07Nov/16

„Ich möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre vielfältigen Aufgaben zu meistern“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christina König

Christina König


Christina König, 
FWU-Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, studierte in München und Rom Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Bayerische Landesgeschichte und Italienischen Philologie. Sie betreut das Portal Lehrer werden verantwortet das  Themengebiet Schule beim Deutschen Bildungsserver.

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Ich hatte im September 2007 meinen Start als Redakteurin beim Deutschen Bildungsserver. Zuvor hatte ich schon mehrere Jahre beim FWU als Redakteurin für die Produktion von Bildungsmedien in den Bereichen Geschichte, Kunst und Musik für den Schulunterricht gearbeitet.

Wie bist Du zu diesen beiden Themengebieten gekommen? Was interessiert Dich persönlich daran?

Das FWU ist als das Medieninstitut der Länder ja sozusagen die „erste Adresse“ wenn es um Medien für die Schule geht, also alles, was die Lehrkraft im Unterricht einsetzen kann, um bestimmte Themen zu vertiefen, zu ergänzen oder anschaulich zu machen. So gesehen ist man als Mitarbeiterin des FWU schon von Haus aus mit Themen wie Schullandschaft, Lehrbetrieb, Bedürfnisse von Lehrkräften im Schulalltag und natürlich den unterschiedlichen Lehr- und Bildungsplänen vertraut. Das macht einen fit für die Aufgaben, die beim Deutschen Bildungsserver in den Bereichen „Schule“ und „Lehrer werden“ auf einen warten.

Für mich persönlich ist es außerdem immer sehr spannend zu sehen, wie sich der Schulalltag verändert, welche neuen Strömungen und Inhalte in der Schule gerade auftreten und wie die Lehrkräfte das alles stemmen. Da möchte ich unterstützen und wichtige Informationen bereithalten, damit sie diese Aufgaben meistern können.

Haben sich die Themen in der Schule in den letzten Jahren verändert? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Da gibt es natürlich eine ganze Menge an Veränderungen. Ich will mal versuchen ein paar zentrale zu benennen:  Ganz wichtig sind die Themen Ganztagsschule und Inklusion, da tut sich unheimlich viel und es gibt auf allen Ebenen einen regen Diskurs.

Außerdem beobachte ich in vergangenen Jahren eine immer stärkere Mobilität: Die Themen Auslandsaufenthalte und Schüleraustausch werden immer wichtiger. Gleichzeitig steigen die Ansprüche sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an die Lehrkräfte was die Bewältigung des Schulalltags angeht. Zusätzlich zu den Anforderungen, die der reguläre Unterricht mit seinen sich stetig wandelnden Lehrplänen und zum Teil auch der Schuldauer – Stichwort G8 und G9 – mit sich bringt, werden immer mehr „weiche“ Kompetenzen erwartet. Sowohl Schüler als auch Lehrer sollen weitere Fähigkeiten entwickeln und ausbauen, sich künstlerisch und sozial engagieren, der Sport soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Da scheinen viele an ihre Grenzen zu stoßen, all die Anforderungen verunsichern zunehmend. Positiv sehe ich jedoch die wachsende Beweglichkeit der jungen Leute und ihre Kreativität, wenn sie ihre Ziele mal nicht auf direktem Weg erreichen können.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

Die Funktion des Wegweisers durch den Dschungel an Informationen, die das Internet zu allen möglichen Themen bereithält, ist in den vergangen Jahren immer wichtiger geworden. Gerade im schulischen Bereich breitet sich ja eine große Kommerzialisierung aus, etwa was das Angebot an Bildungsmedien, Unterrichtsmaterialien und Plattformen angeht. Da fällt es nicht immer leicht, sich zu orientieren und für sich Nützliches auszuwählen. Hier sind wir als Team vom DBS immer mehr gefragt, bei der Orientierung zu helfen und einen zuverlässigen und unabhängigen Ansprechpartner darzustellen.

Was melden die Nutzer Dir zurück?

