15Mrz/17

Erschienen: Wetten über die Zukunft von Lernmaterialien #l3t

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Unser Beitrag über „Wetten über die Zukunft von Lermaterialien“ ist nun erschienen – etwas später als gedacht, aber immerhin! Viel Spaß beim Lesen, vor allem an die Teilnehmer/innen bei L3T’s WORK bzw. L3T’s BET 🙂 .

Zusammenfassung:

Aus dem Wettverhalten, so die Erfahrung bei Sportwetten und Präsidentschaftswahlen, lassen sich relative gute Vorhersagen für den Ausgang von Sportereignissen und Wahlen ableiten. In diesem Beitrag wird das Konzept und Erfahrungen mit einer Live-Wette beschrieben, bei der Expertinnen und Experten auf kurzfristige Entwicklungen im Bereich der Lern- und Lehrmaterialien wetten. Der Beitrag schließt mit Empfehlungen für Nachahmer/innen.

[Vorabversion auf ResearchGate]

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Zitation: Schön, S., Ebner, M. (2017) Wetten über die Zukunft von Lernmaterialien. „Trendy, hip und cool“: Auf dem Weg zu einer innovativen Hochschule?. Bücker, D., Dander, V., Gumpert, A., Hofhues, S., Lucke, U., Rau, F., Rohland, H., Van Treeck, T. (Hrsg.). W. Bertelsmann Verlag. Bielefeld. S. 33-44. ISBN 978-3-7639-5790-3

15Mrz/17

The open in MOOC must include the ability to create courses

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Natürlich kann man sich mit einigem technischen Geschick selbst eine MOOC-Infrastruktur “bauen”: zum Beispiel um WordPress herum, wie wir es mit unserem Corporate Learning 2025 MOOCathon planen. Oder man installiert Open edX. Oder man spricht die hilfsbereiten KollegInnen von mooin an. Wie auch immer: die Möglichkeiten sind überschaubar und oft denen vorbehalten, die professionell oder kommerziell mit Bildung handeln. Daran erinnert Graham Attwell:

“If we want truly open education, then we need to open up opportunities for creating and facilitating learning as well as participating in a programme. I still like Ivan Illich’s 1971 dream in Deschooling Society of a big computer which could send postcards to match those wanting to learn something with those willing to support them. And I see an open MOOC infrastructure as the way we might achieve this.”
Graham Attwell, Pontydysgu – bridge to learning, 14. März 2017

14Mrz/17

Cracking The Code Of 70:20:10

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

In den letzten Monaten ist es etwas ruhiger um die Formel geworden, und das ist auch sicher gut so. Nehmen wir also diesen Artikel als eine kurze Wiederholung und Erinnerung. Er führt uns durch die verschiedenen Lesarten des 70:20:10, um schließlich festzuhalten, dass es nicht um Zahlen, sondern um ein neues Denk- und Handlungsmodell für Learning & Development geht:

“The job of HR and Learning and Development is not simply to offer formal learning, but to expand the service it provides using 70:20:10 to make the transition from learning to business value.”
Jos Arets, eLearning Industry, 14. März 2017

14Mrz/17

Open Badges for Open Education

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Open Badges, so Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik Berlin), stehen in der Diskussion um Open Education häufig im Hintergrund. Die Aufmerksamkeit gehört vor allem offenen Lehr-/ Lernmaterialien (Open Educational Resources/ OER) und offenen Online-Kursen (Massive Open Online Courses/ MOOCs). Deshalb hat sie auf der Open Education Global Conference 2017, die gerade in Kapstadt stattgefunden hat, noch einmal für Open Badges geworben.

Ihr Foliensatz gibt einen guten und aktuellen Überblick. Er reicht von der Definition (”Open Badges = visual representations of a skill or achievement”) über ihre Funktionsweise (Metadaten, Infrastruktur, Typen, Taxonomie) bis zu konkreten Einsatzszenarien und Beispielen. Für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Ilona Buchem, Mediendidaktik 2.0, 14. März 2017

14Mrz/17

Ausschreibung für den DH-Preis 2017

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Der DH-Preis prämiert Wissenschaftler/innen sowie Nachwuchswissenschaftler/innen, einschließlich Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende für herausragende Projekte im Bereich der Digital Humanities (DH). Die Ausschreibung für den Berliner DH-Preis 2017 endet am 18. April 2017.

Der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) schreibt für das Jahr 2017 den Berliner DH-Preis aus. Die Gewinner/innen erwarten Preise im Gesamtwert von 3.000 EUR für Reisekostenübernahme bzw. -zuschuss zu Digital-Humanities-Veranstaltungen im In- und Ausland im Jahr 2017.

