Category Archives: Sandra Schön

06Mrz/17

OER auf dem Nachtcamp der dhgd Tagung (9.3.17)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Ja, für OER sind Martin Ebner und ich gerne zu haben. Wenn es sein muss und Christian Spannagel, Timo van Treeck und Lutz Berger so nett anfragen, natürlich auch Nachts. Die drei organisieren nämlich im Rahmen der dhgd Tagung 2017 ein Nachtcamp (9.3.17). Und Martin und ich sind quasi die Mitternachtseinlage (es geht aber noch länger!). Ein Live-Stream ist angekündigt – und wird sicher via Twitter & Co zeitnah geteilt werden. Bis dann!
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02Mrz/17

Erschienen: Skizze zur Entwicklung der Beschäftigung mit digitalen Technologien in der österreichischen Erwachsenenbildung (Editorial erwachsenenbildung.at)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Gestern habe ich auf die neue Ausgabe „Wie digitale Technologien die Erwachsenenbildung verändern. Zwischen Herausforderung und Realisierung“ des Magazins erwachsenenbildung.at hingewiesen, für die David Röthler und ich als Herausgeber des Schwerpunkts mit verantwortlich sind. Beim Sichten der Einreichungen waren wir erstaunt darüber selten österreichische Entwicklungen in den Beiträgen aus Deutschland aufgegriffen wurden. Nun liegt dies vermutlich auch an der Literatur: Wir konnten selbst keine systematische Beschreibung, wie sich die Beschäftigung mit digitalen Technologien in der Erwachsenenbildung in Österreich entwickelt hat, nicht finden.

Unser Editorial des Schwerpunktsheft ist nun daher auch eine erste Skizze um eine Entwicklung systematisch nachzuzeichnen. – Und natürlich gibt das Editorial auch eine Übersicht über all die spannenden Einreichungen!

CC BY Sandra Schön

CC BY Sandra Schön

01Mrz/17

Erschienen: Wie digitale Technologien Erwachsenenbildung verändern (Magazin Erwachsenenbildung.at)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

meb30_cover_gesamtausgabe-onlineZusammen mit David Röthler und dem wunderbaren Team des Magazins Erwachsenenbildung.at habe ich in den letzten Monaten eine Ausgabe zum Schwerpunkt „Wie digitale Technologien Erwachsenenbildung verändern“ begleitet. Nun ist sie erschienen – und natürlich: frei zugänglich! Lieben Dank an alle Beteiligten und die Beitragenden!

Das Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) geht mit der aktuellen Ausgabe 30 aktuellen Entwicklungen durch digitale Technologien auf Ebene der Lernenden, der Lern- und Lehrformate sowie auf Seiten der Organisationen nach und führt einen kritischen Diskurs über die daraus folgenden Veränderungen in der Erwachsenenbildung. Die beiden HerausgeberInnen Sandra Schön und David Röthler sind sich einig, dass Medienkompetenz eine Voraussetzung für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe und daher ein wichtiges Thema für Lebenslanges Lernen ist. Insgesamt 25 AutorInnen aus der Wissenschaft, sowie aus Erwachsenenbildungs- und Beratungseinrichtungen haben sich an der Ausgabe beteiligt.

Wandel durch digitale Technologien

E-Learning und Smartphones sind uns allen ein Begriff. Digitale Technologien sind bereits seit 25 Jahren ein Thema in der österreichischen Erwachsenenbildung. Während in den 90er Jahren noch das Lernen mit Multimedia wie z.B. Lern-CD-ROMs Schwerpunkt war, entwickelten sich um die Jahrtausendwende Möglichkeiten der Mitgestaltung sowie neue Formen der Erwachsenenbildung durch E-Learning. Die amerikanische Eliteuni Harvard University begann in den 2010er Jahren ihre Vorlesungen online zugänglich zu machen. Heute ist die Durchführung von Online-Lernformaten wie Webinaren oder MOOCs (massive open online courses) Thema der Erwachsenenbildung. Blended-Learning-Konzepte, die digitales Lernen und Präsenzlernen vereinen, werden dabei zunehmend eingesetzt.