Ganz oft freuen sich Nutzer zunächst einmal darüber, wenn sie eine schnelle Reaktion und konkrete Tipps bekommen, wie sie mit ihrem Anliegen weiterkommen. Manchmal hat man fast den Eindruck als wären es die Leute nicht mehr gewohnt zu sein, überhaupt eine Antwort zu erhalten. Auch die wechselnden, aktuellen Themendossiers und natürlich unsere ständigen Angebote mit Informationen für Quereinsteiger ins Lehramt, zu Lehrplänen, Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts und vielem mehr kommen gut an.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ich wünsche dem DBS, dass er auch die nächsten 20 Jahre eine feste Institution im Bildungsbereich bleibt und dass er als Leuchtturm im Internet-Meer stabil bleibt. Wir können unsere Nutzer ja schließlich nicht alleine lassen

 

07Nov/16

Zweite Hälfte von „Gratis Online Lernen“ startet #imoox

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Und schon startet die zweite Hälfte von „Gratis Online Lernen„. Und in der fünften Einheit dreht sich alles rund um die „Tücken“ des kostenlosen Lernens im Netz. Wenn man etwas von Unbekannten angeboten bekommt, ist man misstrauisch: Warum bekomme ich das kostenlos? Was wollen die von mir? In dieser Einheit dreht es sich also darum, was man sich vor Augen führen sollte, wenn man ein kostenloses Lernnangebot im Internet nutzt. Werden da meine Daten gesammelt, und für welchen Zweck? Dient es zur Kundenbindung oder Kundengewinnung? Wer macht das Angebot eigentlich und warum? Und im Forum freuen wir uns über Ihre Erfahrungen mit kostenlosen Angeboten: Sind Sie da weniger kritisch, was Inhalte und Gestaltung angeht, weil es ja kostenfrei ist? Sind Sie besonders misstrauisch, wenn Sie etwas Kostenfreies im Internet finden? Welche Erfahrungen haben Sie schon gemacht?

undwerzahlt

CC BY Sandra Schön (BIMS e.V.), Martin Ebner (TU Graz) | imoox.at 2016

04Nov/16

OERinfo: Die Informationsstelle zu OER nimmt ihre Arbeit auf

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau einer Informationsstelle für offene Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER). Auf open-educational-resources.de beschreibt das Projektteam von OERinfo die Ziele der Informationsstelle.

Als Ziel des Projektes wird in der Mitteilung „Neue Informationsstelle für offene Bildungsmaterialien“ durch das BMBF die nachhaltige Verankerung von OER in der deutschen Bildungslandschaft angegeben. Dies soll durch Aufklärung und Beratung aus einem Guss erreicht werden. Als zentrales Element wird dabei ein Webportal genannt, dessen Aufbau in der Verantwortung des Deutsche Bildungsservers liegt. Das Portal soll die Bildungsbereiche Schule, Aus- und Weiterbildung und Hochschule abbilden und dabei passgenaue Informationen für Anwender/innen und Nutzer/innen bereitstellen.

Auch die Macher/innen der Informationsstelle haben sich im Beitrag Start von OERinfo zu Wort gemeldet. Hier werden in den Zielen des Projekts, neben dem Aufbau eines Informationsangebotes, auch Transfer und Vernetzung zu Open Educational Resources genannt – insbesondere zur Unterstützung von Qualifizierungsprojekten, die sich mit dem Thema OER auseinandersetzen. Zu den weiteren Vorhaben zählen u.a. das Sichten von Ressourcen zu OER, die Auswahl von Inhalten und die Aufbereitung aktueller Entwicklungen in verschiedenen multimedialen Formaten. Ein aktualisierter Webauftritt soll im Zeitraum Februar bis März 2017 nach einem Relaunch präsentiert werden. Bereits jetzt gibt es Social-Media-Kanäle bei Twitter und Facebook wo laut den Betreibern/innen „alle an OER bzw. digitaler Bildung Interessierten das Geschehen nicht nur verfolgen, sondern miteinander ins Gespräch kommen können“.

Weitere Informationen zur Informationsstelle OER finden sich im Blog auf open-educational-resources.de.

