24Apr/16

Handbuch Informelles Lernen

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Matthias Rohs

Diese Woche lag es nun auf meinem Schreibtisch: das „Handbuch Informelles Lernen“. Wenn ich meine Unterlagen durchschaue, liegen die ersten Entwürfe dazu schon ungefähr 10 Jahre zurück. Angesichts der schnellleben Wissenschaft und thematischen Konjunkturen eine Ewigkeit. Daher hatte ich das Vorhaben schon vor ca. 5 Jahren  ad acta gelegt, da das Interesse an dem Thema […]

23Apr/16

Klein, aber oho – die neuen Raspberry Minicomputer

Quelle: konzeptblog Autor: jowe

Seit kurzem ist meine Hardware-Ausstattung um zwei Geräte angewachsen, den PiZero und den Raspberry Pi 3. Beides sind Einplatinencomputer der Raspberry Pi Foundation, die 2012 mit dem Raspberry Pi Model A den Grundstein für eine kleine Rechnerfamilie gelegt hat: Noch 2012 folgte Model B, 2013 dann Model A+ und B+, Februar 2015 dann Raspberry Pi 2 Model B, November 2015 der Pi Zero und Februar 2016 nun der Raspberry Pi 3, jeweils mit immer verbesserten Ausstattungsmerkmalen.
PiZeroraspberry3Pi Zero (links), Pi 3 (rechts)

Das Arbeiten mit Computern habe ich vor knapp 50 Jahren mit der Abgabe von Lochkartenstapeln für Großcomputer (Telefunken TR 440) begonnen, gefolgt von Lochkartenstreifen an Minicomputern (DEC PDP 11) und ab 1980 auch im Privatbesitz (mit einem KISS, dem direkt vermarkteten Vorläufermodell des ersten deutschen 8-Bit Bürocomputers, dem Triumph Adler Alphatronic PC), dann mit Tastatur, aber natürlich noch ohne Maus. Obwohl ich die Entwicklung seither immer an entsprechend modernen Geräten persönlich miterleben konnte, bin immer wieder beeindruckt von den Leistungen der Ingenieure, die uns heute nun also diese leistungsfähigen Winzlinge bescheren. Denn ergänzt um Fernseher als Monitor, USB-Tastatur und Maus, habe ich mit den Raspberrys vollwertige Computer mit Speicher satt, GUI und Netzzugang, Office-Paket, Webbrowser und zahlreichen Programmierumgebungen.

Manchmal würde ich die jungen NutzerInnen, wenn sie wieder mal leichthin darüber meckern, dass die neuen Smartphones keine „Innovationen“ bieten, viel zu teuer seien und heute sowieso eher zur Kategorie der Wegwerfprodukte gehören, gerne mal fragen, ob sie auch nur eine vage Vorstellung davon haben, welch technischer Aufwand und welche Entwicklungsgeschiche eigentlich dahinter steckt.

Den Raspberry Pi möchte ich nicht (andere wohl meist auch nicht) als Desktop-Ersatz einsetzen, sondern das Interessanteste an dem Gerät sind die Erweiterungsmöglichkeiten über eine frei programmierbare Schnittstelle GPIO. Darüber sind alle möglichen Sensoren, Displays und Erweiterungsplatinen (sogenannte HATs: Hardware Attached on Top) anschließ- und ansteuerbar. Ähnliches bietet schon länger die Arduino-Plattform, aber – wie mir scheint – weniger einfach aufzubauen und zu programmieren. Beim Raspberry finde ich Programmierumgebungen für Python, Scratch, Processing oder Mathematica.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene gibt es eine Fülle von Material und Büchern, die helfen, die nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten der Winzlinge zu erschließen. Dazu kommt eine rege Community (vor allem in Großbritannien), die über eine Stiftung abgesicherte Organisation (raspberrypi.org), so dass zumindest mittelfristig mit der Verfügbarkeit und Weiterentwicklung dieser Rechnerfamilie gerechnet werden kann. Selbst die Senioren online haben den Raspberry für sich entdeckt.

