09Nov/16

Hochschule Kaiserslautern sucht Projektmitarbeiter/innen zum „Elektronischen Üben und Überprüfen“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Studienort Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern sind im Referat Neue Lehr- und Lernformen ab sofort eine Vollzeit-Stelle und eine Teilzeit-Stelle (50%) im Bereich E-Learning / Blended Learning, Schwerpunkt „Elektronisches Üben und Überprüfen“ zu besetzen.

Ihre Aufgaben
Im Rahmen des Hochschulpaktes III wird in der Linie „Programm für Qualität in der Lehre“ der Projektantrag „Innovationen in Übungs-/Überprüfungsszenarien“ gefördert. Die Kernaufgabe liegt dabei in der Konzeption, Umsetzung, Erprobung und Bereitstellung von digitalen Übungs- bzw. Überprüfungsszenarien in enger Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden.

Zu den Aufgaben gehören u.a.:

  • Analyse, Auswahl und Priorisierung geeigneter Themengebiete
  • Erstellung eines technischen und inhaltlich-didaktischen Anforderungskatalogs
  • Technologie-Evaluation und -Auswahl
  • Konzeption, Entwicklung und Implementierung elektronischer Übungen in Zusammenarbeit mit weiteren Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern der Hochschule
  • Durchführung von Nutzungsanalysen
  • Aufbau eines Wissensmanagementsystems zu Handhabung, Einsatz, Weiterentwicklung
  • Durchführung von Schulungen/Workshops mit Lehrenden und Studierenden
  • Erstellung von Berichten, Dokumentation u.ä.
  • Erarbeitung eines Nachhaltigkeitskonzeptes/Überführung von Ergebnissen in den Regelbetrieb
  • Mitarbeit bei der Projektevaluation (Zwischen-/Abschlussevaluation)

Ihr Profil

  • Abgeschlossene einschlägige Hochschulausbildung (Medieninformatik o. ä.)
  • Sicherer Umgang mit Software/Webtechnologien im Bereich Multimedia, E-Learning, Web2.0
  • Umfassende Erfahrung in der Webentwicklung/-programmierung
  • Erfahrungen im Betrieb und Umgang mit (Web-)Servern sowie Content- bzw. Lern-Management-Systemen
  • Erfahrung mit E-Learning/Blended Learning an Hochschulen ist vorteilhaft
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Schulungen/Workshops ist vorteilhaft
  • selbständige und ergebnisorientierte Arbeitsweise sowie hohe Einsatzbereitschaft
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

 

Bewerbungsschluss: 30.11.2016

Kennziffer: HS 2016/232

E-Mail: bewerbung@hs-kl.de 

Postadresse: Hochschule Kaiserslautern, Dezernat Haushalt und Personal, Amerikastraße 1, 66482 Zweibrücken.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

09Nov/16

Foresight-Studie “Digitale Arbeitswelt”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Studie ist schon einige Monate alt und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom Institut für Innovation und Technik (iit) in Berlin erstellt. Sie stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die große Klammer bildet der vom BAMS initiierte Dialogprozess “Arbeiten 4.0″ dar, der Ende November 2016 abgeschlossen wird.

In der Foresight-Studie spielen Bildungs- und Lernprozesse eine zentrale Rolle. Kostprobe aus der Zusammenfassung: “Mit der Umsetzung von Arbeitssystemen als permanente Lern – und Tutorensysteme ändert sich die Rolle der institutionellen, formalen beruflichen Weiterbildung fundamental. Werden die Inhalte im Arbeitsprozess digital unterstützt individuell erworben wie auch in der benötigten Qualität und Verlässlichkeit angewendet, sinkt die Bedeutung von formal erworbenen Qualifikationen in vielen Bereichen.” Viele Schaubilder und Referenzen.
Wenke Apt, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann und Steffen Wischmann, Institut für Innovation und Technik, Berlin, Februar 2016

09Nov/16

„Die Themenbereiche Hochschulbildung und Berufsbildung ergänzen sich gut“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Renate Tilgner

Renate Tilgner


Renate Tilgner 
ist Wissenschaftliche Dokumentarin und studierte Europäische Ethnologie, Amerikanistik und Germanistik an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg. Sie ist redaktionell für zwei Themengebiete verantwortlich: Hochschulbildung, Berufsbildung.