04Nov/16

A Look Ahead at L&D 2016/ 2017: Invisible, Contextual & Systemic

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“L&D is in crisis. L&D must evolve or become irrelevant.” Dieser Einstieg darf nicht fehlen. Und auch nicht der Hinweis, dass man schon seit Jahren mit diesem Einstieg arbeitet. Die Berater von Bersin by Deloitte verstehen ihr Handwerk. Und das macht dann auch die Trends interessant, die sie L&D ins Stammbuch fürs kommende Jahr schreiben. Was den Wandel treibt, so Dani Johnson einleitend, ist das Zusammenführen von Arbeits- und Lernprozessen. Ihre Punkte:

“- Invisible L&D …
– The intersection of career management and worker development …
– The rise of contextualization …
“While content used to be king, in many cases it is now becoming commoditized. With over 900 content solution providers currently working with L&D functions, user-generated content continuing to proliferate, and a myriad of free resources available, contextualization is becoming as important-if not more important-than content.”

– Systemic learner experience …
– The expansion of the learning technology universe …”
Dani Johnson, Bersin by Deloitte, 1. November 2016

04Nov/16

Why Udacity and EdX Want to Trademark the Degrees of the Future – and What’s at Stake for Students

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Udacity und seine “Nanodegrees”. Coursera und “Specializations”. edX und “MicroMasters”. Die großen Plattform- und Kursanbieter haben längst wohlklingende Namen für die Abschlüsse gefunden, die man bei ihnen erwerben kann. Wir sprechen von Microcredentials, neuen Abschlüssen jenseits der bekannten akademischen Grade. Natürlich wundert es niemanden, dass Udacity und edX auch die Rechte an diesen Bezeichnungen geschützt haben. Doch mit welchen Konsequenzen? Jeffrey R. Young versucht einige Antworten.

“No one owns the term “master’s degree.” But upstart education providers dream of getting a lock on the words for the next generation of online graduate certifications. Their strategy says a lot about how today’s online programs differ from those in the past.”
Jeffrey R. Young, EdSurge News, 3. November 2016

04Nov/16

„Die Elementarbildung hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Andrea Völkerling

Andrea Völkerling


Andrea Völkerling,
wissenschaftliche Dokumentarin, studierte Erziehungswissenschaft in Mainz und betreut beim Deutschen Bildungsserver die Themengebiete Elementarbildung und  Sozialpädagogik.

 

 
 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Gute Frage, eigentlich mehrmals – also, das allererste Mal 2004 bei einem Praktikum, später habe ich dann ein Volontariat im DIPF absolviert und habe dabei auch beim Deutschen Bildungsserver mitgearbeitet. Schließlich habe ich Ende 2009 den Redaktionsbereich zur Elementarbildung übernommen.

Wie bist Du zu diesen beiden Themengebieten gekommen? Was interessiert Dich persönlich daran?

Ich hatte mich schon während meines Studiums mit frühpädagogischen Themen beschäftigt und konnte darauf sehr gut aufbauen. Der Redaktionsbereich Sozialpädagogik kam dann später noch dazu, was mich besonders gefreut hat – das hatte ich auch schwerpunktmäßig studiert. Die beiden Themengebiete haben mit dem sozialpädagogischen Themenfeld Jugendhilfe, zu dem die Kindertagesbetreuung rechtlich zugeordnet ist, ja eine große Schnittmenge. Es bietet sich also an, diese zusammen zu bearbeiten.

Haben sich die Themen in der Elementarbildung in den letzten Jahren verändert? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Ja, es ist spannend, die Veränderungsprozesse in den beiden Themengebieten zu begleiten. Die Elementarbildung hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen, im öffentlichen und politischen Diskurs, und von Forschungsergebnissen erhofft man sich neue Erkenntnisse, beispielsweise im Bereich der frühkindlichen Sprachförderung. Wenn man bedenkt, dass der Kindergarten bis vor gar nicht so langer Zeit hauptsächlich als Betreuungs- und Erziehungsstätte wahrgenommen wurde – erst nach dem so genannten PISA-Schock rückte sein Bildungsauftrag in den Fokus des Interesses, Bildungspläne folgten. Nach der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr im Jahr 2013 und dem damit einhergehenden massiven quantitativen Ausbau im U3-Bereich steht nun die Qualitätsdebatte im Mittelpunkt. Nicht zuletzt der Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte wird dabei zentrale Bedeutung beigemessen.

