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31Okt/16

„Zur Entwicklung von Medienangeboten und Infrastrukturen sind innovative Projekte sehr wichtig“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Axel Kühnlenz

Axel Kühnlenz


Axel Kühnlenz hat Germanistik  und Gesellschaftswissenschaften an den Universitäten Trier und Marburg studiert und eine postgraduale Ausbildung zum wissenschaftlichen Dokumentar am Institut für Information und Dokumentation in Potsdam absolviert. Er leitet die Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers.

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Mit Einrichtung der koordinierenden Geschäftsstelle am DIPF, die im Herbst 1999 auf Beschluss von Bund und Ländern erfolgt ist. Dem Team gehörten damals übrigens lediglich vier Kolleginnen und Kollegen an, während heute achtzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Deutschen Bildungsserver tätig sind sowie eine Kollegin des in Grünwald ansässigen Partnerinstituts FWU, dem Medieninstitut der Länder.

Welche Aufgabengebiete oder Themen betreust Du beim Deutschen Bildungsserver? Was interessiert Dich persönlich daran?

Ich koordiniere das Team und die Redaktion des Deutschen Bildungsservers am DIPF. Mein Aufgabenbereich umfasst auch weitere zum Bildungsserver gehörige Angebote wie z.B. den Internetauftritt Lesen in Deutschland oder unser Online-Magazin Bildung + Innovation, das ich gemeinsam mit einer Kollegin auch redaktionell betreue. Daneben bin ich verantwortlich für die Planung und Koordination diverser Projekte und Entwicklungsvorhaben im Kontext des Bildungsservers. In jüngerer Zeit haben wir beispielsweise im Auftrag des BMBF eine Machbarkeitsstudie zum Thema Open Educational Resources (OER) durchgeführt. Seit Ende der neunziger Jahre war ich an der Realisierung von mehr als 20 Entwicklungsvorhaben beteiligt, die zu einem größeren Teil auch durch den Bildungsserver selbst aufgesetzt wurden, dem für diesen Zweck gewisse Fördermittel zur Verfügung stehen.

Dieser Aspekt unserer Aufgaben, also die Konzeption und Initiierung innovativer Projekte zur Entwicklung von Medienangeboten und Infrastrukturen im Bildungsbereich ist von großer Bedeutung für die inhaltliche und technologische Anschlussfähigkeit des Deutschen Bildungsservers – sowohl an die Informationsbedarfe der Bildungspraxis, als auch an den medialen Wandel. Zum Beispiel haben wir in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen ein Community-Tool für Lehrkräfte entwickelt. Diese Social-Bookmarking-Plattform „edutags“, die auch den didaktischen Einsatz frei lizenzierter Lehr-Lern-Materialien (OER) unterstützt, wurde 2016 zu unserer großen Freude mit dem erstmals vergebenen OER-Award ausgezeichnet. Solche Kooperationsprojekte und insgesamt die Vernetzung und fachliche Kommunikation mit unterschiedlichen Partnereinrichtungen sind für die Weiterentwicklung des Bildungsservers von zentraler Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist ganz besonders auch die langjährige und enge Kooperation mit den Bildungsservern der Länder hervorzuheben. Gemeinsam mit ihnen konnten wir unter anderem den kollaborativen Content-Pool ELIXIER realisieren.

