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IT-Learning ist ein Meta-Blog mit dem Ziel der Spiegelung der einflussreichsten deutschsprachigen E-Learning-Blogs!
Als Blog-Aggregator konzipiert, liefert die Seite eine permanente Auswahl an Beiträgen rund um das Lernen und Lehren mit Neuen Medien. Die gelisteten Beiträge werden automatisiert über den öffentlich zugänglichen RSS-Feed des jeweiligen Blogs erfasst und Kategorisiert. Ziel des Meta-Blogs ist eine Übersicht zu den Themen der deutschsprachigen E-Learning-Szene zu liefern, sowie Trends und Meinungen zu identifizieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Nutzung und Recherche.

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[CfP] Workshop on Technologies In Education (K-12) / EiED 2014







We are happy to announce a forthcoming workshop on IMMERSIVE VIRTUAL LEARNING ENVIRONMENTS AND ADVANCED (MOBILE) TECHNOLOGIES IN EDUCATION (K-12) within the EiEd 2014 conference, located in Vienna. In general we like to motivate researchers as well as practitioner to join us and submit a paper proposal not later than 30th June 2014.

[Call for Papers]



Link zur Quelle des Artikels: http://feedproxy.google.com/~r/elearning_tugraz/~3/KOf-7EcMMkw/7153

Veröffentlicht unter e-Learning Blog – Martin Ebner | Hinterlasse einen Kommentar

Nicht zum Nulltarif

Nicht zum Nulltarif


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat sich zur Online-Lehre zu Wort gemeldet (hier). Der Text wirkt einerseits relativ „geerdet“ und rückt – wie das jetzt ja auch wieder Mainstream ist – den MOOC-Hype zurecht; zudem werden auch einige einfache, aber deswegen nicht minder wichtige Aussagen zur Hochschuldidaktik gemacht. Andererseits offenbart das vierseitige Dokument auch einige Passagen, die deutlich machen, dass nach wie vor Unsicherheit und fehlende Kenntnisse zum Einsatz digitaler Medien (aber auch zur Didaktik an sich) bestehen. Ich greife im Folgenden einige Sätze heraus und kommentiere diese kurz, um meine Einschätzung zu erläutern.

Die wesentlichen Ziele einer universitären Bildung durch Wissenschaft, – Befähigung zum selbstständigen Urteil und Bildung der Persönlichkeit – hängen mit einer bestimmten Hochschuldidaktik zusammen. Dabei sind die Lehrformate stets als Mittel zur Erreichung dieser Ziele zu verstehen. Auch digitale Lehre muss einen der Wissenschaft und der Persönlichkeitsentwicklung dienenden Charakter haben.“ (S. 2)

Volle Zustimmung! Hochschuldidaktik ist nicht einfach nur eine Allgemeine Didaktik, die man mal eben aus der Schule mit ein paar marginale Anpassungen in die Hochschule transportiert, sondern eine Didaktik, die sich auf Wissenschaft bezieht, Wissenschaft zugänglich machen soll und der Wissenschaft verpflichtet ist.

Universitäre Bildung lebt von der Vielfalt. Eine wie immer geartete didaktische und inhaltliche Monopolbildung ist wissenschaftsfremd. Durch einen Verdrängungswettbewerb kann wertvolles Wissen verloren gehen. Dass großen Teilen der Studierenden der ganzen Welt nach derselben Methode und mittels desselben Kurses Wissen und Bildung vermittelt wird, ist daher eine wissenschaftsinadäquate Zukunftsvision.“ (S. 2)

Ja, Zustimmung, aber Unverständnis, wie man überhaupt auf den Gedanken kommen kann, es gäbe „die eine Methode“! „Schuld“ haben hier wohl die MOOCs, die suggeriert haben, es sei mal wieder der Stein des Weisen gefunden, wie man alle Studierende aller Fächer und Kulturen gleichermaßen beglücken kann. An sich also sollte das, was hier steht, eine Selbstverständlichkeit sein.