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

In Etappen. 2001 absolvierte ich ein Praktikum, später war ich in freier Mitarbeit tätig bis ich Ende 2003 den Redaktionsbereich Hochschulbildung respektive 2005 den Bereich Berufsbildung übernahm.

Wie bist Du zu diesen beiden Themengebieten gekommen? Was interessiert Dich persönlich daran?

Anfangs arbeitete ich in verschiedenen Redaktionsbereichen mit. Die Inhalte konnte ich teils selbst mit auswählen und gewann so Einblick in verschiedene Themen. Die Übernahme der beiden Redaktionsbereiche ergab sich auch aus Interessensschwerpunkten. Aufgrund bildungspolitischer Entwicklungen, die zu einer Annäherung zwischen Hochschulbildung und Berufsbildung geführt haben, hat sich die Kombination  – Stichwort „Durchlässigkeit“ – letztlich als günstig erwiesen.

Haben sich die Themen in der Hochschulbildung in den letzten Jahren verändert? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Die bekanntermaßen gravierendsten Veränderungen für die deutsche Hochschullandschaft brachte die Einführung einer gestuften Studienstruktur mit Bachelor- und Master-Studiengängen mit sich – als Folge eines Beschlusses der europäischen Bildungsminister von 1999 in Bologna zur Vereinheitlichung der europäischen Hochschulstrukturen. Ein Ziel im sogenannten Bologna-Prozess ist die verstärkte Ausrichtung von Studiengängen auf nachfolgende Beschäftigung und Berufstätigkeit. Damit korrespondieren auf nationaler Ebene Neuerungen wie das berufsbegleitende Studieren oder das Studieren ohne Abitur. Ein Streben nach Wirtschaftlichkeit und Effizienz im Hochschulwesen allgemein zeigt sich auch bei anderen Reformen jüngerer Zeit; zum Beispiel die Einführung wettbewerbsorientierter Hochschulsteuerungsmodelle oder die Exzellenzförderung. Die Einführung allgemeiner Studiengebühren war hingegen nicht von Bestand.

Und wie verhält es sich bei der Berufsbildung?

In der Berufsbildung gab es noch vor einigen Jahren einen gravierenden Mangel an Ausbildungsplätzen. Die vorherrschende Themen waren etwa die Schaffung von Ausbildungsplätzen oder die Reformbedürftigkeit des dualen Systems. Mittlerweile wird über Strategien zur Bewältigung des demografischen Wandels nachgedacht, um einem Mangel an Auszubildenden entgegenzuwirken. Und es werden verstärkt Ausbildungsangebote für  spezielle Zielgruppen konzipiert. Die vergleichsweise geringe Jugendarbeitslosigkeit in Ländern mit dualer Berufsausbildung hat ihr zu höherem Ansehen verholfen und zu Initiativen von deutscher Seite geführt, mit Partnern im Ausland Ausbildungsprojekte durchzuführen.
Das aktuelle Thema heute ist die Digitalisierung im Bildungswesen. Dieser Prozess wird in beiden Bereichen umfangreiche Veränderungen bewirken.,

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers  – in den letzten Jahren verändert?

Anfangs ging es um den Auf- und Ausbau eines umfassenden Informationssystems, mittlerweile sind passgenaue Selektion und stete Aktualisierung erforderlich um ein übersichtliches Angebot zu liefern. Neue Kommunikationswege und-formen müssen wir auch erproben um festzustellen, ob sie sich für unsere Aufgaben eignen. Das reicht von Blogs und Wikis über einen eigenen Kanal bei Youtube bis zu Twitter und Facebook.

Melden die Nutzer/-innen manchmal etwas zurück?

Viele bedanken sich für Hinweise, die für Ihre Arbeit nützlich sind. Häufig werden wir auch darum gebeten Informationen zu veröffentlichen, sei es eine Ausschreibung oder ein eigenes Projekt, da gibt es eine große Bandbreite

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Alles Gute für die Zukunft und den Weg dorthin!

