18Aug/16

The HR Software Market Reinvents Itself

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine profunde Analyse. Wieder ein Wandel in den HR-Systemen, so Josh Bersin. Von Talent Management-Tools ging es zum integrierten Talent Management, dann zur Cloud und jetzt:  “People Management” und  “a new world of HR Apps”. Josh Bersin schreibt: “We want our HR tools to feel more like Facebook, Twitter, and YouTube and less like training and performance administration.” Anschließend zählt er auf, was die zukünftigen HR Apps im Einzelnen auszeichnet:

– “Feedback is embedded.”
– “They rely on feeds, not panels.”
– “They use video extensively.”
– “Gamification is built in.”
– “Analytics is embedded.”
– “Behavioral economics has appeared.”
– “They are simple.”

Schließlich: Neben den bekannten HR Spielfeldern wie Performance Management und Learning wird es neue geben – Wellness und Engagement hebt Josh Bersin hervor.
Josh Bersin, Forbes, 18. Juli 2016

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18Aug/16

Neue Medien in der Erwachsenenbildung – Chancen nutzen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Über 500 Artikel wurden seit dem Start im Dezember 2015 auf wb-web, dem “Portal für Lehrende der Erwachsenen- und Weiterbildung”, zusammengetragen (”500 Materialien – wb-web wächst weiter”). Jetzt habe ich auch meinen Beitrag zum weiteren Wachstum geleistet. In einem Blogbeitrag stelle ich vier Perspektiven vor, die uns die neuen Medien in der Bildung eröffnen:

1. Wir können die Welt „da draußen” in den Unterricht holen.
2. Wir können die Übermittlung von Informationen aus der Präsenzzeit auslagern.
3. Wir können aus Kursteilnehmenden eine Community von Lernenden entwickeln.
4. Wir können Teilnehmende in Ideengeber und Problemlöser verwandeln.
Jochen Robes, wb-web, 8. August 2016

18Aug/16

Hochschule Flensburg vergibt Stelle als IT Administrator/in und Planer/in im Bereich E-Learning

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Hochschule Flensburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e IT Administrator/in und Planer/in in Teilzeit (50%, Entgeltgruppe E 11 TV-L). Der Vertrag ist zeitlich befristet bis zum 31.08.2017.

Aufgabengebiet

  • Informationstechnische Planung, Setup, Verwaltung und regelmäßige Aktualisierung von Lernplattformen
  • Informationstechnische Planung, Setup, Verwaltung und regelmäßige Aktualisierung einer LAMP-Umgebung
  • Planung und Implementierung einer Backup-Strategie und regelmäßige Durchführung von Backups

Anforderungsprofil

  • erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium im Fachgebiet Informatik oder vergleichbare Qualifikation
  • sicherer Betrieb von Webanwendungen (Moodle, Mahara u.ä.)
  • umfassende Kenntnisse in der Administration (und Virtualisierung) von Linux-Systemen
  • Erfahrung in der Erstellung von Administrationsskripten
  • Programmierkenntnisse in PHP, Ruby
  • gute Kenntnisse in SQL-Datenbankabfragen
  • Kenntnisse im Datenschutz
  • Kenntnisse im Umgang LDAP
  • Erfahrung in der Konfiguration von Webservices
  • von Vorteil: Kenntnisse im Umgang mit Shiboleth

 

Bewerbungsfrist: 27.08.2016

Die Bewerbung ist per Email an personal.bewerbungen@hs-flensburg.de oder per Post an die Kanzlerin der Hochschule Flensburg, Frau Sabine Christiansen, Postfach 15 61, 24905 Flensburg einzureichen. Details zur Stelle gibt es auf der Seite der Hochschule Flensburg.

17Aug/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit einen E-Learning-Weiterbildungskurs der HS Flensburg für südafrikanische Universitäten, dem Programm zur Tagung „Digitales Lehren und Prüfen“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart und einer Studie zur Beeinflussung der Auslandsmobilität von Studierenden durch digitale Lehrformate.

