01Nov/16

Quality Frameworks for MOOCs

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn die Autoren hier die Qualitätsfrage stellen, dann schauen sie vor allem auf Europa und die Hochschulen, also auf MOOCs, die in eine grenzüberschreitende Hochschulausbildung integriert und mit ECTS-Punkten verbunden werden können. Sie schauen nicht darauf, was Coursera und andere Plattformen für die berufliche Weiterbildung anbieten. Vor diesem Hintergrund fasst der Artikel kurz die Fragen zusammen, die sich mit Blick auf die Qualität von MOOCs stellen (natürlich gehören die Abbruchquoten dazu), diskutiert bestehende Modelle (”Excellence framework”), wendet sie auf zwei Beispiele an und wirbt abschließend für das “OpenupEd Quality Label” (mit folgenden Features: “Openness to learners”, “Digital openness”, “Learner-centred approach”, “Independent learning”, “Media-supported interaction”, “Recognition options”, “Quality focus” und “Spectrum of diversity”. Der Artikel ist ein Preprint aus einem Buch, das 2017 erscheinen soll (”Open Education: from OERs to MOOCs”).
Darco Jansen, Jon Rosewell und Karen Kear, in: M. Jemni, Kinshuk & M.K. Khribi (Hrsg.), Open Education: from OERs to MOOCs . Lecture Notes in Educational Technology (LNET). Berlin: Springer 2016 (via Researchgate)

01Nov/16

„Wir werden Antworten auf den Digitalen Wandel finden“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Prof. Dr. Marc Rittberger

Prof. Dr. Marc Rittberger

FRAGEN AN

Prof. Dr. Marc Rittberger, dem stellvertretenden Direktor des DIPF und Leiter des Informationszentrums Bildung, zu Informationsinfrastrukturen im Bildungsbereich, ihren Nutzen für die Bildungsforschung und ihre Aufgabe beim Digitalen Wandel.

 


Herr Rittberger, warum brauchen wir den Deutschen Bildungsserver?

In einem föderalen System wie Deutschland braucht es einen zentralen Ort, an dem Informationen über Bildung gesammelt werden, an dem die verschiedenen Rahmenbedingungen, Institutionen Akteure und auch systemische Fragen abgebildet werden. Und zwar bezogen auf ganz Deutschland  und nicht nur auf die einzelnen Bundesländer, Städten und Kommunen. Diese Zusammenschau und Orientierung bietet der Deutsche Bildungsserver.

Und was haben Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung von solchen Infrastrukturangeboten?

Die Bildungsforschung ist keine disziplinorientierte, sondern eine gegenstandsbestimmte Forschung, d.h. der zu untersuchende „Gegenstand“ muss eingegrenzt und beschrieben werden. Man benötigt also Informationen über ihn; der Wissenschaftsrat nennt u.a. Fakten, Fachliteratur, Forschungsdaten und Sammlungen als wesentliche Komponenten einer guten Informations- und Forschungsinfrastruktur. Unsere Angebote decken all das ab: Beim Deutschen Bildungsserver erhält man Infos und Fakten zum Bildungssystem, beim Fachportal Pädagogik wissenschaftliche Aufsätze und Monographien zur Bildungsforschung und beim Forschungsdatenzentrum Bildung in wissenschaftlichen Projekten erhobene Daten. Bildungshistorisch wertvolle Sammlungen sind übrigens in unserer Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung zu finden. Ergänzend dazu sprechen wir mit vertiefenden Angeboten wie Lesen in Deutschland, dem Portal Bildung weltweit oder auch dem InfoWeb Weiterbildung explizit spezifische Gruppen an.

Stichwort „Digitale Bildung“: Was kann ein Informationsportal wie der Deutsche Bildungsserver zur Digitalen Transformation beitragen?

Fest steht: Die zunehmende Vernetzung von Daten verändert die Arbeits- und Kommunikationsprozesse. Als zentrale Koordinations- und Distributionseinrichtung von Bildungsinformationen wird es uns beim Deutschen Bildungsserver deshalb in den nächsten Jahren bestimmt nicht langweilig werden! Wir werden Antworten darauf finden, wie wir grundsätzlich mit Daten umgehen wollen, und wie wir aus einer großen Informationsmenge passgenaue Informationen für unsere Zielgruppen herausfiltern. Was bedeutet Digitalisierung in den einzelnen Bildungsbereichen? Wie verändern sich dadurch die Prozesse in Schule, Weiterbildung oder Hochschulbildung? Es gibt hier eine große Expertise für die Beantwortung solcher Fragen.