Zum Erhalt wissenschaftlicher Qualität bedarf es der persönlichen Beziehungen zwischen Dozenten und Studierenden. Nur so funktioniert Lernen, wie die Neurowissenschaften eindrucksvoll belegen können.“ (S. 2)

Fragezeichen! Natürlich sind persönliche Beziehungen beim Lehren und Lernen wichtig – und das wussten wir wohl schon vor den eindrucksvollen Belegen der Neurowissenschaften. In welcher Beziehung genau die persönliche Beziehung zur wissenschaftlichen Qualität der Lehre steht, ist aber dann doch eine ganz andere Frage. Hier greift der Text auf einen Allgemeinplatz zurück, der selbst fragwürdig ist, und adelt diesen mit den Neurowissenschaften – hätte man sich sparen können.

Digitale Lehre kann die menschliche Begegnung zwischen Lehrendem und Studierendem sowie der Studierenden untereinander nicht ersetzen. Erkenntnis gewinnt man vor allem im Dialog, im unmittelbaren Austausch und in der Begegnung von Lehrenden und Lernenden. Dabei bleibt die physische und geistige Präsenz für die Motivation nicht nur der Lernenden, sondern auch der Lehrenden unersetzlich. Dies bedeutet auch, dass Universitätsprofessoren in der universitären Lehre zukünftig nicht auf die Rolle eines Moderators oder eines beratenden Tutors reduziert werden können und dürfen.“ (S. 2)

Bedenken! In dieser Passage steckt Vieles auf einmal, für sich genommen Nachvollziehbares, in der Kombination Fragwürdiges. Aber von vorne: Menschliche Begegnung zwischen Lehrendem und Studierendem ist prinzipiell sowohl im materiellen als auch im virtuellen möglich, aber selbstverständlich mit verschiedenen Qualitäten. Der Einstieg mit so einem Satz suggeriert am Ende dich wieder, dass virtuelle Räume die Präsenz-Begegnung gefährden. Brauchen wird das (noch)? Erkenntnis gewinnt man vor allem im Dialog – ja, der Dialog spielt bestimmt eine wichtige Rolle speziell in der Bildung durch Wissenschaft – der Dialog nicht nur mit anderen übrigens, sondern auch mit sich und mit der Sache! Aber das kann auch durchaus vermittelt über Medien stattfinden – hat es ja schon immer, wenn man sich z.B. berühmte Briefwechsel oder auch die gegenseitige Begutachtung in Peer Review Prozessen ansieht. Der Nachsatz „im unmittelbaren Austausch“ ist daher wieder einschränkend, ohne dass klar werden würde, warum eigentlich. Dass dabei geistige Präsenz unabhängig vom medialen Weg vonnöten ist, findet dagegen meine volle Zustimmung! Dass Universitätsprofessoren in der universitären Lehre zukünftig nicht auf die Rolle eines Moderators oder eines beratenden Tutors reduziert werden können und dürfen, ist eine Aussage, die zu den vorangegangen Sätzen irgendwie nicht so recht passen mag: Ich stimme dieser Aussage für sich vollkommen zu. Seit Jahren versuche ich zu erklären, was ich damit meine, dass (akademisches) Lehren am Ende immer auch damit zu hat, etwas zu vermitteln, was aber wirklich sehr gerne völlig missverstanden wird (Was? Zurück zum Frontalunterricht?). Aber was genau hat das mit “digitaler Lehre” zu tun?

Online-Kurse sind insbesondere geeignet, Faktenwissen zu vermitteln.“ (S. 3)

Enttäuschung!!! Eine mehr oder wenige explizite Gleichsetzung von „Online-Kursen“ und „MOOCs“ zieht sich durch den Text, und man fragt sich: Warum macht sich der DHV hier nicht besser kundig? Ich erkläre jetzt nicht, dass und wie Online-Lehre didaktisch genauso facettenreich sein kann wie Präsenz-Lehre, denn man kann sich ja schon selber nicht mehr hören damit.