Der Berliner DH-Preis wird vom Interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) seit 2015 einmal jährlich für herausragende Berliner Projekte auf dem Gebiet der Digital Humanities (DH) verliehen.

Ab sofort können Projekte für den Berliner DH-Preis 2017 nominiert werden. Vorschläge können sowohl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in dem vorgeschlagenen Projekt aktiv mitwirken als auch von dessen Nutzerinnen und Nutzern kommen.

Termine

  • Ausschreibungsende: 18. April 2017
  • Benachrichtigung der Gewinner/innen: Ende Mai 2017
  • Feierliche Preisverleihung an der BBAW: 13. Juni 2017

Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen, Fristen und Terminen finden Sie auf der if|DH|b Webseite

14Mrz/17

Von wegen verschlafen: Das Nachtcamp der Jahrestagung der dghd 2017

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Nachts, wenn andere schlafen, ist manchmal ganz schön viel los. Zum Beispiel auf dem Nachtcamp der Jahrestagung der dghd in Köln: Bis nach Mitternacht wurden da Online-Inputs und Gespräche zu Open Science geführt. Vor Ort auch mal mit einem Bier in der Hand, dank Live-Stream auch gut von zu Hause mit zuverfolgen. Martin Ebner und ich waren dabei auch als Experten zu OER gefragt und haben kurz unsere wichtigsten Ideen und Projekte vorgestellt.

So schaut das dann aus:

Screenshot vom Tweet:

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Christoph Spannagel, Timo van Treeck und Lutz Berger haben sich da aus meiner Sicht ein schönes neues Format ausgedacht – dass ein wenig mehr Lockerheit erlaubt, einen evt. auch offeneren Diskurs – aber trotzdem intensives Einarbeiten und Diskussionen den Weg ebnet: Die online zugeschalteten Experten wurden durch die Veranstalter vorgestellt, Arbeitsaufträge zur Vorbereitung gestellt – da ist man dann als Teilnehmer gut vorbereitet und bekommt als Referent auch sicher gute Fragen.

Martins und meine Vorbereitungsnotizen findet Ihr hier: http://bit.do/dghd17-OER

Die gesamte Veranstaltung online:

  • Martin Ebner und Sandra Schön (2017). Open Educational Resources. Kurzvortrag und Diskussion im Rahmen des Nachtcamps der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd) an der Technischen Hochschule Köln, 10.3.2017

14Mrz/17

Reports from an adventurous learning journey (Part 1)

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

This is the first report of a series of personal experiences in learning the statistical programming language R to acquire competencies of a data scientist. In this kick-off article, I will present an example, why cohort learning in the age of individualisation is not appropriate anymore. I will suggest an alternative, present my earned certificates and explain why I interrupted (or aborted?) a nine-course introduction to data science taught by professors of John Hopkins University and offered via the MOOC-platform Coursera. Weiterlesen

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13Mrz/17

Bildung für eine joblose Gesellschaft

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Peter Baumgartner schreibt: “In diesem Beitrag vertrete ich die Ansicht, dass die Singularitätshypothese auch für den Bildungsbereich gültig ist. Der Begriff Singularität stammt eigentlich aus der Astronomie, wo eine Situation gemeint wird, die nicht mehr kalkulierbar und abschätzbar ist.” Was meint Peter Baumgartner damit? Er bezieht sich auf die technische Entwicklung, auf AI, Robotics, “superintelligente Maschinen”, deren Konsequenzen und Folgen wir nicht mehr kalkulieren und abschätzen können. Es werden in naher Zukunft so viele Jobs wegfallen, dass die Formel “Aufstieg durch Bildung” nicht mehr greift. Doch wofür dann Bildung? Und woher dann Jobs?
Peter Baumgartner, Gedankensplitter, 13. März 2017

13Mrz/17

Bildung für eine joblose Gesellschaft

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Der Artikel wirft die Frage auf, welche Veränderungen im Bildungsbereich durch die zu aktuelle technologische Entwicklung zu erwarten sind. Im Rahmen einer Videoaufzeichnung eines Vortrags an der Hamburger Universität vertrete ich die Auffassung, dass die kommende Rationalisierungswelle nicht mehr durch höhere (Aus-)Bildung ausreichend entgegen gewirkt werden kann und dass hohe Raten von Arbeitslosigkeit (ca. 50%) demnächst zu erwarten sind. Welche Bildung brauchen wir für eine Gesellschaft, wo es nicht mehr in erster Linie mehr darum geht, sich für einen Arbeitsplatz zu qualifizieren? Weiterlesen

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13Mrz/17

Wie funktioniert das mit der Nachnutzung von Forschungsdaten?