Ich selbst will meine Konfiguration als erste Komponente einer Installation zur Computerkunst verwenden. Da Scratch unter dem Betriebssystem Raspian bereits unter den vorinstallierten Programmierumgebungen zu finden ist, kann ich viele meiner sonst mit Snap! codierten Beispiele leicht zufallssternereplizieren und präsentieren.

Für mich ist die Beschäftigung mit dem Raspberry – wenn auch auf einer weiter entwickelten technischen Basis – das Anknüpfen an eine Lern- und Arbeitsphase Anfang der 80er-Jahre, als ich mich begeistert in die Programmierung und das Austesten der Möglichkeiten der 8-Bit-Rechner (vor allem des Apple II) gestürzt hatte. Wie damals habe ich das Gefühl, dass der Zugang zu neuen technischen Features durchaus anregend auf die Entwicklung ganz neuer Ideen wirkt, deren Umsetzung plötzlich (leichter) machbar wird. In meinem Fall wird es der Schritt von statischer Computerkunst zu dynamischen, interaktiven Installationen sein … so hoffe ich jedenfalls!

30Mrz/16

eEducation-Projekte: Lesson learned

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Im Rahmen des 9. Universitätslehrgangs eEducation haben wir zum ersten Mal angeboten, dass WordPress-Installationen des Departments mit der vom uns gekauften Plugin-Suite Namaste/Watu Pro verwendet werden können. 4 von 5 Projekten haben dieses Angebot angenommen und interaktive OER-Materialien mit WordPress entwickelt. In diesem Beitrag stelle ich die wichtigsten Learnings aus dieser ersten Runde von Projekten mit den WordPress-Erweiterungen zusammen. Weiterlesen

The post eEducation-Projekte: Lesson learned appeared first on Gedankensplitter.

29Mrz/16

Pecha Kucha: Feedback-Arten von Online-Lernen

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Für die EDU|days 2016 habe ich einen Pecha Kucha Vortrag zusammengestellt. Ich habe nicht exakt die offiziell vorgeschriebenen 20 images x 20 seconds eingehalten und bloß 19 Folien in exakt 6 Minuten 40 Sekunden (= 400 Sekunden) besprochen. Den Vortrag gibt es auch auf SlideShare zum Herunterladen.
Weiterlesen

The post Pecha Kucha: Feedback-Arten von Online-Lernen appeared first on Gedankensplitter.

28Mrz/16

Feedback-Arten für Online-Lernen

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Heureka! Seit nunmehr über zwei Jahren überlege ich mir, wie ich die Entwicklung, die ich mit „Taxonomie von Unterrichtsmethoden“ begonnen habe, fortsetzen kann. Mit einer Untersuchung zu Feedback-Arten für Online-Lernen habe ich nun – völlig unerwartet – diesen theoretischen Durchbruch in meinen Forschungsanstrengungen erzielt. Der (recht lang geratene) Beitrag erklärt die neue Vorgangsweise und zieht erste Schlussfolgerungen.

Ich verweise auch auf praktische Experimente in einem Moodle-Kurs und biete zusätzlich Informationsmaterial zum Download an (Moodle-Buch als PDF mit 85 Seiten). Außerdem gibt es einen vertonten Pecha Kucha Vortrag, wo ich in 400 Sekunden den nachfolgenden Beitrag zusammenfasse. Dieser Vortrag ist auch auf SlideShare erhältlich.

Weiterlesen

The post Feedback-Arten für Online-Lernen appeared first on Gedankensplitter.