Es ist wünschenswert, dass die durch das Netz vermittelte Lehre mit der Präsenzlehre sinnvoll kombiniert und inhaltlich/didaktisch verschränkt wird (z.B. blended learning). Traditionelle und „digitale” Lehre bilden keinen unvereinbaren Gegensatz. Sie können und sollen sich gegenseitig ergänzen und bereichern.“ (S. 3)

Erleichterung! Gut, dass hat man jetzt offenbar verstanden – und ich meine: Das ist doch was, oder?

Art und Umfang des Einsatzes digitaler Lehrformate sollten ausschließlich in der Entscheidung des einzelnen Hochschullehrers liegen. Dies gebietet die grundgesetzlich verbürgte Freiheit von Forschung und Lehre, die auch die Lehrmethode unter ihren Schutz stellt.“ (S. 3)

Ja, doch, Zustimmung! Es wird an unseren Universitäten bereits sehr viel geregelt. Ich bin dafür, dass es Empfehlungen gibt, gute Beispiele, Unterstützungsangebote, kollegialen Austausch, aber keine Vorgaben und Regeln dazu, wie Hochschullehre genau auszusehen hat …

Auch auf Seiten der Nutzer von digitalen Lehrformaten gilt es, schutzwürdige Interessen zu wahren. Die Sammlung von Daten, wie zum Beispiel die Antwortgeschwindigkeit, Arbeitslänge und -intensität, Wiederholungsfrequenzen usw., die Rückschlüsse auf das individuelle Studierverhalten zulassen, ist aus datenschutztechnischen Gründen zu untersagen.“ (S. 4)

Ebenfalls Zustimmung! Sogenannte Trends wie „learning analytics“ und neuerdings die Visionen vom „quantifizierten Selbst“ sind aus meiner Sicht Auswüchse einer als Innovation getarnten Kontrollmentalität, gegen die wir uns an Universitäten möglichst heftig zur Wehr setzen sollten. Etwas anders sehe ich dieses Thema, wenn Lehrende und Studierende untereinander Übereinkünfte finden und in geschlossenen Veranstaltungen auch mit den neuen Möglichkeiten, die uns etwa digitale Medien bieten, so experimentieren, dass dabei auch individuelle Lernprozesse sichtbar werden. Das schient mir da zu funktionieren, wo es nicht um Prüfungen mit Rechtsfolgen, sondern darum geht, die eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln und dabei unterstützt zu werden. Auch zu Forschungszwecken kann es sinnvoll sein, Ausnahmen zu machen, aber gerade da spielt dann ja auch Anonymität keine Rolle.

Vehement widerspricht der DHV der Vorstellung, mit Hilfe von digitaler Lehre zu Einsparungen in den Hochschulhaushalten zu gelangen. Das genaue Gegenteil ist richtig. Gute digitale Lehre setzt didaktische Aufbereitung und Interaktivität voraus. Das ist personal-, zeit und kostenintensiv. Zum Nulltarif wird es qualitativ hochwertige digitale Lehre nicht geben.“ (S. 4)

Applaus! Zum Nulltarif gibt es nämlich (fast) gar nichts – Mutterliebe vielleicht, aber sicher keine wirklich gute Lehre!




16. April 2014 von Gabi.Reinmann


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Erste Gutachten der neuen Zeitschrift „iTeL” veröffentlicht


Das Thema „Videolernen” ist 2014 in aller Munde. MOOCs, Tutorials, SimpleShow, Unterrichtsvideos, Vorlesungsmitschnitte, Kahn-Akademie, TEDed und YouTube sind einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff. Die 10. Forschungswerkstatt widmet sich einer speziellen Spielart des Videolernens, dem Social Video Learning. Diese technische und didaktische Innovation ermöglicht den Dialog der Lernenden nicht nur über ein Video, sondern in einem Video.


Leitung: Dr. Frank Vohle (Ghostthinker GmbH)

Die Teilnahmegebührbeträgt 50 Euro. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Email die Unterlagen zur Forschungswerkstatt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Frau Gerhild Schabasser (gerhild.schabasser@donau-uni.ac.at).


Für nähere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite der Forschungswerkstatt.



Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie auch im e-teaching.org Veranstaltungskalender.

