11Nov/16

Call for Papers zur Fachtagung der DGfE: „Universität 4.0“. Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 03. und 04. November 2017 veranstaltet die DGfE eine Tagung zum Thema „Universität 4.0“ und möchte Sie auf diesem Wege zur aktiven Teilnahme aufrufen. Beitragsvorschläge in Abstract-Form können bis zum 10.01.2017 eingereicht werden.

Die Tagung wird von der Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ausgerichtet. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der erziehungswissenschaftlichen Reflexion der Veränderungen von Lehr-, Lern- und Bildungsprozessen an Universitäten und Hochschulen im Kontext von Medialisierung, Quantifizierung und Digitalisierung.

Thema der Tagung: „Universität 4.0“. Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung. Dabei lassen sich drei Themenfelder unterscheiden: 1. Der Wandel von Lernen, Bildung und Forschung mit digitalen Medien. 2. Die Organisation von Lernen und Bildung an der „digitalen Hochschule“. 3. Die Veränderung des Verständnisses von universitärer Bildung und von Hochschulen durch die Digitalisierung.
Termin der Tagung: 03.11.2017 nachmittags bis 04.11.2017 mittags. Ort: Berlin
Beitragseinreichungen: bis zum 10.01.2017 in Abstract-Form (max. 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Literatur) für Panelbeiträge à ca. 20 Minuten (bitte an beide Adressen): Prof. Dr. Manuela Pietraß und Prof. Dr. Burkhard Schäffer.

Abstract aus dem Call: „In loser Anlehnung an das Kürzel „Industrie 4.0“, das auf die digitale Verzahnung und Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten abzielt, soll die DGfE-Fachtagung Fragen danach in den Mittelpunkt stellen, inwiefern, in welchem Ausmaß und vor dem Hintergrund welcher programmatischer Intentionen Universitäten und Hochschulen die Möglichkeiten digitaler (Medien)Technologien nutzen und welche Folgen dies für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse sowie für den Stellenwert von Universitäten als Bildungsinstitutionen hat. Mit dem Zusatz „4.0“ rückt die Zukunft der Universität in Bezug auf den Einsatz digitaler Medien ins Zentrum des Interesses.“

Link zum vollständigen Call for Papers.

11Nov/16

Stelle als akademische/r Mitarbeiter/in an der Hochschule Karlsruhe zu besetzen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Rahmen des Projekts „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ sucht die Hochschule Karlsruhe eine/n akademische/n Mitarbeiter/in. Aufgabenschwerpunkte liegen vorwiegend im Bereich Open Educational Ressouces. Erwartet werden u.a. Erfahrung mit digitalen Lern- und Informationssystemen sowie Bereitschaft zur empirischen Forschung. Die Stelle ist ab 01.01.2017 befristet zu besetzen.

Aufgaben

  • Recherche und empirische Erhebungen zu Bedarfen, Nutzungskontexten und Nutzungsverhalten im Bereich Open Educational Resources (OER)
  • Ableitung von konkreten Gestaltungsempfehlungen für OER-Repositorien
  • Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur Qualitätsbewertung von OER und Entwicklung von Handreichungen/Trainingskonzepten für OER-Reviewer/innen
  • Entwicklung von Anreizkonzepten zur Nutzung von OER-Repositorien
  • Mitwirkung an der Verbreitung von Projektergebnissen durch Workshops, Expertenrunden und Veröffentlichungen

 Voraussetzungen

  • Studienabschluss vorzugsweise in einem der Bereiche (Medien-)Informatik, (Medien)Psychologie, (Medien-)Pädagogik oder im Bereich der empirischen Sozialforschung
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich digitaler Lern- und Informationssysteme
  • Bereitschaft und Befähigung zur empirischen Forschung
  • Interesse an interdisziplinären Fragestellungen und dem Bereich der Hochschuldidaktik
  • Ausgezeichnete Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift

Bewerbung an: stellenausschreibun-gen@hs-karlsruhe.de
Kennziffer: 4313
Bewerbungsschluss: 27.11.2016
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.08.2018
Vergütung: erfolgt je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach TV-L

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Prof. Hans-Peter Voss, Tel. 0721/925-1770, E-Mail: hans-peter.voss@hs-karlsruhe.de

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden.

