04Aug/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der E-Learning-Förderung der Goethe-Universität Frankfurt, dem neuen Moodle-E-Book der Fachhochschule Nordschweiz und dem Good-Practice-Leitfaden für E-Learning-Kurse von der Virtuellen Hochschule Bayern.

Logo Uni Frankfurt

Goethe-Universität wählt 16 Projekte für E-Learning-Förderung aus

Die Goethe-Universität in Frankfurt hat die Projekte bekannt gegeben, die im Rahmen der E-Learning-Förderung unterstützt werden sollen. In diesem Jahr handelt es sich um elf Projekte von Lehrenden (eLF) sowie fünf Projekten von Studierenden (SeLF). Mit rund 120.000 Euro subventioniert die Goethe Universität Forschungsideen, die eine Verbesserung der Lehre und der Studienbedingung versprechen und neue Szenarien des Medieneinsatzes erproben. Zu den geförderten Projekten gehören u.a. die Initiative „Digitale Tutorien Kunstgeschichte“, die E-Learning-Material stärker in Tutorien einbinden möchte, und eine E-Learning-Plattform für die Lehrveranstaltungen der Inneren Medizin, in der reale Patientenfälle didaktisch und multimedial aufgearbeitet werden sollen.
Quelle: studiumdigitale.uni-frankfurt.de

FHNW Logo

Fachhochschule Nordwestschweiz veröffentlicht Moodle-E-Book als OER

Die Fachstelle Digitales Lehren und Lernen der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) veröffentlicht ihr erstes E-Book „Didaktik: Praktisch! – Moodle-ebook“. Das Moodle-E-Book stellt eine Kombination aus Bedienungsanleitung, didaktischer Handreichung und Notizbuch dar. In dem E-Book werden sowohl die zentralen Funktionen und Tools von Moodle in ihrer technischen Anwendung erklärt als auch die didaktischen Einsatzmöglichkeiten in der Lehre anhand von Beispielen erläutert. Zudem lassen sich Anmerkungen, Markierungen und eigene Seiten in das E-Book einbinden. Die FHNW stellt das E-Book unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung.
Quelle: digitallernen.ch

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Virtuelle Hochschule Bayern stellt Good-Practice-Leitfaden für E-Learning-Kurse vor

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) hat den zweiten Newsletter in 2016 veröffentlicht. Darin ist u.a. ein Good-Practice-Leitfaden zur Konzeption und Entwicklung von E-Learning-Kursen und deren Durchführung zu finden. Der Leitfaden greift Themen wie Mediendidaktik, Lernerfolgskontrollen sowie Betreuung und Kommunikation auf. Zusätzlich verweist der Newsletter auf ein Interview mit dem vhb-Geschäftsführer Dr. Paul Rühl auf dem Blog des Hochschulforums Digitalisierung. Im Gespräch spricht Dr. Rühl über das Konzept der vhb, die keine eigene Hochschule, sondern eine staatlich finanzierte Einrichtung der Hochschulen in Bayern ist. Der Newsletter gibt außerdem einen Video-Rückblick auf den vhb-Themenworkshop “E-Assessments“, der am 9. Mai an der Technischen Hochschule Nürnberg stattfand. Im Fokus der Veranstaltungen standen verschiedene Vorträge, welche die Möglichkeiten von E-Assessments behandelten..
Quelle: vhb.org

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TU Darmstadt startet neues hochschuldidaktisches Infoportal “einfachlehren.de”

Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) stellt Lehrenden seit Mai ein virtuelles Angebot zur Verfügung, um sich in Online-Lehre und andere hochschuldidaktische Themen einzulesen und eigenständig weiterzubilden. Dabei wurden die Themen und Fragen von den Lehrenden selbst ausgewählt und von Fachexperten/innen aufgearbeitet. Einfachlehren.de stellt den Lehrenden im Bereich „Themensammlung“ Selbstlernmaterialen zu Verfügung, Behandelt werden Aspekte wie Diversität, Aktivierung, Online-Angebote, Schreibintensiv Lehren & Lernen oder tutorielle Lehre.
Quelle: blog.e-learning.tu-darmstadt.de

