17Okt/17

Udacity Official Declares MOOCs ‘Dead’ (Though the Company Still Offers Them)

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Sebastian Thrun und Udacity waren 2012 die ersten, die MOOCs entwickelten und anboten. Doch bereits Ende 2013 erkannte man, dass die Zukunft (okay, das Geschäftsmodell) nicht in kostenlosen Kursen liegen kann. Also setzte man auf kostenpflichtige Services und Nanodegrees. Irgendwo auf der Seite gibt es noch Inhalte, die offen zugänglich sind, aber sie spielen in der Unternehmensplanung keine Rolle mehr. Udacity’s Vizepräsidentin Clarissa Shen im Interview:

„Shen stressed that the problem with the old MOOC model is a focus on video libraries for teaching. She said the strength of the nanodegree program is that students are required to complete projects. “We care about completion rates, projects student build, and ultimately career readiness,” she said. “MOOCs have been too content-only focused and not a model that engages our students deeply.“

Mittlerweile hat Udacity über 18.000 Nanodegrees ausgestellt. Das Modell scheint zu funktionieren, heißt es.
Jeffrey R. Young, EdSurge, 13. Oktober 2017

16Okt/17

Ausbildung 4.0: Didaktische Gestaltung der betrieblich-beruflichen Ausbildung in Zeiten der digitalen Transformation

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wie verändert die digitale Transformation den Arbeitsalltag? Welche Kompetenzen werden zukünftig benötigt, um die neuen Anforderungen zu bewältigen? Und was bedeutet das für die Gestaltung von Ausbildungsprozessen und den Einsatz digitaler Medien?

Um diese Fragen zu beantworten, gehen die Autoren im ersten Kapitel den Veränderungen im Beschäftigungssystem nach. Hier kommen Frey/ Osborne und andere Studien zu Wort. Die Diskussion der Frage, welche Kompetenzprofile im digitalen Zeitalter gefragt sind, streifen sie deutlich kürzer. Im zweiten Kapitel widmen sie sich dem Einsatz und der Relevanz von digitalen Lernmedien, zollen aber auch hier der dünnen Datenlage Tribut. Da es sich aber nur um „zuarbeitende“ Kapitel handelt, funktioniert das Drehbuch der Autoren.

Denn im Mittelpunkt steht das LERN-Modell. Es soll helfen, die – mit Blick auf die digitale Transformation – adäquaten „Handlungssituationen 4.0“ wie auch die passenden Medien bei der Entwicklung und Strukturierung von Ausbildungsprozessen auszuwählen. Medien können also aus zwei Perspektiven betrachtet werden: als Bausteine einer Handlungssituation, die auf den zukünftigen Arbeitsalltag vorbereitet, und als Instrumente zur Unterstützung von Lernprozessen. Die Heuristik der Autoren arbeitet mit vier Ebenen („SAMR-Modell“, für die Experten), aber hier verweise ich auf die Grafik und/ oder das Original.
Heinz Gerholz und Markus Dormann, bwp@, Ausgabe Nr. 32, Juni 2017, 15. Oktober 2017 (pdf)

16Okt/17

Cross Media Publishing: Interessierte für Pilotprojekt gesucht

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Nachdem ich gestern erfolgreich in einem Selbstversuch eine ältere Publikation von mir in mehreren Formaten mit demselben Ausgangstext publiziert habe, rufe ich nun zu einem informellen Pilotprojekt auf. Die Frage, die mich interessiert: Ist diese doch recht komplexe Technologie, die viele unterschiedliche Softwarepakete „aufeinander“ schichtet, auch für Menschen, die keine Computer-Nerds sind, anwendbar? Der Artikel beschreibt die Teilnahmebedingungen, den Zeitplan und die Learning Outcomes für dieses private Projekt, das ich ohne personelle, technische oder organisatorische Unterstützung meines Departments durchführe. Weiterlesen

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16Okt/17

State of the E-Learning Industry 2017

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wer mit E-Learning-Plattformen und -Tools zu tun hat, gerne auf dem neuesten Stand ist (deswegen auch regelmäßig auf den amerikanischen Markt schielt) und schließlich auch mit der saloppen Schreibe von Craig Weiss zurechtkommt, ist hier richtig. Hier die Kategorien, auf die der Experte in seinem Blog eingeht (irgendwo dazwischen finden sich auch nützliche Listen und Hinweise auf zukünftige, weitere Beiträge):

„Any who hah, the e-learning market is made up of various segments or as I prefer spaces.  Most folks are aware of

– Rapid content authoring tools (build courses – you build them)
– LMS and subsets, LP, SEP (Sales Enablement Platforms)
– 3rd party courseware providers (ex: Skillsoft, Wiley)
– Assessment tools including Online Testing Tools (even online proctoring) (ProProfs, ClassMarker, Questionmark)
– Learning Engagement Platforms (Degreed)
– Custom course/content shops (lots of them out there)
– Web conferencing tools (aka virtual learning classrooms, webinars)

But are you aware of these?