Medienkompetenz als Voraussetzung für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe

Joanna Burchert und Rasmus Grobe gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, wie bei der Einführung digital gestützter beruflicher Weiterbildung selbstorganisiertes Lernen erfolgreich unterstützt werden kann. Dabei stellen sie praktische Herausforderungen bei der Implementierung digital gestützter beruflicher Weiterbildung vor und zeigen auf, wie Lehrende dabei zu LernbegleiterInnen werden.

Eine Standortbestimmung zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf einer digitalen Grundbildung machen Karsten D. Wolf und Ilka Koppel. Sie beschreiben in ihrem Themenbeitrag die Potenziale digitaler Grundbildung sowie ausführliche statistische Befunde und Diskurse in Deutschland und Österreich.

Überlegungen zu einem Medienkompetenzmodell für Lehrende in der Erwachsenenbildung stellt das AutorInnenteam um Matthias Rohs an.

Zeitgemäße Methoden für technologisch unterstützte Erwachsenenbildung

Was die Digitalisierung im Bereich des Sprachenlernens leisten kann und vor welchen Herausforderungen die Unterrichtenden dabei stehen, thematisiert Elisabeth Feigl in ihrem Beitrag. Sie berichtet über aktuelle Entwicklungen im Spracherwerb und zeigt auf, wie durch Blended Learning-Angebote zeitgemäßes Sprachenlernen passieren kann.

Wie man lernungewohnte Lernende mit digitalen Lernangeboten erreichen und zum Lernen motivieren kann, zeigen Björn Schulz und Johanna Lambertz anhand des Online-Lernangebotes eVideo. Sie erläutern in ihrem Beitrag erste Erfahrungen mit dieser Methode bei der beruflichen Qualifizierung.

Birgit Aschemann zeigt in ihrem Beitrag auf, wie die digitale Kompetenz von ErwachsenenbildnerInnen erhöht werden kann. Sie erläutert anhand des Weiterbildungsangebotes EBmooc, wie ErwachsenenbildnerInnen bei Ihrer Arbeit unterstützt werden und dadurch eine Vorbildfunktion einnehmen können. Der EBmooc startet am 6. März 2017 mit über 1.500 TeilnehmerInnen. Der Online-Kurs stellt alltagstaugliche und nutzerInnenfreundliche digitale Werkzeuge für ErwachsenenbildnerInnen vor.

Neue Wege in der Bildungsarbeit unter herausfordernden Rahmenbedingungen

In einem praktischen Erfahrungsbericht diskutieren Mitarbeiterinnen der Beratungseinrichtung „Frauen aus allen Ländern“ die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien in DaZ-Basisbildungskursen. Sie gehen der Frage nach, welche digitalen Werkzeuge für Lernende, die noch wenig Deutsch sprechen und wenig Erfahrung mit Computern haben, nützlich und gewinnbringend sind und wo deren Herausforderungen, Hürden und Potenziale liegen.

Wie sich pädagogische Settings unter den schwierigen organisatorischen Rahmenbedingungen eines Gefängnisses gestalten lassen, ist Inhalt des Praxisbeitrages von Svenje Martens. Sie stellt die Lernplattform elis – „e-Learning im Strafvollzug“, die mit mehr als 380 Bildungsmedien in über 100 Justizanstalten in Österreich und Deutschland erreichbar ist. Die Untersuchung zeigt, dass diese spezielle Zielgruppe mit brüchigen Bildungsbiografien sehr motiviert ist, mit dem Computer zu lernen.