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Schweizer Hochschulen in der Kategorie “Digitales Lernen” des Prix Alice 2016 nominiert

Gleich drei Schweizer Hochschulen sind für den Prix Alice 2016 nominiert. Der Prix Alice wird vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) verliehen und zeichnet innovative Projekte und Lernangebote aus. In der Kategorie “Digitales Lehren” ist in diesem Jahr u.a. die ETH Zürich für die E-Learning-Plattform OMLETH nominiert. OMLETH bietet Lehrpersonen verschiedene Analysewerkzeuge, um mobile ortsbezogene Lerneinheiten zu erstellen. Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW tritt mit dem Projekt „Analog und Digital im Dialog“ an, das sich mit Lehr-Lern-Settings auseinandersetzt, in denen mit künstlerischen Strategien der Zugang zu Technik gefördert werden soll. Unter den neun Anwärtern befindet sich auch das Institut für Angewandte Psychologie (IAP) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Das IAP hat gemeinsam mit der Swisscom das Programm „Leadership Foundation“ entwickelt. Mithilfe eines Blended Learning-Ansatzes werden potenzielle Führungskräfte auf ihre Rolle im Beruf vorbereitet. Die Bekanntgabe der Gewinner findet am 14. September in Bern statt.
Quelle: alice.ch

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Neuer Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft bietet Zugang zu exotischer Literatur

Der „Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ ist ein für zunächst drei Jahre gefördertes Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur überregionalen Versorgung mit Forschungsliteratur. Der Dienst bietet Zugang zu Literatur, die nicht im Literaturangebot der wissenschaftlichen Hochschulbibliotheken zu finden ist oder per Fernleihe zur Verfügung steht. Die beteiligten Bibliotheken sind die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und die Bibliothek der Universität Erlangen-Nürnberg. Der Fachinformationsdienst steht Forschenden aus dem Bereich der Bildungsforschung bzw. auch E-Learning-Forschung deutschlandweit offen. Die Bücher können kostenfrei bestellt werden, es fallen nach Ende der Leihfrist lediglich Kosten für die Rücksendung an die ausleihende Bibliothek an.
Quelle: fachportal-paedagogik.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

04Aug/16

[publication] A MOOC on Open Educational Resources as an Open Educational Resource: COER13 #coer13 #research

Quelle: e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

Our chapter on „A MOOC on Open Educational Resources as an Open Educational Resource: COER13“ as part of the MOOC Case Book has been published now.
Abstract:

In this book chapter we describe and analyze the case of COER13 (http://www.coer13.de/about.html), a community-oriented cMOOC titled ‘Online Course on Open Educational Resources’ that was run as an Austrian-German joint venture in 2013. All but one of the authors of this chapter were convenors of the course. COER13 was deliberately designed and implemented to promote the OER cause. The overall aim was to generate a comprehensive OER on the topic of OER with the course itself, using a cMOOC format to possibly reach a large audience. As a consequence all materials were openly licensed and the course design was oriented towards the production of OER on various levels. With this particular focus the case of COER13 addresses the ethical dimension of Khan’s (2006) e-learning framework, which involves viewing and evaluating e-learning with a socio-political lens, e.g. analyzing in what ways e-learning tackles urgent social challenges such as access to education for all or bridging the digital divide. Within the ethical dimension, issues of copyright and other legal issues are explicitly addressed. Hence the case presented here, with its close link to open education and alternative licensing schemes, exemplifies the challenges that have to be met when developing e-learning from an ethical perspective, striving for greater equity of access to education.