Welche Veränderungen zeichnen sich aus Ihrer Sicht jetzt schon ab?

Das Wesen von Bildung ist ja ein immaterielles. Und immaterielles Wissen ist heute viel weniger als früher an einen Träger gebunden, wie einem Buch, einer Schallplatte oder einem Film – alles ist über Smartphones, Tablets und PCs verfügbar. Das führt nicht nur zu einem komplett anderen Kommunikationsverhalten in der Schule, sondern auch zu völlig anderen Arten zu lernen. Man denke nur an die Unabhängigkeit von Orten und Zeiten.

Können Sie dafür ein konkretes Beispiel nennen?

Ganz einfach: Wenn ich einen Arzttermin habe und deshalb nicht an der Vorlesung in der Hochschule teilnehmen kann, sehe ich mir die Aufzeichnung eben später an. Das ist eine individuelle Entscheidung, die ich als Chance sehe, die aber letztlich auch zu mehr Eigenverantwortung führt.

Und was für Konsequenzen hat das für die Schule?

Digitale Medien werden die traditionellen Trägermedien ablösen, auch in der Schule! Über unsere Suchmaschine ELIXIER bieten wir bereits seit acht Jahren freie Bildungsmedien zur Unterrichtsgestaltung an; jetzt werden es immer mehr Materialien, das Thema kommt in der Breite an. Und mit edutags haben wir ein tolles Werkzeug, das Lehrer/-innen erlaubt, sich diese Open Educational Resources auch selbst zusammen zu stellen und zu organisieren. Wir nutzen unsere Expertise, um solche Systeme mit den beteiligten Partnern in Bund und Ländern zu entwickeln, zu nutzen und sichtbar zu machen – als neutraler Koordinator. Dass wir die Kompetenz haben, zeigt auch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligte und jetzt im November startende Projekt zum Aufbau einer OER-Informationsstelle. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern werden wir eine zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Open Educational Resources in Deutschland aufbauen.

Was wünschen Sie dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ein langes Leben! Denn Informationssysteme sind immer einem starken Wandel unterworfen, und auch bei der Digitalisierung wird es Gewinner und Verlierer geben. Und dem Bildungsserver-Team wünsche ich, dass es weiter so innovativ arbeitet und seinen Nutzerinnen und Nutzern und der Politik Informationen in guter Qualität kundenorientiert aufbereitet und weitergibt.


31Okt/16

Making a MOOC: behind the scenes with educator Dr Ciarán Wallace

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ciarán Wallace hat einen Online-Kurs für FutureLearn entwickelt, die MOOC-Plattform der Open University. “Irish Lives in War and Revolution”, in der dritten Auflage. Hier steht er Rede und Antwort. Das Interview geht nicht in die Tiefe, deutet aber an, dass der Mehraufwand, den das MOOC-Experiment für Lehrende zu Beginn mit sich bringt, auch mit neuen Lehr-/ Lernerfahrungen einhergeht.
FutureLearn, 20. Oktober 2016

31Okt/16

4. Einheit von „Gratis Online Lernen“ #gol16 #imoox

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Es geht dahin, schon wieder eine Woche um. In der vierten Einheit beim Kurs „Gratis Online Lernen“ dreht sich um das Suchen im Web und wir geben nicht nur Tipps, sondern haben auch ein paar Suchaufträge gestellt. Bei den Rechercheaufträgen geht es übrigens nicht darum, sie überhaupt (richtig) zu lösen – manchmal gibt es auch smartere und weniger smarte Lösungen. Wir sind schon jetzt neugierig, was die Teilnehmer/innen daraus machen.

Und für ganz aufmerksame Mitmacher/innen oder ehemalige Teilnehmer/innen: Eine Sucheaufgabe haben wir entfernt – es ist inzwischen ganz einfach, eine Foto einer blauen Banane zu finden.🙂 – Wohl kein Wunder, wenn so viele danach suchen!

