02Dez/16

The Digital Turn – Hochschulbildung im digitalen Zeitalter

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

hfd_201612.jpgAm Donnerstag hat das Hochschulforum Digitalisierung seinen Abschlussbericht vorgelegt. In Berlin, wo die Beteiligten noch einmal zusammenkamen, war immer wieder von einer Zwischenbilanz die Rede: zum einen, weil die Digitalisierung ein Prozess ist, dessen Auswirkungen die Hochschulen noch lange beschäftigen werden; zum anderen, weil das Hochschulforum, Ministerin Johanna Wanka verkündete es am Donnerstag, in veränderter Form fortgeführt wird.

Der Abschlussbericht jedenfalls fasst erst einmal die Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre zusammen: von den Herausforderungen des digitalen Wandels bis zu den Themenschwerpunkten der Arbeitsgruppen, ihren Ergebnissen und Empfehlungen – auf 184 Seiten, in Kurz- und Langfassung.

Einige Tage zuvor hatte e-teaching.org bereits einige Vertreter des Hochschulforums für ein Fazit zu einer Online-Podiumsdiskussion eingeladen. Auch das steht zum Nachhören zur Verfügung.
Hochschulforum Digitalisierung, 1. Dezember 2016

01Dez/16

Heute geht es los: Adventskalender „24 Türchen … zur Bildung im digitalen Zeitalter“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Warum sind digitale Medien eine Chance für die Bildung? Warum engagieren Sie sich in diesem Bereich? Welche Beispiele finden Sie besonders gelungen? 24 Expertinnen und Experten äußern sich bis Weihnachten auf e-teaching.org per Videobotschaft zu diesen Fragen.

Im diesjährigen Adventskalender kommen dabei ganz unterschiedliche Menschen zu Wort: Lehrende, Forscherinnen und Forscher, Hochschulleitungen, Politikerinnen und Politiker und viele andere geben Einblicke in ihre sehr verschiedenen Perspektiven. Einer der Beiträge kam übrigens erstaunlicherweise nicht von einem Menschen … lassen Sie sich überraschen!

Die Videos werden von 1. bis 24. Dezember im e-teaching.org-Adventskalender veröffentlicht. Wenn Sie täglich über neue Türchen informiert sein möchten, abonnieren Sie uns einfach per Twitter oder Facebook.

Zum Adventskalender

01Dez/16

Stärkere Individualisierung der Lehre durch neue Medien

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

deimann_201612.jpgEs ist das 26. und vorerst letzte Arbeitspapier, das unter dem Dach des Hochschulforums Digitalisierung entstanden ist. Markus Deimann (FH Lübeck) hat sich an einer Übersicht über das Trendthema Personalisierung und Individualisierung versucht, keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Diskussionsbeiträge über zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen die Zahl der konkreten Beispiele und Nutzungsszenarien deutlich übersteigt. Deshalb spannt Markus Deimann einen weiten Bogen, macht auch vor philosophischen Exkursen nicht halt und bietet uns zwei Lesarten für Individualisierung und Personalisierung an:

  • die eine Lesart, nach der online-gestützte Lernszenarien per se Instrumente der Personalisierung und Individualisierung darstellen, da sie dem einzelnen Lernenden neue Freiheitsgrade in der Organisation seiner Lernprozesse bieten: “Ich kann lernen, wann, wie und wo es mir passt”;
  • die andere Lesart, nach der die Digitalisierung von Lernszenarien erst die Voraussetzung schafft, um zukünftig Lernprozesse weiter zu individualisieren. Hier greifen dann auch die aktuellen Stichworte wie Big Data, Learning Analytics und adaptives Lernen, denen auch ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

Diese Lesarten werden mit Argumenten und Beispielen gefüttert, für die der Leser zuweilen etwas Fantasie mitbringen muss. Doch noch schlägt die Theorie die Praxis. Oder: “Der Einsatz digitaler Medien zur Personalisierung und Individualisierung der Lehre ist in Deutschland bislang noch nicht weit vorangeschritten.” (8)
Markus Deimann, Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 26, November 2016

01Dez/16

Add Social Networks to Virtual Classrooms to Spark Collaboration

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ob Online-Kurse oder Blended Learning-Konzepte: Wer heute über Lernaktivitäten nachdenkt, die mehr als ein Event umfassen, landet schnell bei Virtual Classrooms (bzw. Webinaren oder Live-Online-Sessions). Screen Sharing, Chats und Polls sind bekannte Features, um aus der Einwegkommunikation der Experten einen Austausch der Teilnehmenden werden zu lassen. Pamela Hogle weist darauf hin, dass dieser Austausch auch außerhalb des Virtual Classrooms stattfinden kann: in Blogs und Social Networks, durch Curated Content.