[Draft article @ ResearchGate] [Order Book]

Reference: Arnold, P., Kumar, S. Schön, S. Ebner, M., & Thillosen, A. (2015). A MOOC on Open Educational Resources as an Open Educational Resource: COER13. In: Corbeil, J.R., Corbeil, M.E., Khan, B. H. (Eds.): The MOOC Case Book: Case Studies in MOOC Design, Development and Implementation. NY: Linus Learning, pp. 247-258

03Aug/16

Pädagogische Hochschule Weingarten sucht E-Learning-Projektmitarbeiter/in

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Pädagogischen Hochschule Weingarten ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer Projektmitarbeiters/in im Bereich E-Learning für die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung zu besetzen. Die Stelle in Teilzeit 50% (bis Entgeltgruppe 13TV-L) ist befristet bis zum 31.10.2019.

Aufgabenschwerpunkte:

Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber wird das E-Learning Konzept des Studienganges „International Teaching“ koordinieren und vorantreiben.

  • Weiterentwicklung und Standardisierung von Lehr-/Lernformen für Blended Learning-Phasen
  • Aufbau von professionellen Betreuungsstrukturen
  • Durchführungen von Fortbildungen im E-Learning Bereich
  • Mitarbeit im Marketingbereich

Stellenvoraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem für das Profil geeigneten Themengebiet
  • Gute Kenntnisse und Erfahrung im Bereich Erwachsenenbildung
  • Sehr gute Kenntnisse im Einsatz digitaler Medien für didaktische Zwecke
  • Hohe Kommunikationskompetenz
  • Gute Englischkenntnisse, gerne weitere Sprachen

Bewerbungsschluss: 15.08.2016

Kontakt: bewerbung@vw.ph-weingarten.de

Kennziffer: AwW310

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Stellenausschreibung.

03Aug/16

[iPhone, app] MathEvo #tugraz #iOS #AppDevelopment

Quelle: e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

Math EvoNun gibt es unser Spiel MathEvo auch für iOS, für Android wurde es bereits hier angekündigt. Viel Spaß mit dem Donkey Kong Revieval 🙂 .

MathEvo is an educational game for children.
The goal is to solve simple math problems, for which you get rewarded with stars. With these stars you are able to unlock new backgrounds and character models.
The gameplay is based on the old Donkey Kong game, where you have to climb ladders to reach the goal.
Each climed ladder adds another piece to the equation showing in the top right corner. If the equation is wrong, the right path will be displayed.
All levels are randomly generated.

[Link zur App]
02Aug/16

Universität Stuttgart lädt zu Opencast-Nutzertreffen 2016 ein

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 22. und 23.9. findet an der Universität Stuttgart das Opencast-Nutzertreffen der deutschsprachigen Community statt, das sich explizit auch an Noch-Nicht-Opencast-Nutzer richtet. Das Treffen beginnt bereits am Abend des 21.9. mit einem Get-Together.

Opencast gewinnt zur Zeit eine schnell wachsende Nutzer-Community, da es sich als einzige Open-Source Aufzeichnungsgesamtlösung in bestehende E-Learning-Infrastrukturen integrieren lässt und in der gesamten Breite des Campus skaliert. Das Treffen bietet die Gelegenheit, eine große Vielfalt an Hörsaaltechnologien, Anwendungsszenarien und Veröffentlichungsmöglichkeiten sowie Opencast-Entwickler und -Poweruser kennenzulernen, die bei allen Fragen zu Aufzeichnungstechnologien und Integrationsmöglichkeiten beraten können.

Näheres zur Veranstaltung gibt es auf der Webseite der Universität Stuttgart.

