16Dez/16

Medienkompetenz fördern – Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ausgangspunkt dieses kurzen Artikels ist die Feststellung, dass “die Medienkompetenzen der Lehrenden der entscheidende Faktor für eine didaktisch sinnvolle Nutzung digitaler Medien im Unterricht sind”. Doch die Autoren ziehen den Begriff “digitale Kompetenzen” vor, den sie in neun Dimensionen – von der  “Medien-Didaktik” bis zur “Medien-Nutzung” – beschreiben und als Richtschnur für die bildungspolitische Agenda empfehlen.
Peter Baumgartner, Gerhard Brandhofer, Martin Ebner und Martin Korte, Die Österreichische Volkshochschule – Magazin für Erwachsenenbildung, November 2016 (via ResearchGate)

15Dez/16

Digitale Bildung. Chance oder Herausforderung?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Studien, Reports und Dokumentationen, die in diesen Tagen von Bildungsorganisationen und -institutionen zur Diskussion gestellt werden, widmen sich vor allem einem Thema: Digitale Bildung. Auch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB möchte mit ihrer aktuellen Ausgabe von Bildung für Europa Position beziehen und aufzeigen, wie sich das Thema im Programm Erasmus+ widerspiegelt.

Im Rahmen des Schwerpunktes werden verschiedene Themen und Projekte vorgestellt. Ein Beispiel:  Seit Sommer 2015 können Bürgerinnen und Bürger ihre digitale Kompetenz anhand des Europäischen Referenzrahmens für digitale Kompetenzen einfach und schnell selbst einschätzen. Ein Online-Bewertungstool macht’s möglich.
Bildung für Europa, Journal der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Dezember 2016 (pdf) 

15Dez/16

Lebendig, kooperativ und wahrhaftig – toller Auftakt für die BMBF-Förderlinie zu Open Educational Resources

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Dr. Stephan Pfisterer (BMBF), Regina Kahle (DIE), Dr. Caroline Surmann (DLR), Dr. Gabriele Hausdorf (BMBF), Ingo Blees (DIPF), Dr. Bodo Rödel (BIBB) (v.l.n.r.)

Dr. Stephan Pfisterer (BMBF), Regina Kahle (DIE), Dr. Caroline Surmann (DLR), Dr. Gabriele Hausdorf (BMBF), Ingo Blees (DIPF), Dr. Bodo Rödel (BIBB) (v.l.n.r.)

„Der Wille und das Engagement zur Vernetzung sind beeindruckend.“ Dr. Gabriele Hausdorf, BMBF, und Carolin Surmann, DLR, haben sich hoch erfreut über den Workshop der OER-Infostelle am 12./13. Dezember 2016 am DIPF in Frankfurt gezeigt.

 

 

 

Nicht nur Dr. Gabriele Hausdorf vom BMBF und Carolin Surmann vom Projektträger DLR haben sich hoch erfreut über den Workshop der OER-Infostelle am 12./13. Dezember 2016 am DIPF in Frankfurt gezeigt – auch für die Teilnehmenden war der Workshop eine Bereicherung und ein guter Start für die Vernetzung und Zusammenarbeit in den beiden kommenden Jahre.

Bei dem zweitägige Auftaktworkshop trafen sich zum ersten Mal alle beteiligten Akteure und die Projektmitarbeiter/-innen aus den insgesamt 24 OER-Vorhaben der BMBF-Förderlinie. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sondierten Möglichkeiten der regionalen und thematischen Vernetzung und diskutierten über Chancen und Potenziale von Open Educational Resources.

12. Dezember: Marc Rittberger eröffnet den Kick off-Workshop

Prof. Dr. Marc Rittberger ist Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des DIPF und Direktor des IZ Bildung.

Prof. Dr. Marc Rittberger ist Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des DIPF und Direktor des IZ Bildung.

Gabriele Hausdorf begrüßt die Akteure der OER-Förderlinie des BMBF

Dr. Gabriele Hausdorf ist Leiterin des Referats "D2 - Digitaler Wandel in der Bildung" beim BMBF.

Dr. Gabriele Hausdorf ist Leiterin des Referats „D2 – Digitaler Wandel in der Bildung“ beim BMBF.