Was hat sich in der Arbeit beim Deutschen Bildungsserver verändert, seit Du hier bist? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Das Aufgabenspektrum des Bildungsservers hat sich gegenüber seinen Anfängen als reines Verweissystem, das im Sinne eines Internetwegweisers im Netz verteilt vorliegende Bildungsinformationen Dritter systematisiert und bündelt, sehr stark ausdifferenziert und erweitert. Dies auch mit Blick auf gesellschaftliche und bildungspolitische Diskurse, die mediale Entwicklungsdynamik des Internet und das Aufkommen von Web 2.0-Technologien und Social Media. Während sich die redaktionelle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zunächst maßgeblich auf klassisch dokumentarische Methoden der Sammlung und Erschließung bildungsrelevanter Informationen in Form thematischer Katalogstrukturen konzentrierte, im Prinzip also auf systematische, durch Metadaten erschlossene  Link-Verzeichnisse, gestaltet sich die Kuratierung fachlicher Informationsangebote heutzutage ungleich komplexer: Um das Bildungsgeschehen angemessen abzubilden und einzuordnen, müssen – auch vor dem Hintergrund veränderter Nutzererwartungen – u.a. multimediale und publizistische Komponenten der Informationsvermittlung und die sozialen Medien einbezogen werden. Eine neue Herausforderung stellte in den Jahren 2007/2008 auch der im Zusammenhang mit der Föderalismusreform erfolgte Auftrag an das DIPF dar, diverse öffentlich geförderte Webauftritte und Medienprodukte unter dem Dach des Bildungsservers zusammenzuführen. Auch dieser Prozess hat die prioritäre Funktion des Portals als Online-Wegweiser und Meta-Server um zusätzliche Aufgaben erweitert: Wir mussten z.B. publizistische Formate, themenspezifische Datenbestände und Portale zu bestimmten bildungspolitischen Handlungsfeldern integrieren. Der Bildungsserver hat seither in unterschiedlichen Kontexten seine Rolle als Partner für Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungspolitik bei der Herausbildung innovativer Informationsinfrastrukturen festigen können.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Vor allem möchte ich einem großartigen, fachkompetenten und kreativen Team anlässlich dieses runden Geburtstages gratulieren und für seine engagierte Arbeit danken. Und dem Deutschen Bildungsserver wünsche ich einen erfolgreichen Relaunch im kommenden Jahr – man darf gespannt sein!

31Okt/16

Gewinnspiel 20 Jahre DBS – Teilnahmebedingungen

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Grafik DBS-Quiz

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Deutschen Bildungsservers findet vom 31.10. bis 25.11.2016 im Facebook-Account des DBS ein Gewinnspiel statt.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Für die richtig beantwortete Frage gibt es jeden Tag einen USB-Stick (15,5 GB) zu gewinnen. Der Gewinn wird unter allen am jeweiligen Tag bis 24:00 Uhr eingegangenen, richtigen Antworten verlost. Der Gewinn wird nicht in bar ausbezahlt. Die Teilnahme ist ausschließlich per Facebook möglich.

Mitarbeiter des Deutschen Bildungsservers (DBS) sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Ihnen werden die Gewinne vom Deutschen Bildungsserver eigenverantwortlich versandt. Nur zu diesem Zweck werden die hierfür erforderlichen Gewinnerdaten gespeichert. Nach Beendigung und Abwicklung des Gewinnspiels werden diese Daten vollständig gelöscht.

06Jun/16

14. Deutscher Volkshochschultag – Digitale Teilhabe für alle! 9.-10.6.16, Berlin

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

14. Volkshochschultag 2016 - Digitale Teilhabe für alle!

Unter dem Motto „Digitale Teilhabe für alle!“ veranstaltet der Deutsche Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) am 9. und 10. Juni 2016 in Berlin den 14. Deutschen Volkshochschultag.
Bundespräsident Joachim Gauck wird den Kongress am 9. Juni um 12 Uhr feierlich eröffnen. Am zweiten Kongresstag wird Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka eine Grundsatzrede halten.
Was wie ein Startschuss klingt, ist in Wirklichkeit ein ernst nehmen und ausbauen von bereits vielfältig vorhandenen Ideen, Erprobungen, Angeboten und Aktivitäten der Volkshochschulen und ihrer Verbände, die sich das Thema digitale Bildung in vielfältiger Weise bereits erschlossen haben und weiter erkunden.
Der Deutsche Bildungsserver begleitet den Volkshochschultag 2016 mit einem Dossier und stellt deren Aktivitäeten und Angebote zu digitaler Bildung vor.
Hier die Inhaltsübersicht des Dossiers:

 Dossier Deutscher Bildungsserver
22Mrz/16

OERde16: Blick zurück nach vorn

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Blees

Der Eingang zum OERde16-Festival, Landesvertretung Schleswig-Holstein, (Foto von Thomas Trutschel, Photothek unter CC BY 4.0-Lizenz)

OERde16, ein dreitägiges „Festival“, in dem zu OER in Deutschland – und über den nationalen Tellerrand hinaus – informiert, diskutiert, polemisiert, aber auch ausgezeichnet, gewürdigt und gefeiert wurde. Nun hat die Transferstelle OER eine ausführliche informative und unterhaltsame Dokumentation des OERde16 zusammengestellt. Das OERde16 bestand aus zwei Teilen: einem zweitägigen BarCamp (=OERCamp) – einer so genannten Unkonferenz, bei der die Programminhalte der Sessions (hier die Sessionpläne) zum Tagesstart von den „Teilgeber/innen“ erst ad hoc zusammengetragen werden – und einem Fachforum am dritten Tag, das ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen und Diskussionsforen (sog. Thementischen) bot, das nahezu alle wissenschaftlichen und praktischen Perspektiven auf das Thema OER abzudecken vermochte und in dessen Rahmen auch erstmalig der OER-Award in einer Vielzahl von Kategorien verliehen wurde.

Ein Storify der Bundeszentrale für politische Bildung vermittelt sehr schön die kreative Gestaltung und angeregte Diskussions- und Arbeitsatmosphäre der Veranstaltung. Und wer das Geschehen noch detaillierter nachvollziehen will, kann dies über den Twitter-Hashtag #OERde16 tun

Die Dokumentation enthält sehr unfangreiche Mediensammlungen zum Fachforum und zur Preisverleihung, seien es Fotos (auf der Website, Twitter und Instagram), Podcasts oder Videos. Für die Podcast-Serie „zugehOERt“ spricht Moderatorin Alexandra Hessler in einer ersten Folge aus dem Sendebus des OER-Festivals mit André Hermes (@medienberater) und Wolf-Dieter Zimmermann (Free Software Foundation Europe) über Lehrende, OER-Werkzeuge und „Verführungsstrategien“.

Transferstelle OER, Podcast-Folge 27 aus der Reihe "zugehOERt"

Transferstelle OER, Podcast-Folge 27 aus der Reihe „zugehOERt“


 

Der offizielle OERde16-Film soll in Kürze erscheinen. Bis dahin gibt es einiges an Videodokumentation auf dem YouTube-Kanal der Transferstelle. Hier finden sich bereits die „Abendgala“ der Verleihung aller OER-Awards und die Panelbeiträge aus dem Saal, die sich ausführlich mit den Themen Infrastruktur und Internationale Erfahrungen mit OER wie auch mit Lizenzierungsfragen und Geschäftsmodellen beschäftigten. Sehr interessant der (auch als Printversion) zur OERde16 erschienene OER-Atlas, der als eine Art Branchenverzeichnis Akteure und Aktivitäten in den D-A-CH-Ländern nach Bildungsbereichen gegliedert dokumentiert. Der OER-Atlas soll künftig auf Basis der OER-World-Map fortgeführt und ausgebaut werden, einem von der Hewlett Foundation geförderten Projekt des Hochschulbibliothekszentrums NRW zur Kartierung der OER-Entwicklung weltweit. Hierzu auf dem OERde16 im Interview der Projektleiter Jan Neumann:

 