“In short, the virtual classroom can be the springboard to creating a professional learning network among colleagues who will then continue to share ideas and information after the formal eLearning ends.”
Pamela Hogle, Learning Solutions Magazine, 29. November 2016

01Dez/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit dem 20-jährigen Jubiläum des Deutschen Bildungsservers, dem E-Learning-Netzwerktag der Goethe-Universität Frankfurt, den Online-Klausuren fürs Fernstudium der Hochschule Bad Honnef und dem E-Teaching-Award 2016 der TU Darmstadt.

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Deutscher Bildungsserver feiert 20. Geburtstag

Der deutsche Bildungsserver feiert in diesen Tagen sein zwanzigjähriges Bestehen. Im Blog des Informationsportals wurde anlässlich des runden Geburtstags ein Special zum Thema angelegt. Vier Wochen lang gibt der Bildungsserver so einen Einblick in seine Arbeit, stellt das Redaktionsteam und Kooperationspartner vor und ermöglicht es Expertinnen und Experten, sich zu Bildungsfragen zu äußern. Der Deutsche Bildungsserver ist ein Informationsportal zum Bildungswesen in Deutschland und wird vom Bund und allen sechzehn Bundesländern getragen.
Quelle: blog.bildungsserver.de

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Programm zum 11. E-Learning-Netzwerktag der Goethe-Universität Frankfurt steht fest

Am 13. Dezember findet der jährliche E-Learning-Netzwerktag zum Einsatz digitaler Medien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Dort stellen Fachbereiche und studentische Initiativen aktuelle E-Learning-Projekte der Universität vor. Die Keynote-Vorträge werden in diesem Jahr gehalten von Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg), der „Indizien für die besondere Rolle der Präsenz im E-Learning“ vorstellt und von Ralph Müller-Eiselt (Bertelsmann Stiftung), der seine Ideen zur „Digitalen Bildungsrevolution“ erläutert. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt online.
Quelle: studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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Hochschule Bad Honnef führt Online-Klausuren fürs Fernstudium ein

Die Internationale Hochschule Bad Honnef (IUBH) führt ab Dezember 2016 für alle Fernstudiengänge sogenannte Online-Klausuren ein. Studierende sind so an keine zeitliche Vorgabe gebunden und können die Prüfungen jederzeit (365 Tage im Jahr) und ohne vorherige Anmeldung von Zuhause aus ablegen. Die Online-Klausur stellt demnach eine Weiterentwicklung der E-Klausur da, bei der Studierende zu einem festen Termin und örtlich gebunden an einer Prüfung am PC der Hochschule teilnehmen. Die Möglichkeit für Studierende, ihr Studium mit Online-Klausuren flexibel einzuteilen, soll vor allem Berufstätige und Mütter entlasten. Die private Internationale Hochschule Bad Honnef (IUBH) bietet über 20 verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge im Fernstudium an.
Quelle: iubh.de

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TU Darmstadt verleiht E-Teaching-Award 2016

Am 23. November 2016 wurden im Rahmen des Tags der Lehre an der TU Darmstadt die Preisträger des E-Teaching-Awards 2016 gekürt. Das Gewinnerteam besteht aus einer dreiköpfigen interdisziplinären Arbeitsgruppe aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informationstechnik, Humanwissenschaften und Mathematik. Gemeinsam entwickelten sie das Moodle-Plug-in “MoodlePeers“ für den Einsatz in Mathematik-Vorkursen. Das Plug-in errechnet eine optimierte Zusammensetzung von Lerngruppen und soll so zum bestmöglichen Lernerfolg führen. Unter der Berücksichtigung von Motivation, Vorwissen und Persönlichkeitsmerkmalen seitens der Studierenden entstehen so Arbeitsgemeinschaften, die bessere Ergebnisse erzeugen als gewöhnlich zusammengestellte Gruppen. Der E-Teaching-Award ist mit 8.000 Euro dotiert.
Quelle: e-learning.tu-darmstadt.de