Bildquelle auf FacebookHkomUS, Campus Vaihingen, CC BY-SA 4.0

02Aug/16

[app] Balloon Math #app #iOS #tugraz

Quelle: e-Learning Blog Autor: Martin Ebner

Balloon MathIm Rahmen einer Projektarbeit ist wieder einmal eine Mathematik App für das iPhone entstanden. Man soll Aufgaben lösen und die richtige Lösung bei den aufsteigenden Ballons erraten. Um den Spielspaß zu erhöhen kann man das auch gegeneinander spielen bzw. hindern noch ein paar gemeine versteckte Features auf dem Weg zum Sieg:

Diese App ermöglicht Kindern spielerisch Rechenaufgaben zu lösen und somit die vier Grundrechnungsarten zu trainieren. Ein Kind kann alleine oder mit bis zu 3 weiteren Spielern gemeinsam üben.
Aufgrund des einstellbaren Zahlenbereiches ist die App für jedes Alter ab der 1. Volksschulklasse geeignet.
Ziel des Spieles ist möglichst viele Rechenaufgaben durch Zerplatzen der richtigen Luftballons zu lösen.
Ein paar besondere Nebeneffekte machen das Spiel zusätzlich interessant.

[Link zur App im iOS-Store] [Weitere Apps der TU Graz]
29Jul/16

Neuer Erfahrungsbericht zum Leibniz-WissenschaftsCampus

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Bildungsprozesse in formellen und informellen, in traditionellen und mediengestützten Lernumgebungen sind der Forschungsgegenstand des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen. Beteiligte Wissenschaftler stellen ihre Forschung nun in Interviews vor.

Der Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen widmet sich einem erweiterten Bildungsbegriff unter Einbezug des lebenslangen und lebensbegleitenden Lernens. Er geht nutzeninspiriert, interdisziplinär und multimethodisch den Fragen nach, wie Informations­umwelten den Wissenserwerb im 21. Jahrhundert bereichern, aber auch wie Technologien gestaltet sein müssen, um perfekt auf die Bedürfnisse von Lernenden zugeschnitten zu sein. Rund 60 Wissenschaftler arbeiten in thematischen Clustern interdisziplinär zusammen: Die Expertisen erstrecken sich von Psychologie, Informatik, Erziehungs­wissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Medienwissenschaft bis hin zu Medizin.

Beteiligte des Projekts haben nun ihre Erfahrungen im Interview mitgeteilt. Dabei geht es um folgende Themen:

  • Brain Computer Interfaces und belastungsadaptive Informationsumwelten
  • Peer-Produktivität in Web 2.0-Umgebungen
  • adaptierbare und adaptive Multimediasysteme
  • heterogene Informationsumwelten und individuelle Statusübergänge
  • der Einfluss der Internetnutzung von Patienten auf Gesundheitswissen
  • Implementation, neurokognitive On-Line Adaption und Evaluation einer sozial-interaktiven web-basierten Lernplattform
  • Überwinden von Zugangsbarrieren zu Prävention und Behandlung von Übergewicht in Kindheit und Jugend.

Alle Interviews gibt es ab sofort in unserer Rubrik Aus der Praxis zum Anhören. Dort findet sich auch ein Video, das den WissenschaftsCampus anschaulich vorstellt.

Zum Erfahrungsbericht

28Jul/16

Ländereinrichtungen und (Landes-) Initiativen stellen Konzeptpapier vor

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Seit 2003 treffen sich die deutschen Ländereinrichtungen und (Landes-)Initiativen zur Digitalisierung der Hochschullehre in einem informellen Arbeitskreis. In einem nun veröffentlichten Konzeptpapier stellt der Arbeitskreis seine Expertise und sein Interesse dar, um diese Erfahrungen in die Diskussion über Herausforderungen und Lösungsansätze auf Landes- und Bundesebene einzubringen.

In mehreren – allerdings nicht in allen – deutschen Bundesländern gibt es Ländereinrichtungen und (Landes-)Initiativen zur Digitalisierung der Hochschullehre. Zwar unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Zielsetzungen, ihres Service- und Angebotsportfolios, ihrer finanziellen Ausstattung, ihren Strukturen und ihrer Rechtsform sowie ihres politischen Auftrages, dennoch weisen sie vergleichbare Mehrwerte auf, z.B.