– Coaching and Mentoring tools (mobile is a key component)
– Knowledge Reinforcement tools (mobile is essential)
– Courseware marketplaces (OpenSesame, udemy, Coursera)
– Social learning tools (not the same as a Social Learning Platform)
– Video learning tools
– Learning Record Stores
– E-Learning tools – other  (not listed in any of the categories/spaces above)“

Craig Weiss, The Craig Weiss Blog, 11. Oktober 2017

Bildquelle: royalty free (Flickr)

16Okt/17

Projekt OpERA bittet um Teilnahme an einer Umfrage zu Open Educational Resources in der akademischen Weiterbildung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Online-Umfrage des Verbundprojekts „OpERA – Open Educational Resources in der Akademischen Weiterbildung“ richtet sich an Lehrende und Personen in Leitungsfunktionen. Es sollen Daten zur Bedeutung der Nutzung von Open Educational Resources in der wissenschaftlichen Weiterbildung erhoben werden.

16Okt/17

Gratis Online Lernen – die zweite Einheit des Online-Kurs startet! #imoox #gol17

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Der Online-Kurs „Gratis Online Lernen“ geht schon in die zweite Woche – diesesmal geht es um „Selbstlernen„:

Das Lernen in diesem Kurs, dem Online-Kurs „Gratis Online Lernen“, ist eine echte Herausforderung. Schließlich gibt es keine fixe Seminarzeiten oder Mitlerner/innen die einem gegenüber sitzen und mit denen das Lernen Spaß macht. Und weil die Kursteilnahme nichts kostet, ist es ja vielleicht auch viel leichter, einfach aufzuhören mit dem Kurs, da man ja nichts verliert. Wir möchten Ihnen aber möglichst viel Handwerkszeug mitgeben, dass Ihnen das Selbstlernen gut gelingt – oder
dass Sie erkennen, wenn es vielleicht besser ist, dass Sie sich zusätzliche Unterstützung holen.

Interesse mitzumachen? Das geht jederzeit, einfach auf iMOOX registrieren – mit einer österreichen eduID (haben alle Einrichtungen, die eduroam nutzen entfällt die Registrierung) und hier anmelden – viel Spaß allen.

13Okt/17

Mein Wochenausklang: You. Can. Learn. Anything.

Quelle: Weiterbildungsblog Autor: jrobes

Keine Lernstrategie ohne eine Vision, wie das Lehren und Lernen heute und morgen aussehen soll. Und keine Vision ohne einen Slogan, der die Botschaft auf den Punkt bringt. Wie ich darauf komme? Ich verwende immer mal Screenshots von den Anbietern von Online-Kursen, und dann springt mir öfters so ein Slogan ins Auge. Natürlich sind sie sich alle irgendwie ähnlich. Aber dann fallen einem doch Unterschiede auf, wenn man die Anbieter vergleicht. Oder wenn man nach längerer Zeit wieder auf eine Homepage schaut.

Da gibt es die Anbieter, die ihre Nutzer auf ihrem persönlichen Karriereweg unterstützen wollen und das direkt ansprechen. Beispiele sind hier Udemy mit „Be able“ und iversity mit „Get Ready for Take-off“ (bei einigen Anbietern gibt es auch deutsche Übersetzungen ihrer Slogans, aber die übergehe ich hier einmal). Zwei Varianten bieten LinkedIn Learning und edX, die zusätzlich auf den digitalen Charakter ihres Angebots hinweisen: „Develop your skills online, on your time“ (LinkedIn) und „Free online courses. Advance your career. Improve your life“ (edX).

Aber mit „free“ ist das ja so eine Sache. Einige Anbieter schleppen noch etwas MOOC-Geschichte mit sich herum, haben also mal mit Slogans geworben, die auch das „open“ betonten, aber wer traut sich heute noch, seine Vision mit einem Geschäftsmodell zu verknüpfen? Okay, eine Ausnahme gibt es: die Khan Academy („You can learn anything. For free. For everyone. Forever.“). Hier hat man offensichtlich Philanthropen in ausreichender Zahl um sich geschart.

Nun gibt es ja auch Anbieter von Online-Kursen, die aus der Welt der Hochschulen kommen. Hier wird Bildung häufig noch zweckfrei gedacht. Man spricht die Neugierde der Nutzer an, wie das britische FutureLearn der Open University („What would you like to learn?“) oder die gerade live gegangene Hamburg Open Online University („Was möchtest Du heute lernen?“). Erinnert mich aber irgendwie an IKEA.

Bleiben noch zwei unbescheidene Botschaften übrig: „Take the world’s best courses, online“ der weltweit größten Kursplattform von Coursera. Und: „Wir haben für jeden den richtigen Kurs“ aus Lübeck (mooin). Das schreit allerdings nach den Regeln zeitgemäßer Werbebotschaften nach einem Update („Für jeden den richtigen Kurs!“).

Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt des Bildungsmarktes. Aber vielleicht überlegt ja gerade jemand, wie er die neue Lernstrategie des Hauses in eine ansprechende Formel kleidet und findet hier eine Inspiration.

Bildquelle: Austin Chan (Unsplash)