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08Mrz/17

Her mit den Datenbeständen!

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das FDZ Bildung garantiert Forschenden Rechtssicherheit, Auffindbarkeit und Arbeitsersparnis

Open Data in der Bildungsforschung (1)

Seit 2012 können Bildungswissenschaftler/-innen die in ihren Projekten erhobenen Daten im Forschungsdatenzentrum Bildung (FDZ Bildung) zur Nachnutzung archivieren lassen – mitsamt den für die Erhebung notwendigen Instrumenten – oder aber die dort dokumentierten Daten selbst für eine Sekundäranalyse nutzen.

Das Team des FDZ Bildung: Maike Porzelt, Alexander Schuster, Dr. Doris Bambey, Anja Hemmersbach, Dr. Marius Gerecht (v.l.n.r.)

 

INTERVIEW mit Maike Porzelt und Dr. Marius Gerecht. Die beiden erklären, um welche Forschungsdaten und -instrumente es sich  handelt, was die Forschenden davon haben, und wie das mit der Aufbereitung der Datenbestände genau funktioniert.

 

 

 

Frau Porzelt, Herr Gerecht, welche Forschungsdaten finden Wissenschaftler beim FDZ Bildung?

Maike Porzelt: Wir dokumentieren qualitative Daten der Bildungsforschung und Instrumente aus quantitativen Datenerhebungen. Bei den qualitativen Daten stellen wir aktuell 1.884 Video- und Audiodateien von Unterrichts- und Interviewsituationen und 2.288 Textdokumente, also Transkripte und Begleitmaterialien wie Interviewleitfäden, aus acht Studien bereit.

Drei Partner versammeln sich unter dem Dach des

Drei Partner versammeln sich unter dem Dach des

Die quantitativen Daten, also die Ergebnisse aus den Leistungstests, zu denen wir auch die Instrumente dokumentieren, werden von unserem Partner, dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), aufbereitet. Alle Daten eines Projektes, unabhängig von ihrem Standort, werden in unserem Online-Portal nachgewiesen, man findet sie leicht über die Metasuche unter www.forschungsdaten-bildung.de. Das IQB ist neben dem DIPF und dem Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS auch der dritte Partner im Verbund Forschungsdaten Bildung, der das Dach des FDZ Bildung bildet.

Dokumentiert werden qualitative Daten und Erhebungsinstrumente quantitativer Forschung.

Marius Gerecht: In unserer Sammlung von Erhebungsinstrumenten, den sogenannten quantitativen Forschungsinstrumenten, finden sich die für eine Studie entwickelten (Original-)Fragebogen und, auch kleinteiliger, die Skalen und Items aus den Fragebogen sowie die Tests mit den einzelnen Testitems und der Testskalierung. Dieses Angebot wurde speziell für die Fragebogen und Testentwickler im Dunstkreis der empirischen Bildungsforschung entwickelt. Zurzeit sind das Datenbestände aus 14 Projekten mit insgesamt 56 Teilstudien – 5.600 Testskalen, 24.901 Fragebogenitems, sechs Kompetenztests und 211 Testitems! Das ist schon eine ganze Menge und es soll noch mehr werden!

Was haben Bildungsforscher von einem Forschungsdatenzentrum?

Marius Gerecht: Ganz einfach: Sie können ihre erhobenen Daten archivieren und bereits aufbereitete Bestände für Sekundäranalysen nutzen. Und es gibt noch mehr gute Gründe, Datenbestände dort abzugeben. Die drei wichtigsten sind Rechtssicherheit, Auffindbarkeit und Arbeitsersparnis! Für das Forschungshandeln ist Transparenz entscheidend, weil sie Forschungsergebnisse nachvollziehbar macht und Wissenschaft so vor Manipulationen schützt. Selbst Verlage achten zunehmend darauf, dass die einer Publikation zugrunde liegende Datenbasis veröffentlicht ist.

Drei Argumente für die Datenarchivierung: Auffindbarkeit, Arbeitsersparnis und Rechtssicherheit.

Suche im Datenbestand des FDZ Bildung

Suche im Datenbestand des FDZ Bildung

Ein anderer wichtiger Aspekt: Die Daten gehen nicht verloren, man weiß wo sie sind! Nach dem Wechsel an eine andere Universität oder ein anderes Forschungsinstitut stellt sich die Frage, ob erhobene Daten bei der Institution bleiben oder mitgenommen werden sollen. Sind die Daten an einem zentralen Ort dokumentiert, kann man – auch Jahre später – einfach ans FDZ Bildung verweisen! Dafür machen wir die Daten über den sogenannten Persistent Identifier, also die DOI, zitierbar. Ganz nebenbei wird die gerade in empirischen Forschungsprojekten sehr aufwändige Datenerhebung endlich auch als wissenschaftlicher Output gewürdigt. Und, nicht zu vergessen: Der Zugang zu Daten wird unabhängig von persönlichen Netzwerken und Kontakten möglich. Besonders wichtig ist das für Nachwuchskräfte, die nicht in Forschungsprojekte mit großem Budget eingebunden sind.

Forschungsdaten öffentlich zugänglich zu machen spart also Arbeit und Zeit?