  • fördern und koordinieren sie hochschulübergreifende Aktivitäten auf Landesebene,
  • ermöglichen sie durch diese zentrale Bündelung eine Homogenisierung digitaler Lehre, die breite Synergien freisetzt, z.B. die Skalierbarkeit von digitalen Lernangeboten; außerdem
  • bieten sie Transparenz über aktuelle Entwicklungen und vernetzen relevante Akteuren, was zu Erkenntnis und Wissenstransfer führt und eine langfristige Qualitätssicherung fördert.

Seit 2003 treffen sich Vertreter dieser Einrichtungen und Initiativen in einem informellen Arbeitskreis zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Dabei wurden bereits in der Vergangenheit Potentiale für länderübergreifende Kooperationen identifiziert und entsprechende Kooperationen eingeleitet.

Bildbeschreibung (1 - 3 Wörter)

Ganzheitlicher Ansatz länderübergreifender Zusammenarbeit zur Digitalisierung der Hochschullehre

Nun hat der Arbeitskreis ein Konzeptpapier veröffentlicht, in welchem er seine Exertise in drei zentralen Handlungsfeldern darstellt: Content, Governance sowie Service- und Supportstrukturen. Sie werden von den Ländereinrichtungen und (Landes-)Initiativen – den jeweiligen Bedarfen und Zielen entsprechend – in unterschiedlichem Umfang und mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen abgedeckt.

Nach Einschätzung des Arbeitskreises reichen zukünftig singuläre, isolierte Handlungen einzelner Hochschulen oder eines Landes nicht aus, um die Digitalisierung der Hochschulen entscheidend voranzubringen und in der Breite zu realisieren. So haben die Einrichtungen und Initiativen zur Digitalisierung der Hochschullehre großes Interesse daran, ihre Expertise in einen weiterführenden Dialog über zukünftige Herausforderungen sowie dafür mögliche Lösungsansätze mit unterschiedlichen E-Learning-Akteuren/innen und Entscheidungsträgern/innen auf Landes- als auch auf Bundesebene einzubringen.

Zum Konzeptpapier

 

28Jul/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Erweiterung des Netzwerks der Rhein-Main-Universitäten im Bereich „Digital Humanities“, einem Einblick der RWTH Aachen in die Nutzung der Lernplattform L²P und dem Deutschen Studienpreis für eine Promovendin des KIT.

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Rhein-Main-Universitäten erweitern Netzwerk im Bereich “Digital Humanities“

Die Universitäten in Darmstadt, Frankfurt und Mainz sowie verschiedene außeruniversitäre Institutionen sprachen sich für eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich „Digital Humanities“ aus. Ziel der Kooperation ist es, die Forschung in den „digitalen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften“ in der Rhein-Main-Region zu stärken. Im Vordergrund steht die gleichberechtigte Zusammenarbeit in ausgewählten Projektkontexten. Der institutionelle Rahmen soll durch die Gründung eines Rhein-Main-Verbunds für Digitale Geisteswissenschaften geschaffen werden. Die Kooperation wird unterstützt durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte „Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial- und Bildungswissenschaften“ (CEDIFOR) der TU Darmstadt und der Goethe-Universität Frankfurt sowie durch das neu gegründete „Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ (mainzed), einem Zusammenschluss von sechs Forschungsinstitutionen in Mainz.
Quelle:
tu-darmstadt.de

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RWTH Aachen bietet Einblick in Nutzung der Lernplattform L²P

Die RWTH Aachen hat 2007 die Lehr- und Lernplattform L²P eingeführt. In einer vierteiligen Artikelserie bietet die Hochschule einen Einblick in die Statistiken und zeigt auf, wie L²P genutzt wird. Die Nutzungszahlen steigen seit Einführung stetig. Im ersten Teil der Serie geht es um die Anzahl der Lernräume und ihre Verteilung auf die Fakultäten. Es zeigt sich, dass die Philosophische Fakultät und die Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften die meisten Lernräume pro Semester aufweisen. Für das Wintersemester 2016/17 plant das Center for Innovative Learning Technologies (CiL) der RWTH zudem die Einführung von Zugriffsstatistiken, mit denen auch die Nutzer/innen im Lernraum sehen können, welche Bereiche und Dokumente wann und wie oft aufgerufen wurden.
Quelle:
blog.rwth-aachen.de