Link zur Quelle des Artikels: http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2014-04-15.4584585383/et_showEntries?permaLink=1397555458

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Call for Papers zum Workshop „Hochschule 2020”


Das Thema „Videolernen” ist 2014 in aller Munde. MOOCs, Tutorials, SimpleShow, Unterrichtsvideos, Vorlesungsmitschnitte, Kahn-Akademie, TEDed und YouTube sind einer breiten Öffentlichkeit ein Begriff. Die 10. Forschungswerkstatt widmet sich einer speziellen Spielart des Videolernens, dem Social Video Learning. Diese technische und didaktische Innovation ermöglicht den Dialog der Lernenden nicht nur über ein Video, sondern in einem Video.


Leitung: Dr. Frank Vohle (Ghostthinker GmbH)

Die Teilnahmegebührbeträgt 50 Euro. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per Email die Unterlagen zur Forschungswerkstatt. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Frau Gerhild Schabasser (gerhild.schabasser@donau-uni.ac.at).


Für nähere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite der Forschungswerkstatt.



Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie auch im e-teaching.org Veranstaltungskalender.

Link zur Quelle des Artikels: http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2014-04-15.9294830104/et_showEntries?permaLink=1397549929

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[presentation] The TU Graz E-Book Strategy







My presentation at this year 5th International Workshop on Life-long Learning within European Framework about “The TU Graz E-Book Strategy / Проект «Электронная книга» в стратегии обучения с ис- пользованием компьютерных технологий в техническом уни- верситете г. Грац” is now online available:



Link zur Quelle des Artikels: http://feedproxy.google.com/~r/elearning_tugraz/~3/F7HeWOSQ2Vo/7150

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Noch bis Ende der Woche: Anmeldung zur 10. Forschungswerkstatt „Social Video Learning” in Wien




FH Lübeck erhält Bescheid zur Erstellung von einem Dutzend Online-Kursen


Ende März erhielt die Fachhochschule Lübeck einen Zuwendungsbescheid über 450.000€ aus dem Struktur- und Excellenzfonds der Landesregierung Schleswig-Holstein. Mit diesem Geld sollen 12 neue MOOCs erstellt werden. Auf Oncampus, der Tochter der Fachhochschule Lübeck für Online-Studium und Weiterbildung an staatlichen Hochschulen, startete das eigene MOOC-Portal Anfang April mit dem ersten Kurs. Er trägt den Titel „Hanse-MOOC” und befasst sich mit dem Thema Hanse und Archäologie.


Quelle: fh-luebeck.de




MOOC-Woche im Bildungskanal des Stifterverbands


Diese Woche kommen im Bildungskanal des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft auf YouTube zweimal täglich Experten und Expertinnen zu Wort, die ihre Visionen zum Thema „MOOCs” darstellen. Titel der Videos sind beispielsweise „MOOCs erobern Hochschulen”, „MOOCs – Digitale Lernwelten” und „Wie MOOCs Hochschulen verändern”.


Quelle: stifterverband.info




Neues E-Assessment-Portal für Schweizer Hochschulen


Seit Frühjahr 2014 steht für E-Learning-Zentren und Lehrende an Schweizer Hochschulen ein E-Assessment Portal bereit. Es beinhaltet Basis-Informationen zu E-Prüfungen, zeigt den aktuellen Stand an Schweizer Hochschulen auf und ist verlinkt mit einer Datenbank, die Informationen zu Institutionen, E-Assessment-Tools und Lehrszenarien beinhaltet. Ziel ist es, mit dem englischsprachigen Portal über das Thema E-Assessment zu informieren und Aktuere in diesem Bereich zu vernetzen. Das Portal wird von der Schweizer Eduhub-Community betrieben und durch die Special-Interest-Group E-Assessment regelmäßig aktualisiert.


Quelle: switch.ch




Universität Gießen führt „Stud.IP mobil” ein


Die Justus-Liebig-Universität Gießen verwendete bereits seit längerem das internetbasierte Lern-, Informations- und Projekt-Management-System Stud.IP. Durch eine neu entwickelte Schnittstelle ist nun auch die mobile Nutzung mit der App „Stud.IP mobil” möglich. Die App kann auf Android-Geräten verwendet werden. Nach den Universitäten Osnabrück, Oldenburg, Bremen und der FH Jena ist die Universität Gießen die fünfte Hochschule die auf das mobile System setzt.