Marius Gerecht: Ja! Man muss davon wegkommen, immer nur den Aufwand zu sehen, der mit der Datenaufbereitung für die Nachnutzung eventuell entsteht. Und auch eine Sekundäranalyse bereits erhobener Daten spart Zeit und Geld. Denn in der Erhebung solcher Datenbestände steckt ein Riesenaufwand, der viel zeitliche und personelle Ressourcen in Anspruch nimmt. Nicht nur für die Forscher/-innen, sondern auch für die Teilnehmenden solcher Studien. Auch für Lehrer und Schüler ist es eine Belastung, im Unterricht über längere Zeit mit Kameras beobachtet zu werden. Zudem handelt es sich bei minderjährigen Probanden um besonders schützenswerte Populationen. Eine Datennachnutzung ist eine sinnvolle Alternative, zumal das vorhandene analytische Potenzial des Materials in den begrenzten Projektlaufzeiten durch die „Primärforscher/-innen“ meist nicht voll ausgeschöpft werden kann.

Wer kann und sollte seine Forschungsdaten veröffentlichen?

Maike Porzelt: Jeder, der ein Forschungsprojekt durchführt, sollte mit dem Anspruch antreten, die Daten auch nach Ende der Laufzeit verfügbar zu machen! Im vom BMBF geförderten Rahmenprogramm zur empirischen Bildungsforschung wurde das Sichern und Zugänglichmachen der erhobenen Daten vor einigen Jahren explizit in die Förderbedingungen aufgenommen: Schon bei der Antragstellung für ein Projekt muss dargelegt werden, was mit den erhobenen Daten nach Projektende geschehen soll. Auch für DFG-Projekte gelten schon seit längerem ähnliche Richtlinien.

Was müssen Wissenschaftler genau tun, wenn sie ihre Datenbestände ans FDZ Bildung abgeben möchten?

Maike Porzelt: Sie wenden sich an den Verbund Forschungsdaten Bildung und können dort ihre Daten sichern und hochladen. Die Kolleginnen entscheiden dann, welche Datenbestände der Studie von welchem der beteiligten Datenzentren aufbereitet werden. Die Meldung erfolgt zentral, die Dokumentation dezentral – je nach Datentyp und dem dafür spezialisierten FDZ. Die Forschenden werden dann automatisch vom jeweils zuständigen FDZ kontaktiert. Der oder die Wissenschaftler/-in muss sich darum nicht kümmern.

Veröffentlichung von Forschungsdaten wird zunehmend verpflichtend

Marius Gerecht: Die dezentrale Dokumentation kann man an der Studie Deutsch Englisch Schülerleistungen international gut verdeutlichen: Die Kompetenzmess- und Umfragedaten, also die quantitativen Daten, wurden beim IQB erschlossen, die audiovisuellen Unterrichtsdaten, also die qualitativen Daten, liegen beim FDZ Bildung. Und auch die Skalendokumentationen der Eingangsbefragung und Ausgangsbefragung – also die Instrumente – wurden in der Datenbank zur Qualität von Schule (DaQs) im FDZ Bildung aufbereitet. Querverweise auf die jeweils anderen Datenbestände werden über Links hergestellt. Als letzter Baustein fehlt hier nur noch die Dokumentation der Kompetenztests, um alle Forschungsdaten der Studie zur Nachnutzung anbieten zu können. Diesbezüglich befinden wir uns in Verhandlungen mit der KMK.

Und wie muss man die Daten für die Nachnutzung aufbereiten?

Maike Porzelt: Ein großer Teil der Arbeit bei der Aufbereitung von qualitativen Forschungsdaten ist es, den Personenbezug aus den Daten herauszunehmen. Hier gilt es aufzupassen, dem Material nicht komplett das Analysepotenzial zu nehmen! Das widerspräche ja der eigentlichen Intention, warum man Daten vorhalten soll.

Am besten ist es die Nachnutzung an jeder Stelle im Forschungsprozess mitzudenken.

Die Nachnutzung sollte an jeder Stelle des Forschungsprozesses mitgedacht werden. Das ist im Grunde kein allzu großer Aufwand, weil man sich sowieso Gedanken darüber machen muss, wie man seine Daten verwaltet. Man geht eben einen Schritt weiter und überlegt, was nach Projektende mit den Daten passieren soll. Wenn das bereits zu Projektbeginn geklärt ist, hat man die entscheidende Grundlage geschaffen und am Ende der Projektlaufzeit nicht mehr viel zu tun. Bei den Geldgebern können übrigens extra für das Datenmanagement zusätzliche Mittel beantragt werden! Die Datenbestände im Nachhinein zu sichten und aufzubereiten ist ungleich aufwändiger und komplizierter.

Marius Gerecht: Ein Beispiel fürs Mitdenken bei den Erhebungsinstrumenten sind Testitems und -skalen. Sie werden in der Regel von den Wissenschaftlern intern dokumentiert. Für eine sinnvolle Nachnutzung müssen sie aber noch einmal gesondert von uns aufbereitet werden. Zudem können diese internen Dokumentationen nach der Aufbereitung über unser Portal publiziert werden, was wiederum konkrete Formatierungsarbeiten oder die Suche nach einem Verlag erspart.

Werden die Forscherinnen und Forscher bei der Aufbereitung unterstützt?

Maike Porzelt: Klar! Wir bieten Wissenschaftlern Workshops im Forschungsdatenmanagement an. Dabei entstehen praktische Bausteine, die wir auch anderen an die Hand geben können. Außerdem haben wir Leitfäden entwickelt, an denen man sich systematisch abarbeiten kann. Wir versuchen eine Linie vorzugeben und wir merken an den Rückmeldungen, wie dankbar die Forscher dafür sind!

Workshops, und Informationsangeboten unterstützen Wissenschaftler beim Datenmanagement.