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Call for Posters zur ICM-Konferenz „Inverted Classroom and Beyond“

Im Rahmen der ICM-Konferenz „Inverted Classroom and Beyond“ am 21. und 22. Februar 2017 wird es erstmals eine Ausstellung von themenbezogenen Postern geben. Im Fokus der Konferenz an der Philipps-Universität in Marburg stehen die Neuerungen der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen. Ziel ist es, die reflektierte Betrachtung und Evaluierung des Inverted-Classroom-Modells anzustoßen und weiter voranzutreiben. Neben vier Keynote-Vorträgen werden Workshops in den Bereichen Online-Lehr- und Lernformate, Videoproduktion, Open Educational Resources, Präsenzlehre im digitalen Zeitalter, Flexibilisierung, Individualisierung und Wirksamkeit angeboten. Dazu thematisch passende Poster-Vorschläge können bis zum 9. Januar 2017 eingereicht werden. Weitere Informationen zum Call for Posters finden Sie online.
Quelle: invertedclassroom.wordpress.com

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Universität Mainz startet Blog zu europäischen Mobile-Learning-Projekt

Die Universität Mainz beteiligt sich gemeinsam mit Hochschulen aus Österreich und Portugal an dem europäischen Mobile-Learning-Projekt MINE (mobile learning in higher education). Die Verantwortlichen haben nun einen Blog zum Projekt gestartet, der Einblicke in das Projekt gewährt und Erfahrungen, Gedanken und Best-Practices mit der interessierten Öffentlichkeit teilt. Das Projekt MINE hat sich die Förderung des Einsatzes von mobilen Technologien in der Hochschulbildung zum Ziel gesetzt. Auf dieser Idee basierend sollen Lehrpläne für Lehrende und Lernende, sowie OER erstellt werden, die den Beteiligten die nötigen Kompetenzen zur optimalen Nutzung mobiler Technologie vermitteln.
Quelle: blog.mine-project.eu

 

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

30Nov/16

Weißbuch Arbeiten 4.0 – Diskussionsentwurf

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Vor “Lernen/ Bildung 4.0″ stehen, wenn man es so will, “Industrie 4.0″ und “Arbeiten 4.0″. Zum letztgenannten Stichwort gab es ja einen Dialogprozess, der im April 2015 startete und jetzt, parallel zum Hochschulforum Digitalisierung, mit einer Konferenz und der Präsentation eines Weißbuchs “Arbeiten 4.0″ abgeschlossen wurde. Das Weißbuch, so die Herausgeber, beschreibt auf 234 Seiten Lösungsansätze in acht Gestaltungsbereichen: arbeiten40_201611b.jpg1. Beschäftigungsfähigkeit: Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung
2. Arbeitszeit: Flexibel, aber selbstbestimmt
3. Dienstleistungen: Gute Arbeitsbedingungen stärken
4. Gesunde Arbeit: Ansätze für den Arbeitsschutz 4.0
5. Beschäftigtendatenschutz: Hohe Standards sichern
6. Mitbestimmung und Teilhabe: Den Wandel partnerschaftlich gestalten
7. Selbstständigkeit: Freiheit fördern und absichern
8. Sozialstaat: Perspektiven für die Zukunft und europäischer Dialog

Weiterbildung und Qualifizierung stehen im Mittelpunkt der Maßnahmen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit dienen sollen. Die Rede ist zum Beispiel vom “Recht auf eine unabhängige Berufs ­ und Weiterbildungsberatung”, perspektivisch gar von einem “Recht auf Weiterbildung”. Aber zuerst einmal ist das Weißbuch ein aktuelles Nachschlagewerk, das auch Stichworte wie “digital literacy”, “blended learning” und “tutorielle Assistenzsysteme” mitnimmt.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), November 2016

30Nov/16

Mitarbeiter/in für E-Learning Support an der Hochschule Koblenz

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Hochschule Koblenz wird für das Verbundprojekt „work&study“ ein/e Mitarbeiter/in für E-Learning-Support gesucht. Erfahrung im Bereich Medienproduktion sowie in der visuellen Aufbereitung und Gestaltung von E-learning-Inhalten werden vorausgesetzt. Die Vollzeitstelle (E 11 TV-L) ist bis zum 31.01.2018 mit Option auf Verlängerung befristet zu besetzen.