Und wie verhält es sich bei der Sozialpädagogik?

In vielen Feldern der Sozialpädagogik lässt sich beobachten, wie sich ihre Rolle als Bildungsinstanz verändert. Großen Einfluss haben z.B. Entwicklungen im Schulbereich wie Ganztagsbetreuung und Inklusion – hier ist u.a. die Schulsozialarbeit gefragt. Und von gesamtgesellschaftlichen Wandlungsprozessen ist die Entwicklung der Sozialpädagogik per se nicht trennbar – Stichworte sind das Auseinanderdriften der Gesellschaft, Radikalisierungstendenzen, wie auch die Integration von Flüchtlingen. Da steht auch die Sozialpädagogik vor riesigen Herausforderungen.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

Wir versuchen mit unserem Angebot ja die Informationsflut im Internet zum Thema Bildung für die Nutzerinnen und Nutzer zu reduzieren, indem wir Relevantes dokumentieren, müssen aber natürlich als Redakteurinnen genauso mit der wachsenden Informationsdichte umgehen. Viele neue Informationskanäle wie Twitter etc. sind hinzugekommen. Eine fachlich fundierte Selektion wird da immer wichtiger.

Melden die Nutzer manchmal etwas zurück?

Letztens hat mir eine Fachschullehrerin für angehende Erzieher/-innen berichtet, dass sie die Informationsrecherche im DBS gezielt in ihren Unterricht einbaut. Klar, das freut einen dann. Aber auch die Rückmeldung zu etwaigen Desideraten hilft. Der direkte Austausch mit den Nutzer/-innen ist oftmals aufschlussreicher als bloße Nutzungsstatistiken.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Wir arbeiten derzeit intensiv an einem umfassenden Relaunch – ich bin selbst gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird. Und mit einem moderneren und zeitgemäßen Erscheinungsbild wünsche ich ihm dann natürlich nochmal mindestens 20 Jahre 🙂

03Nov/16

Open Learning in the Future

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine Reihe von Essays ist gerade auf der Webseite “Future OER” veröffentlicht worden, darunter auch dieser Beitrag von Stephen Downes. Er steigt ein mit dem Hinweis auf die 1.200 offenen Kurse, die Open Culture heute auflistet. Aber diese Fülle an Lernressourcen kommt mit neuen Fragen daher: “Who Will Produce?”, “What Will Resources Look Like?”, “How Will Resources Be Sustained?”, “How Will People Find Resources?” und “How Will Resources Be Used?”
Stephen Downes, Future OER, 2. November 2016

03Nov/16

ILIAS Verein sucht Projektmanager/in für E-Learning-Projekt

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Der gemeinnützige Verein ILIAS open source e-Learning e.V. vergibt für das Projekt openUP im Bereich „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ zum nächstmöglichen Termin und befristet bis zum 30.04.2018 eine Stelle als Projektmanager/in.

Über das Projekt:
Das vom BMBF geförderte Projekt openUP möchte Lehrende an Schulen und Hochschulen zur Nutzung und zur Veröffentlichung von freien Bildungsressourcen (OER) anregen. Dazu werden Angehörige von Medienzentren und E-Learning-Teams in ihrer Rolle als Multiplikatoren informiert und qualifiziert. Zugleich soll eine ‚Community of Practice’ in Form eines Multiplikatorennetzwerks etabliert werden, die auch über die Projektförderung hinaus Bestand hat.

Aufgaben:
Als Projektmanager/in koordinieren Sie das Gesamtvorhaben, konzipieren Marketing-Maßnahmen und führen diese durch. Sie bauen das Multiplikatorennetzwerk auf und betreuen dieses während der Projektlaufzeit. Gemeinsam mit den Projektpartnern informieren Sie interessierte Vertreter von Medien- und E-Learning-Zentren über die Möglichkeiten, Open Educational Resources zu nutzen. Für die Promotionsstelle gilt: Die Erstellung einer Promotion zu einer selbst entwickelten Fragestellung ist erwünscht und wird ausdrücklich unterstützt. Die auf 16 Wochenstunden ausgelegte Stelle (40%) kann zeitlich flexibel und teilweise auch im Home-Office ausgefüllt werden.