Wie „open“ sind die Daten des FDZ Bildung?

Maike Porzelt: Wir haben drei unterschiedliche Zugriffsstufen, je nach Anonymisierungsgrad von komplett „open“ über registrierungspflichtig bis hin zum Nutzungsvertrag – die restriktivste Stufe. Diese greift, wenn personenbezogene Datenbestände, v. a. AV-Materialien genutzt werden sollen. Wir schließen aber nicht nur mit den Nutzern Verträge ab, sondern auch mit den Lieferanten, die ja die Urheberrechte an den Daten haben. Auch die brauchen die Rechtssicherheit, dass die Bestände nur für wissenschaftliche Zwecke und unter Wahrung des Datenschutzes verwendet werden.

Marius Gerecht: Um diese datenschutzrechtlich sensiblen Datenbestände für eine Sekundäranalyse zu nutzen, muss man sein wissenschaftliches Interesse nachweisen und auch die institutionelle Anbindung angeben. Wenn man sich in der Qualifikationsphase befindet, also noch nicht promoviert ist, ist zusätzlich die Unterschrift des Betreuers notwendig. Außerdem verlangen wir noch ein Post-Ident-Verfahren, man muss sich bei der Post mit seinem Personalausweis seine Identität bestätigen lassen. Dafür übernehmen wir auch die Kosten. Ohne ein nachgewiesenes wissenschaftliches Interesse an den Daten geben wir auch keine Daten frei.

Die Datenbestände unterliegen drei verschiedenen Zugangsstufen.

Marius Gerecht: Bei den Erhebungsinstrumenten von quantitativen Studien sind die Fragebogenitems, Skalen und die dazugehörigen Kennwerte und Gütekriterien frei zugänglich. Auch bei den Kompetenztests sind fast alle Informationen frei zugänglich. Einzig die Ansicht der Testaufgaben selbst sowie die kompletten Testhefte befinden sich in einem geschützten Raum, der verschiedene Zugriffsstufen vorsieht. Eine Zugriffstufe sieht bspw. die Einwilligung des Testentwicklers vor. Er bekommt Informationen, wo und wann der Test eingesetzt werden soll, aber nicht von wem! So werden doppelte oder gleiche Einsätze vermieden und der Zugang frei von persönlichen Vorbehalten und Netzwerken ermöglicht. Wären die Testaufgaben frei zugänglich, könnten sie nicht mehr an einer anderen Schule oder Klasse eingesetzt werden – sie wären verbrannt. So gesehen sind die Bestände des FDZ Bildung nur zum (überwiegenden) Teil „open“!

Maike Porzelt, Marius Gerecht – vielen Dank für das Gespräch!


Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christine Schumann für Deutscher Bildungsserver

10Feb/17

Didacta-Schwerpunkt: Frühe Bildung

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver

Bildungsserver-Redakteurin Andrea Völkerling hat zur Didacta 2017 für frühpädagogische Fachkräfte und Eltern, Lehrende und Forschende sowie Fachleute aus Bildungspolitik und Bildungsverwaltung Informationen zu Bildung und Erziehung in der Kindertagesbetreuung zusammengestellt.

RechercheService 2017

 

Didacta-Schwerpunktthema Frühe Bildung: „Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Andrea Völkerling am Donnerstag, 16. Februar nachmittags am DIPF-Stand Nr. D52 in Halle 5 Ihre Fragen zu allen Aspekten der Elementarbildung!

 

 

Das Angebot zur Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver umfasst Tagespflege und Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren, von der Tagesmutter/ Kinderkrippe über den Kindergarten bis zum Hort.

Im FOKUS
In dieser Rubrik werden aktuelle Themen präsentiert (Qualitätsdebatte, Flüchtlingskinder etc.). Sie können sich hier außerdem über Veranstaltungen für frühpädagogische Fachkräfte informieren und erhalten Anregungen für die Gestaltung besonderer Anlässe in der Kita.

Institutionen, Recht, Zahlen, Berichte
Daten und Fakten zum Elementarbereich stehen hier allen Interessierten zur Verfügung.

Bildungsauftrag in der Kindertagesbetreuung
Hier finden Sie u. a. die Bildungspläne und -programme aller Bundesländer für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen; ebenso Themen wie Inklusion, Konsultationskitas und nationale Initiativen und Studien.

Frühpädagogische Bildungsbereiche

  • Sprachdiagnostik und Sprachförderung
  • Mathematische Grunderfahrungen
  • Naturwissenschaften und Experimente
  • Umweltpädagogik
  • Ästhetische Bildung
  • Gesundheitserziehung etc.

Medienpädagogik – Mediales Lernen in der Kita
Medien, auch digitale Medien, gehören zur Lebenswelt von Kindern. Wenn sie von Pädagoginnen, Pädagogen und Eltern sinnvoll und mit hoher Kompetenz genutzt werden, können sie auch geeignete Bildungsinstrumente sein. Wie kann Medienerziehung in der Kita aussehen? Welche Kompetenzen brauchen Erzieher/innen?

Übergang Kindergarten-Grundschule
Pädagogische Fachkräfte aus Kita und Grundschule sowie Eltern von Vorschulkindern finden hier Informationen zur Gestaltung des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Schule. Ein Schwerpunkt liegt auf den unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Bundesländern.

Frühpädagogische Fachkräfte
Dieses Dossier befasst sich mit den verschiedenen Ausbildungswegen für frühpädagogische Fachkräfte und bezieht Aspekte wie Quereinstieg, Weiterbildung, Leitung sowie Praktika-/ Stellensuche mit ein. Zudem werden hier Internetressourcen zu Theorie und Praxis dieses Arbeitsfeldes zusammengestellt.