Quelle: uni-giessen.de, play.google.com







Studienpreis „DistancE-Learning 2014” vergeben


Das Forum DistancE-Learning hat elf Preisträger für ihre Leistungen rund um das Thema „Fernstudium” ausgezeichnet. Bei sechs der acht Kategorien entschied eine Fachjury über die Vergabe, zwei wurden per Online-Voting vergeben. In der Kategorie „Service des Jahres” ging die Auszeichnung in diesem Jahr an das Institut für Lernsysteme (ILS). Mit deren interaktiver Lernhilfe können Fernstudierende ihr Selbstmanagement und ihre Lerntechniken verbessern. Das Bewertungsportal Fernstudiumcheck.de wurde als „Innovation des Jahres” ausgezeichnet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten dort von ihren Erfahrungen und helfen Interessierten bei der Suche nach der richtigen Fernschule.


Quelle: forum-distance-learning.de


Link zur Quelle des Artikels: http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2014-04-14.4602190517/et_showEntries?permaLink=1397469460

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Wissenschaftler führt man nicht

Wissenschaftler führt man nicht


Dieser Beitrag hier von François Bry hat mich ziemlich nachdenklich gemacht. Er handelt von der „Führung von Wissenschaftlern“. Ich selber habe ja das Gefühl, dass der Führungsbegriff im Kontext der Wissenschaft nicht passt – es sperrt sich mir da etwas, ohne dass ich das so genau sagen kann, was es ist. Jedenfalls ist schon mal der Einstieg besagten Beitrags selbstredend – er lautet so (Zitat): „´Beim Bergsteigen hat man mit dem Führer-Prinzip nie Erfolg, weil immer der Gröbste und Dümmste die Führerschaft beansprucht´ hat Reinhold Messner neulich während eines Vortrags im Münchner Literaturhaus über den Stellungskrieg in den Dolomiten im ersten Weltkrieges gesagt. Ich wußte schon, dass es im ´Wissenschaftsbetrieb´ wie bei den Bergsteiger Seilschaften gibt, die Schwache ganz nach oben bringen. Mir war allerdings nicht bekannt, dass auch das Streben mancher nach Leitungsstellungen beide Berufsgruppen eint.“

Das ist schon eine ganz klare Aussage – und sie ist absolut betrachtet sicher kritisch zu sehen, denn in der Konsequenz hieße das, dass speziell alle Rektoren und Präsidenten tendenziell der Gruppe der Groben und Dummen zuzuordnen sind, um u.a. die Seilschaften der Schwachen zu fördern. Das wäre denn wohl doch zu einfach. Im weiteren Verlauf des Beitrags aber wird klarer, worum es (offensichtlich) vor allem geht: Wissenschaft als „Unternehmung“ ist schwierig etwa im Hinblick auf seinen Erfolg einzuschätzen und Erfolg (also Erfolg haben oder eben nicht) wird ja nun häufig als Referenz für Führungsentscheidungen verwendet. „Erfolg ist in der Wissenschaft flüchtig“ – so heißt es z.B. an einer Stelle des Beitrags. Ja, dem ist wohl so! Und: „in der Wissenschaft [geht es] wie beim Bergsteigen nicht darum …, oben zu sein, sondern immer wieder von ganz unten neu anzufangen“ – so der Schlusssatz. Ja, auch da kann man, denke ich, zustimmen. Und was folgt daraus für die „Führung“?