Bildquelle auf Facebook: Voskos, Hochschule Karlsruhe, CC BY-SA 3.0

11Nov/16

„Ich freue mich über die rege Beteiligung der Nutzer an der Institutionendatenbank“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Yvonne Schmidt

Yvonne Schmidt

 

Yvonne Schmidt studierte in Marburg neuere deutschen Literatur und Medienwissenschaften. Beim Deutschen Bildungsserver ist sie  für Pflege und Ausbau der Institutionendatenbank verantwortlich.

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

2006 habe ich ein Praktikum beim Deutschen Bildungsserver absolviert. Das hat mir so gut gefallen, dass ich 2007 dann mit einem Volontariat am Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF in Frankfurt begonnen habe. Nachdem ich zwei Jahre verschiedene Arbeitsbereiche kennenglernt habe, bin ich nun für den Deutschen Bildungsserver tätig. Weil das Internet sehr dynamisch ist und sich ständig etwas verändert , wird die Arbeit auch nie langweilig.

Wie bist Du zur Pflege der Institutionendatenbank gekommen? Und was zeichnet die Arbeit daran aus?

Seit 2009 ist mein Aufgabengebiet die Betreuung und Pflege der Institutionendatenbank des Deutschen Bildungsservers. Die Datenbank wächst stetig, mittlerweile umfasst sie fast 9.000 Datensätze verschiedenster Einrichtungen aus dem Bildungsbereich, dem sozialen und dem pädagogischen Bereich. In der Datenbank findet man unter anderem Hochschuleinrichtungen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Behörden, nicht-staatliche-Bildungsanbieter, Verbände, Vereine, Stiftungen und vieles mehr. Sie aktuell zu halten ist eine Herausforderung, da sich bei den Einrichtungen ständig etwas verändert: Sie schließen, ändern ihren Namen, fusionieren, spalten sich auf, verändern ihr Themengebiet/Arbeitsbereich oder ziehen um – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

In meinem Bereich sieht man sehr schön, wie die Globalisierung fortschreitet:  Die Websites der Einrichtungen werden immer internationaler und englisch- bzw. mehrsprachige Websites werden neben rein deutschsprachigen immer populärer. Zudem gibt es eine stetige Vernetzung verschiedener Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Wenn man, wie wir beim Deutschen Bildungsserver, den Anspruch hat ständig aktuell zu sein, fordern einem diese Veränderungen gehörige Aufmerksamkeit ab.

Melden die Nutzer/-innen manchmal etwas zurück?

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Nutzerinnen und Nutzern für ihr Engagement bedanken, denn gerade die Institutionendatenbank ist auf ihre Mitarbeit angewiesen. Sie haben ja die Möglichkeit selbst Einrichtungen in die Datenbank einzutragen und schon bestehende Datensätze selbst zu aktualisieren. Bei der Menge an Datensätzen, die aktuell gehalten werden will, ist diese Partizipation der Nutzerinnen und Nutzer einfach ideal, und ich freue mich sehr, dass diese Möglichkeit auch von so vielen genutzt wird.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ich wünsche dem Deutschen Bildungsserver, dass er weitere viele Jahre dazu beiträgt Klarheit, Struktur und Ordnung in den Internet-Dschungel zu bringen. Das Internet ist eine sehr wichtige Quelle für qualitativ hochwertige Informationen. Man muss sie nur finden. Dazu trägt der Deutsche Bildungsserver bei, indem er solche Quellen sammelt, für alle Nutzer erschließt und dadurch gebündelt zur Verfügung stellt.

11Nov/16

Fachhochschule Nordwestschweiz sucht E-Portfolio-Mitarbeiter/in

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen. An der Pädagogischen Hochschule (PH), Institut Weiterbildung und Beratung, ist ab dem 01.01.2017 eine Stelle (70%) als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich E-Portfolio mit Arbeitsort Windisch zu besetzen.

Ihre Aufgaben

Die hochschuldidaktische und medienpädagogische Begleitung der Integration der E-Portfolio-Plattform (Mahara) an der PH FHNW steht im Zentrum Ihrer Tätigkeiten. Sie erarbeiten selbstständig Konzepte für den Einsatz von E-Portfolios in den Studiengängen für Lehrpersonen unter Berücksichtigung fach- und institutsbezogener Bedürfnisse. Sie erstellen Online-Materialien und schreiben Fachtexte zum Themenfeld E-Portfolio in der Hochschullehre. Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Weiterbildungen und Beratungen für die in der Lehre (Studium und Weiterbildung) tätigen Personen werden Sie in Absprache mit der Leiterin der Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule aktiv in das Team eingebunden. Die Übernahme von Aufgaben im Projektmanagement rundet Ihr Tätigkeitsfeld ab.