Informationen für Eltern
Eltern können sich hier über Kindertagesbetreuung in Deutschland und den einzelnen Bundesländern, die Förderung von Kindern und Familienthemen informieren. Außerdem finden sich viele hilfreiche Tipps für den Umgang mit dem Internet.

09Feb/17

Didacta-Schwerpunkt: Inklusion

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Wie gelingt Inklusion in der Berufsbildung und der Hochschulbildung?

Zum Didacta-Themenschwerpunkt „Inklusion“ hat Bildungsserver-Redakteurin Renate Tilgner eine Informationssammlung zu bildungspolitischen Maßnahmen und Grundsätzen in Deutschland zusammengestellt. Sie zeigt, mit welchen Strategien – Projekten, praktischen Beispielen und Fortbildungsmaßnahmen – Inklusion in Berufsbildung und Hochschulbildung umgesetzt werden kann.

RechercheService 2017

 

Didacta-Schwerpunktthema Inklusion:
„Wie gelingt Inklusion in der Berufsbildung und der Hochschulbildung?“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Renate Tilgner am Mittwoch, den 15. Februar am DIPF-Stand D52 in Halle 5 Ihre Fragen zu Inklusion in beruflicher Bildung und Hochschulbildung!

 

 

Inklusion in der beruflichen Bildung

Inklusion als bildungspolitisches Thema der beruflichen Bildung
Die Sammlung verweist auf politische Leitlinien, Expertisen und Berichte zum Thema. Den Hintergrund bilden die UN-Konvention zu den Rechten Behinderter und der Bildungsbericht 2014.

Maßnahmen und Strategien hinsichtlich der Umsetzung von Inklusion in der beruflichen Bildung
Vorgestellt werden verschiedene Maßnahmen und Umsetzungsstrategien wie Initiativen, Programme und Leitfäden.

Praxisbeispiele. Projekte (Inklusion in der beruflichen Bildung)
Enthalten sind Internetportale, Überblicksdarstellungen, Projekte und Praxisbeispiele zur Inklusion in der beruflichen Bildung.


Inklusion in der Hochschulbildung

Der Förderansatz der Inklusion in der Hochschule.
Dargelegt werden Beschlüsse, Ausführungen und Expertisen zur Umsetzung von Inklusion in der Hochschulbildung.

Hochschuldidaktik und Weiterbildung für Hochschullehrende und -mitarbeiter (Inklusion)
Informiert wird über Weiterbildungsmöglichkeiten für Hochschulangehörige hinsichtlich Inklusion.

Arbeitshilfen, Projekte, Linksammlungen und Literaturhinweise (Inklusion an Hochschulen)
Diese Seite enthält verschiedene Materialien zu Inklusion an Hochschulen.

08Feb/17

Didacta-Schwerpunkt: Digitalisierung – Open Educational Resources

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Welche Aufgaben und Ziele hat die Informationsstelle OERinfo?

Open Educational Resources (OER) bzw. freie Bildungsmaterialien bieten innovative, interaktive und individuelle Möglichkeiten für Bildung in der digitalen Welt. Seit November 2016 entsteht beim Deutschen Bildungsserver am DIPF die BMBF-geförderte Informationsstelle „OERinfo“ zur Vernetzung und Verbreitung von OER. Der Vortrag von Ingo Blees am 15. Februar 2017 handelt davon, wie OERinfo aktuelle Entwicklungen und Best Practice-Beispiele medial aufbereitet und einen Überblick über zentrale OER-Netzwerke schafft.

Didacta-Statement Vortrag Blees

 

Vortrag auf der Didacta in Stuttgart
15. Februar, 14.00-14.45 Uhr in

Raum C6.2.2
Ingo Blees ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) – Deutscher Bildungsserver.

 

 

Open Educational Resources stehen auf der bildungspolitischen Agenda. Nachdem seit der Schultrojaner-Debatte 2011 das Thema einige Zeit vorrangig eine Graswurzel-Community aktivierte, hob Anfang 2015 eine mit dem Thema befasste Arbeitsgruppe von KMK und BMBF in ihrem Bericht das vielfältige Potenzial von OER hervor, insbesondere mit Blick auf eine verbesserte rechtliche Transparenz und Sicherheit für Lehrkräfte, die innovative pädagogisch-didaktische Möglichkeiten digitaler Materialien nutzen wollen, z.B. was Aktualität, Interaktivität und Individualisierung von Lernkontexten betrifft.

OER begann als Graswurzelbewegung

Orientiert an den Ergebnissen zweier Studien zu Fragen der Qualität, des Qualifizierungsbedarfs im Sinne digitaler Kompetenz, der rechtssicheren Ausgestaltung und möglicher Geschäftsmodelle sowie Anforderungen an den Aufbau und Ausbau anschlussfähiger informationeller Infrastrukturen zur Versorgung von Lehrenden und Lernenden mit OER, legte das BMBF Anfang 2016 ein Förderprogramm zu OER auf, das im Kontext von dessen „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ steht. Auch die KMK befasst sich derzeit mit einer Strategie zur „Bildung in der digitalen Welt“.

