy“ (HFD-Arbeitspapier Nr. 47). Das erste Arbeitspapier liefert die Grundlagen, das zweite bietet einen Data-Literacy-Kompetenzrahmen. Da ich die Dokumente noch nicht lesen konnte, gebe ich an dieser Stelle einige Zeilen des Hochschulforums wieder:

„Data Literacy umfasst laut der Studie weit mehr als bloßes Faktenwissen. Die Haltung, mit Daten wissenschaftlich wie ethisch korrekt umgehen zu wollen, muss die Fachkenntnisse ergänzen, damit von wahren Datenliteraten die Rede sein kann. Dementsprechend unterscheidet der Data-Literacy-Kompetenzrahmen die Kompetenzdimensionen Wissen (Knowledge), Fähigkeiten (Skills), Haltung (Attitude).“

Beide Arbeitspapiere stehen online zur Verfügung.
Hochschulforum Digitalisierung, 2. September 2019