 

08Nov/16

Working Out Loud: The making of a movement

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Über “Working Out Loud” habe ich schon eine Weile nicht mehr berichtet. Dabei steht die Idee bei vielen Unternehmen, mit denen ich zu tun habe, auf der ToDo-Liste. Sie verbindet einfach auf charmante Art und Weise persönliche Zielsetzungen, das Netzwerken und eine neue Offenheit. In diesem TED Talk packt John Stepper, der WOL ins Rollen brachte, die Methode in kurze Geschichten und deutet mit “12 Wochen” und “Circles” an, wohin die Reise geht. Bosch, Continental und Telekom erscheinen im Hintergrund als Referenzen … Und Cogneon informiert gerade, dass John Stepper am 24. November in Nürnberg weilt.
John Stepper, TEDxNavesink, YouTube, 10. Mai 2016

08Nov/16

There is no university of the future

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Anlass ist das Projekt “42″, auf das ich kürzlich hingewiesen hatte (“University opens without any teachers”). Alastair Creelman weist zu Recht darauf hin, dass es nicht um das eine Hochschulmodell geht, das die Lösung auf heutige und zukünftige Fragen bereit hält. Aber die neuen technologischen Entwicklungen setzen Fantasie frei und erweitern das Spektrum der Möglichkeiten.

“What we are seeing today is experimentation with new models of education and the establishment of a new ecosystem where traditional degrees will still have great relevance but new alternatives will be available. If the new credentials are verifiable and trustworthy and employers accept them then they will become hard currency. They aren’t the same as a university degree but they widen the credential spectrum.”
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 7. November 2016

08Nov/16

„Qualitativ sehr viel bessere Ergebnisse als Google“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Der Deutsche Bildungsserver hat den Anspruch, lebensbegleitend über Bildung zu informieren. Eine solche Bandbreite von Themen erfordert die Zusammenarbeit mit fachkompetenten Partnern. Das umfangreiche Angebot zum Thema Schule beispielsweise wäre nicht denkbar ohne die Kooperation mit dem FWU, dem Medieninstitut der Länder.

Dr. Friedhelm Schumacher

Dr. Friedhelm Schumacher

 

FRAGEN AN

Friedhelm Schumacher, Leiter der Abteilung Mediendienste beim FWU, über die langjährige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bildungsserver und ihre Früchte.

 

 

 

Herr Schumacher, wie kam es eigentlich zu der Kooperation zwischen dem Deutschen Bildungsserver und dem FWU?

1995 wurde „Schulen ans Netz“ eröffnet, ein Programm, das den Schulen ursprünglich eine technische Infrastruktur für die Arbeit mit dem Internet bereitstellen sollte. Parallel dazu entwickelten die Länder ein inhaltliches Angebot für Schulen. Ich arbeitete damals für das FWU im Berliner Comenius-Projekt, einem allerersten Mediendistributionsprojekt von fünf Schulen und der damaligen Landesbildstelle, und wurde darauf verwiesen, dass „es da Leute gäbe“ an der Humboldt-Universität, die mit dem Internet arbeiten und ein Angebot für Schulen bereitstellen wollen. So begann die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bildungsserver. Bald darauf nahm ich für das FWU an den Sitzungen der „Bonsai-Gruppe“, den Technikern der Bildungsserver, teil und so ist das FWU langsam in die Projektarbeiten hineingewachsen.

Es wurden also verschiedene bereits laufende Aktivitäten zusammengefasst?

Nach der ersten Projektphase war man sich einig, dass der Deutsche Bildungsserver in eine dauerhafte Struktur überführt werden sollte. Wie häufig im Bildungsbereich gab es dazu sowohl Vorstellungen beim BMBF als auch auf Länderseite.. Letztlich sind die Konzepte – unter Beibehaltung des Namens „Deutscher Bildungsserver“ zusammengewachsen und wanderten gemeinsam unter das Dach des DIPF. Das FWU ist als Wahrer der Interessen der Länder für den Bereich Schule gesehen und in die Rolle des Konsortialpartners beim Bildungsserver eingesetzt worden. Seither gibt es auch eine Sonderfinanzierung für den Schulbereich; sie erfolgt direkt durch die Länder an das FWU und nicht über die Geschäftsstelle des DIPF.

Was zeichnet die Kooperation aus Ihrer Sicht aus?

Mit einem Wort: Vertrauensvoll. Anfangs musste sich natürlich noch einiges zurechtruckeln. Vom FWU aus hatten wir die redaktionelle Betreuung zunächst in Berlin angesiedelt, in räumlicher Nähe zum Technik-Team des Bildungsservers. Wir sind dann aber sehr schnell in die redaktionelle Arbeit des DIPF in Frankfurt hineingewachsen, nehmen an den jährlichen Redaktionssitzungen teil und sind an allen wichtigen Prozessen wie zum Beispiel den Redesigns beteiligt.