Ich persönlich glaube ja: Wissenschaftler führt man nicht! Wissenschaftler führen sich in ihrem Forschungsfeld selbst (bzw. die Sache führt sie). Wissenschaftler führen sich untereinander in der Fach-Community, wobei auch da Kriterien des Erfolgs und der Zusammenarbeit natürlich aus dem Ruder laufen können (und es ja auch oft genug tun). Innerhalb einer Einzelorganisation dann benötigt auch der Wissenschaftler selbstverständlich Koordination und Moderation (und darum muss sich jemand kümmern, und das sind hoffentlich genau nicht die Dümmsten und Gröbsten). Man mag das (die Koordination und Moderation) vielleicht auch Führung nennen können, aber dieser Begriff suggeriert eine Form der Unterordnung und der Delegation von Verantwortung in einer Weise, die mir intuitiv widerstrebt, wenn es um Wissenschaft und Wissenschaftler geht ….




12. April 2014 von Gabi.Reinmann


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The Expert


The Expert

Posted on 11 April 2014 by jrobes


Mit diesem wunderbaren Sketch verabschiede ich mich in die Osterferien …
Lauris Beinerts, YouTube, 23. März 2014

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Call for Papers: 8th International Conference on e-Learning




FH Lübeck erhält Bescheid zur Erstellung von einem Dutzend Online-Kursen


Ende März erhielt die Fachhochschule Lübeck einen Zuwendungsbescheid über 450.000€ aus dem Struktur- und Excellenzfonds der Landesregierung Schleswig-Holstein. Mit diesem Geld sollen 12 neue MOOCs erstellt werden. Auf Oncampus, der Tochter der Fachhochschule Lübeck für Online-Studium und Weiterbildung an staatlichen Hochschulen, startete das eigene MOOC-Portal Anfang April mit dem ersten Kurs. Er trägt den Titel „Hanse-MOOC” und befasst sich mit dem Thema Hanse und Archäologie.


Quelle: fh-luebeck.de




MOOC-Woche im Bildungskanal des Stifterverbands


Diese Woche kommen im Bildungskanal des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft auf YouTube zweimal täglich Experten und Expertinnen zu Wort, die ihre Visionen zum Thema „MOOCs” darstellen. Titel der Videos sind beispielsweise „MOOCs erobern Hochschulen”, „MOOCs – Digitale Lernwelten” und „Wie MOOCs Hochschulen verändern”.


Quelle: stifterverband.info




Neues E-Assessment-Portal für Schweizer Hochschulen


Seit Frühjahr 2014 steht für E-Learning-Zentren und Lehrende an Schweizer Hochschulen ein E-Assessment Portal bereit. Es beinhaltet Basis-Informationen zu E-Prüfungen, zeigt den aktuellen Stand an Schweizer Hochschulen auf und ist verlinkt mit einer Datenbank, die Informationen zu Institutionen, E-Assessment-Tools und Lehrszenarien beinhaltet. Ziel ist es, mit dem englischsprachigen Portal über das Thema E-Assessment zu informieren und Aktuere in diesem Bereich zu vernetzen. Das Portal wird von der Schweizer Eduhub-Community betrieben und durch die Special-Interest-Group E-Assessment regelmäßig aktualisiert.


Quelle: switch.ch




Universität Gießen führt „Stud.IP mobil” ein


Die Justus-Liebig-Universität Gießen verwendete bereits seit längerem das internetbasierte Lern-, Informations- und Projekt-Management-System Stud.IP. Durch eine neu entwickelte Schnittstelle ist nun auch die mobile Nutzung mit der App „Stud.IP mobil” möglich. Die App kann auf Android-Geräten verwendet werden. Nach den Universitäten Osnabrück, Oldenburg, Bremen und der FH Jena ist die Universität Gießen die fünfte Hochschule die auf das mobile System setzt.



Quelle: uni-giessen.de, play.google.com







Studienpreis „DistancE-Learning 2014” vergeben


Das Forum DistancE-Learning hat elf Preisträger für ihre Leistungen rund um das Thema „Fernstudium” ausgezeichnet. Bei sechs der acht Kategorien entschied eine Fachjury über die Vergabe, zwei wurden per Online-Voting vergeben. In der Kategorie „Service des Jahres” ging die Auszeichnung in diesem Jahr an das Institut für Lernsysteme (ILS). Mit deren interaktiver Lernhilfe können Fernstudierende ihr Selbstmanagement und ihre Lerntechniken verbessern. Das Bewertungsportal Fernstudiumcheck.de wurde als „Innovation des Jahres” ausgezeichnet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten dort von ihren Erfahrungen und helfen Interessierten bei der Suche nach der richtigen Fernschule.