Ihr Profil

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (Diplom oder Master) in Erziehungswissenschaften, Medienpädagogik, Kommunikations- oder Mediendesign, Informationswissenschaften o. ä. sowie idealerweise über Lehr­erfahrung auf Tertiärstufe. Eine Zusatzausbildung in Beratung oder Erwachsenen­bildung/Hochschuldidaktik wird begrüsst. Sie haben ausserdem Fachwissen im Bereich Medienpädagogik, umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Bildungs­technologien sowie Kenntnisse des hochschuldidaktischen Diskurses zur kompetenz­orientierten Studiengangentwicklung. Eine selbstständige und team­orientierte Arbeitsweise, mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit sowie ausgeprägte Flexibilität und Mobilität an den Standorten der PH FHNW runden Ihr Profil ab. Die Pädagogische Hochschule hat eine von der Europäischen Kommission ausge­zeichnete Human Resources-Strategie für wissenschaftliches Personal, die internationale Erfahrungen und Mobilität anerkennt und fördert.

 

Bewerbungsschluss: 20.11.2016

Bewerbung über das Bewerbungsformular der Fachhochschule Nordwestschweiz

Kontakt: Ricarda T. D. Reimer, Leiterin Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule, Telefon: +41 56 202 71 92, E-Mail: ricarda.reimer@fhnw.ch


Die vollständige Stellenausschreibung ist auf der Seite der Fachhochschule Nordwestschweiz einzusehen.


Bildquelle auf Facebook: Voyager, Windisch Fachhochschule, CC BY-SA 3.0

11Nov/16

Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium am 02.11.2016 in Zürich

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ist Learning & Development (L&D) noch die erste Adresse, wenn Mitarbeiter nach Lernangeboten suchen? Wie stellt sich L&D auf die Entwicklung von Kompetenzen ein, die mit der digitalen Transformation einhergehen? Was bedeutet das letztendlich für ein Leistungsportfolio von L&D, das über den Seminarraum hinausgeht? Einige Antworten auf die letzte Frage skizziert Christoph Meier. Sein Fazit: “L&D muss das Betriebsmodell auf den Prüfstand stellen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 10. November 2016

Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium 2016-11-02 from scil CH

10Nov/16

What European Leaders in EdTech Think of the State of MOOCs: Part 3

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Begriff MOOC hat seinen Reiz verloren. Neil Harvey von FutureLearn, dem größten europäischen Kursanbieter, spricht lieber von einer “social learning platform”. Andere verweisen auf die vielen unterschiedlichen Formate, die inzwischen unter der Marke MOOC firmieren. Und schließlich gibt es Stimmen, die den Begriff gerne für die Kurse reservieren möchten, die wirklich “open” sind. Diese Rückmeldungen zu MOOCs und einigen anderen Trends wurden auf der BETT, der British Educational Training and Technology Show in London, eingesammelt.
Yoni Dayan, Class Central, 7. November 2016

10Nov/16

e-teaching.org-Umfrage 2016

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Um das Portal e-teaching.org weiterzuentwickeln und optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen, bitten wir um Ihre Teilnahme an einer kurzen Umfrage. Sie fragt nach Ihren thematischen Interessen und Ihrem Kommunikationsverhalten. Die Bearbeitung dauert ca. 5 bis 10 Minuten.

Zur Community-Umfrage 2016

Die Umfrage findet im Rahmen des Projekts „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ statt, das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen von 2014-2016 gefördert wird. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

10Nov/16

Das Portal Lesen in Deutschland – ein unentbehrliches Angebot in der Leseförderung

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Neben Informationen zu Bildung in verschiedenen Lebensphasen, werden beim Deutschen Bildungsserver auch übergreifende Themen aufbereitet wie zum Beispiel die Leseförderung. Für sie wurde eigens das Portal Lesen in Deutschland aufgesetzt. Mit seinen Informationen zu Materialien, zu Programmen, Initiativen und Veranstaltungen und zu Forschungsergebnissen trägt es viel zur Vernetzung der Akteure in der Leseförderung bei. Auch Lesen in Deutschland konnte übrigens einen runden Geburtstag feiern: Das Portal wurde 2015 zehn Jahre alt!