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Open Data in der Bildungsforschung (2)

May Jehle, Goethe-Universität Frankfurt

May Jehle, Goethe-Universität Frankfurt

 

FRAGEN AN May Jehle, die für ihre Promotion Videobestände des Forschungsdatenzentrums Bildung (FDZ Bildung) nachnutzt.
May Jehle hat Datenbestände nicht nur genutzt, sondern sich gleichzeitig auch als Datenlieferantin betätigt – sie hat dem FDZ Bildung nämlich dabei geholfen, den Bestand an historischen Unterrichtsaufzeichnungen zu erschließen und zu erweitern.

 

 

 

 

Frau Jehle, Sie untersuchen den Schulunterricht in der BRD und der DDR am Beispiel der politischen Bildung. Welchen Datenbestand aus dem FDZ haben Sie dazu genutzt?

Die Studie Audiovisuelle Aufzeichnungen von Schulunterricht in der DDR. Und zwar die Datenbestände, die sich auf den Staatsbürgerkundeunterricht beziehen. Allerdings war mir auch sehr schnell klar, dass ich keine nur DDR-spezifische Fallstudie machen möchte, sondern die Befunde auch mit entsprechendem Material aus der BRD kontrastieren wollte. Dank eines Hinweises von Prof. Dr. Tilman Grammes stießen wir auf Aufzeichnungen aus dem Referat für politische Bildungsarbeit der FU Berlin, die dann auch in die Datenbanken des FDZ eingespeist werden konnten. Damit sind die Audiovisuellen Aufzeichnungen von Schulunterricht in der Bundesrepublik Deutschland die zweite Studie zur politischen Bildung in Schule und Unterricht, die für eine Nachnutzung zur Verfügung steht. Zurzeit wird – übrigens gemeinsam mit dem Forschungsdatenzentrum Bildung – an der Erschließung ähnlicher Bestände aus den Universitäten Hamburg und München gearbeitet. Wenn das gelänge, hätten wir einen ähnlichen Bestand wie den aus der DDR.

Sind die Aufzeichnungen des Schulunterrichts in der DDR eigentlich eine zusammenhängende Studie?

Nicht wirklich. Insgesamt stammen die audiovisuellen Aufzeichnungen aus eher unzusammenhängenden Sammlungen, aus wissenschaftlichen Beständen oder Lehrerbildungsinstitutionen und auch aus Privatarchiven. Es handelt sich im strengen Sinn also nicht um abgeschlossene Studien unter bestimmten Fragestellungen mit dazu gehörigen Materialien und Hintergrundinformationen. Auf der Grundlage von Recherchen ist es uns aber auch gelungen, eine Reihe von Aufzeichnungen bestimmten Forschungszusammenhängen zuzuordnen und zugehörige Materialien oder Publikationen ausfindig zu machen. Als Bildungshistorikerin betrachte ich die Aufzeichnungen zunächst als neue Quellen, die es zu recherchieren und erschließen gilt. Diese Quellenerschließung und die Unterstützung von Zeitzeugen, die damals an den Aufzeichnungen beteiligt waren, führten auch zur Konkretisierung meiner ursprünglichen Fragestellung.

Sie waren in den Prozess der Datenerschließung und -aufbereitung also aktiv involviert?

Nachnutzung und Aufbereitung kann in meinem Fall nicht so deutlich voneinander unterschieden werden. Ich bin tatsächlich eine Mischung aus Datenlieferantin und Datennutzerin und habe zum Beispiel meine Transkriptionen der Aufzeichnungen im Anschluss dem FDZ Bildung zur Verfügung gestellt. Als Wissenschaftlerin ist man ja darauf angewiesen, dass andere ihre Materialien und Erkenntnisse zur Verfügung stellen, um die eigene Forschung voranzubringen. Und je mehr Daten und Material es gibt, desto besser funktioniert das mit dem Nachnutzen!

Haben Sie noch andere Beispiele für diese Doppelrolle?

Bei der Erschließung der einzelnen Aufzeichnungen haben wir immer mehr Materialien – zum Beispiel auch Aufsätze – entdeckt, die auch für weitergehende Forschungsfragen interessant sind. Zudem wurden im Rahmen von Forschungsarbeiten eigene Materialien wie Transkripte oder Sitzpläne erstellt oder auch Materialien von Zeitzeugen zur Verfügung gestellt. Das FDZ-Team hat uns da sehr konstruktiv und flexibel unterstützt, wie solche Materialien für die weitere Nutzung zugänglich gemacht werden können. Ein anderes Beispiel ist die Unterstützung in rechtlichen Fragen: Während schriftliche Dokumente unter Wahrung des Urheberrechts noch relativ unkompliziert zugänglich gemacht werden konnten, gilt es bei personenbezogenen Daten deutlich mehr zu beachten. Die Lösung waren passwortgeschützte Zugänge zu einzelnen Aufzeichnungen, die mit spezifischen Regelungen zum Umgang mit den Daten verbunden sind. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen vom FDZ hat wirklich sehr gut funktioniert!