Anforderungen:

  • Sie haben gute Kenntnisse im Bereich E-Learning
  • Sie interessieren sich für den Einsatz von freien Bildungsinhalten (OER)
  • Sie haben Erfahrungen im Bereich Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit
  • Sie können gut präsentieren und Workshops moderieren
  • Sie verfügen über gute Kenntnisse des LMS ILIAS
  • Sie sind kommunikativ und arbeiten gern und erfolgreich in Teams
  • Sie können sich und ihre Arbeit gut und effektiv organisieren
  • Sie haben erfolgreich einen Bachelor- oder Diplomstudiengang absolviert

Bewerbung an: ILIAS open source e-Learning e.V., Matthias Kunkel, Ebertplatz 14-16, D-50668 Köln oder kunkel@ilias.de (mögliches Eintrittsdatum angeben)
Bewerbungsschluss: 15.11.2016
Vertragsdauer: befristet bis zum 30.04.2018
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden.

Bildquelle auf Facebook: Jonathasmello, Global Open Educational Resources Logo, CC BY-SA 3.0

03Nov/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit einer Stellungnahme der HRK zum neuen Rahmenvertrag zwischen VG Wort und der Kultusministerkonferenz, einem Blogeintrag zur Motivation von Studierenden durch E-Learning der TU Darmstadt und einem Rückblick auf die Konferenz „Lehre und Digitalisierung“ des Hochschulforums Digitalisierung.

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HRK fordert praktikable rechtliche Regelung für digitale Lehrmaterialien

Nach dem Beschluss des neuen Rahmenvertrags zwischen VG Wort und der Kultusministerkonferenz zeigt sich Unmut an den Hochschulen in Deutschland. Der Vertrag sieht vor, dass digitalisierte Texte einzeln abgerechnet werden müssen und nicht wie zuvor im Zuge einer Pauschalzahlung. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) befürchtet nun eine starke Beeinträchtigung der digitalen Lehre an Hochschulen. Zudem stelle die neue Regelung einen unzumutbaren Aufwand für Lehrende dar und gefährde die Qualität der Lehre. In ihrer Stellungnahme fordert die HRK eine „praktikable“ Lösung anhand einer „allgemeinen und nicht abdingbaren Bildungs-und Wissenschaftsschranke“. Der beschlossene Rahmenvertrag soll ab Januar 2017 in Kraft treten.
Quelle: hrk.de

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Blog der TU Darmstadt: Wie rege ich Studierende mit digitalen Medien zur Mitarbeit an?

Die Technische Universität Darmstadt hat in ihrem E-Learning-Blog nützliche Tipps für Lehrende zur Motivation der Studierenden gesammelt. Dabei verweisen die Autoren/innen unter anderem auf das hochschuldidaktische Infoportal der TU „einfachlehren.de“ für Lehrende. Dort werden Selbstlernmaterialien in einer Themensammlung zur Verfügung gestellt und unter anderem auch das Thema Aktivierung behandelt. Demnach ist es vor allem in Großveranstaltungen sinnvoll Live-Abstimmungen durchzuführen, um herauszufinden, ob Studierende Inhalte verstanden haben und um ihre Motivation aufrechtzuerhalten. Hier verweisen die Autoren/innen zudem auf verschiedene Handbücher zur Nutzung digitaler Medien in Großveranstaltungen.
Quelle: blog.e-learning.tu-darmstadt.de

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Hochschulforum Digitalisierung blickt auf Konferenz an der FH Bielefeld zurück