Regina Pantos

Regina Pantos

 

DAS WORT HAT  Regina Pantos

Das Ehrenmitglied des Arbeitskreises für Jugendliteratur und Vorsitzende der Sonderpreisjury 2016 des Deutschen Jugendliteraturpreises über Entwicklungslinien in der Leseförderung, über die zahlreichen Akteure und Projekte und wie „Lesen in Deutschland“ bei ihrer Vernetzung helfen kann.

 

 

 

Leseförderung – ein altes Thema im Bereich Schule und Bibliothek

Bereits 1893 setzten sich deutsche Volksschullehrer mit ihrer Zeitschrift „Jugendschriftenwarte“ für dieses Thema ein. Diese Tradition setzt sich bis heute fort in der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Bildungsgewerkschaft GEW. Auch die Gründung des Arbeitskreises für Jugendliteratur und des Deutschen Jugendliteraturpreises, der in diesem Jahr sein 60 jähriges Jubiläum feiert, diente diesem Zweck. Hierbei ging es allerdings zumeist um die Frage, welche Art von Lektüre für Kinder und Jugendliche angemessen und empfehlenswert sei.

Erst nach dem PISA-Schock richtig im Fokus

In den Fokus der allgemeinen Aufmerksamkeit geriet das Thema Leseförderung jedoch erst richtig nach den ersten PISA Ergebnissen im Jahr 2000, als offenbar wurde, dass es in Deutschland bei vielen Kindern und Jugendlichen ganz einfach an Lesefähigkeit und Textverständnis haperte. Es wurde intensiv nach den Ursachen geforscht und es wurde nach Strategien gesucht, diesem Mangel zu begegnen. Es war klar, dass eine Gesellschaft, für die die Bildung der nachfolgenden Generation der Schlüssel für Wohlstand und Erfolg ist, auf kompetente Leserinnen und Leser nicht verzichten kann.

In der Leseförderung spielen viele Faktoren eine Rolle

Viele Initiativen im Bereich der Leseförderung entstanden seit dieser Zeit. Entsprechend der Devise „Lesen lernt man nur durch Lesen“ stellte sich die Frage, wie man es so attraktiv für Kinder machen könnte, dass sie mutig und motiviert sich an die Bücher heranmachen. Viele Projekte und Initiativen, die nach Methoden der Leseförderung suchten, wurden ins Leben gerufen. Deutlich wurde, dass es sich um ein recht komplexes Problem handelt. Viele Faktoren spielen eine Rolle: Zum Beispiel die Herkunft der Kinder und die Bedeutung des Lesens in der Familie, die Rolle der Mehrsprachigkeit vieler Kinder, der Zugang zu Büchern über Familie, Schule und Bibliothek, der Aufbau von Lesemotivation ohne Leistungsdruck aber auch die Anforderung, Leseförderung als Querschnittsaufgabe für alle Schulfächer zu sehen.

Zur Perspektive der Schule kam der Blick auf die frühkindliche Bildung hinzu

Hier fängt die haptische Beschäftigung mit dem Objekt Buch an und das Lesen von Bildern. In der Interaktion zwischen Kind – Buch – Bezugsperson entstehen Kommunikationsstrukturen, die weiter wirken und eine wichtige Bedeutung für das spätere Lesen haben. Viele Akteure bewegen sich also in diesem Feld: Eltern, Erzieher, Lehrer, Bibliothekare und Forscher in den Universitäten. Ihnen zur Seite stehen Tausende von ehrenamtlichen Lesepaten. Staatlich geförderte Programme wie „Lesestart“ oder „Buchstart“ sollen flächendeckend die Weichen stellen für einen positiven Start in die Grundschule. Hier stehen das Vorlesen und damit das Hören von Geschichten im Vordergrund.

Viele Projekte, Initiativen und Akteure aktiv

Will man dem Thema Leseförderung in all seinen Facetten gerecht werden, sind Kenntnisse aus verschiedenen Fachgebieten gefragt: Entwicklungspsychologie, Soziologie, Pädagogik und Didaktik sowie intensive Kenntnis der Kinder- und Jugendliteratur. Diese Erkenntnis führte dazu, dass sich der Bundesverband Leseförderung (BVL) 2009 gründete mit dem Ziel, ein entsprechendes Berufsbild zu entwickeln. Durch ein modular aufgebautes Weiterbildungssystem kann die Qualifikation Lese- oder Literaturpädagoge seit einiger Zeit erworben werden. Einher mit der Professionalisierung in diesem Bereich ging der Ausbau eines Netzwerkes Leseförderung, das als Rückgrat und Motor dieser Entwicklung betrachtet werden kann.