Wo liegen die Besonderheiten der historischen Aufzeichnungen im Vergleich zu anderen z. B. textuellen Beständen im FDZ Bildung?

Zu Beginn des Projektes hatten wir die relativ offene Frage, welche Perspektiven die Videoaufzeichnungen der zeithistorischen Bildungs- und Unterrichtsforschung überhaupt erst eröffnen: Wie ist mit dem visuellen Material umzugehen? Welche Perspektiven ergeben sich? Wo sind möglicherweise auch Grenzen? Bei den Auswertungen von Datenbeständen aus aktuellen empirischen Forschungsprojekten kann man besser und schneller einschätzen und überblicken, mit welcher Art von Daten man es zu tun hat, und wie man die bearbeiten kann. Der Reiz der historischen Videoaufzeichnungen besteht ja vor allem in den Einblicken in die dokumentierte Unterrichtspraxis. Zuvor konnten wir nur mit schriftlichen Dokumenten arbeiten, mit Erfahrungsberichten oder Erinnerungen, die Rückschlüsse zulassen, mit welchen Vorstellungen, Intentionen etwas passieren sollte. Mit den Aufzeichnungen haben wir die Möglichkeit, die dokumentierte Praxis nicht vermittelt, sondern direkt rekonstruktiv zu erforschen.

Fallen Ihnen noch mehr Fragen ein, die sich mit Hilfe des Datenbestands untersuchen ließen?

So viele, dass man sie gar nicht aufzählen kann! Im Sinne einer zeitgeschichtlichen fachdidaktischen Forschung – bei mir ist das das Gebiet der politischen Bildung – kann man auch aktuelle Kontroversen historisch beleuchten und für aktuelle Fragestellungen produktiv machen. Das kann ich mir grundsätzlich auch für andere fachdidaktische Kontroversen vorstellen. Vor allem wenn man berücksichtigt, zu wie vielen Fächern Aufzeichnungsmaterial vorliegt. Aber auch allgemeine didaktische wie schulpädagogische Fragen bis hin zu bildungstheoretischen Fragestellungen können mit den Aufzeichnungen erforscht werden. Denkbar sind auch andere methodische Zugänge.

Könnten aus einem Vergleich – zum Beispiel des Mathematikunterrichts in DDR und BRD – Erkenntnisse für den heutigen Unterricht gewonnen werden?

Es ist eher schwierig, bei der Analyse von einzelnen Aufzeichnungen davon auszugehen, dass diese generell für den Unterricht in der DDR oder der BRD stehen könnten. Aber wir können solche Aufzeichnungen in einen Kontext einordnen, also als „Beispiele von etwas“ verstehen. Wenn wir zum Beispiel wissen, dass eine Unterrichtsstunde als Musterbeispiel für einen guten Mathematikunterricht stehen sollte, kann man sie auch als solches interpretieren.

Vielen Dank für das Gespräch!

May Jehle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt schulische Politische Bildung an der Goethe-Universität in Frankfurt. Im Rahmen ihrer Promotion bei Prof. Dr. Henning Schluß am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Wien, erforscht sie den Staatsbürgerkunde- und Politikunterricht in Ost- und West-Berlin. Für ihre kontrastive Fallstudie nutzt sie Videobestände des Forschungsdatenzentrums Bildung (FDZ).


Veröffentlichungen

Die Datenbestände zu den Audiovisuelle Aufzeichnungen von Schulunterricht in der DDR wurden von Bildungshistorikern auch schon für andere wissenschaftliche Studien nachgenutzt – meist für exemplarische Fallstudien. Sie wurden vor drei Jahren auf einer Tagung in Wien vorgestellt und sind in dem Band „Videodokumentationen von Unterricht. Zugänge zu einer neuen Quellengattung der Unterrichtsforschung“ dokumentiert.

  • Jehle, May (2017): Visuelle Codierungen des geteilten Deutschlands in Staatsbürgerkundelehrbüchern der DDR und ihre Behandlung im Unterricht. Eine Analyse historischer Videoaufzeichnungen von Unterricht im Zeitraum 1978-1986. In: Flucke, Franziska/Kuhn, Bärbel/Pfeil, Ulrich (Hg.): Der Kalte Krieg im Schulbuch. St. Ingbert, S. 95-115.
  • Jehle, May (2016) „Lost in Transition?“ Visualisierungen von Unterrichtssituationen in historischen Videoaufzeichnunge Veröffentlichung auf der Website des Projekts „VisualHistory Online-Nachschlagewerk für die historische Bildforschung“ https://www.visual-history.de/2016/12/12/lost-in-transition/

Dieser Text steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christine Schumann für Deutscher Bildungsserver