Schließlich listet die Dokumentation auch eine ganze Reihe von interessanten Textbeiträgen im Vorfeld des Festivals und zu dessen Nachlese auf (Vor- und Nachberichte). Stellvertretend sei hier auf den Beitrag des „ebildungslabors“ hingewiesen, der neben dem Hinweis auf die beiden von der Bildungspolitik initiierten Studien zu OER-Infrastrukturen (DIPF) und zur Implementierung von OER-Praxis (WMDE) weitere bedenkenswerte Punkte zur Fortsetzung des OER-Diskurses benennt: die breitere Verankerung von OER-Nutzung im Bildungssystem, die Verbindung von OER mit partizipativen didaktischen Konzepten und die Unterstützung der Möglichkeit zum Remixen von OER, sowohl hinsichtlich geeigneter technischer Formate als auch der Befähigung von Lehrenden und Lernenden zum didaktisch-kreativen Umgang mit digitalen Bildungsmedien.

CC-BY-SA

03Mrz/16

OER Award 2016 für Edutags – der Social Bookmarking Plattform für Lehrkräfte

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

Edutags

Die vom Deutschen Bildungsserver mitgestaltete Bookmarking-Plattform „überwindet Grenzen und schafft Räume“, so die Begründung der Jury. Der Award ist der erste große Wettbewerb zu Open Educational Resources im deutschsprachigen Raum und wurde im Rahmen des OER-Festivals übergeben, bei dem der Deutsche Bildungsserver mit zahlreichen Beiträgen vertreten war.

Gianna Scharnberg von der Universität Duisburg-Essen nahm den Award im Rahmen des OER-Festivals in der Landesvertretung Schleswig-Holstein entgegen und feierte im Anschluss an die Verleihung mit Richard Heinen (Universität Duisburg-Essen) sowie Doris Hirschmann, Christian Richter, Axel Kühnlenz und Ingo Blees vom Deutschen Bildungsserver (DBS). Der DBS ist maßgeblich an der Konzeption und Entstehung von Edutags beteiligt. Die Plattform ist vor allem für Lehrerinnen und Lehrer interessant: Sie können über edutags ihre Lesezeichen zu didaktischen Materialien online verwalten und organisieren und anderen Teilnehmern der „Community“ zur Verfügung stellen. Auch Studienseminare und Studierendengruppen in der Lehrer- und Pädagogenausbildung können sich am Sammeln und Verschlagworten von Ressourcen aktiv beteiligen und so zum „Community Building“ beitragen.

Hinter dem Festival stehen als Veranstalter die Transferstelle OER und mittlerweile 40 Organisationen aus der Bildungslandschaft. Sie vergeben den Award, um Sichtbarkeit und Anerkennung für Akteure und Angebote zu stärken. Bei der dreitägigen Tagung trafen sich die deutschsprachige Community, die sich mit Lehr-Lern-Materialien befasst, die offen zur Übernahme und Anpassung sind und meistens über digitale Infrastrukturen frei geteilt werden können – sogenannte Open Educational Resources (OER). OER umfassen vollständige Kurse, Kursmaterialien, Lehrbücher und Anwendungsprogramme, aber auch andere Werkzeuge und Techniken, die den Wissenserwerb unterstützen können.

Das DIPF und der Deutsche Bildungsserver engagieren sich seit Jahren in diesem Bereich, zuletzt veröffentlichte ein Autorenteam des DIPF im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Machbarkeitsstudie zum Aufbau und Betrieb von OER-Infrastrukturen, deren Ergebnisse auf dem OER-Festival in verschiedenen Panels und Gesprächsrunden diskutiert wurden. Neben edutags ist der DBS auch an der Suchmaschine elixier beteiligt, einem Ressourcenpools für Lehr-/Lernmaterialien insbesondere für den Schulunterricht.

Mehr dazu auch beim Deutschen Bildungsserver zu „Open Educational Resources“ (OER).