Gab es neben der Betreuung des Themenbereichs Schule noch andere gemeinsame Projekte?

Wir haben in der Vergangenheit einige Vorhaben umgesetzt: Die Unterbereiche des DBS „Medien und Bildung“ und „Interkulturelle Bildung“ sind im Rahmen sogenannter „Innovativer Projekte“ entstanden. Besonders hervorheben möchte ich aber das Portal „Lehrer werden“. Ziel war hier, allen am Lehrer-Beruf Interessierten eine zentrale Adresse anzubieten über die sie Informationen zu den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen finden können – und zwar länderübergreifend.

Ein Beispiel?

Ein Referendar aus Bremen möchte nach Baden-Württemberg umziehen, weiß aber nicht, ob seine Fächerkombination oder bisherigen Ausbildungsabschlüsse auch dort anerkannt werden. Im Portal „Lehrer werden“ kann er recherchieren, ob und gegebenenfalls welche Hürden es zu beachten gibt oder welche konkreten Bedingungen Baden-Württemberg stellt. Wir haben außerdem eine E-Mail-Hotline, über die uns sicherlich 1000 Fragen im Jahr erreichen. Wenn ich die Nutzung des Portals anschaue, sehe ich hier eine Erfolgsgeschichte: Gut ein Drittel der Seitenaufrufe im Bereich Schule entfallen auf diese Seiten!

Welche Themen beschäftigen Sie zurzeit?

Mehr eine Daueraufgabe als ein Projekt ist die Frage nach dem Informationsaustausch und der Qualität der Metadaten im Rahmen unseres gemeinsam mit den Landesbildungsservern betriebenen Austauschdienstes ELIXIER. In den letzten sechs Jahren waren wir dabei immer wieder aufs Neue herausgefordert – zum Beispiel bei der Frage, wie Creative Commons-Lizenzen in die Metadaten eingebunden werden können. Heute denken wir sehr viel über Open Educational Resources (OER) nach; es geht vor allem darum, wie sie gesammelt und recherchierbar gemacht werden können. Das wird auch in der jetzt im November startenden OER-Infostelle am DIPF – bei der wir vom FWU wieder in unserer klassischen Rolle als Vertreter des Schulbereichs als Kooperationspartner dabei sind – gemeinsam vorangetrieben werden.

Open Educational Resources – Wo liegen da aus Ihrer Sicht die Herausforderungen?

Über das grundsätzliche Potenzial von OER für Lehr-Lern-Prozesse ist man sich inzwischen im Allgemeinen einig. Jetzt gilt es, die Nutzung und Erstellung bzw. Bearbeitung von OER konkret voranzubringen. Ein Aspekt ist sicherlich die Arbeit, die in der Sichtung der bisher noch nicht einmal sicher eingrenzbaren Inhalte im OER-Bereich steckt. Auswahl und Qualitätsüberprüfung erfordern einen großen personellen Aufwand, die Arbeit lässt sich nur zu einem geringen Teil automatisieren. Eine Qualitätskontrolle kommt einfach nicht ohne einen Blick auf die Quelle aus – und zwar von einem Menschen. Klar gibt es viele kleine Werkzeuge, die helfen können. Das IT-Team des Deutschen Bildungsservers hat zum Beispiel ein Tool entwickelt, das Vorschläge zur Verschlagwortung liefert. Aber auch diese Vorschläge müssen noch einmal kontrolliert werden. Kein Werkzeug kann einen Prozess zu 100% ersetzen, aber Tools helfen ihn zu vereinfachen. Diesen Qualitätsanspruch müssen wir hochhalten. Denn gerade, wenn die „Landschaft“ so unübersichtlich ist, wie aktuell noch bei den OER, wird der DBS als „Wegweiser“ gebraucht.

