08Jul/16

Und am Ende des Sommers: Die GMW in Innsbruck! Kommt Ihr auch? #gmw

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Für die deutschsprachige Szene rund um das Lernen mit Technologien in Hochschulen ist die GMW so eine Art Klassentreffen. Diesesmal findet sie in Innsbruck, der wunderbaren Alpenstadt, statt. Ich bin schon gespannt wie die unterschiedlichen interaktiven Ausgestaltung der Inputs der ReferentInnen ablaufen wird. Denn wie in den letzten Jahren auch werden die Beiträge schon vor der GMW veröffentlicht, bei der Veranstaltung selbst muss dann ja nicht unbedingt jeder Beitrag in einer Präsentation vorgekaut werden, oft ist ja ein Gespräch oder das gemeinsame Ausprobieren eine gute Alternative. Kommt Ihr auch?

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07Jul/16

Lego spielen, ganz ernsthaft – erster Kontakt zu Lego Serious Play

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Natürlich ist es nicht mein allererster Kontakt gewesen, gelesen hatte ich davon, klar, aber letzte Woche durfte ich im Rahmen einer internen Weiterbildung bei zwei Profis vom NavigationLab (u.a.) kennen lernen, wie Lego Serious Play aus Teilnehmer/innen/sicht funktioniert. Hat Spaß gemacht und war super interessant – bei uns ging es darum, DAS digitale Schi-Erlebnis in Salzburg für 2030 zu entwickeln. Vorteile beim Bauen mit Lego sind: alle sind aktiv (und wer nicht gerade Kinder hat, hat ja auch schon oft länger nicht mehr gebaut), alle bringen sich ein, die Bilder (Figuren) sind erstaunlich klare Visualisierungen und insbesondere die Konstruktion eines Systems von Komponenten und deren Einflussnahme im System wird damit sehr gut visualisiert. Um die Ergebnisse dauerhaft festzuhalten oder anderen zu vermitteln, benötigt es aber dann doch sehr viel Extraarbeit. Spannende Geschichte!

Unser Ergebnis (ICH könnte alles ganz genau erklären, ich habe nicht geschrieben, dass es selbsterklärende Visualisierungen sind) – das ist DAS Schi-Erlebnis überhaupt, die einzelnen Komponenten werden gerade miteinander verbunden … Das Tigertor ist übrigens mein Beitrag – gebaut haben die Kolleginnen und Kollegen offensichtlich viel mehr :o)

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05Jul/16

Mixen von OER-Videos: Der Editor von Youtube (erschienen im Praxisblog Medienpädagogik)

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Vor zwei Wochen wollte ich es genauer wissen: Wie gut funktioniert der Mix/das MashUp von existierenden Youtube-Videos im Youtube-eigenen Online-Editor? Und weil ich darauf nun schon in drei Workshops bzw. Vorträgen zu OER aufmerksam gemacht habe, wollte ich natürlich genauer ansehen: Wie funktioniert das mit der korrekten Attribution der CC-lizenzierten Ursprungsvideos?

Im Praxisblog Medienpädagogik heute dazu mehr.

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Sandra Schön (2016). MashUps von offen lizenzierten Youtube-Videos mit dem Youtube-Editor. Beitrag im Praxisblog Medienpädagogik, 5.7.16, URL: https://www.medienpaedagogik-praxis.de/2016/07/05/video-mashup/

 

04Jul/16

Digitale Bildung gibt es nicht!

Quelle: konzeptblog Autor: jowe

Digitale Bildung gibt es nicht, genauso wenig wie es analoge Bildung gab oder gibt. Wenn schon, dann gibt es Bildung. Punkt.

Auch wenn der Bildungsbegriff ein typisch deutscher ist und vielfältig interpretiert wird, beliebig (verwendbar) ist er dennoch nicht. Es ist klar, dass bei Tagungsankündigungen, Expertentreffen oder Strategiepapieren gerne mit kurzen, knackigen Begriffen oder Halbsätzen gearbeitet wird. Das steht dann oft im Widerspruch zu einer sorgfältigen und reflektierten Begriffsverwendung. Und gerade gibt es jede Menge Tagungen und Stellungnahmen die im Titel nur oder in Halbsatzform die Digitale Bildung enthalten. Das geht dann quer durch alle (bildungs-)politischen Lager:

Die Strategie der Bundesregierung zur Vorbereitung der Menschen auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft trägt den Titel Digitale Bildung. Die Rede der Bundeskanzlerin beim vierten Nationalen MINT-Gipfel ist entsprechend überschrieben mit Digitale Bildung voranbringen …und beim nationalen IT-Gipfel am 16. November in Saarbrücken wird es einen Tag der Digitalen Bildung für alle! geben. Bei der Bayerischen Staatsregierung liegt die Zukunftsstrategie in Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur. Bei der SPD ist ihr Konzept Digitale Bildung die Antwort auf eine digitalisierte Welt. Eine Initiative von Verlagen und dem Verband der Bildungswirtschaft nennt sich Digitale Bildung Neu Denken. Auch bei der bpb gibt es den Themenschwerpunkt Digitale Bildung.

