07Sep/16

Erschienen: Making macht Schule – Kreatives digitales Gestalten mit Kindern #Werkspuren

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

0968941001472662880_bFür das Magazin werkspuren durften wir einen kurzen Beitrag zu „Making macht Schule“ verfassen. Das komplette Magazin dreht sich rund ums Making mit Kindern – und wir können es rund um empfehlen!

Aus der Einleitung unseres Beitrags:

In einigen Schulen werden bereits digitale Werkzeuge eingesetzt, um kreatives Gestalten zu ermöglichen und zu unterstützen. Diese Aktivitäten werden auch im deutschsprachigen Raum als „Making“ bezeichnet, also vom englischen „to make“ für „machen“. Making sind Aktivitäten, bei denen jede/r selbst aktiv wird und ein Produkt, ggf. auch digital, entwickelt, adaptiert, gestaltet und produziert und dabei (auch) digitale Technologien zum Einsatz kommen. Making-Aktivitäten sind dabei soziale Aktivitäten, die häufig in speziellen Werkstätten, z.B. den Fablabs, Makerspaces, Hackerspaces u.a., und unter Berücksichtigung ökologischer und gesellschaftlicher Gesichtspunkte, z.B. als Upcycling oder im Repair-Café, durchgeführt werden (vgl. Schön, Ebner, Kumar, 2014).

[Vorabversion @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M. (2016) Making macht Schule – Kreatives digitales Gestalten mit Kindern. Werkspuren 3/16, S. 24-25, ISSN 1420-0198, http://www.werkspuren.ch

06Sep/16

MOOCs no longer massive, still attract millions

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein guter, nüchterner Überblick über die aktuelle MOOC-Szene: Die Zahl der Online-Kurse steigt nach wie vor stetig, aber Kurse mit über 10.000 Teilnehmern und einem regen Austausch unter Lernern sind schon lange die Ausnahme. Die MOOC-Anbieter haben viel experimentiert in den letzten Jahren. Gegenwärtig steigt die Zahl der Kurse ohne festen Starttermin (self-paced). Denn nicht mehr der lebenslang Lernende steht im Fokus, sondern “professional development courses”. “Availability” schlägt “activity”. Wohlgemerkt, hier geht es immer um den Mainstream, also um xMOOCs.

“Part of this shift towards more availability is driven by MOOC business models. Having more courses available at any given time simply means more opportunities for people to pay for certificates, or for other additional services.
Fundamentally MOOCs as a format haven’t changed much over the last five years. What’s really changed is the how they are packaged and promoted.”

Dhawal Shah, VentureBeat, 5. September 2016

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06Sep/16

Nuts and Bolts: Working Out Loud: What’s In It for Organizations?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Neben John Stepper ist es vor allem Jane Bozarth, die sich die Arbeit mit und über “Working Out Loud” auf die Fahnen geschrieben hat. Traditonelle Methoden des Wissensmanagements sind aus ihrer Sicht zu bürokratisch und (oft) lebensfern. “Narrating work, showing work, or working out loud”, so schreibt sie einleitend, “helps us capture not just what gets done but how things get done.” Dann zählt sie auf, welche Vorteile WOL Organisationen brinen kann:

“- Increased efficiencies …
– Preserving institutional knowledge …
– Improving public perception and awareness of work and effort …
– Reducing space between leaders and others …”

Jane Bozarth, Learning Solutions Magazine, 6. September 2016

06Sep/16

Universität Mainz sucht Mitarbeiter/in für E-Lectures

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Medienzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sucht im Rahmen der Strukturmaßnahme „LARA – Lehrveranstaltungsaufzeichnung und Raumausstattung“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen technische/n Mitarbeiter/in E-Lectures (EG 10 TV-L). Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2020. Sie ist zunächst als Teilzeitstelle (50%) zu besetzen. Ab 01. Juli 2017 ist eine Beschäftigung in Vollzeit möglich.

Das Medienzentrum ist eine zentrale Produktions- und Fortbildungseinrichtung im Bereich der audiovisuellen Medienpraxis. Lehrende und Studierende der Johannes Gutenberg-Universität erhalten bei Bedarf Beratung, Fortbildung und Unterstützung im Hinblick auf den Medieneinsatz sowie bei der Umsetzung audiovisueller Projekte. Die Strukturmaßnahme LARA, die am Medienzentrum der JGU verankert ist, hat zum Ziel, die technische Infrastruktur zur Lehrveranstaltungsaufzeichnung an der JGU Mainz zu schaffen und den Betrieb zu erproben. Durch den systematischen Aufbau von Infrastruktur zur Lehrveranstaltungsaufzeichnung im Rahmen von LARA erschließt die JGU einen Kernbereich der Digitalisierung von Hochschullehre. Durch die Ausstattung von ausgewählten Hörsälen sowie eine zugehörige zentrale Leitstelle sollen Lehrende in die Lage versetzt werden, eigene Lehrveranstaltungen automatisiert und ohne hohen technischen und personellen Aufwand aufzeichnen zu lassen.