 

18Feb/16

Über alle Bildungsbereiche hinweg lassen sich freie Bildungsmedien nur vernetzt effektiv nutzen – Machbarkeitsstudie zu Infrastrukturen für Open Educational Resources (OER) empfiehlt Verzahnung vielfältiger Angebote statt eines zentralen Servers für digitale Lernobjekte

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

 OER Machbarkeitsstudie DBS

Politik und Bildungspraxis diskutieren zunehmend die Nutzung von Open Educational Resources (OER). Diese frei im Internet verfügbaren und veränderbaren digitalen Bildungsmedien eröffnen vielfältige pädagogisch-didaktische Einsatzmöglichkeiten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie ist der Frage nachgegangen, welche Infrastrukturen benötigt werden, um die über alle Bildungsbereiche hinweg dezentral verteilt vorliegenden OER bestmöglich zugänglich zu machen. Kernergebnis: von den an der Studie beteiligten Expertinnen und Experten wird eine Infrastruktur, die eine Vielzahl von OER-Angeboten vernetzt, bevorzugt. Ein einzelner, zentraler Server für alle digitalen Lernobjekte gilt dagegen als nicht funktional und fände kaum Akzeptanz bei Anbietern und Nutzern von OER.

Die Studie wurde von einem Team des am DIPF koordinierten Deutschen Bildungsservers in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement und dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen erstellt. Auftraggeber war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel der Studie bestand darin, Bedarfe und Voraussetzungen für eine Förderung von OER-Infrastrukturen zu klären. OER kommen in den einzelnen Bildungsbereichen bislang unterschiedlich intensiv zum Einsatz. Auch der Aufbau von Portalen und Nachweissystemen ist nicht auf dem gleichen Stand. Die Studie hat neben bereichsspezifischen Entwicklungsbedarfen auch gezeigt, dass „vor allem Communitys in Bereichen mit etablierten OER-Angeboten die Bedeutung von Eigenständigkeit, Subsidiarität und Nutzerbindung betonen und für eine verteilte Nachweisstruktur plädieren“. Vor diesem Hintergrund kommt die Studie zu folgenden Empfehlungen:

  • Fördermaßnahmen sollten Anreize für den Aufbau beziehungsweise die Vernetzung von Repositorien und Nachweissystemen in Bereichen schaffen, in denen OER bislang eine geringe Rolle spielen (zum Beispiel in der beruflichen Bildung und der Erwachsenenbildung).
  • Es wird empfohlen, OER-Referenzsysteme und entsprechende Materialien zu pädagogisch oder bildungspolitisch besonders relevanten Themen (zum Beispiel zur Inklusion) aufzubauen.
  • Als zentrale Komponente einer vernetzenden Infrastruktur schlägt die Studie einen Service zum Austausch von Metadaten vor. Dieser sollte die dezentralen OER-Bestände im Sinne eines Nachweissystems integrieren und ihre Auffindbarkeit unterstützen.

Die Studie wurde von April bis Oktober 2015 im Dialog mit allen relevanten Akteursgruppen und unter Anwendung verschiedener Methoden durchgeführt. Dazu zählten vergleichende Literatur- und Best-Practice-Analysen, leitfadengestützte Interviews sowie Expertenworkshops und -reviews.

Die Studie steht online auf dem Dokumentenserver pedocs zur Verfügung.

27Jan/16

Didacta Köln, 16.-20.02.2016: Der Deutsche Bildungsserver ist u.a. mit den Themen Bildungschancen für Flüchtlinge, Inklusion und Auffindbarkeit von OER vertreten

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

Didacta 2016 Köln

Auch in diesem Jahr werden Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Bildungsservers auf der Bildungsmesse Didacta, diesmal in Köln, anzutreffen sein.

An verschiedenen Tagen gibt es die Möglichkeit, sich am Stand des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) über den Deutschen Bildungsserver allgemein und speziell über die Bildungsbereiche Elementarbildung, Berufliche Bildung, Hochschule und Erwachsenenbildung zu informieren. Ebenso werden die Vertreterinnen und Vertreter der Portale DEQA-VET, des InfoWeb Weiterbildung (IWWB) und von Bildung weltweit anzutreffen sein und auf Fragen und Informationswünsche eingehen.