25Mrz/16

Kommentar zu [presentation] Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning? von [vodcast] Braucht der Student von Morgen noch E-Learning? #tugraz #researche-Learning Blog – e-Learning Blog

Quelle: Kommentare für e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

[…] Im Rahmen einer Tagung zur Digitalen Lehre durfte ich in Augsburg ein wenig über meine Ansichten und Erkenntnisse reden was die Zukunft der Hochschullehre betrifft. Nun steht der Vortrag auch auf YouTube zur Verfügung. Die Vortragsfolien gibt es hier. […]
22Mrz/16

OERde16: Blick zurück nach vorn

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Blees

Der Eingang zum OERde16-Festival, Landesvertretung Schleswig-Holstein, (Foto von Thomas Trutschel, Photothek unter CC BY 4.0-Lizenz)

OERde16, ein dreitägiges „Festival“, in dem zu OER in Deutschland – und über den nationalen Tellerrand hinaus – informiert, diskutiert, polemisiert, aber auch ausgezeichnet, gewürdigt und gefeiert wurde. Nun hat die Transferstelle OER eine ausführliche informative und unterhaltsame Dokumentation des OERde16 zusammengestellt. Das OERde16 bestand aus zwei Teilen: einem zweitägigen BarCamp (=OERCamp) – einer so genannten Unkonferenz, bei der die Programminhalte der Sessions (hier die Sessionpläne) zum Tagesstart von den „Teilgeber/innen“ erst ad hoc zusammengetragen werden – und einem Fachforum am dritten Tag, das ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Diskussionsforen (sog. Thementischen) bot, das nahezu alle wissenschaftlichen und praktischen Perspektiven auf das Thema OER abzudecken vermochte und in dessen Rahmen auch erstmalig der OER-Award in einer Vielzahl von Kategorien verliehen wurde.

Ein Storify der Bundeszentrale für politische Bildung vermittelt sehr schön die kreative Gestaltung und angeregte Diskussions- und Arbeitsatmosphäre der Veranstaltung. Und wer das Geschehen noch detaillierter nachvollziehen will, kann dies über den Twitter-Hashtag #OERde16 tun

Die Dokumentation enthält sehr unfangreiche Mediensammlungen zum Fachforum und zur Preisverleihung, seien es Fotos (auf der Website, Twitter und Instagram), Podcasts oder Videos. Für die Podcast-Serie „zugehOERt“ spricht Moderatorin Alexandra Hessler in einer ersten Folge aus dem Sendebus des OER-Festivals mit André Hermes (@medienberater) und Wolf-Dieter Zimmermann (Free Software Foundation Europe) über Lehrende, OER-Werkzeuge und „Verführungsstrategien“.

Transferstelle OER, Podcast-Folge 27 aus der Reihe "zugehOERt"

Transferstelle OER, Podcast-Folge 27 aus der Reihe „zugehOERt“


 

Der offizielle OERde16-Film soll in Kürze erscheinen. Bis dahin gibt es einiges an Videodokumentation auf dem YouTube-Kanal der Transferstelle. Hier finden sich bereits die „Abendgala“ der Verleihung aller OER-Awards und die Panelbeiträge aus dem Saal, die sich ausführlich mit den Themen Infrastruktur und Internationale Erfahrungen mit OER wie auch mit Lizenzierungsfragen und Geschäftsmodellen beschäftigten. Sehr interessant der (auch als Printversion) zur OERde16 erschienene OER-Atlas, der als eine Art Branchenverzeichnis Akteure und Aktivitäten in den D-A-CH-Ländern nach Bildungsbereichen gegliedert dokumentiert. Der OER-Atlas soll künftig auf Basis der OER-World-Map fortgeführt und ausgebaut werden, einem von der Hewlett Foundation geförderten Projekt des Hochschulbibliothekszentrums NRW zur Kartierung der OER-Entwicklung weltweit. Hierzu auf dem OERde16 im Interview der Projektleiter Jan Neumann:

 

Schließlich listet die Dokumentation auch eine ganze Reihe von interessanten Textbeiträgen im Vorfeld des Festivals und zu dessen Nachlese auf (Vor- und Nachberichte). Stellvertretend sei hier auf den Beitrag des „ebildungslabors“ hingewiesen, der neben dem Hinweis auf die beiden von der Bildungspolitik initiierten Studien zu OER-Infrastrukturen (DIPF) und zur Implementierung von OER-Praxis (WMDE) weitere bedenkenswerte Punkte zur Fortsetzung des OER-Diskurses benennt: die breitere Verankerung von OER-Nutzung im Bildungssystem, die Verbindung von OER mit partizipativen didaktischen Konzepten und die Unterstützung der Möglichkeit zum Remixen von OER, sowohl hinsichtlich geeigneter technischer Formate als auch der Befähigung von Lehrenden und Lernenden zum didaktisch-kreativen Umgang mit digitalen Bildungsmedien.