Aufgabengebiet:

  • Mitwirkung bei der Einrichtung einer zentralen Leitstelle E-Lecture-Produktion
  • Besetzung und Sicherstellung des Betriebs der zentralen Leitstelle während des Projektzeitraums
  • Planung, Gestaltung, Herstellung, Bereitstellung von Hörsaalaufzeichnungen
  • Steuerung, Gestaltung und bei Bedarf Nachbearbeitung der automatisierten Aufzeichnungen
  • Bereitstellung der Aufzeichnungen gemäß Betriebskonzept (z.B. in Panopto)
  • Beratung und Unterstützung von der Dozierenden, die eine Aufzeichnung in Auftrag geben
  • Planung und Durchführung von Fortbildungskursen für Lehrende in den Bereichen Audio- & Videotechnik und E-Learning-Tools, vor allem bzgl. des Einsatzes von E-Lectures, aber auch z.B. Camtasia, Captivate u.a.
  • Kontrolle, Wartung und Instandsetzung der vorhandenen Steuerungssysteme und Produktionstechnik (Ausstattung der Leitstelle, Kamera-, Ton- und IT-Technik)

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Fachhochschulstudium (Diplom, Bachelor) als Ingenieur/in Fachrichtung Medientechnik/Multimedia
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich E-Learning
  • sehr gute Kenntnisse in der Audio-/Bildbearbeitung und der Videoproduktion
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich AV-Management (z.B. Crestron, AMX)
  • gute Kenntnisse im Umgang mit Videoserversystemen (z.B. Panopto), Content-Management-Systemen (z.B. TYPO3, WordPress) und Learning-Management-Systemen (z.B. OLAT)
  • Grundkenntnisse in HTML5-, CSS3, JavaScript
  • Grundkenntnisse im Bereich E-Learning: Didaktik und der Gestaltung von Lehr-/Lernmedien,um didaktische Konzepte umsetzen zu können

 Bewerbungsschluss ist am 28. September 2016. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Universität Mainz.

Bildquelle auf FacebookMoguntiner, Domus Universitatis Mainz, CC BY-SA 2.5

05Sep/16

Impulsvortrag “Konstruktive Disruption statt Evolution”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jürgen Handke (Universität Marburg) hat keine Lust auf weitere 15 Jahre Evolution und wirbt deshalb für eine “konstruktive Disruption”. Es geht, natürlich, um die Digitalisierung der Lehre. Das Video soll die Teilnehmer der Fachtagung “Bildung in einer digitalisierten Welt”, veranstaltet von der SPD-Bundestagsfraktion, am 6. September 2016 in Berlin auf seine Keynote einstimmen. Zwei Fragen habe ich beim Zuhören notiert: Wie kommt man von der Anreicherung der Lehre zur vollständigen Integration digitaler Medien in die Lehre? Und wie gewinnt man die Studierenden als Treiber dieser Entwicklung?
Jürgen Handke, YouTube, 17. August 2016

05Sep/16

Booksprints im Hochschulkontext: Drei erfolgreiche Beispiele für das gemeinsame Schreiben in kurzen Zeiträumen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

In drei Stunden mit 23 Personen, in drei Tagen mit 12 Personen und in sieben Tagen mit 220 Personen: Booksprints sind eng getaktete Gemeinschaftsprojekte mit hohen Erfahrungs- und Lernkurven bei den Beteiligten. Was geht in kurzer Zeit? Wie kann man das Netz, Systeme und Tools nutzen, um die Sprints zu unterstützen? Wie arbeitet man zusammen? Und was kommt am Ende heraus?

Die vorliegende Fallstudie konzentriert sich auf kurze Beschreibungen von drei unterschiedlichen Sprint-Formaten. Genau, drei (3), denn mehr Beispiele aus dem Hochschulbereich haben die Autoren nicht gefunden. Der Fokus liegt hier auf dem Format. Die Ergebnisse der jeweiligen Sprints, die Books, bleiben bei der Beurteilung genauso außen vor wie die Erfahrungen der Sprinter. Die Autoren schließen die Beschreibungen mit einer Reihe von “lessons learned” und ermuntern, das Format aufzugreifen und weiterzuentwickeln.
Sandra Schön, Martin Ebner, Sebastian Horndasch und Hannes Rothe, in: Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung (2016). Hrsg. von Wachtler, Josef., u.a., Waxmann Verlag, S. 35-45 

05Sep/16

Einladung zum Deutschen Weiterbildungstag

OFFEN, VERNETZT, DIGITAL:
LEHREN UND LERNEN IM WANDEL
Referent: Dr. Jochen Robes

Die Koordinationsstelle des Netzwerk WissWeit lädt Sie herzlich zum Vortrag

OFFEN, VERNETZT, DIGITAL: LEHREN UND LERNEN IM WANDEL

von Dr. Jochen Robes ein. In seinem Vortrag wird er die Frage aufgreifen, wie sich Lernangebote durch die Digitalisierung verändern. Außerdem soll es um die neuen Angebote und Player im offenen, virtuellen Raum der Weiterbildungsmärkte gehen und welche Kompetenzen Bildungsexperten und Lehrende besitzen müssen, um den Wandel zu nutzen.