Anfang 2016 legte das BMBF  ein Förderprogramm zu OER auf

Das BMBF-Förderprogramm „OERinfo“ beinhaltet zwei wesentliche Förderlinien. In der ersten Förderlinie soll eine Informationsstelle OER (OERinfo) einen Überblick über die aktuelle OER-Landschaft geben und laufende Entwicklungen publizistisch aufbereiten. Seit 1. November 2016 entsteht beim Deutschen Bildungsserver am DIPF in Kooperation mit sechs Partnern (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU), Universität Duisburg-Essen, Hochschulbibliothekszentrum NRW (HBZ), Bildungsagentur J&K) die Infostelle.

Förderlinie 1: Informationsstelle OER

Zur Arbeit von OERinfo gehört es auch, die Potenziale von OER für einzelne Bildungssektoren wie Schule, Hochschule, Berufsbildung und Erwachsenenbildung in entsprechenden Informationsmodulen zielgruppenspezifisch aufzubereiten. Dies wird in Kooperation mit o.g. ausgewiesenen Fachinstituten für diese Sektoren realisiert.

In der zweiten Förderlinie des BMBF wird – ebenfalls spezifisch für die genannten Bildungssektoren – eine größere Anzahl von Projekten gefördert, die auf die Qualifizierung und Sensibilisierung von Lehrkräften und weiteren Multiplikatoren für die Möglichkeiten von Bildungsinnovation durch OER abzielen. OERinfo unterstützt die Netzwerkbildung dieser Qualifizierungsprojekte durch publizistische Begleitung und die Organisation von Konferenzen und Workshops.

Förderlinie 2: Qualifizierung und Sensibilisierung von Lehrkräften für OER

Vor diesem Hintergrund kann OERinfo als gutes Beispiel für die Förderaktivitäten der Bildungspolitik im Bereich digitaler Bildung angesehen werden. Der Vortrag beschreibt die Aufgaben und Ziele de Informationsstelle OER und ihrer Beteiligten und illustriert die bisher durchgeführten Projektaktivitäten.

Wir freuen uns auf interessierte Besucherinnen und Besucher!


Und hier die Aufgaben im Plakat dargestellt

(Schärfer wird es, wenn einmal draufklickt, dann kommt man nämlich zum Druck-PDF.)

Aufgaben der Informationsstelle OERinfo

Aufgaben der Informationsstelle OERinfo

07Feb/17

Didacta-Schwerpunkt: Digitalisierung in der Berufs- und Hochschulbildung

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt, die berufliche Bildung und die Hochschulbildung aus?

Bildungsserver-Redakteurin Renate Tilgner hat zum Didacta-Themenschwerpunkt „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“ eine Informationssammlung zu Förderansätzen in Arbeitswelt, Berufsbildung und Hochschulbildung zusammengestellt.
Berücksichtigt sind jeweils bildungspolitische Grundsätze, Umsetzungsstrategien und Materialien.

RechercheService 2017

Didacta-Schwerpunktthema Digitalisierung:  „Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt, die berufliche Bildung und die Hochschulbildung aus?“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Renate Tilgner am Mittwoch, den 15. Februar am DIPF-Stand Nr. D52 in Halle 5 Ihre Fragen zur Digitalisierung beruflicher Bildung und Hochschulbildung!

 

Digitalisierung, Arbeitswelt und Berufsbildung

Berufsausbildung und Digitalisierung
In verschiedenen Beiträgen wird untersucht, wie die Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Berufsausbildung Einfluss nimmt und es werden entsprechende Konzepte skizziert.

Mediendidaktik und E-Learning in der beruflichen Bildung
Es werden politische Maßnahmen und Förderprogramme, Studien, Projekte und Materialien  zum Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Bildung vorgestellt.

Informationsportale
Es wird auf Informationsportale von Akteuren aus Politik und Wirtschaft zur Digitalisierung der Arbeitswelt verwiesen, unter anderem des Bildungs- und des Wirtschaftsministeriums und des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft e.V.


Digitale Medien in der Hochschulbildung

Entwicklung und Förderung von E-Learning an Hochschulen
Dargelegt werden Förderpolitik und -maßnahmen, Studien und Projekte, die dem Einsatz digitaler Medien in der Hochschulbildung dienen, sowie rechtliche Aspekte der Verwendung von Multimedia und Internet in der Hochschullehre.

Hochschuldidaktische Aspekte im E-Learning
Informiert wird über Trends und Didaktik im E-Learning an Hochschulen.

Gestaltung der Hochschullehre mit digitalen Medien / E-Learning
Vorgestellt werden Arbeitshilfen zur Gestaltung mediengestützter Hochschullehre.

06Feb/17

Didacta-Schwerpunkt: Flüchtlinge in Deutschland

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

„Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus“

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist seit 2015 deutlich angestiegen. Die meisten Flüchtlinge sind relativ jung, viele davon Kinder oder Jugendliche. Nicht zuletzt deshalb sind – neben den aufenthaltsrechtlichen Regelungen und konkreten Fragen der Unterbringung und Versorgung – die Möglichkeiten ihrer Integration ins Bildungssystem, aber auch Initiativen der informellen Bildung von zentraler Bedeutung für ihre weitere Zukunft in Deutschland.

RechercheService 2017

 

DBS-Schwerpunktthema auf der Didacta: „Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus“

Treffen Sie die DBS-Redakteure und lassen Sie sich ins Thema einführen – im Rahmen unseres Recherche-Services am DIPF-Stand D52 in Halle 5!

 

 

Das Anfang 2016 erstellte und neu überarbeitete DBS-Dossier „Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus“ legt seinen Schwerpunkt auf verschiedene, die Bildung von Flüchtlingen betreffende Aspekte. Und es bietet grundlegende Informationen zum Thema in Deutsch, Englisch und anderen Sprachen.