Am 25. Oktober 2016 fand die vom Hochschulforum Digitalisierung mitorganisierte Konferenz „Lehre und Digitalisierung“ an der Fachhochschule Bielefeld statt. Auf seiner Homepage präsentiert das Hochschulforum Digitalisierung nun ein Resümee der Veranstaltung. Dabei stellt es auch die Aufzeichnungen der Keynotes zu den Themen „Vom E-Learning zur Digitalisierung von Studium und Lehre“ und „Braucht der Student von morgen noch E- Learning?“ sowie der Podiumsdiskussion und der Ergebnisse der Workshops zur Verfügung. Auf dem Podium wurde deutlich, dass sich die Teilnehmer/innen für die Zukunft der Digitalisierung der Hochschullehre vor allem Kooperationen und Unterstützung durch externe Partner, Transparenz und mehr Risikobereitschaft für neue Lehrformen wünschen. „Lehre und Digitalisierung“ bot seinen rund 200 Teilnehmern verschiedene Vorträge, Workshops, eine Podiumsdiskussion und Informationsstände zu Ansätzen aus der Praxis.
Quelle:
hochschulforumdigitalisierung.de

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FU Berlin startet Monatsspecial zu „Open Access“

Jeden Monat rückt die „IdeenBar“, der Blog der Freien Universität Berlin zur Lehre und Wissenschaft 2.0, ein anderes Tool in den Fokus seines ournals. Im Oktober beschäftigt sich die FU nun mit dem Thema “Open Access“ und stellt dieses in einer dreiteiligen Reihe vor. Open Access möchte die Forschungsergebnisse von Wissenschaftler/innen weltweit frei online zugänglich machen. Neben einer Einführung und Präsentation der Grundidee widmet sich das Themenspecial auch Einsatz von Open Access in der Praxis sowie Chancen und Risiken.
Quelle: blogs.fu-berlin.de

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Kongressprogramm zur LEARNTEC 2017 jetzt online

Vom 24. bis zum 26. Januar 2017 feiert die LEARNTEC ihr 25-jähriges Jubiläum. Mit mehr als 240 Ausstellern gilt sie als die größte Fachmesse im Bereich E-Learning und digitaler Bildung für Schule, Hochschule und Beruf. Der parallel abgehaltene Kongress findet 2017 unter dem Motto: „Zukunft Lernen: Lernwelten neu denken“ statt. Dabei teilen rund 120 Referenten/innen ihre Erfahrungen zu Lernszenarien in VR/3D-Umgebungen, Learning Analytics, Big Data, Future Workplace Learning, Serious Games, Wearables, Lernendenmotivation, Lernendenemotion, Usability, Adaptivität und Individualisierung des Lernens. Das komplette Kongressprogramm ist online einzusehen.
Quelle: learntec.de

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University of the West of England ruft zur Teilnahme am Learning Technology Research Project auf

Die University of the West of England (UWE) startet im November diesen Jahres ein Forschungsprogramm zu mobilen Lerntechnologien. In Zusammenarbeit mit dem LMS-Hersteller Agylia hat die UWE ein Projekt zur Nutzung von Lerntechnologien auf mobilen Endgeräten ins Leben gerufen. Anhand einer App soll innerhalb einer zweiwöchigen Phase mit Hilfe von 13 Modulen, Quizzes und Umfragen Meinungen und Informationen zu den neuesten Lerntechnologien gesammelt werden. Die Anmeldung für das Projekt ist online möglich.
Quelle: ltrproject.com

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

03Nov/16

Der Deutsche Bildungsserver: Im Zentrum der informationellen Bildungsinfrastruktur

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Prof. Dr. Michael Kerres

Prof. Dr. Michael Kerres

DAS WORT HAT Michael Kerres

Der Professor für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen über Digitalisierung der Bildung, Lehr-Lernmittel der Zukunft und welche Rolle der Deutsche Bildungsservers dabei spielen kann.

 

 

 

 

Der Wandel hin zum Lernen mit digitalen Medien ist vielschichtig und erfordert ein koordiniertes Zusammenwirken verschiedener Akteure. Ein aktuelles Thema ist die Frage, wie wir die digitalen Lehr-Lernmittel für die Bildungsarbeit entwickeln und bereitstellen wollen. Bereits heute nutzen Lehrkräfte in Schulen diverse Materialien und Medien aus Quellen im Internet. Auf der einen Seite haben wir eine lange Tradition der Schulbuchverlage, die nach staatlicher Prüfung Medien für den Unterricht bereitstellen. Mit der Digitalisierung wird deutlich, dass diese Mechanismen auf diese Weise nicht mehr funktionieren, wenn es um die Frage der informationellen Bildungsinfrastruktur geht.