Was wünschen sie dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Dass die Nutzer aus Schulen und anderen Lehr-Lernbereichen auch weiterhin auf ein Instrument zurückgreifen, das qualitativ sehr viel bessere Ergebnisse liefert als Google. Und wenn die Entwicklung so gesteuert wird wie bisher, wird das auch in Zukunft so sein. Und mit Blick auf die Zukunft hat der Deutsche Bildungsserver ein weiteres Plus, das nicht zu überschätzen ist: Er ist verlässlich und werbefrei; es gibt keine versteckten Interessen und die Platzierung in Trefferlisten ist nicht der Werbung oder undurchschaubaren Algorithmen geschuldet.

07Nov/16

openHPI-Forum 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Am 26. und 27. Oktober 2016 hatte openHPI, die Internet-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), nach Potsdam eingeladen, um sich über Massive Open Online Courses (MOOCs) auszutauschen. Jetzt stehen einige Stunden Material online. Natürlich sind die Referenten aus dem openHPI und openSAP-Umfeld gut vertreten, wie z.B. Christoph Meinel (openHPI, “Von openHPI zur Vision einer Bildungscloud”), Jan Renz (openHPI, “Analytics und Nano-Learning: Trends und What’s Next in MOOCs”) sowie Michaela Lämmler und Thomas Staubitz (openSAP, “Team Peer Assessment und Team Builder im Einsatz auf openSAP”). Aber auch Vertreter der WHO, von acatech und Signavio berichteten.
tele-Task, Hass0-Plattner-Institut, November 2016

07Nov/16

Universität Paderborn sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für das Projekt E-Assessment NRW

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Universität Paderborn ist für die Koordination, die Organisation der Kommunikation und die Koordinierung bei Fragen von Synergiepotenzialen des Verbundprojekts E-Assessment NRW zuständig. Die/der zukünftige Stelleninhaber/in soll die Projektleitung in diesen Punkten unterstützen, Lehrverpflichtung (i.d.R. 3 SWS) übernehmen sowie Erfahrungen im Bereich E-Learning und E-Assessments einbringen. Die Teilzeitstelle (75% der regulären Arbeitszeit) ist bis 31.12.2017 befristet zu besetzen; Entgeltgruppe 13 TV-L.

Über das Projekt:

Das Projekt E-Assessment NRW ist ein vom MIWF gefördertes Verbundprojekt zur Beratung und Vernetzung von E-Assessment Akteuren an Universitäten und Fachhochschulen in NRW. Unter der Konsortialleitung der Universität Paderborn wird:

  • der aktuelle Projektstand von E-Assessments in NRW aufgenommen und dokumentiert,
  • die beteiligten Projekte und Akteure vernetzt
  • sowie Beratungskonzepte und Good Practices dokumentiert und erprobt.

 Aufgaben

  • Zusammenfassende Dokumentation und Aufbereitung der Ergebnisse der Verbundpartner für die Ergebnissicherung in Form eines NRW-Leitfadens zur Durchführung von E-Assessments
  • Entwicklung einer Kommunikationsstrategie zur nachhaltigen Verbreitung und Verankerung der Ergebnisse sowie zur Aktivierung und Motivation der Zielgruppen
  • Vernetzung von E-Assessment Akteuren (u.a. Durchführung von Workshops in Kooperation mit den Verbundpartnern)

 Anforderungen

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem einschlägigen Fach (z.B. Medienwissenschaften, Sozialwissenschaften, Soziologie, Lehramt)
  • Erfahrungen im Bereich E-Learning und E-Assessments sowie in der Projektarbeit und im Projektmanagement
  • Erfahrungen im Hochschulmanagement und/oder Kenntnisse im Bereich Studium und Lehre an Hochschulen erwünscht
  • Hohe Team- und Kooperationsfähigkeit
  • Selbständigkeit und hohe Kommunikationsfähigkeit

Bewerbung an: gudrun.oevel@uni-paderborn.de
Kennziffer: 2763
Bewerbungsschluss: 18.11.2016
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.12.2017
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden.

Bildquelle auf Facebook: ludger1961, Uni-Paderborn vom Suedring, CC BY-SA 3.0

 

07Nov/16

„Ich möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre vielfältigen Aufgaben zu meistern“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christina König

Christina König


Christina König, 
FWU-Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, studierte in München und Rom Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Bayerische Landesgeschichte und Italienischen Philologie. Sie betreut das Portal Lehrer werden verantwortet das  Themengebiet Schule beim Deutschen Bildungsserver.