Quelle: forum-distance-learning.de


Link zur Quelle des Artikels: http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2014-04-11.8613347163/et_showEntries?permaLink=1397212861

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Neue Weiterbildungsangebote von studiumdigitale




FH Lübeck erhält Bescheid zur Erstellung von einem Dutzend Online-Kursen


Ende März erhielt die Fachhochschule Lübeck einen Zuwendungsbescheid über 450.000€ aus dem Struktur- und Excellenzfonds der Landesregierung Schleswig-Holstein. Mit diesem Geld sollen 12 neue MOOCs erstellt werden. Auf Oncampus, der Tochter der Fachhochschule Lübeck für Online-Studium und Weiterbildung an staatlichen Hochschulen, startete das eigene MOOC-Portal Anfang April mit dem ersten Kurs. Er trägt den Titel „Hanse-MOOC” und befasst sich mit dem Thema Hanse und Archäologie.


Quelle: fh-luebeck.de




MOOC-Woche im Bildungskanal des Stifterverbands


Diese Woche kommen im Bildungskanal des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft auf YouTube zweimal täglich Experten und Expertinnen zu Wort, die ihre Visionen zum Thema „MOOCs” darstellen. Titel der Videos sind beispielsweise „MOOCs erobern Hochschulen”, „MOOCs – Digitale Lernwelten” und „Wie MOOCs Hochschulen verändern”.


Quelle: stifterverband.info




Neues E-Assessment-Portal für Schweizer Hochschulen


Seit Frühjahr 2014 steht für E-Learning-Zentren und Lehrende an Schweizer Hochschulen ein E-Assessment Portal bereit. Es beinhaltet Basis-Informationen zu E-Prüfungen, zeigt den aktuellen Stand an Schweizer Hochschulen auf und ist verlinkt mit einer Datenbank, die Informationen zu Institutionen, E-Assessment-Tools und Lehrszenarien beinhaltet. Ziel ist es, mit dem englischsprachigen Portal über das Thema E-Assessment zu informieren und Aktuere in diesem Bereich zu vernetzen. Das Portal wird von der Schweizer Eduhub-Community betrieben und durch die Special-Interest-Group E-Assessment regelmäßig aktualisiert.


Quelle: switch.ch




Universität Gießen führt „Stud.IP mobil” ein


Die Justus-Liebig-Universität Gießen verwendete bereits seit längerem das internetbasierte Lern-, Informations- und Projekt-Management-System Stud.IP. Durch eine neu entwickelte Schnittstelle ist nun auch die mobile Nutzung mit der App „Stud.IP mobil” möglich. Die App kann auf Android-Geräten verwendet werden. Nach den Universitäten Osnabrück, Oldenburg, Bremen und der FH Jena ist die Universität Gießen die fünfte Hochschule die auf das mobile System setzt.



Quelle: uni-giessen.de, play.google.com







Studienpreis „DistancE-Learning 2014” vergeben


Das Forum DistancE-Learning hat elf Preisträger für ihre Leistungen rund um das Thema „Fernstudium” ausgezeichnet. Bei sechs der acht Kategorien entschied eine Fachjury über die Vergabe, zwei wurden per Online-Voting vergeben. In der Kategorie „Service des Jahres” ging die Auszeichnung in diesem Jahr an das Institut für Lernsysteme (ILS). Mit deren interaktiver Lernhilfe können Fernstudierende ihr Selbstmanagement und ihre Lerntechniken verbessern. Das Bewertungsportal Fernstudiumcheck.de wurde als „Innovation des Jahres” ausgezeichnet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten dort von ihren Erfahrungen und helfen Interessierten bei der Suche nach der richtigen Fernschule.


Quelle: forum-distance-learning.de


Link zur Quelle des Artikels: http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/blogentry.2014-04-10.4510447515/et_showEntries?permaLink=1397132451

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