Und Ingo Blees erläutert Programm und Tagesablauf

 Ingo Blees, DIPF

Ingo Blees, DIPF

Hier übrigens noch unser neuer Kollege: Luca Mollenhauer

Das Poster zeigt das OER-Infostellen-Team, den Zeitrahmen und erläutert die Aufgaben der OER-Infostelle: Information, Transfer und Vernetzung. In Gänze kann man das hier anschauen.

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig.

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig.

Am Nachmittag, kurz vor Beginn der Foren

Eine Pause kurz vor Beginn der nachmittäglichen Workshopphase.

Eine Pause kurz vor Beginn der nachmittäglichen Forenphase.

Einblicke in die einzelnen Foren

Das Projekt oerlab stellt sich im Forum Hochschule vor.

Das Projekt oerlab stellt sich im Forum Hochschule vor.

Und auch das Projekt OERinform präsentiert sich dort.

Und auch das Projekt OERinform präsentiert sich dort.

Der 13. Dezember startet mit dem Impulsvortrag von Dominic Orr

… der übrigens hier herunterzuladen ist.

Dominic Orr vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hält einen sehr guten Impulsvortrag zum Thema "Bildungspotenziale von OER.

Dominic Orr vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hält einen sehr guten Impulsvortrag zum Thema „Bildungspotenziale von OER.

Die Themen der Workshops für das „barcamp“ werden gesammelt

Es sind jede Menge zusammengekommen - insgesamt elf Workshops!

Es sind jede Menge zusammengekommen – insgesamt elf Workshops!

Und so sieht die Planung für die angebotenen Workshops aus

Die Übersicht war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ganz vollständig.

Die Übersicht war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ganz vollständig.

Hier ein paar Eindrücke aus den Workshops

Im Workshop von Jan Neumann vom hbz zu OER-Mapping.

Im Workshop von Jan Neumann vom hbz zu OER-Mapping.

Im Workshop "IT für OER".

Im Workshop „IT für OER“.

Aus dem Workshop "Dienstleistungen in Hochschulen (Medienzentren und OER-Nutzung in Hochschulen)": Gut wenn ein Teilnehmer Arbeitsergebnisse so gut darstellen kann!

Aus dem Workshop „Dienstleistungen in Hochschulen (Medienzentren und OER-Nutzung in Hochschulen)“: Gut wenn ein Teilnehmer Arbeitsergebnisse so gut darstellen kann!

Es wird Bilanz gezogen…

Ich habe die Diskussionen als sehr lebendig und wahrhaftig wahrgenommen.“ Sonja Borski, J&K

Luca Mollenhauer, Ingo Blees, Paul Klimpel, JOINTLY, und Sonja Borski, J&K (v.l.n.r.)

Luca Mollenhauer, Ingo Blees, Paul Klimpel, JOINTLY, und Sonja Borski, J&K (v.l.n.r.)

Und Frau Hausmann vom BMBF hat das letzte Wort

"Der Wille und das Engagement zur Vernetzung ist beeindruckend - und das ohne, dass es von "oben" verordnet wurde!" Dr. Gabriele Hausdorf

„Der Wille und das Engagement zur Vernetzung ist beeindruckend!“ Dr. Gabriele Hausdorf

15Dez/16

European MOOC model

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Andere Bildungssysteme, weniger kommerziell ausgerichtete MOOC-Plattformen: vielleicht sind das schon zwei Gründe, die es erlauben, von einem “europäischen Weg” zu sprechen. Der Beitrag verlinkt eine Reihe von Studien und Reports, die sich in den letzten Monaten und Jahren dieser Frage gewidmet haben, und fasst sie zusammen:

“There is increasing evidence that a distinct European MOOC model is emerging. Already four independent European studies conclude that the European HEIs are much more involved in MOOCs compared to for example US and also that their reasons to invest in this new format differs in some aspects as well. It is argued that these differences between the U.S. and Europe might be related to the differences between higher educational systems, political environments and educational values.”
OpenUpEd, 2. November 2016

15Dez/16

Im TV: Auszeichnung für Reichenhaller Modellprojekt „Maker Days for Kids“

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

rfo

Über die mit dem Dieter-Baacke-Preis ausgezeichneten Makerdays for Kids ist nun auch im regionalen Fernsehen berichtet worden. Wir sagen danke an den Sender rfo und Christian Holzner! – Ich plaudere darin übrigens auch über die neueste Idee des „Reichenhaller Mädelsquartett“.