Grundlegende Informationen
Fakten, Recht, Institutionen; Deutschunterricht und Sprachförderung; Arabische Erstinformationen

Flüchtlingskinder in Kitas
Allgemeine Informationen; Informationen aus den Bundesländern; Mehrsprachige Infos für Eltern

Schule und Unterricht

Ausbildung und Arbeitsmarktzugang
Informationsangebote, rechtliche Aspekte, Fördermaßnahmen, Projekte in den Bundesländern

Hochschulzugang und Studienmöglichkeiten
Allgemeines und rechtliche Aspekte; Studium und Beratung; Förderungsmöglichkeiten; Einstiegshilfen und Plattformen

Junge (unbegleitete) Flüchtlinge
Rechtliche Aspekte, Infoportale,  Arbeitshilfen,  Projekte und Initiativen, Forschungsstand/-bedarf

Weiterbildung für Fachkräfte und Flüchtlinge
Recherchemöglichkeiten nach Fortbildungsangeboten zum Thema Flucht und Asyl

03Feb/17

Wann kann ich wen vom DBS-Team auf der Didacta treffen?

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Besuchen Sie uns vom 14. bis 18. Februar auf der Didacta in Stuttgart!

Treffen Sie die Redakteurinnen des Deutschen Bildungsservers auf der Didacta!
Sie finden uns  am Stand des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) in Halle 5 – Schule/Vorschule am Stand D52!

RechercheService 2017

 

Übrigens, auf Facebook verschenken wir ab Montag, den 6. Februar – ab 10 Uhr! – Eintrittskarten für die Didacta. Also, schnell auf unseren Facebook-Account gehen und schauen wie es funktioniert! Und natürlich freuen wir uns auf Ihren/Euren Besuch am DIPF-Stand in Halle 5, Stand-Nr. D52!

 

 

 

DBS-Team Themen Wann am Stand?
Blees, Ingo

Luca Mollenhauer

Vortrag:
Digitale Bildung mit OER – Information, Transfer und Vernetzung zu Open Educational Resources durch die Informationsstelle OER
Mittwoch, 25.02.,

Vortrag: 14.00-14.45 Uhr, Raum C6.2.2

Hirschmann, Doris Mittwoch vormittag, 15.02.
Massar, Tamara Dienstag, 14.02.2016

 

Tilgner, Renate Mittwoch nachmittag, 15.02.
Schumann, Christine Social Media Management Freitag nachmittag, 17.2. und Samstag 18.2.
Völkerling, Andrea Donnerstag nachmittag, 16.02.

 

02Feb/17

„Ich habe großes Interesse an der Digitalisierung unserer Lebensräume“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig

 

Luca Mollenhauer hat in Freiburg und Aix-en-Provence einen deutsch-französischen Studiengang „Angewandte Politikwissenschaft“ absolviert und koordiniert gemeinsam mit Ingo Blees die Informationsstelle OER.

 

 

 

 

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Erst Ende letzten Jahres, am 1. Dezember 2016 habe ich im Team des Deutschen Bildungsservers begonnen. Hier arbeite ich in einem kleinen Team für die OER Informationsstelle OERinfo. Vorher war ich zwei Jahre bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn beschäftigt.

Was genau ist Deine Aufgabe beim Deutschen Bildungsserver? Was interessiert Dich persönlich daran?

Zusammen mit Ingo Blees koordiniere ich die Arbeit der Informationsstelle OER. Neben dem DIPF sind sechs weitere Partnerinstitutionen an der Infostelle beteiligt, wie z.B. das FWU oder das BIBB. Gemeinsam mit den Partnern kümmern wir uns in der ersten Jahreshälfte insbesondere um den Aufbau der neuen Webpräsenz für die Informationsstelle. Darüber hinaus sind wir auf verschiedenen Messen und Tagungen präsent, um uns als Informationsstelle bekannter zu machen.
Mit Fragen der Bildungsteilhabe und -gerechtigkeit habe ich mich schon früh auseinandergesetzt. Dazu kommt ein großes Interesse an der Digitalisierung unserer Lebensräume, insbesondere der Bildung, somit ist die Arbeit im Bereich OER für mich eine ideale Welt.

Was gefällt Dir hier am besten?

Da das Projekt gerade erst begonnen hat, ist viel Raum für eigene Ideen und Konzepte. Ich habe wirklich das Gefühl gemeinsam mit den Kolleg/innen die zukünftige Infostelle und somit einen Beitrag zu freien Bildungsressourcen nach unseren Vorstellungen gestalten zu können. Dass es hier allerdings keine Kantine gibt, da musste ich mich erst dran gewöhnen (lacht).

Gibt es etwas, was Du mit Deiner Arbeit konkret erreichen willst? Verbindest Du persönliche Ziele und Ansprüche mit Deinen Aufgaben?

OER sollen zu normalen Arbeitswerkzeugen im Bildungsalltag werden. Die Frage nach der Notwendigkeit von Open Education sollte sich nicht mehr stellen – d.h. dass wir uns nicht mehr mit dem ob, sondern mit dem wie beschäftigen können. Hierzu muss natürlich noch Überzeugungsarbeit geleistet werden, aber ich freue mich meinen Beitrag zu leisten.

15Dez/16

Lebendig, kooperativ und wahrhaftig – toller Auftakt für die BMBF-Förderlinie zu Open Educational Resources

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Dr. Stephan Pfisterer (BMBF), Regina Kahle (DIE), Dr. Caroline Surmann (DLR), Dr. Gabriele Hausdorf (BMBF), Ingo Blees (DIPF), Dr. Bodo Rödel (BIBB) (v.l.n.r.)