Fachmedium und aktuelle Online-Information

Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) ist das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs der österreichischen Erwachsenenbildung. Es wird vom Bundesministerium für Bildung (BMB) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) dreimal jährlich herausgegeben und vom Verein CONEDU redaktionell koordiniert. Alle eingereichten Artikel durchlaufen ein Review von ExpertInnen. Das aktuelle Magazin erscheint parallel zur kostenlosen Online-Ausgabe auf www.erwachsenenbildung.at/magazin auch im BoD-Verlag und ist als Druckausgabe zum Selbstkostenpreis von EUR 10,99 oder als E-Book für weniger als 1 Euro erhältlich

27Feb/17

Erwachsenenbildung digital: Der EB-MOOC startet nächste Woche! #ebmooc

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Seit Monaten bereitet das Team des EB-MOOC den Start eine der größten österreichischen (vermutlich auch deutschsprachigen) Erwachsenenbildungsinitiativen der Geschichte vor: Am 6. März startet der Online-Kurs EBMOOC.AT auf der Plattform imoox.at, für den es auch zahlreiche lokale Begleitveranstaltungen gibt. Ich bin mir sicher, dass nach der tollen Organisation im Vorfeld und der ausführlichen Vorbereitung aller Kooperationspartner auch der Kurs selbst nun ein großer Erfolg wird. Interessierte Erwachsenenbildner/innen, die sich für den Einsatz von digitalen HIlfsmitteln in ihren Veranstaltungen interessieren, können sich natürlich weiterhin anmelden! – Und natürlich unterstützt auch der BIMS e.V. diese Initiative sehr gerne – nicht zuletzt, weil die Kursmaterialien OER sind :-).

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23Feb/17

Call for Papers: Learning Analytics in primary, secondary and higher education

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Martin Ebner and Markus Ebner ask for contributions to their Call for a Special Issue for the Journal of Research in Innovative Teaching & Learning (JRIT&L). The topic of the call is „Learning Analytics in primary, secondary and higher education„.

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Important Dates:
Submission Deadline: 28th April 2017
Notification of First Round Reviews: 30th June 2017
Camera ready: 29th September 2017

Follow the project on ResearchGate for updates!

08Feb/17

MOOC-Dropouts – Feedback einer Aussteigerin

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Dropouts bei MOOCs hängen von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel ist das Lernen unverbindlich – finanziell, wenn der Kurs nichts kostet und meist auch sozial: Kennt einen ja eh niemand, ob man aussteigt oder nicht ist auch egal.

Weil Aussteiger/innen ja meist „weg“ sind ist es allerdings schwer, kursbezogene Rückmeldungen zu erhalten. Deshalb bin ich froh, über das folgende Statement zu „Gratis Online Lernen“. Gleich vorneweg geht es um die Gestaltung der Videos.

Obwohl ich Sketchnote- Videos sehr mag, fand ich es im Online-Kurs eher ermüdend. Gute Sketchnotevideos zeichnen sich durch einen Videoteil am Beginn aus, wo eine Person, mit der Mann sich identifizieren kann, das Ziel des Videos bzw. das Thema kurz darstellt. Der Sketchnoteteil wirkt unterstützend zur Erklärung ODER ist selbsterklärend- dann aber ohne Worte. Sonst – und das ist bei mir passiert- fühlt man sich schnell als dumm hingestellt, was die Lernhaltung nicht fördert.  Am Ende folgt oft ein Videoteil, der wichtige Erkenntnisse zusammenfasst und einen Ausblick gibt, was sich aus dem Thema noch ergibt ( indem Fall vllt. Was nächste Woche folgt und warum)
Weiter fühlte ich mich durch das Ausfragen am Ende der Tests recht genervt! Es hat sich nach „Datenerpressung“ angefühlt. Sehr unangenehm… Das war dann auch der Grund den Kurs nicht anzuschließen… Sorry.

Ich hoffe Ihnen hilft diese ehrlich und wertschätzend gemeinte Kritik weiter den Online- Kurs weiter zu entwickeln.