Wer mitknobeln möchte: Bildschirmfoto 2016-04-25 um 08.53.48

CC BY Sandra Schön (BIMS e.V.) und Martin Ebner (TU Graz | imoox.at 2016)

31Okt/16

Wir feiern 20 Jahre Deutscher Bildungsserver!

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

2016 wird der Deutsche Bildungsserver 20 Jahre alt. Seit 1996 hat sich viel getan:

Angebote, Design und Technik haben sich weiter entwickelt, neue Themen und Portale wurden aufgesetzt und neue Entwicklungen in Projekten initiiert oder begleitet. Immer in der Absicht, in einem großen Verbund fachkompetenter Kooperationspartner verlässlicher Wegweiser zur Bildung im Netz zu sein.

Zum 20. Geburtstag im November lassen wir sie im bildungsserverBlog vier Wochen lang jeden Tag zu Wort kommen – die Menschen hinter dem Deutschen Bildungsserver: Wegbegleiter, Kooperationspartner und Teammitglieder.

DBS 20 Jahre wegweisend


31Okt/16

„Zur Entwicklung von Medienangeboten und Infrastrukturen sind innovative Projekte sehr wichtig“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Axel Kühnlenz

Axel Kühnlenz


Axel Kühnlenz hat Germanistik  und Gesellschaftswissenschaften an den Universitäten Trier und Marburg studiert und eine postgraduale Ausbildung zum wissenschaftlichen Dokumentar am Institut für Information und Dokumentation in Potsdam absolviert. Er leitet die Geschäftsstelle des Deutschen Bildungsservers.

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Mit Einrichtung der koordinierenden Geschäftsstelle am DIPF, die im Herbst 1999 auf Beschluss von Bund und Ländern erfolgt ist. Dem Team gehörten damals übrigens lediglich vier Kolleginnen und Kollegen an, während heute achtzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Deutschen Bildungsserver tätig sind sowie eine Kollegin des in Grünwald ansässigen Partnerinstituts FWU, dem Medieninstitut der Länder.

Welche Aufgabengebiete oder Themen betreust Du beim Deutschen Bildungsserver? Was interessiert Dich persönlich daran?

Ich koordiniere das Team und die Redaktion des Deutschen Bildungsservers am DIPF. Mein Aufgabenbereich umfasst auch weitere zum Bildungsserver gehörige Angebote wie z.B. den Internetauftritt Lesen in Deutschland oder unser Online-Magazin Bildung + Innovation, das ich gemeinsam mit einer Kollegin auch redaktionell betreue. Daneben bin ich verantwortlich für die Planung und Koordination diverser Projekte und Entwicklungsvorhaben im Kontext des Bildungsservers. In jüngerer Zeit haben wir beispielsweise im Auftrag des BMBF eine Machbarkeitsstudie zum Thema Open Educational Resources (OER) durchgeführt. Seit Ende der neunziger Jahre war ich an der Realisierung von mehr als 20 Entwicklungsvorhaben beteiligt, die zu einem größeren Teil auch durch den Bildungsserver selbst aufgesetzt wurden, dem für diesen Zweck gewisse Fördermittel zur Verfügung stehen.

Dieser Aspekt unserer Aufgaben, also die Konzeption und Initiierung innovativer Projekte zur Entwicklung von Medienangeboten und Infrastrukturen im Bildungsbereich ist von großer Bedeutung für die inhaltliche und technologische Anschlussfähigkeit des Deutschen Bildungsservers – sowohl an die Informationsbedarfe der Bildungspraxis, als auch an den medialen Wandel. Zum Beispiel haben wir in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen ein Community-Tool für Lehrkräfte entwickelt. Diese Social-Bookmarking-Plattform „edutags“, die auch den didaktischen Einsatz frei lizenzierter Lehr-Lern-Materialien (OER) unterstützt, wurde 2016 zu unserer großen Freude mit dem erstmals vergebenen OER-Award ausgezeichnet. Solche Kooperationsprojekte und insgesamt die Vernetzung und fachliche Kommunikation mit unterschiedlichen Partnereinrichtungen sind für die Weiterentwicklung des Bildungsservers von zentraler Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist ganz besonders auch die langjährige und enge Kooperation mit den Bildungsservern der Länder hervorzuheben. Gemeinsam mit ihnen konnten wir unter anderem den kollaborativen Content-Pool ELIXIER realisieren.