Über das Projekt: „work&study“ ist ein Verbundprojekt der Hochschulen Koblenz, Worms, Bonn-Rhein-Sieg und der htw saar mit dem Ziel ein Bildungsangebot zu entwickeln, das sich aus polyvalenten Modulen der beteiligten Hochschulen zusammensetzt und sog. „nicht-traditionelle“ Zielgruppen adressiert.

Aufgaben

  • Erstellung von E-Learning-Content zu wirtschaftswissenschaftlichen Modulen
  • Medienproduktion, z.B. Erstellung von Lernvideos, Screencast, Animationen, Grafiken etc.
  • Implementierung und Verwaltung aller Medieninhalte im Lernmanagementsystem Open OLAT

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, optimaler Weise mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt
  • Erfahrung bei der Konzeption, der Umsetzung und dem Support von E-Learning-Projekten und in der Medienproduktion bzw. die Bereitschaft sich in diese einzuarbeiten
  • Kenntnisse in der visuellen Aufbereitung und Gestaltung von E-Learning-Inhalten (Storyboarding, Adobe Creative Suite)
  • Wünschenswert sind Erfahrungen im Umgang mit Lernmanagementsystemen (vorzugsweise Open OLAT) sowie Programmierkenntnisse (HTML 5, CSS)
  • Fähigkeit sich schnell in unterschiedliche Themenbereiche einzuarbeiten und diese didaktisch umzusetzen
  • Erfahrungen als E-Learning-Autor und / oder eigene Lehrerfahrungen sind wünschenswert
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie ziel- und lösungsorientiertes Arbeiten

Bewerbung an den Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Prof. Dr. H. Reinemann Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Str. 1, 56075 Koblenz
Bewerbungsschluss: 20.12.2016
Vertragsdauer: zunächst bis zum 31.01.2018
Vergütung: bis Entgeltgruppe E 11 TV-L

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden.

Bildquelle auf Facebook: Hochschule Koblenz, Moderne Architektur: Der RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz, CC BY-SA 3.0

30Nov/16

„Social Media-Kommunikation ist im Zweifelsfall komplexer als man denkt!“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christine Schumann

Christine Schumann

Christine Schumann hat an der Universität Tübingen Germanistik (Linguistik), Spanisch und Betriebswirtschaftslehre studiert. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Wissenschaftskommunikation und ist seit April 2016 für das Social Media Management beim Deutschen Bildungsserver zuständig

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Im Sommer 2002. Das DIPF suchte jemanden für die Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bildungsservers, eine Aufgabe, die ich gerne übernommen habe; mein vorheriger Arbeitgeber, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), ist zu dieser Zeit nach Bonn umgezogen. 2008 dann wurde ich Teil des neu gegründeten Referats Kommunikation. Nach acht Jahren stellvertretender Leitung dort bin ich seit April 2016 nun wieder im DBS-Team.

Welche Aufgabengebiete oder Themen betreust Du beim Deutschen Bildungsserver? Was interessiert Dich persönlich daran?

Mein Thema ist noch immer Kommunikation – jetzt über Social Media-Kanäle. Seit 2008 wurden im Rahmen eines innovativen Projekts beim DBS sehr viele Web 2.0-Angebote aufgebaut, in der Folge dann auch Profile bei Facebook und Twitter. Meine Aufgabe ist es, die Kanäle inhaltlich neu zu justieren und für jeden Kanal die passenden Themen zu identifizieren. Ich muss also eine Strategie für unsere Social Media-Kommunikation entwickeln und darüber nachdenken, welche Themen und Inhalte unsere Nutzer/-innen interessieren, welche Themen aus unserem Arbeitsumfeld wir wie aufbereiten und mit welchen DBS-Informationen wir uns an aktuellen Bildungsdiskussionen beteiligen können. Social Media-Kommunikation ist im Zweifelsfall komplexer als man denkt! Und sie ist so unmittelbar: Man weiß ziemlich schnell, ob die gerade verbreitete Nachricht auf Interesse stößt… oder eben nicht. Ganz anders als in der „klassischen“ PR oder Kommunikation. Toll finde ich auch, dass ich – wie jetzt im November im bildungsserverBLOG – die Menschen hinter der Arbeit zeigen kann: Was sie an ihrer Arbeit interessiert, warum sie sie machen und auch warum sie sie wichtig finden.