Link zum Beitrag des Regionalsenders (Mediathek)

 

14Dez/16

2050: Die Zukunft der Arbeit

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

millennium_201612.jpgVor Weihnachten muss alles raus. Auch die Ergebnisse dieser international angelegten Delphi-Studie des Millennium Projects, die zwar schon im März 2016 veröffentlicht wurden, aber erst jetzt in meinem Newsstream aufgetaucht sind. Zehn zentrale Aussagen zur Zukunft der Arbeit wurden aus der Befragung gefiltert. Zwei betonen die Bedeutung von Bildung und Kompetenzen, u.a.:

“Von MOOC bis P2P: Einzelne gehen voran, während das Bildungssystem überfordert ist, sich aber revolutionieren und z. B. in die Richtung selbstgesteuerter Bildungsportfolios entwickeln muss.” (via Vanessa Guggisberg)
Cornelia Daheim und Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung, März 2016 (pdf)

14Dez/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Strategie der Kultusministerkonferenz zu „Bildung in der digitalen Welt“, der Suche nach einer gemeinsamen Lösung für digitale Semesterapparate, dem geplanten Zentrum für Internetforschung von NRW-Universitäten und dem „E-House“ der Ostbayrischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.

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KMK-Strategie zu „Bildung in der digitalen Welt” veröffentlicht

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und somit alle 16 Bundesländer präsentierten vergangene Woche eine gemeinsame Strategie bezüglich des digitalen Wandels. Die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ sieht vor, dass die Länder die Verbesserung der digitalen Medienkompetenzen insbesondere von Schülerinnen und Schülern noch stärker fördern. Bis 2021 sollen in weiterführenden Schulen eine digitale Lernumgebung und Internetzugang im Unterricht zur Verfügung stehen. Die Strategie basiert auf der Schulleistungsstudie „International Computer and Information Literacy Study“ der TU Dortmund und der Universität Paderborn aus dem Jahr 2013. Auch auf Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird investiert: Rund 17,6 Milliarden Euro sollen 2017 in Bildung und Forschung fließen, das ist rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Auch hier stehen einige Maßnahmen auf der digitalen Agenda des BMBF: die Förderung von Forschungs- und Technologieentwicklung, das Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ sowie die Aufstockung der Forschungsmittel für die Hightech-Strategie.
Quelle:
idw-online.de und bmbf.de

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VG Wort sucht gemeinsame Lösung für digitale Semesterapparate

Nach den Weigerungen vieler Hochschulen, dem neuen Rahmenvertrag der VG Wort zuzustimmen, gibt es neue Entwicklungen bezüglich der Umsetzung des Vertrags. Die VG Wort teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz eine Arbeitsgruppe beauftragt habe. Ziel sei eine einvernehmliche Lösung für den Umgang mit dem Urheberrecht im Hochschulkontext. Die Arbeitsgruppe soll noch vor Jahresende 2016 einen Lösungsvorschlag vorlegen, um eine nahtlose Nutzung der digitalen Semesterapparate an den Hochschulen zu gewährleisten. Zunächst ist eine Übergangslösung geplant. Eine praktikable dauerhafte Lösung zur Umsetzung des Urteils vom Bundesgerichtshof soll bis zum 30. September 2017 erfolgen.
Quelle:
vgwort.de

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NRW-Universitäten gründen Zentrum für Internetforschung

Die Universitäten Bochum, Düsseldorf, Bonn und Münster sowie das Grimme-Institut in Marl gründen ein “Center for Advanced Internet Studies” (CAIS). Das CAIS startet 2017 in Bochum seine Arbeit, um gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung zu erforschen. Mit dem CAIS sollen Kompetenzen zur Forschung im Bereich des digitalen Wandels gebündelt und ein aktiver Austausch ermöglicht werden. Das Wissenschaftsministerium fördert das CAIS mit insgesamt knapp drei Millionen Euro über drei Jahre. Eine Weiterförderung für zwei weitere Jahre ist bereits in Aussicht gestellt.
Quelle:
wissenschaft.nrw.de