Ich find es spannend, so eine Rückmeldung zu bekommen, auch gerade weil ich sie gar nicht richtig verstehe. Und dass wir die Kurse wissenschaftlich begleiten (zum Teil auch müssen) ist natürlich eine Herausforderung. Und was ich oft zum Thema Lernvideos sage, gilt wohl noch verstärkt für MOOCs: Man muss die Videos bzw. die Referenten mögen, sonst ist’s einfach unwahrscheinlich, dass es einen Lernerfolg gibt.

07Feb/17

Verbraucherzentrale bewertet Making-Handbuch – mit „gut“

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Der Bundesverband Verbraucherzentrale kümmert sich auch um Schulmaterial zur Verbraucherbildung. Weil eben auch sehr viele Lobby-Materailien und Materialien von Unternehmer/innen für die Schule zu finden ist und man den Lehrer/innen zur Seite stehen möchte. Eine gute Sache!

Auch unser Handbuch zum Making mit Kindern wurde nun ausführlich begutachtet und mit „gut“ bewertet. Was ich natürlich haarsträubend finde: Dass das Handbuch offen lizenziert ist, spielt bei der Bewertung keine Rolle, es wird auch nicht darauf hingewiesen, dass das Buch online kostenlos erhältlich ist! (Höchste Zeit, mal darüber nachzudenken, die Kriterien anzupassen!)

Was ich toll finde: Ich finde es mehr als nur bemerkenswert, dass Making in den Radar der Verbraucherbildung geraten ist!

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22Dez/16

Das neue mini-handbuch von Hermann Will (wup) #danke #wup

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

wupDiese Woche wird wohl so eine Nachlese-Woche – nicht nur für mein 2016, sondern auch für Kontakte die mich in den letzten Jahren berührten. Ganz wesentlich waren dabei (vor vielen Jahren … :D) für mich „Studentinnenjobs“ bei Hermann Will bzw. Will und Partner. Ich zehre immer noch davon und erinnere mich gern daran mit wieviel Detailliebe z.B. die Allianzzentrale in München zu einem Flughafenterminal umgebaut wurde, alle Teilnehmer/innen eine „Körperkontrolle“ erfuhren (wobei sich ein Schausspieler mehrmals bis zur knallbunten Unterwäsche ausziehen musste), diese dann schon ordentlich eingestimmt „im Flieger“ saßen und die Veranstaltung erst mal mit der Einführung der Stewardessen begann, wo sich Notausgänge und Toiletten befinden … Die Umstellung auf Client-Server-Technologie (darum ging es nämlich) hat sicher reibungslos geklappt.😀

Natürlich habe ich Hermann Will vor ein paar Monaten gerne ein paar Tipps gegeben, wie man IT in einem Seminar sinnvoll einsetzen kann. Und als sein neues Buch Buch nun vor ein paar Wochen per Post ankam, wurde mir erst gegenwärtig, dass ich von Hermann nicht nur vieles dazu gelernt habe, wie man Lernevents plant und inszeniert, sondern auch wie wichtig es ist, zum einen danke zu sagen und zum anderen zu verstehen, dass jede gute Idee von vielen mitgedacht und getragen werden muss, wenn sie Erfolg haben will. Danke dafür!

20Dez/16

10 Jahre bei Salzburg Research #jubiläum

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Seit 10 Jahren forsche und arbeite ich nun bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Warum ich das sehr gerne tue? Weil ich hier nur über die Schulter der KollegInnen schauen muss, um neue Tech-Trends zu sehen und zu erleben und ganz vorne dabei zu sein. Weil hier interdisziplinäres Arbeiten selbstverständlich ist (natürlich trotzdem nicht immer unkompliziert :D). Weil wir anwendungsnah forschen und arbeiten, d.h. tatsächlich Dinge bewegen (können). Und weil ich das alles mit meiner Familie vereinbaren kann – undenkbar an einer Universität. Und natürlich sind auch viele KollegInnen Freunde und Wegbegleiter/innen geworden, die ich nicht missen möchte.

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