Datum: 29.09.2016
Beginn: 17 Uhr
Ort: Zoo-Gesellschaftshaus
Alfred-Brehm-Platz 16
60316 Frankfurt am Main

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es ein Get-together mit Fingerfood. Wir freuen uns auf Sie!

Wir bitten Sie um Anmeldung bis zum 19.09.2016.
Koordinationsstelle Netzwerk WissWeit
Ute Kandetzki
Telefon: 069 798-22650
E-Mail: info@wissweit.de
Weitere Informationen und eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie unter www.wissweit.de

05Sep/16

Call for Papers: GfHf-Tagung „Digitalisierung der Hochschulen“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die 12. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) widmet sich dem Thema „Digitalisierung der Hochschulen: Forschung, Lehre und Administration“. Sie findet von 30. bis 31. März 2017 am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover statt. Beiträge zum Call können bis zum 31. Oktober 2016 eingereicht werden.

Aus dem Call:

„Die Digitalisierung hat nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche verändert. Der Einsatz neuer Medien und digitaler Technologien erzeugt eine Veränderungsdynamik, die auch das Gros der Kommunikations- und Interaktionsprozesse in der Arbeits- und Lebenswelt erfasst. Der durch die digitale Revolution ausgelöste Transformationsprozess betrifft dabei nicht zuletzt das Hochschulsystem. Weder Forschung und Lehre noch Administration (im Sinne der Gesamtheit aller Supportprozesse) sind an den Hochschulen heute ohne digitale Infrastrukturen und Operationen denkbar.

Zudem gewinnt in einigen Wissenschaftsfeldern in Folge der Digitalisierung das Verhältnis aus Materialität und Immaterialität im Sinne einer statistisch-computerwissenschaftlichen Logik an Bedeutung. Ein Beispiel hierfür sind die Verschiebungen dieses Verhältnisses zwischen den „klassischen“ Geisteswissenschaften und den „Digital Humanities“. Was und wie digitalisiert werden soll, kann dabei ebenso zum Anlass für Dissens werden wie die Veränderung oder Fortschreibung disziplinärer Selbstbeschreibungen oder der Stellenwert jener Heilsversprechen, die sich auf die Digitalisierung von Forschungsgegenständen und -methoden stützen.

Die Tagung soll diesen und weiteren Fragen nachgehen. Dabei sind nicht nur Beiträge aus der Hochschul- und Wissenschaftsforschung erwünscht. Willkommen sind auch Perspektiven und Ergebnisse aus anderen (inter)disziplinären Forschungsfeldern, die sich mit Fragen der Digitalisierung im Hochschul- und Wissenschaftssystem auseinandersetzen (z.B. Didaktik, Informatik, Rechtswissenschaft).

Ziel der Tagung ist es, Erkenntnisse zu den Ursachen, Formen und Wirkungen von Digitalisierungsprozessen im Hochschul- und Wissenschaftssystem entlang der drei Achsen Forschung, Lehre und Administration herauszuarbeiten und zu reflektieren.“

Zur Tagungsseite

05Sep/16

Published: How OER Enhances MOOCs—A Perspective from German-Speaking Europe

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Our chapter on „How OER Enhances MOOCs—A Perspective from German-Speaking Europe“ got published as part of the book Open Education: from OERs to MOOCs.

Abstract:

In this chapter, we discuss why OER and MOOCs are a necessary and pow- erful combination, especially in German-speaking Europe. We begin with an introduc- tion to open online courses and an overview of copyright law in Germany and Austria. We then describe the evolution of OER MOOCs in Austria and Germany, especially the development of two MOOC platforms. Finally, we present examples of the impact of OER on MOOCs to conclude that an approach combining OER and MOOCs can be very valuable to foster new and innovative didactical approaches as well as future education.

[Full chapter @ Springer] [Draftversion @ ResearchGate]

Reference: Ebner, M., Lorenz, A., Lackner, E., Kopp, M., Kumar, S., Schön, S., Wittke, A. (2016) How OER enhance MOOCs – A Perspective from German-speaking Europe. In: Open Education: from OERs to MOOCs. Jemni, M., Kinshuk, Khribi, M. K. (Eds.). Springer. Lecture Notes in Educational Technology. pp. 205-220

02Sep/16

Virtuelle Schnitzeljagd: Draussen digital lernen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Mit dem Blick auf Pokémon Go erinnert Beatrice Krause daran, dass es auch in der Bildung schon Ansätze gibt, “wie das digitale Lernen nach draussen verlagert werden kann”. Dabei verweist sie auf Formen der klassischen Schnitzeljagd, die mit Smartphone und GPS virtuell unterstützt werden (Educaching, Actionbound).
Beatrice Krause, Lernfestival Blog, 30. August 2016