Was hat sich in der Arbeit beim Deutschen Bildungsserver verändert, seit Du hier bist? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Das Aufgabenspektrum des Bildungsservers hat sich gegenüber seinen Anfängen als reines Verweissystem, das im Sinne eines Internetwegweisers im Netz verteilt vorliegende Bildungsinformationen Dritter systematisiert und bündelt, sehr stark ausdifferenziert und erweitert. Dies auch mit Blick auf gesellschaftliche und bildungspolitische Diskurse, die mediale Entwicklungsdynamik des Internet und das Aufkommen von Web 2.0-Technologien und Social Media. Während sich die redaktionelle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen zunächst maßgeblich auf klassisch dokumentarische Methoden der Sammlung und Erschließung bildungsrelevanter Informationen in Form thematischer Katalogstrukturen konzentrierte, im Prinzip also auf systematische, durch Metadaten erschlossene  Link-Verzeichnisse, gestaltet sich die Kuratierung fachlicher Informationsangebote heutzutage ungleich komplexer: Um das Bildungsgeschehen angemessen abzubilden und einzuordnen, müssen – auch vor dem Hintergrund veränderter Nutzererwartungen – u.a. multimediale und publizistische Komponenten der Informationsvermittlung und die sozialen Medien einbezogen werden. Eine neue Herausforderung stellte in den Jahren 2007/2008 auch der im Zusammenhang mit der Föderalismusreform erfolgte Auftrag an das DIPF dar, diverse öffentlich geförderte Webauftritte und Medienprodukte unter dem Dach des Bildungsservers zusammenzuführen. Auch dieser Prozess hat die prioritäre Funktion des Portals als Online-Wegweiser und Meta-Server um zusätzliche Aufgaben erweitert: Wir mussten z.B. publizistische Formate, themenspezifische Datenbestände und Portale zu bestimmten bildungspolitischen Handlungsfeldern integrieren. Der Bildungsserver hat seither in unterschiedlichen Kontexten seine Rolle als Partner für Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungspolitik bei der Herausbildung innovativer Informationsinfrastrukturen festigen können.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Vor allem möchte ich einem großartigen, fachkompetenten und kreativen Team anlässlich dieses runden Geburtstages gratulieren und für seine engagierte Arbeit danken. Und dem Deutschen Bildungsserver wünsche ich einen erfolgreichen Relaunch im kommenden Jahr – man darf gespannt sein!

31Okt/16

Gewinnspiel 20 Jahre DBS – Teilnahmebedingungen

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Grafik DBS-Quiz

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Deutschen Bildungsservers findet vom 31.10. bis 25.11.2016 im Facebook-Account des DBS ein Gewinnspiel statt.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Für die richtig beantwortete Frage gibt es jeden Tag einen USB-Stick (15,5 GB) zu gewinnen. Der Gewinn wird unter allen am jeweiligen Tag bis 24:00 Uhr eingegangenen, richtigen Antworten verlost. Der Gewinn wird nicht in bar ausbezahlt. Die Teilnahme ist ausschließlich per Facebook möglich.

Mitarbeiter des Deutschen Bildungsservers (DBS) sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Ihnen werden die Gewinne vom Deutschen Bildungsserver eigenverantwortlich versandt. Nur zu diesem Zweck werden die hierfür erforderlichen Gewinnerdaten gespeichert. Nach Beendigung und Abwicklung des Gewinnspiels werden diese Daten vollständig gelöscht.

28Okt/16

Stellen als Postdoktorand/in (100%) und Doktorand/in (65%) am Leibniz-Institut für Wissensmedien

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Gesucht wird für die Dauer von 36 Monaten (vorbehaltlich der entgültigen Bewilligung der Projektmittel) eine/n Postdoktoranden/in (100%) und eine/n Doktoranden/in (Teilzeit 65%) für ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt zu digitalen Medien in der Hochschullehre (Entgeltgruppe 13 TV-L).