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OTH Amberg-Weiden baut „Zentrum für digitale Kompetenz“ auf

Die Ostbayrische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden baut ein sogenanntes “E-House” auf, das sich als Zentrum für digitale Kompetenz mit Bildung, Forschung und Entwicklung im Bereich der Digitalwirtschaft beschäftigen wird. Es beherbergt ab 2017 auch eines von sechs Lernlaboren des Fraunhofer-Instituts. Die Lernlabore bieten verschiedene Module an und sollen Führungskräfte aus Industrie und öffentlicher Verwaltung in puncto E-Learning und IT-Sicherheit qualifizieren. Bis zur geplanten Fertigstellung des E-House im September 2017 soll die Arbeitsgruppe Fraunhofer in einem anderen Gebäude der OTH unterkommen. Das Fraunhofer-Lernlabor steht als erstes Unternehmen für das E-House fest.  
Quelle: checkpoint-elearning.de

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Vortragsaufzeichungen und Interviews zur Campus Innovation 2016 online

Die Campus Innovation 2016 und der Konferenztag Digitalisierung von Lehren und Lernen fanden am 17. und 18. November diesen Jahres in Hamburg statt. Unter dem Motto „Change: Wissensarbeit der Zukunft – digital und kollaborativ oder: Wie lernen und arbeiten wir übermorgen?“ standen Keynotes, Fachvorträge, Diskussionen, Workshops und Postersessions auf dem Programm. Die Aufzeichnungen der einzelnen Vorträge sind ab sofort auf dem podcampus-Channel des Veranstalters Multimedia Kontor Hamburg zu finden. Dort wurden zudem Video-Interviews mit Referenten und Referentinnen der Veranstaltung sowie eine Bildergalerie mit Impressionen veröffentlicht. Die nächste Gemeinschaftsveranstaltung von Campus Innovation & Konferenztag ist für den 23. und 24. November 2017 im Curio-Haus Hamburg angesetzt.
Quelle: mmkh.de

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Smarthome, Suchmaschine, CSS und mehr: das neue MOOC-Programm des Hasso-Plattner-Instituts    

Das Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam hat sein Angebot an Massive Open Online Courses (MOOCs) für das kommende Jahr auf seiner Plattform openHPI veröffentlicht. Der erste Kurs „Web-Technologien“ im neuen Jahr schafft Grundlagen der wichtigsten Basistechnologien URI, HTTP, HTML und CSS. Weitere Themen sind: “Embedded Smart Home“, “Mainframes“ oder „Wie funktioniert eine Suchmaschine?“. Insgesamt sind bisher zehn Kurse für das Jahr 2017 angesetzt. Die kostenlosen MOOCs der Plattform beinhalten z. B. Lernvideos, interaktive Selbsttests, Tutorials oder praktische Übungen.
Quelle: open.hpi.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

13Dez/16

Innovating Pedagogy

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

open_201612.jpgNeben dem amerikanischen New Media Consortium, das uns jedes Jahr mit dem Horizon Report einen Ausblick auf die kommenden Lehr- und Lernformate gewährt, steht dieser Report der britischen Open University: auch schon im fünften Jahr, etwas weniger technisch und nicht nur mit dem Fokus auf Hochschulen. “New forms of teaching, learning and assessment for an interactive world” haben die Experten mit Unterstützung des Learning Sciences Lab am National Institute of Education in Singapur gesucht und folgende zehn Innovationen gefunden:

– Learning through social media
– Productive failure
– Learning by explaining what we have been taught
– Design thinking
– Learning from the crowd
– Learning through video games
– Formative analytics
– Learning for the future
– Translanguaging
– Blockchain for learning

Jedes Konzept wird kurz vorgestellt, inkl. Beispiele und Links. Geht man die Punkte durch, so sind einige schon Alltag (Learning through social media), andere sind Neuformulierungen älterer Ideen (Learning by explaining what we have been taught). Deshalb: Nicht alles, was dieser Report (47 S.) vorstellt, ist innovativ im engeren Sinne. Trotzdem lohnt die Lektüre.
Mike Sharples u.a., Open University, Innovation Report 5, 30. November 2016