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Ich hatte im September 2007 meinen Start als Redakteurin beim Deutschen Bildungsserver. Zuvor hatte ich schon mehrere Jahre beim FWU als Redakteurin für die Produktion von Bildungsmedien in den Bereichen Geschichte, Kunst und Musik für den Schulunterricht gearbeitet.

Wie bist Du zu diesen beiden Themengebieten gekommen? Was interessiert Dich persönlich daran?

Das FWU ist als das Medieninstitut der Länder ja sozusagen die „erste Adresse“ wenn es um Medien für die Schule geht, also alles, was die Lehrkraft im Unterricht einsetzen kann, um bestimmte Themen zu vertiefen, zu ergänzen oder anschaulich zu machen. So gesehen ist man als Mitarbeiterin des FWU schon von Haus aus mit Themen wie Schullandschaft, Lehrbetrieb, Bedürfnisse von Lehrkräften im Schulalltag und natürlich den unterschiedlichen Lehr- und Bildungsplänen vertraut. Das macht einen fit für die Aufgaben, die beim Deutschen Bildungsserver in den Bereichen „Schule“ und „Lehrer werden“ auf einen warten.

Für mich persönlich ist es außerdem immer sehr spannend zu sehen, wie sich der Schulalltag verändert, welche neuen Strömungen und Inhalte in der Schule gerade auftreten und wie die Lehrkräfte das alles stemmen. Da möchte ich unterstützen und wichtige Informationen bereithalten, damit sie diese Aufgaben meistern können.

Haben sich die Themen in der Schule in den letzten Jahren verändert? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Da gibt es natürlich eine ganze Menge an Veränderungen. Ich will mal versuchen ein paar zentrale zu benennen:  Ganz wichtig sind die Themen Ganztagsschule und Inklusion, da tut sich unheimlich viel und es gibt auf allen Ebenen einen regen Diskurs.

Außerdem beobachte ich in vergangenen Jahren eine immer stärkere Mobilität: Die Themen Auslandsaufenthalte und Schüleraustausch werden immer wichtiger. Gleichzeitig steigen die Ansprüche sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an die Lehrkräfte was die Bewältigung des Schulalltags angeht. Zusätzlich zu den Anforderungen, die der reguläre Unterricht mit seinen sich stetig wandelnden Lehrplänen und zum Teil auch der Schuldauer – Stichwort G8 und G9 – mit sich bringt, werden immer mehr „weiche“ Kompetenzen erwartet. Sowohl Schüler als auch Lehrer sollen weitere Fähigkeiten entwickeln und ausbauen, sich künstlerisch und sozial engagieren, der Sport soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Da scheinen viele an ihre Grenzen zu stoßen, all die Anforderungen verunsichern zunehmend. Positiv sehe ich jedoch die wachsende Beweglichkeit der jungen Leute und ihre Kreativität, wenn sie ihre Ziele mal nicht auf direktem Weg erreichen können.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

Die Funktion des Wegweisers durch den Dschungel an Informationen, die das Internet zu allen möglichen Themen bereithält, ist in den vergangen Jahren immer wichtiger geworden. Gerade im schulischen Bereich breitet sich ja eine große Kommerzialisierung aus, etwa was das Angebot an Bildungsmedien, Unterrichtsmaterialien und Plattformen angeht. Da fällt es nicht immer leicht, sich zu orientieren und für sich Nützliches auszuwählen. Hier sind wir als Team vom DBS immer mehr gefragt, bei der Orientierung zu helfen und einen zuverlässigen und unabhängigen Ansprechpartner darzustellen.

Was melden die Nutzer Dir zurück?

Ganz oft freuen sich Nutzer zunächst einmal darüber, wenn sie eine schnelle Reaktion und konkrete Tipps bekommen, wie sie mit ihrem Anliegen weiterkommen. Manchmal hat man fast den Eindruck als wären es die Leute nicht mehr gewohnt zu sein, überhaupt eine Antwort zu erhalten. Auch die wechselnden, aktuellen Themendossiers und natürlich unsere ständigen Angebote mit Informationen für Quereinsteiger ins Lehramt, zu Lehrplänen, Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts und vielem mehr kommen gut an.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ich wünsche dem DBS, dass er auch die nächsten 20 Jahre eine feste Institution im Bildungsbereich bleibt und dass er als Leuchtturm im Internet-Meer stabil bleibt. Wir können unsere Nutzer ja schließlich nicht alleine lassen