Der Deutsche Bildungsserver wird außerdem zu folgenden Schwerpunktthemen der Didacta 2016 Informationen bereithalten: Bildungschancen für Flüchtlinge, Inklusion und Offene, digitale Bildungsmaterialien.

Am Mittwoch, den 17.02.2013 von 11:00 – 11.45 Uhr wird es im Congress Centrum Nord, Konferenzraum C den Vortrag „Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden“ geben.

Wer vom Deutschen Bildungsserver wann und zu welchen Themen auf der Messe in Köln am Stand des DIPF, Halle 6.1, Gang D, Stand Nr. 067 anzutreffen ist, kann auf dieser Liste nachgesehen werden:

Ansprechpartner/-in

 

Themen

 

Wann am Stand?

 

Achenbach, Michaela  

Portal DEQA-VET, Qualitätssicherung in der Beruflichen Bildung

 

18.02.2016 (Do, nachmittags)

19.02.2016 (Fr, vormittags)

Blees, Ingo Vortrag: Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden 17.02.2015 (Mi),

Vortrag: 11.00-11.45 Uhr, Congress Centrum Nord, Konferenzraum C

 

Cohen, Nadia

 

Bildung Weltweit (BWW)

 

16.02.2015 (Di, vormittags)

Hemmersbach, Anja
(Volontärin)
Deutscher Bildungsserver

 

 

19.02.2016 (Fr, nachmittags)

20.02.2016 (Sa)

 

Hirschmann, Doris Deutscher Bildungsserver, Erwachsenenbildung, Kurssuchmaschine InfoWeb Weiterbildung (IWWB), OER 20.02.2016 (Sa)
Massar, Tamara Deutscher Bildungsserver , Bildungsmanagement, Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus 16.02.2016 (Di, nachmittags)

17.02.2016 (Mi)

Scharnberg, Gianna
(Universität Duisburg Essen)
Vortrag: Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden 17.02.2015 (Mi),

Vortrag: 11.00-11.45 Uhr, Congress Centrum Nord, Konferenzraum C

Tilgner, Renate Deutscher BildungsserverBerufliche Bildung, Hochschulbildung 18.02.2015 (Do, vormittags)
Völkerling, Andrea Deutscher Bildungsserver, Elementarbildung, Sozialpädagogik, Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus 19.02.2015 (Fr, nachmittags)

 

 

09Nov/15

Dokumentation jetzt online: 3 Jahre KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“ – Fachtagung der Kultusministerkonferenz am 28./29.09.2015

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

KMK: Medienbildung in der Schule

Die Fachtagung „3 Jahre KMK-Erklärung Medienbildung in der Schule“ fand am 28./29. September 2015 in Berlin statt und diente der fachlichen Standortbestimmung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Medienbildung auf föderaler Ebene.
Die Fachtagung stellte richtungsweisende Ansätze zur Stärkung der Medienbildung aus allen 16 Ländern vor und bot in den Workshops die Möglichkeit, den Ist-Stand der Medienbildung in den jeweiligen Handlungsfeldern zu diskutieren. Das Spektrum reichte von der gezielten Förderung von Medienbildung in der Grundschule, über die phasenübergreifende Entwicklung von Medienbildungskompetenz bei Lehrkräften bis hin zu organisatorischen Ansätzen, wie der nachhaltigen Einbeziehung privater Geräte in schulische Lehr- und Lernszenarien („Bring your own device“) und der gezielten Nutzung offener Bildungsmaterialien („Open Educational Resources“).

KMK: Medienbildung in der Schule
Die Dokumentation der Fachtagung steht beim Deutschen Bildungsserver zur Verfügung.
 