Dr. Stephan Pfisterer (BMBF), Regina Kahle (DIE), Dr. Caroline Surmann (DLR), Dr. Gabriele Hausdorf (BMBF), Ingo Blees (DIPF), Dr. Bodo Rödel (BIBB) (v.l.n.r.)

„Der Wille und das Engagement zur Vernetzung sind beeindruckend.“ Dr. Gabriele Hausdorf, BMBF, und Carolin Surmann, DLR, haben sich hoch erfreut über den Workshop der OER-Infostelle am 12./13. Dezember 2016 am DIPF in Frankfurt gezeigt.

 

 

 

Nicht nur Dr. Gabriele Hausdorf vom BMBF und Carolin Surmann vom Projektträger DLR haben sich hoch erfreut über den Workshop der OER-Infostelle am 12./13. Dezember 2016 am DIPF in Frankfurt gezeigt – auch für die Teilnehmenden war der Workshop eine Bereicherung und ein guter Start für die Vernetzung und Zusammenarbeit in den beiden kommenden Jahre.

Bei dem zweitägige Auftaktworkshop trafen sich zum ersten Mal alle beteiligten Akteure und die Projektmitarbeiter/-innen aus den insgesamt 24 OER-Vorhaben der BMBF-Förderlinie. Die rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sondierten Möglichkeiten der regionalen und thematischen Vernetzung und diskutierten über Chancen und Potenziale von Open Educational Resources.

12. Dezember: Marc Rittberger eröffnet den Kick off-Workshop

Prof. Dr. Marc Rittberger ist Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des DIPF und Direktor des IZ Bildung.

Prof. Dr. Marc Rittberger ist Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des DIPF und Direktor des IZ Bildung.

Gabriele Hausdorf begrüßt die Akteure der OER-Förderlinie des BMBF

Dr. Gabriele Hausdorf ist Leiterin des Referats "D2 - Digitaler Wandel in der Bildung" beim BMBF.

Dr. Gabriele Hausdorf ist Leiterin des Referats „D2 – Digitaler Wandel in der Bildung“ beim BMBF.

Und Ingo Blees erläutert Programm und Tagesablauf

 Ingo Blees, DIPF

Ingo Blees, DIPF

Hier übrigens noch unser neuer Kollege: Luca Mollenhauer

Das Poster zeigt das OER-Infostellen-Team, den Zeitrahmen und erläutert die Aufgaben der OER-Infostelle: Information, Transfer und Vernetzung. In Gänze kann man das hier anschauen.

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig.

Luca Mollenhauer ist seit Dezember mit Ingo Blees für die Koordination der OER-Infostelle zuständig.

Am Nachmittag, kurz vor Beginn der Foren

Eine Pause kurz vor Beginn der nachmittäglichen Workshopphase.

Eine Pause kurz vor Beginn der nachmittäglichen Forenphase.

Einblicke in die einzelnen Foren

Das Projekt oerlab stellt sich im Forum Hochschule vor.

Das Projekt oerlab stellt sich im Forum Hochschule vor.

Und auch das Projekt OERinform präsentiert sich dort.

Und auch das Projekt OERinform präsentiert sich dort.

Der 13. Dezember startet mit dem Impulsvortrag von Dominic Orr

… der übrigens hier herunterzuladen ist.

Dominic Orr vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hält einen sehr guten Impulsvortrag zum Thema "Bildungspotenziale von OER.

Dominic Orr vom Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hält einen sehr guten Impulsvortrag zum Thema „Bildungspotenziale von OER.

Die Themen der Workshops für das „barcamp“ werden gesammelt

Es sind jede Menge zusammengekommen - insgesamt elf Workshops!

Es sind jede Menge zusammengekommen – insgesamt elf Workshops!

Und so sieht die Planung für die angebotenen Workshops aus

Die Übersicht war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ganz vollständig.

Die Übersicht war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ganz vollständig.

Hier ein paar Eindrücke aus den Workshops

Im Workshop von Jan Neumann vom hbz zu OER-Mapping.

Im Workshop von Jan Neumann vom hbz zu OER-Mapping.

Im Workshop "IT für OER".

Im Workshop „IT für OER“.

Aus dem Workshop "Dienstleistungen in Hochschulen (Medienzentren und OER-Nutzung in Hochschulen)": Gut wenn ein Teilnehmer Arbeitsergebnisse so gut darstellen kann!

Aus dem Workshop „Dienstleistungen in Hochschulen (Medienzentren und OER-Nutzung in Hochschulen)“: Gut wenn ein Teilnehmer Arbeitsergebnisse so gut darstellen kann!

Es wird Bilanz gezogen…

Ich habe die Diskussionen als sehr lebendig und wahrhaftig wahrgenommen.“ Sonja Borski, J&K

Luca Mollenhauer, Ingo Blees, Paul Klimpel, JOINTLY, und Sonja Borski, J&K (v.l.n.r.)

Luca Mollenhauer, Ingo Blees, Paul Klimpel, JOINTLY, und Sonja Borski, J&K (v.l.n.r.)

