06Dez/16

Erschienen: Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen (IT-Gipfel zu Digitalem Lernen)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Martin Ebner und ich wurden gefragt ob wir zum Begleitband des deutschen nationalen IT-Gipfel einen Beitrag beisteuern können. Dem sind wir gerne nachgekommen und haben uns dem Thema der freien Bildungsressourcen gewidmet und den klingenden Titel „Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen“ gewählt.

Zusammenfassung:

Bildungsinhalte, die einerseits im Internet frei zugänglich sind und darüber hinaus über eine Lizenz zu ihrer Wiederverwendung und Bearbeitung verfügen, werden als freie Bildungsressourcen (Open Educational Resources, kurz OER) bezeichnet. Damit sind nicht nur urheberrechtliche Beschränkungen kein Problem mehr, sondern es werden auch weitere innovative Möglichkeiten der Verbreitung von Bildungsmaterialien möglich und umsetzbar. In diesem Beitrag soll das Thema der freien Bildungsressourcen näher betrachtet und aufgezeigt werden, wie sie als digitale soziale Innovation wirken können. Dabei werden konkrete OER-Projekte beschrieben und benannt und insbesondere auch die neue Form von Online-Kursen, sogenannte Massive Open Online Courses (kurz MOOCs) aufgegriffen. Darüber hinaus beleuchten wir auch, warum OER und offen lizenzierte MOOCs für eine Wissensgesellschaft von morgen notwendig sind. Bei der fortschreitenden digitalen Durchdringung des Bildungsmarktes und einem restriktiven Urheberrecht ist es unerlässlich, dass entsprechend offen lizenzierte Inhalte vorhanden sind, damit die Gesellschaft aktiv partizipieren kann.

[Beitrag @ Researchgate]

Zitation: Ebner, M., Schön, S. (2016) Die Öffnung der Bildungsmaterialien als digitale soziale Innovation für die Wissensgesellschaft von morgen. In: Digitale Bildungslandschaften. Scheer, A.-W., Wachter, C. (Hrsg.) IMC AG, Saarbrücken. S.202-213

05Dez/16

Oh mein Bot! – ChatBots (Intelligent Personal Assistants)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich muss gestehen, dass ich die Entwicklungen und Szenarien, die Torsten Fell hier beschreibt, interessiert lese; einige schließen unmittelbar an bekannte Dienste an und sind gut nachvollziehbar; bei anderen Szenarien – vor allem, wenn es um “lebenslange Assistenten” geht – überlege ich, wer der Anbieter (”meines Vertrauens”) eines solchen Dienstes ist bzw. sein könnte …

“So könnte jeder Schüler ab der Schule seinen persönlichen virtuellen Lernassistenten erhalten und über die Zeit lernt dieser mit seinem Nutzer mit. Die Quintessenz ist, dass die Schüler/Studenten Messaging-Plattformen lieben und verbringen bereits viel Zeit in diesen. Chatbots werden hier komfortable und vertrauenswürdige Lösungen bieten können.”
Torsten Fell, Wissen schafft Werte, 4. Dezember 2016

05Dez/16

MOOC Trends in 2016: MOOCs No Longer Massive

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Kernbotschaft dieser Standortbestimmung lautet: “Fundamentally MOOCs as a format haven’t changed much over the last five years. What’s really changed is how they are packaged and promoted.” Das heißt, die typischen Online-Kurse bestehen unverändert aus Inhalten, Aufgaben und Zertifikaten. Doch während die ersten Kurse 2012 noch ein klares Startdatum besaßen, das man als interessierter Lerner nicht verpassen sollte, stehen heute immer mehr Kurse “on demand”, also jederzeit, zur Verfügung. Das bedeutet auch: Mehr Kurse, aber weniger Aktivitäten in den Foren.

Und während ersten Kurse noch offen und kostenlos waren, sind heute mehr und mehr Kursbausteine, oft auch ganze Kurse, mit einem Preisticket versehen. Es geht, so Dhawal Shah, nicht mehr ums lebenslange Lernen, sondern um berufliche Qualifizierung: “All the major MOOC providers have announced their own credential. Coursera has specializations. Udacity has Nanodegrees, edX has xSeries, and FutureLearn has Programs.”
Dhawal Shah, Class Central, 16. November 2016

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05Dez/16

Stelle als Angestellte/r in Produktion audiovisueller Medien an der Universität Konstanz

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Beim Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz ist zum 1. März 2017 oder nach Vereinbarung eine Stelle als Angestellte/r in Produktion audiovisueller Medien befristet bis zum 31. Dezember 2020 zu besetzen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.