Wie wollen wir künftig Lehr-Lernmittel für die Bildungsarbeit bereit stellen?

Mit den „open educational resources“ zeichnen sich Varianten der Lizenzierung ab, die für die pädagogische Arbeit wichtige Vorteile mit sich bringen. Die digitalen Geräte mit den jeweiligen Software- und Hardwaremerkmalen und die Medieninhalte bilden – vernetzt durch das Internet – zunehmend eigenständige Ökosysteme, die von Unternehmen kontrolliert werden. Es sind Wege zu finden, wie die Lehr-Lernmittel der Zukunft –gemeinsam mit Software- und Hardwareanbietern, Verlagen oder anderen Akteuren – qualitätsgesichert und nachhaltig entwickelt und bereitgestellt werden können, um die pädagogische Arbeit sinnvoll zu unterstützen.

Die Digitalisierung zwingt dazu, neue Wege zu gehen.

Das föderale System der Bundesrepublik hat eine vielfältige Bildungslandschaft in den Bundesländern hervorgebracht, die sich auf diese neuen Rahmenbedingungen neu einstellen muss. Dazu gehören auch Landesbildungsserver, Landesmedienanstalten und andere Einrichtungen in den Ländern, die für die informationelle Bildungsinfrastruktur maßgeblich Verantwortung tragen. Die Digitalisierung zwingt dazu, neue Wege der Entwicklung und Bereitstellung zu gehen und gemeinsam kooperative Strukturen zu entwickeln, da bekanntlich das Internet nicht an Landesgrenzen halt macht. Im Dialog ist weiter zu klären, was die öffentliche Aufgabe bei der Gestaltung der digitalen Bildungsinfrastruktur letztlich ist.

Anforderungen müssen formuliert, Rahmenbedingungen geschaffen werden

Geht es darum, den Anbietern bei der Einführung effizienter Abrechnungssysteme in den Schulen zu helfen, geht es um eine vollständige Kontrolle aller Inhalte und Medien, die über das Internet für Unterricht bereit gestellt werden? Vermutlich nicht – es geht wohl eher darum, Anforderungen an eine pädagogische sinnvolle, informationelle Bildungsinfrastruktur zu beschreiben und die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass diese gemeinsam mit privaten Anbietern und anderen Akteuren in der ganzen Vielfalt entsteht. Ein komplexes Unterfangen, das viel Koordination, einiges an Erprobung und Erforschung erfordert und den Mut gemeinsam, etwas Neues anzugehen.

Der Deutsche Bildungsserver“ ist ein wichtiges Bindeglied zu den Akteuren in den Bundesländern

Was hat das mit dem Deutschen Bildungsserver zu tun, werden Sie vielleicht fragen? Für mich ist die Antwort ganz naheliegend: Der „Deutsche Bildungsserver“ hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem zentralen Punkt entwickelt, der zum einen Informationen zu Bildungsthemen auswählt, bewertet, systematisiert und mit Metadaten anreichert. Zum anderen ist er ein Bindeglied zu den Akteuren in den Bundesländern. Betrachtet man die beschriebenen Entwicklungen für eine informationelle Bildungsinfrastruktur, dann würde ich mir für den „Deutschen Bildungsserver“ eine wichtige Rolle wünschen. Austauschformate, wie Elixier, oder andere Metadaten-Services haben für die Entwicklung eines „offenen informationellen Ökosystems“ eine zentrale Funktion. Hinzu kommen von Nutzenden generierte Metadaten auf der Plattform edutags.de, die das Learning Lab gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver entwickelt hat, die einen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten. Solche Mechanismen zu entwickeln und zu betreiben, erscheint mir eine Herausforderung, die nur national und koordiniert zu lösen ist. Der Deutsche Bildungsserver tritt damit nicht in Konkurrenz zu anderen privaten oder öffentlichen Inhalteanbietern, sondern managt Metadaten und den Austausch von Informationen der Anbieter.

Ich sage: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!