Und Frau Hausmann vom BMBF hat das letzte Wort

"Der Wille und das Engagement zur Vernetzung ist beeindruckend - und das ohne, dass es von "oben" verordnet wurde!" Dr. Gabriele Hausdorf

„Der Wille und das Engagement zur Vernetzung ist beeindruckend!“ Dr. Gabriele Hausdorf

30Nov/16

„Social Media-Kommunikation ist im Zweifelsfall komplexer als man denkt!“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christine Schumann

Christine Schumann

Christine Schumann hat an der Universität Tübingen Germanistik (Linguistik), Spanisch und Betriebswirtschaftslehre studiert. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Wissenschaftskommunikation und ist seit April 2016 für das Social Media Management beim Deutschen Bildungsserver zuständig

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Im Sommer 2002. Das DIPF suchte jemanden für die Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bildungsservers, eine Aufgabe, die ich gerne übernommen habe; mein vorheriger Arbeitgeber, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), ist zu dieser Zeit nach Bonn umgezogen. 2008 dann wurde ich Teil des neu gegründeten Referats Kommunikation. Nach acht Jahren stellvertretender Leitung dort bin ich seit April 2016 nun wieder im DBS-Team.

Welche Aufgabengebiete oder Themen betreust Du beim Deutschen Bildungsserver? Was interessiert Dich persönlich daran?

Mein Thema ist noch immer Kommunikation – jetzt über Social Media-Kanäle. Seit 2008 wurden im Rahmen eines innovativen Projekts beim DBS sehr viele Web 2.0-Angebote aufgebaut, in der Folge dann auch Profile bei Facebook und Twitter. Meine Aufgabe ist es, die Kanäle inhaltlich neu zu justieren und für jeden Kanal die passenden Themen zu identifizieren. Ich muss also eine Strategie für unsere Social Media-Kommunikation entwickeln und darüber nachdenken, welche Themen und Inhalte unsere Nutzer/-innen interessieren, welche Themen aus unserem Arbeitsumfeld wir wie aufbereiten und mit welchen DBS-Informationen wir uns an aktuellen Bildungsdiskussionen beteiligen können. Social Media-Kommunikation ist im Zweifelsfall komplexer als man denkt! Und sie ist so unmittelbar: Man weiß ziemlich schnell, ob die gerade verbreitete Nachricht auf Interesse stößt… oder eben nicht. Ganz anders als in der „klassischen“ PR oder Kommunikation. Toll finde ich auch, dass ich – wie jetzt im November im bildungsserverBLOG – die Menschen hinter der Arbeit zeigen kann: Was sie an ihrer Arbeit interessiert, warum sie sie machen und auch warum sie sie wichtig finden.

Wie bist Du zu den Aufgaben/Themen gekommen?

Zwanzig Jahre Erfahrung in der Kommunikation scheinen einen doch auch für die Arbeit in sozialen Medien zu qualifizieren… . Im Ernst: Zu wissen wie die Arbeitsweisen und Abläufe in einem Team oder einer Abteilung sind, hilft bei der Entwicklung und Durchsetzung von neuen Ideen und Strategien – auch in der Kommunikation. Auch Aufgeschlossenheit und Neugierde mögen eine Rolle gespielt haben. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich nach Jahren der klassischen PR-Arbeit beim DBS die Chance bekommen habe, in den Social Media-Bereich mit seiner direkteren und schnelleren Kommunikation zu wechseln.

Was hat sich in der Arbeit beim Deutschen Bildungsserver verändert, seit Du hier bist? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Als Kommunikationsfrau habe ich natürlich vor allem Aspekte der Gestaltung im Blick. In den DBS-Relaunch 2006 war ich stark involviert, und jetzt sind die Arbeiten für den nächsten umfassenden Relaunch wieder im Gange. Vielleicht ein wenig spät, große Onlineportale müssten eigentlich alle fünf Jahre an die jeweils herrschende Ästhetik angepasst werden. Aber der Deutsche Bildungsserver ist ein wenig wie ein schwerer Tanker – sehr zuverlässig und nicht ganz leicht zu steuern. Andererseits gibt es ohne eine gewisse Beharrlichkeit auch keine Kontinuität: Die hohe Qualität und Verlässlichkeit seiner Informationen wären nicht möglich ohne das über lange Jahre geschaffene Netzwerk und die fruchtbare Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern – Akteuren und Institutionen, auch aus der Bildungspolitik. Es ist viel Abstimmung und Sensibilität vonnöten, um einen so beständigen Informationsfluss über eine so lange Zeit hinweg zu gewährleisten. Das mag nicht immer aufregend sein, ist aber extrem wichtig!

Was melden Dir Kooperationspartner oder Nutzer zurück?

Social Media-Kommunikation ist ja schnelllebig und in Teilen auch ein wenig oberflächlich. Posts werden gescannt und geliket, man nimmt wahr, wer was wozu sagt. Es hat manchmal etwas von einer ständigen Selbstvergewisserung. Aber bestechend ist der Community-Geist: Es ist gut, Teil eines Netzwerks zu sein und über Twitter Einladungen zu Tagungsbeteiligungen zu bekommen oder seine „Follower“ und Freunde über ein Gewinnspiel kennen zu lernen. Und meine Erfahrung zeigt auch, dass das funktioniert. Ich denke, dass unsere Nachrichten auf eine gute Resonanz stoßen.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Dass die Kolleginnen und Kollegen auch weiterhin so engagiert und beständig für die Bildungsinformation einstehen und dass ihnen die Arbeiten für den Relaunch im Sommer 2017 gut von der Hand gehen! Und noch was – ganz wichtig: Das Pendel zwischen Verlässlichkeit und aktuellen Moden darf ruhig öfters mal in Richtung Zeitgeist ausschlagen!