„Lesen in Deutschland“ bietet einen unentbehrlichen Blick über den Tellerrand

Eine sehr wichtige Rolle in diesem Prozess spielt das 2005 gegründete Portal Lesen in Deutschland. Es versorgt alle am Thema „Leseförderung“ Interessierten ständig mit neuen und interessanten Informationen. Angesichts der Vielschichtigkeit des Themas und der Heterogenität der Akteure, die oft in kleinen Gruppen relativ isoliert nach neuen Wegen suchen, ist der monatliche Newsletter eine wahre Fundgrube für neue Anregungen und sicher auch für neue Kontakte. Da man im Bereich Leseförderung sicher nie auslernt und viele Einzelkämpfer aktiv sind, bietet das Portal einen unentbehrlichen Blick über den Tellerrand. Ein herzliches Dankeschön an die Redaktion!

10Nov/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Ablehnung des VG-Wort-Rahmenvertrags durch viele Landeshochschulkonferenzen, dem neu entwickelten E-Learning-Portal „Studiport“ der Universität Bochum, dem DINI-Wettbewerb und einer E-Learning- Förderung an der Universität Würzburg.

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Digitale Lehrmaterialien: Viele Bundesländer lehnen KMK-Rahmenvertrag ab

Der Anfang Oktober beschlossene Rahmenvertrag zur Nutzung digitaler Texte auf Lernplattformen zwischen der VG Wort und der Kultusministerkonferenz (KMK) sorgt in der Hochschullandschaft weiterhin für Aufregung. Bereits mehr als die Hälfte der Landeshochschulkonferenzen haben sich gegen einen Beitritt des Rahmenvertrages ausgesprochen. In vielen Bundesländern laufen derzeit noch Gespräche. Der Rahmenvertrag besagt, dass Hochschulen ab Januar 2017 für die Veröffentlichung digitalisierter Texte nicht mehr einen Pauschalbeitrag leisten müssen, sondern diese einzeln abgerechnet werden. Die protestierenden Konferenzen fordern die Ansetzung einer Neuverhandlung und die Rückkehr zur Pauschalabrechnung.
Quelle: boersenblatt.net

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Universität Bochum entwickelt neues E-Learning-Portal „Studiport“

Studienanfänger/innen in Nordrhein-Westfalen bekommen seit November ein neues Portal zur Seite gestellt, um ihnen den Übergang von Schule zur Hochschule zu erleichtern. Das Projekt wurde von der Stabsstelle der Ruhr-Universität Bochum entwickelt und bereits landesweit freigeschaltet. Auf Studiport.de können die angehenden Studierenden anhand von E-Learning-Kursen kostenlos ihr Wissen auf dem Gebiet der Mathematik sowie des Sprach- und Textverständnisses auffrischen. Die konkreten Lerninhalte und das Lerntempo bestimmen die Nutzer/innen des Portals dabei selbst. In den kommenden zwei Jahren soll das Portal durch zusätzliche Angebote wie Wissenstests, Lernmaterialien und Lernstrategien für den Bereich Physik erweitert werden.
Quelle: wissenschaft.nrw.de

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Neuer DINI-Wettbewerb zum „Studieren im digitalen Zeitalter“

Der studentische DINI-Wettbewerb des Vereins der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) richtet sich an Studierende, die das Lehren und Lernen an Hochschulen aktiv mitbestimmen wollen. Unter dem Motto „Lehren und Lernen mitgestalten – Studieren im digitalen Zeitalter“ können Studierende ihre Vorschläge für den Umgang mit der Digitalisierung in der Hochschullehre einreichen. Erwünscht sind Ideenskizzen, Konzepte oder Beschreibungen zu selbstentwickelten Projekten in Hinblick auf Lehrveranstaltungen, Lernprozesse und Lernangebote. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 1. Juni 2017.
Quelle: dini.de

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Ausbau von E-Learning und Online-Assessment an der Universität Würzburg