Mir liegt es fern, hier begrifflichen Purismus zu betreiben. Aber Digitale Bildung fördert eine Pauschalisierung, bei der leider mehrere Bereiche zusammengewürfelt werden, die inhaltlich und konzeptuell sehr unterschiedlich sind, sogar verschiedenen Bezugswissenschaften zugeordnet werden können (ein typisches Beispiel für das unzulässige und unergiebige Verquirlen ist die öffentliche Anhörung von Sachverständigen im Landtag NRW). Deshalb der Versuch einer knappen Differenzierung (Robert Taylor hatte da schon 1980 in seinem Buch The Computer in the School: Tutor, Tool, Tutee vorgelegt):

Lernen über digitale Medien (Medienkompetenz): Beinhaltet heute großteils den Umgang mit sozialen Medien, Cybermobbing, usw. und ist u.a. Arbeitsfeld der Medienpädagogik. Es wird überwiegend propagiert, sie integrativ, d.h. innerhalb existierender Fächer zu behandeln (siehe etwa Haist, 2013).
Lernen mit digitalen Medien (Mediennutzung): Dabei geht es um die Nutzung bei der Vermittlung von Inhalten und methodischen Differenzierungen (z.B. Simulationen, Übungen, Tutorials usw.) und mögliche Veränderungen der Lernkultur (z.B. inverted classroom). Das ist das Arbeitsfeld der Mediendidaktik und – da es den fachspezifischen Einsatz betrifft – der einzelnen Fachdidaktiken.
Lernen über den Computer: Manche fordern dafür ein #pflichtfachinformatik, andere Programmieren für Alle. Die Probleme der Diskussion darüber fasst Döbeli gut zusammen.

Weil diese Unterscheidung fast immer unterschlagen wird, stehen sich dann verhärtete Positionen gegenüber; die Diskussionen sind zwar munter und kontrovers aber letztlich praktisch folgenlos.

Die digitalen Medien, Computer und Internet sind so bestimmend für gesellschaftliche Veränderungen geworden, dass ich es tatsächlch für notwendig halte, sie auf allen drei genannten Ebenen konsequent zu nutzen und inhaltlich zu behandeln: Also Verteilung der medienpädagogischen Aspekte auf mehrere Fächer, selbstverständliche Integration als Arbeitsmittel und Medien in den Fächern und schließlich auch Vermittlung von Computational Thinking (d.h. mehr als nur Programmieren und Mehr als 0 und 1) so früh wie möglich und verortet in einem eigenständigen Fach. Das kann unabhängig voneinander voran getrieben werden; die  bei digitaler Bildung suggerierte inhaltliche, curriculare und organisatorische Kopplung ist da eher hinderlich.

Die o.g. Diskussionen, Tagungen und Stellungnahmen stimmen mich allerdings eher skeptisch, dazu tragfähige Konzepte und ihre Umsetzung zeitnah zu erleben, trotz der gleichzeitig beschworenen Notwendigkeiten von Industrie 4.0, Arbeit 4.0 oder gar Bildung 4.0. Zuviel erinnert an die fruchtlosen Debatten der letzten 35 Jahre um Informationstechnische Grundbildung, geeignete Schulsprachen usw. – die z.B. in den frühen Jahrgängen der Zeitschrift LOG IN nachzulesen wären …

03Jul/16

Eine Woche digitale Medien in der (Lehrer-)Bildung

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Mandy Schiefner-Rohs

Die letzte Woche stand voll und ganz unter dem Motto digitale Medien in Hochschule und Lehrerbildung – wie ein roter Faden zog sich dieses Thema durch ganz unterschiedliche Veranstaltungen. Gestartet ist sie mit dem E-Learning Tag Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr in Koblenz stattfand. Unter dem Motto „Bildung in der digitalen Welt“ wurde vor allem die […]

02Jul/16

Dokumentation und Anerkennung informell und non-formal erworbener Kompetenzen im Web

Quelle: HEAD.Z | Blog Autor: Matthias Rohs

Mit dem Beschlusses des Rates der Europäischen Union aus dem Jahr 2012, sind die Mitgliedstaaten aufgefordert, „Regelungen für die Validierung des nichtformalen und des informellen Lernens — im Einklang mit ihren nationalen Gegebenheiten und Besonderheiten und nach eigenem Er­messen — bis spätestens 2018 “ einzuführen (Rat der Europäischen Union 2012, S. 3). Auch in Deutschland wird darüber diskutiert, […]

01Jul/16

Heute schon im Park genascht? Die Maulbeeren sind reif! #public #gardening #mundraub

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Vielleicht kennt Ihr sie ja eh schon hundert Jahre – wir haben sie erst diesen Sommer entdeckt: Bei uns im Park nebenan steht ein riesiger Baum mit weißen Maulbeeren. Und ja, die kann man essen! Damit ihr wisst, nach was Ihr achten müsst bei Euren Spaziergängen: Bäume mit weißen oder auch roten oder blauen, etwas längere „Brombeeren“. Essen kann man sie dann, wenn die Beeren wie ganz reife, volle Him-/Brombeeren aussehen, alles andere sind Blüten oder unreif. Geschmacklich sind sie zwar nicht der Knaller (sehr süß und leicht „wie Baum“) – aber gerade mit Kids ist es ja toll, etwas zu naschen zu haben.

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Falls Ihr auf Naschfrüchte  aus Parkananlagen steht: Die „Felsenbirnen“ (sind keine Birnen!) sind inzwischen wohl schon alle aufgefuttert (dafür sorgen im Zweifel die Vögel) – die Büsche und Bäume lassen sich aber jetzt ganz gut erkennen, ihre Blätter färben sich nämlich langsam rot. Also umschauen und für nächstes Jahr merken!

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Mehr zum Thema gibt’s übrigens hier: http://mundraub.org/