Über das Projekt: In diesem Projekt sollen technologische Entwicklungen in der Hochschullehre und die damit verbundenen gesellschaftlichen Auswirkungen aus einer psychologisch-pädagogischen Perspektive analysiert werden. Das Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Hochschullehre aus nationaler Ebene zu beschreiben, auf Basis vorhandener Projekte verlässliche Erfolgskriterien abzuleiten und damit die Grundlage für strategische Entscheidungen zu legen.

Aufgaben bestehen in der Konzeption, Durchführung und Auswertung einer Meta-Studie, der Entwicklung und Anwendung eines Instruments zur Bewertung und zum Vergleich bestehender Produkte, Projekte und Initiativen im Bereich der digitalen Hochschullehre auf nationaler Ebene und die Konzeption von Vernetzungsstrategien. Neben der Publikation der Ergebnisse sind Sie auch für die Kommunikation mit Praxispartnern und anderen Stakeholdern, z.B. im Rahmen praxisorientierter Konferenzen und Workshops zuständig.

Für die Promotionsstelle gilt: Die Erstellung einer Promotion zu einer selbst entwickelten Fragestellung ist erwünscht und wird ausdrücklich unterstützt.

Anforderungen

  • Starkes Interesse an psychologischen Fragestellungen mit Bezug zu Lernen mit digitalen Medien
  • Interesse an der Gestaltung und Evaluation von digitaler Lernsettings in der Hochschule
  • Überdurchschnittlicher Abschluss in Psychologie (Diplom oder Master) bzw. abgeschlossene
    Promotion

Für den/die Postdoktoranden/in gilt zusätzlich:

  • Mehrjährige Berufserfahrung und abgeschlossene Promotion
  • Erfahrung in der Planung und Durchführung von Meta- und Evaluationsstudien
  • Hervorragende Vernetzung in der nationalen E-Learning-Szene
  • Kenntnisse im Bereich der Hochschuldidaktik bzw. Medien-Didaktik

Wir bieten:

  • Integration in eine publikationsstarke Arbeitsgruppe und in weitere Forschungsaktivitäten des Instituts
  • Ein kooperatives, multidisziplinäres orientiertes Team und ein anregendes wissenschaftliches Umfeld
  • Ein strukturiertes Promotionsprogramm (Doktorand/in) bzw. Angebote zur wissenschaftlichen
    Weiterqualifizierung und Vernetzung (Postdoktorand/in)
  • Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (Entgeltgruppe 13 TV-L), einschließlich der im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen.

Kontakt: Herr Dr. Johannes Moskaliuk. E-Mail: j.moskaliuk@iwm-tuebingen.de
Bewerbung an: personal@iwm-tuebingen.de
Kennziffer:  1013-2016
Bewerbungsschluss: 15.11.2016
Vertragsdauer: 36 Monaten (vorbehaltlich der entgültigen Bewilligung der Projektmittel)
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden

28Okt/16

A Devil’s Dictionary of Educational Technology

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Cool! Bryan Alexander hat, “in the dark spirit of Ambrose Bierce“, des “Teufels Wörterbuch” neu geschrieben und dieses Mal mit Begriffen aus “educational technology” gefüllt. Von “A” wie “Active learning” bis “Y” wie “YouTube”. Eine Kostprobe:

LMS, n. 1) A document management system, whereby a faculty member can transfer a single document to his or her students. Curiously overpowered for this purpose, nevertheless universally deployed.
2) A good way to avoid legal notices about copyright.
3) The graveyard of pedagogical intentions. A sump for IT budgets.”

Bryan Alexander, Medium, 24. Oktober 2016

27Okt/16

Portfolio-Arbeit als Element der scil-Academy Programme: Teil 2, Stimmen der Teilnehmenden

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Fünf Rückmeldungen. Teilnehmende der scil-Programme wurden gebeten, etwas über den Nutzen der Portfolio-Arbeit im Rahmen ihrer Weiterbildung zu sagen. Das Führen eines Portfolios, so der Tenor, hat vor allem die Reflexion der eigenen Lern-  und Entwicklungsprozesse unterstützt, aber auch direkte Anstöße gegeben, sich mit neuen Medienformaten auseinanderzusetzen. Es war eine Herausforderung, die mit Aufwand verbunden war. Doch der hat sich, so die Teilnehmenden unisono, gelohnt.
Christoph Meier, scil-Blog, 26. Oktober 2016