Wie bist Du zu den Aufgaben/Themen gekommen?

Zwanzig Jahre Erfahrung in der Kommunikation scheinen einen doch auch für die Arbeit in sozialen Medien zu qualifizieren… . Im Ernst: Zu wissen wie die Arbeitsweisen und Abläufe in einem Team oder einer Abteilung sind, hilft bei der Entwicklung und Durchsetzung von neuen Ideen und Strategien – auch in der Kommunikation. Auch Aufgeschlossenheit und Neugierde mögen eine Rolle gespielt haben. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich nach Jahren der klassischen PR-Arbeit beim DBS die Chance bekommen habe, in den Social Media-Bereich mit seiner direkteren und schnelleren Kommunikation zu wechseln.

Was hat sich in der Arbeit beim Deutschen Bildungsserver verändert, seit Du hier bist? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Als Kommunikationsfrau habe ich natürlich vor allem Aspekte der Gestaltung im Blick. In den DBS-Relaunch 2006 war ich stark involviert, und jetzt sind die Arbeiten für den nächsten umfassenden Relaunch wieder im Gange. Vielleicht ein wenig spät, große Onlineportale müssten eigentlich alle fünf Jahre an die jeweils herrschende Ästhetik angepasst werden. Aber der Deutsche Bildungsserver ist ein wenig wie ein schwerer Tanker – sehr zuverlässig und nicht ganz leicht zu steuern. Andererseits gibt es ohne eine gewisse Beharrlichkeit auch keine Kontinuität: Die hohe Qualität und Verlässlichkeit seiner Informationen wären nicht möglich ohne das über lange Jahre geschaffene Netzwerk und die fruchtbare Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern – Akteuren und Institutionen, auch aus der Bildungspolitik. Es ist viel Abstimmung und Sensibilität vonnöten, um einen so beständigen Informationsfluss über eine so lange Zeit hinweg zu gewährleisten. Das mag nicht immer aufregend sein, ist aber extrem wichtig!

Was melden Dir Kooperationspartner oder Nutzer zurück?

Social Media-Kommunikation ist ja schnelllebig und in Teilen auch ein wenig oberflächlich. Posts werden gescannt und geliket, man nimmt wahr, wer was wozu sagt. Es hat manchmal etwas von einer ständigen Selbstvergewisserung. Aber bestechend ist der Community-Geist: Es ist gut, Teil eines Netzwerks zu sein und über Twitter Einladungen zu Tagungsbeteiligungen zu bekommen oder seine „Follower“ und Freunde über ein Gewinnspiel kennen zu lernen. Und meine Erfahrung zeigt auch, dass das funktioniert. Ich denke, dass unsere Nachrichten auf eine gute Resonanz stoßen.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Dass die Kolleginnen und Kollegen auch weiterhin so engagiert und beständig für die Bildungsinformation einstehen und dass ihnen die Arbeiten für den Relaunch im Sommer 2017 gut von der Hand gehen! Und noch was – ganz wichtig: Das Pendel zwischen Verlässlichkeit und aktuellen Moden darf ruhig öfters mal in Richtung Zeitgeist ausschlagen!

30Nov/16

Micro-learning: the next big bad idea

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Punkt ist: Wenn ein großer Inhalt (Kurs, Programm) in kleine Stücke geteilt wird (Learning Nuggets), entsteht nicht Microlearning. Nick Shackleton-Jones: “The content does not become more useful by breaking it into smaller pieces. This is the problem with ‘micro-learning’.” Deshalb plädiert er für “resources”, die schnelle Antworten auf alltägliche Probleme und Fragen bieten. Der Fingerzeig ist hilfreich, wenn auch die Verwendung der Begriffe ein bisschen tricky ist. Deshalb lohnen auch die vielen Kommentare zum Artikel einen Blick.
Nick Shackleton-Jones, LinkedIn/ Pulse, 24. November 2016