CC-BY-SA

18Mrz/16

Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Handbuch zum kreativen digitalen Gestalten

Quelle: Dotcom-Blog Autor: gibro

Zusammen mit Ralf Appelt habe ich einen Beitrag zum offen lizenzierten Handbuch “Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Handbuch zum kreativen digitalen Gestalten” beigetragen. Wir haben den Medienpraxisabend vorgestellt. Der Artikel aus dem Buch ist mittlerweile auch im Medienpraxisblog erschienen.

Inhalt des Buches

33 Projekte rund um das kreative digitale Gestalten mit Kindern und Jugendlichen in der Schule, in der Freizeit und MINT-Initiativen werden in diesem Handbuch vorgestellt. Dazu werden Hintergründe zum Making beschrieben. Unter den Projektbeschreibungen sind Konzepte für offene digitale Werkstätten für Kinder, Jugend-Hackathons, Makerspaces an der Schule, Workshop-Angebote und Unterrichtsstunden rund um 3D-Modellierung, Optik, Stereoskopie und virtuelle Realität. Ob Programmieren, 3D-Druck, Fotografie mit Smartphone oder Trickfilmerstellung mit Tablets, das Löten von LED oder die Arbeit mit Raspberry Pi, dem MaKey-MaKey-Kit oder andere neue und alte Werkzeuge: Immer dreht es sich darum, wie gemeinsam mit Kindern die Welt rund um Digitales und Technik kreativ gestaltet und neu erfunden werden kann. Dabei werden bevorzugt Projekte beschrieben, die auch von Einsteiger/innen umgesetzt und für eigene Zwecke angepasst werden können: Upcycling, Müllvermeidung, Partizipation, günstige Materialien und kostenlose Tools sowie weitgehende Verzicht auf speziellle und teure Bausätze sind dabei Grundlage der Auswahl.

Wo kann ich das Buch kaufen?

Eine gedruckte Version des Handbuchs ist im Buchhandel unter der ISBN 9783739236582 (BoD / Norderstedt) erhältlich, damit verbundene Einnahmen gehen an den BIMS e.V.. Wenn du das Buch über diesen Link via boost via buch.de bestellst , erhält der gemeinnützige BIMS e.V. eine zusätzliche Umsatzbeteiligung (hier 5,9%, bei amazon nur 1,8%), ansonsten geht’s bei Amazon zum Buch hier entlang. Du kannst das Buch natürlich auch beim Buchhändler ums Eck bestellen!
Das Handbuch entstand in einer Kooperation des BIMS e.V., der TU Graz sowie Kristin-Narr.de und wurde von der HIT-Stiftung unterstützt.

Alle Beiträge erscheinen außerdem nach und nach im Medienpädagogik Praxisblog sowie im Verzeichnis “Medien in die Schule” vom fsm e.V.

18Mrz/16

Rückblick auf den DGfE-Kongress 2016

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Mandy Schiefner-Rohs

Anfang der Woche hat in Kassel der DGfE Kongress 2016 stattgefunden, dieses Jahr zum Thema Räume für Bildung. Räume der Bildung. Zeit, einen kurzen Blick zurück zu werfen. Für Medienpädagogen und Medienpädagoginnen begann der Kongress mit dem Radiobeitrag von Hitradio FFH scheinbar eher ernüchternd: „Pädagogen warnen vor zu viel Technik“ lautete ein Beitrag zur Eröffnung. Und […]