Aufgaben

  • Aufzeichnung und Distribution von Lehrveranstaltungen, Konferenzen, Gastvorträgen 
  • Mitarbeit bei Konzeption und Optimierung der IT-Infrastruktur (Hardware) einschl. Workflows für Lecture Recording und zugehörige Medienbearbeitung 
  • Öffentlichkeitsarbeit unter Lehrenden, Studierenden und weiteren Zielgruppen in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Hochschuldidaktik 
  • technische und inhaltliche Betreuung sowie Optimierung der Website des Bereichs sowie Relaunch des Streaming-Portals 
  • Leitung des Teams studentischer Hilfskräfte zur Aufzeichnung in der Lehre 
  • stellvertretende Verantwortung für automatisierte Vorlesungsaufzeichnung

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes einschlägiges Studium der Medieninformatik, Medienwissenschaft oder eines verwandten Faches (Diplom, Bachelor oder Master) 
  • Professionelle Erfahrung mit Videoschnittsoftware, Web Content Management, macOS, Kamera- und Audiotechnik, Verarbeitung digitaler Videodaten 
  • Flexibilität und Fähigkeit zur Teamarbeit 
  • Hohe Serviceorientierung

Bewerbung an die Personalabteilung der Universität Konstanz, 78457 Konstanz.
Kennziffer: 2016/258
Bewerbungsschluss: 2. Januar 2017
Vertragsdauer: bis zum 31. Dezember 2020
Vergütung: Die Eingruppierung im Angestelltenverhältnis richtet sich nach den persönlichen Voraussetzungen und nach den tariflichen Bestimmungen des TV-L. 

Bildquelle auf Facebook: Universitaetkonstanz, Luftaufnahme Universität Konstanz Insel Mainau, CC BY-SA 4.0

05Dez/16

Vorsätze zum Lernen – „Gratis Online Lernen“ geht ins Finale #gol

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Beim Kurs „Gratis Online Lernen“ schalten wir heute die neunte und damit letzte Einheit frei. Der Kurs war ja als allererster Start mit dem kostenlosen Online-Lernen gedacht: um Ideen und erste Erfahrungen zu erhalten, ob und welche Formen es beim kostenlosen Online-Lernen gibt, was einem selbst gefällt (oder nicht) und worauf zu achten ist. Wir hoffen, dass beim Lesen im Forum und Stöbern im Internet die ein oder andere Lernmöglichkeit entdeckt wurde und der Kurs mit Lernvorsätzen und neuen Lernzielen beendet wird. Und wie das so mit Vorsätzen ist: Am ehesten werden sie realisiert, wenn möglichst viele davon wissen. Wir freuen uns also, von den Lernvorsätzen der Teilnehmer/innen zu erfahren! – Für alle die nicht im Zeitplan sind: Der Kurs wird noch einige Monate an gleicher Stelle zur Verfügung stehen.

CC BY Sandra Schön (BIMS e.V.) und Martin Ebner (TU Graz) | imoox.at 2016

CC BY Sandra Schön (BIMS e.V.) und Martin Ebner (TU Graz) | imoox.at 2016

04Dez/16

Machine Learning with R – Book recommendation

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Want you to understand what machine learning is about and how it works? And to get at the same time a crash course on „R“, a freely available language and environment for statistical computing and graphics which provides a wide variety of statistical and graphical techniques? Then you should definitely read the book by Brett Lantz (2015): Machine Learning with R – Second Edition – Deliver Data Insights with R and Predictive Analytics (2nd Revised edition). Packt Publishing. It is not cheap – 53 € (Paperback) resp. 33 € (eBook) – but I have not regretted this purchase.
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02Dez/16

New Release of European LMS Market Report

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Analysten von e-Literate haben untersucht, welche Lernplattformen in der europäischen Hochschullandschaft eingesetzt werden. Die Auswertung der Daten von über 1.600 Institutionen ergab: Europaweit sind am häufigsten Moodle (65 %), Blackboard (12 %) und Ilias (4 %), in Deutschland Moodle, Ilias und Stud.IP im Einsatz. In der Executive Summay heißt es:

“Overall, Europe has long been dominated by open source solutions in general, and Moodle in particular. While this remains largely the case, changes are afoot. New market entrants are gaining traction and several incumbents are seeing slower growth or no growth at all.”
Phill Hill, e-Literate, 1. Dezember 2016

02Dez/16

Education Technology and the Year of Wishful Thinking

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Audrey Watters blickt jedes Jahr in einer Serie von Artikeln auf das laufende Jahr zurück, die für mich zur Pflichtlektüre gehört. Ihr diesjähriger Aufschlag versucht, auch eine (ihre) Stimmungslage mitzunehmen. Trauer, Verlust, “post-truth”. Und schließlich “whishful thinking”, wenn es um die Versprechungen geht, die auch 2016 mit den neuesten Entwicklungen von Education Technology einhergehen: Chatbots, Blockchain, Pokemon Go, 3D Printing, Wearables. Aber vor allem und immer wieder: Virtual Reality!
Audrey Watters, Hack Education, 1. Dezember 2016