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KIT: Entwicklerin eines grafischen Displays für Sehgeschädigte erhält Studienpreis

Die Körber-Stiftung hat seine Preisträger für den Deutschen Studienpreis 2016 bekannt gegeben. Unter den Gewinnern befindet sich ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Elisabeth Wilhelm hat im Rahmen ihrer Dissertation einen mikrofluidischen Brailledisplay entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein grafisches Display, das für Menschen mit Seheinschränkungen konzipiert wurde. Während es bisher nur möglich war Buchstaben tastbar zu machen, ist es Wilhelm gelungen die Anwendung nun auf Grafiken und Bilder auszuweiten. Mit dem Deutschen Studienpreis werden jährlich die besten deutschen Nachwuchswissenschaftler/innen in den Bereichen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Natur- und Technikwissenschaften ausgezeichnet. Der Preis wird am 8. November in Berlin verliehen und ist insgesamt mit über 100.000 Euro dotiert.
Quelle: www.kit.edu 

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Studie: Videolernen an Hochschulen nimmt zu

Mehr als die Hälfte aller Hochschulen weltweit verfügen über eigene Videolösungen innerhalb ihrer Lernmanagement-Systeme. Das fand eine internationale Studie des Videoplattform-Anbieters „Kaltura“ heraus. Die Studie wurde mit 1500 Personen aus dem Bildungssektor – darunter Lehrende, Studierende und IT-Fachleute – durchgeführt. 52% der Teilnehmenden gaben an, dass ihre Hochschule Videos als Lernmethode in die Lernplattformen integriert hat. Das sind rund 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein starkes Wachstum lässt sich laut der Studie zudem im Bereich der Veranstaltungsaufzeichnungen beobachten. Live-Übertragungen werden von knapp der Hälfte der Studienteilnehmenden genutzt. Knapp 90% der Befragten ist sich einig, dass Videos einen positiven Einfluss auf die Zufriedenheit der Studierenden haben.
Quelle:
checkpoint-elearning.de

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Hochschule Flensburg veranstaltet E-Learning-Barcamp

Am 13. Oktober 2016 lädt die Hochschule Flensburg zum dritten Mal Mitarbeitende aus Hochschulen in Deutschland und Dänemark zum E-Learning Day ein. Das Format ist an ein Barcamp angelehnt, bei dem die Diskussionsthemen von den Teilnehmenden selbst bestimmt werden. Zusätzlich gibt es eine Postersession. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 40 Personen begrenzt. Weitere Informationen, das Anmeldeformular und ein Online-Editor für Themenvorschläge sind auf der Seite der FH Flensburg zu finden.
Quelle:
projekt.fh-flensburg.de

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Universität zu Köln stellt Materialien zu Symposium „Innovation in der Lehre“ online

Am 15. Juli 2016 fand an der Universität zu Köln das Symposium „Innovation in der Lehre“ statt. Alle Materialien und Videos zu den gehaltenen Vorträgen sind jetzt online einsehbar. Mit einer Förderlinie möchte die Universität zu Köln den Einsatz und die Entwicklung neuer Lehr- und Lernkonzepte auszeichnen und unterstützen. Herausragende Projekte der vergangenen Förderperiode wurden auf dem Symposium vorgestellt. Beantragt und durchgeführt werden die Projekte von Studierenden und Lehrenden aller Fakultäten sowie Mitarbeiter/innen aus den zentralen Einrichtungen der Universität zu Köln. Die ausgewählten Projekte werden mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 300.000 Euro gefördert.
Quelle: portal.uni-koeln.de

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