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg erhält auch in der zweiten Förderungsphase Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. Bis Ende 2020 werden der Universität rund 13 Millionen Euro zur Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen zur Verfügung stehen. Die Projekte der Universität sehen für die kommenden vier Jahre vor allem die Optimierung der Studieneingangsphase vor. Potenziellen Studienanfängern/innen soll u.a. durch Online-Assessments bei der Auswahl des Studiengangs zur Seite gestanden werden. Außerdem sollen E-Learning und Blended Learning mehr Platz in der Hochschullehre finden. Dafür setzt die Universität auf eine Etablierung des Inverted-Classroom-Modells, die Erweiterung von Case-Train-Angeboten und die Verbesserung der E-Learning-Tools auf der Online-Plattform WueCampus2.
Quelle: idw-online.de

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FU Berlin verkündet neue Webinare zu Adobe Connect

Die Adobe Connect DACH Nutzergruppe Forschung & Lehre startete diese Woche wieder in ihre bekannte Webinar-Reihe zu Adobe Connect. Weitere Termine sind für den 7. Dezember 2016 und den 11. Januar 2017 angesetzt. Teilnehmende können sich über die Planung und Durchführung von Online-Lehrveranstaltungen im Hochschulbereich anhand von Adobe Connect informieren. Dabei sollen auch Themen wie „Anwendungsfälle & Szenarien“ (z.B. Gruppenräume) und „spezielle Technik- und Anwendungsfragen“ (z.B. Apps, Aufzeichnungen, Hybridmeetings) behandelt werden. Die DACH Nutzergruppe hatte sich erst zu Beginn des aktuellen Wintersemesters in „Adobe Connect DACH Nutzergruppe Forschung & Lehre“ umbenannt.
Quelle: blogs.fu-berlin.de

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Deutsche Gesellschaft für Evaluation tagt zur Digitalisierung der Hochschullehre

Die Universität Wien ruft gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval) zur Einreichung von Abstracts für die kommende Frühjahrstagung des AK Hochschulen auf. Diese findet vom 29. bis zum 30. Mai 2017 unter dem Titel „Digitalisierung der Hochschullehre – Hochschullehre in der digitalen Welt: Neue Anforderungen an die Evaluation?“ statt. Ziel der Tagung ist es, die Bedeutung der Digitalisierung für die Evaluation der Hochschullehre zu ermitteln und zu diskutieren. Gewünschte Tagungsformate sind Vorträge, Diskussionsforen oder Workshops. Beiträge können noch bis zum 11. Januar 2017 eingereicht werden.
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

09Nov/16

Die Hochschule München vergibt mehrere Stellen im Bereich E-Learning

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Hochschule München sucht demnächst Unterstützung im Bereich E-Learning. Ausgeschrieben sind mehrere Stellen im Rahmen der Projekte „ZUG II – Für die Zukunft gerüstet“ und „Qualifikation Arbeitswelt 4.0“. Detaillierte Beschreibungen zu den Aufgabenbereichen, Voraussetzungen und Kontaktpersonen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Links zu den Stellenanzeigen.

W2-Professur für Digitale Medien für E-Learning und E-Assessment
Kennziffer:
0551
Bewerbungsschluss: 17.11.2016
Vertragsdauer: befristet bis zum 30.09.2020
Vergütung: Besoldungsgruppe W2

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in didaktische Differenzierung/Digitalisierung
Kennziffer:
10-10-16
Bewerbungsschluss: 14.11.2016
Beschäftigungsumfang: Teilzeit (20,05 Std./Wo.)
Vertragsdauer: befristet bis zum 30.09.2020
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für digitale Prüfungen
Kennziffer:
P-27-16
Bewerbungsschluss: 24.11.2016
Beschäftigungsumfang: Vollzeit (40,1 Std./Wo)
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.12.2019
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in „Assessments in den Ingenieurwissenschaften“
Kennziffer:
P-25-16
Bewerbungsschluss: 24.11.2016
Beschäftigungsumfang: Vollzeit (40,1 Std./Wo)
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.12.2019
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit Fokus auf Entwicklung von Kompetenzmodellen
Kennziffer:
P-24-16
Bewerbungsschluss: 14.11.2016
Beschäftigungsumfang: Vollzeit (40,1 Std./Wo)
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.12.2019
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Link zur vollständigen Stellenausschreibung

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in „Didaktische Differenzierung“
Kennziffer:
11-07-16
Bewerbungsschluss: 13.11.2016
Beschäftigungsumfang: Vollzeit (40,1 Std./Wo)
Vertragsdauer: befristet bis zum 30.09.2020 
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Link zur vollständigen Stellenausschreibung