 

22Okt/15

Call for Participation zum OER-Festival 2016

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

OERde16 CfP

 

Ab sofort kann das Programm des vom 28.02.-1.3.2016 in Berlin (und im Internet) stattfindenden OER-Festivals mitgestaltet und Vorschläge eingereicht werden. Die Internetseite Transferstelle für OER informiert ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten der Beteiligung.
Hier ein Auszug:
 

– Sie können einen Info-Stand auf dem Marktplatz des OER-Fachforums anbieten. Das muss nicht groß sein. Ein Platz an einem Stehtisch und drei Stunden Zeit für Gespräche reichen aus.
– Sie können eigene Erfahrungen und Erkenntnisse im Rahmen von Panels und Thementischen beim OER-Fachforum einbringen.
– Sie können einen praktisch-ausgerichteten Workshop beim OERcamp anbieten.
– Sie können ein Poster zur eigenen Arbeit gestalten, das beim OERcamp, beim OER-Fachforum und online ausgestellt wird. (Dafür muss man nicht zwingend vor Ort sein.)
– Sie können eigene Aktivitäten in einem Eintrag mit Eckdaten und Selbstbeschreibung in der OER World Map und im OER-Atlas verzeichnen lassen – entweder als Person, als Organisation, als Projekt, als Service oder als Event.

Veranstalter: Transferstelle für OER, Oncampus – richtig studieren im Netz, Jöran und Konsorten – Agentur für Bildung – #Konzeption, #Organisation, #Kommunikation
 
Mit Unterstützung des Deutschen Bildungsservers
 

 
 

02Sep/15

Bildungschancen für Flüchtlinge in Deutschland – ein Überblick. Ein neues Dossier des Deutschen Bildungsservers informiert über Grundlagen für Asylsuchende und ihre Möglichkeiten in den einzelnen Bildungsbereichen

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Hirschmann

Plakat: Flüchtling ist kein Beruf
Jorge Díaz: Flüchtling ist kein Beruf
Flickr CC BY-SA 2.0
Ausschnitt des Originals
Kampagne von ARRIVO BERLIN

Die vielen Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen, stellen die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Bildungswesen zu. Denn Bildung eröffnet den Zufluchtsuchenden – darunter viele Kinder und Jugendliche – neue Chancen und erleichtert die Integration. Doch wie sind Fragen der Bildung von Flüchtlingen in Deutschland eigentlich geregelt, welche Möglichkeiten bieten sich ihnen in den einzelnen Bildungsbereichen und welche grundlegenden Übersichten und unterstützenden Materialien gibt es?
Antworten auf diese Fragen gibt ein neues Dossier des Deutschen Bildungsservers. Interessierte erhalten einen systematischen und redaktionell aufbereiteten Überblick über Online-Quellen zu dem Thema.

Eingangs verlinkt das Dossier auf verschiedene Basisinformationen zu Asyl in Deutschland – zu rechtlichen Grundlagen und zum Verfahren, zu aktuellen Zahlen und relevanten Institutionen. Anschließend befasst sich die Informationssammlung eingehend mit den unterschiedlichen Bildungsbereichen: Die Leserinnen und Leser erfahren unter anderem mehr zur Betreuung von Flüchtlingskindern in Kitas, zur Umsetzung des Rechts auf Schule in den einzelnen Bundesländern, zu Unterrichtsmaterialien rund um die Themen Migration, Flucht und Asyl, zu Förderinitiativen, die den Flüchtlingen den Zugang zu Ausbildung und Studium erleichtern sollen, sowie zum Einstieg in den Arbeitsmarkt und zur Sozialarbeit mit jungen, oft unbegleiteten Asylsuchenden.
Nicht zuletzt können die Nutzerinnen und Nutzer über das Dossier eine Suche nach Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte und Flüchtlinge in der Metasuchmaschine InfoWeb Weiterbildung aufrufen.

Internetadresse des Dossiers:
www.bildungsserver.de/Fluechtlinge-in-Deutschland-Bildungsaspekte-im-Fokus-11422.html

Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Internet-Wegweiser zum Bildungssystem und wird als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert.

Kontakt:
Dossier: Andrea Völkerling, voelkerling@dipf.de
Presse: Philip Stirm, stirm@dipf.de