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Train the (E-)Trainer: Hochschule Flensburg kooperiert mit südafrikanischen Universitäten

Die Hochschule Flensburg hat einen E-Learning-Weiterbildungskurs für südafrikanische Partnerhochschulen entwickelt. Das Programm “Train the Trainer“ bietet den teilnehmenden Universitäten Workshops, die im Rahmen des von der EU geförderten Projekts „Energy Efficiency in Southern Africa“ konzipiert wurden. Erste Interessenten sind die Vaal University of Technology (VUT) in Vanderbijlpark und die Cape Town University of Technology (CPUT) in Kapstadt. Das Projekt dient dazu, Lehrenden und Lernenden die Möglichkeiten des E-Learnings wie z.B. Videokonferenzen oder Chats zu erläutern. Entwickelt wurde das Konzept von der E-Learning Service-Einheit (ELSE) der Hochschule Flensburg.
Quelle: hs-flensburg.de

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Hochschule der Medien gibt Programm zur Tagung „Digitales Lehren und Prüfen” bekannt

Die Tagung „Digitales Lehren und Prüfen – bewährte Lösungen und neue Herausforderungen“ der Hochschulföderation SüdWest findet in diesem Jahr am 14.Oktober an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart statt. Nun hat die HdM das geplante Programm für die Veranstaltung veröffentlicht. Zur Diskussion neuer Herausforderungen im E-Learning sollen innerhalb verschiedener Vorträge und Podiumsdiskussionen u.a. Erfahrungen über die Nutzung von E-Klausuren, zum Inverted-Classroom-Konzept oder bezüglich des Einsatzes von Smartphones in der Hochschullehre ausgetauscht werden. Außerdem sollen bewährte Lösungen verschiedener Hochschulen, etwa beim interaktiven Lernen mit Multitouch-Anwendungen oder im Bereich Blended Learning, vorgestellt werden.
Quelle: hdm-stuttgart.de

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HFD-Studie: Digitalisierung kann Auslandsmobilität von Studierenden erhöhen

Eine Studie im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) hat ergeben, dass das Interesse von Studierenden an einem Auslandsstudium durch verbesserte digitale Angebote gesteigert werden kann. Zwei Drittel der Befragten sprachen sich für eine Datenbank aus, die bereits im Vorfeld Auskunft darüber geben soll, welche der im Ausland angebotenen Kurse auch an der heimischen Hochschule anerkannt werden. Zudem wünscht sich knapp die Hälfte der Studierenden, auch im Ausland Online-Prüfungen oder -Seminare der eigenen Hochschule wahrnehmen zu können. Insbesondere die Möglichkeit der Prüfungsteilnahme beeinflusst die Studierenden in ihrer Entscheidung für oder gegen ein Auslandsstudium. Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).
Quelle: hochschulforumdigitalisierung.de

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Lernmanagementsystem ILIAS verbessert Testnavigation

Für die kommende Version des Lernmanagementsystems ILIAS wird derzeit die Testnavigation weiterentwickelt und an die Anregungen der ILIAS-Community angepasst. In ILIAS 5.2. soll für Lernende die Möglichkeit bestehen, innerhalb der Tests frei zu navigieren und die Reihenfolge zur Beantwortung der Fragen selbst festzulegen. Möchten Lernende von einer Frage zur nächsten übergehen, muss die eingegebene Antwort entweder gespeichert oder verworfen werden. Um einen Überblick über die bereits beantworteten Fragen zu gewährleisten, markiert das System diese in einer kleinen Box am Seitenrand. In der Vorgänger-Version wurden Fragen bereits als beantwortet gewertet, sobald der Nutzer den „Weiter“-Button getätigt hatten. Dabei war es irrelevant, ob der Teilnehmende die Frage nur gelesen oder tatsächlich auch beantwortet hatte.
Quelle: ilias.de

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Australische Universitäten laden zu E-Portfolio-Webinar ein

Das „ePortfolio Australia Organising Committee“ bietet zum zweiten Mal in diesem Jahr ein offenes Webinar zur E-Portfolio-Arbeit an. Unter dem Thema „Supporting educators to use porfolios“ erläutern Mitglieder verschiedener australischer Universitäten inwiefern sie ihre Lehrenden bei der Nutzung von E-Portfolios unterstützen. Das Online-Event findet am 30. August 2016 statt. Interessierte können sich kostenlos anmelden. Auch für 2017 plant das Kommitee  kostenlose Webinare. Themenvorschläge können bereits jetzt eingereicht werden.
Quelle: eportfoliosaustralia.wordpress.com

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Studie an der TU Dresden erhebt Nutzung von Webanwendungen durch Studierende

Eine Studentin der TU Dresden hat im Rahmen ihrer Masterarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaften und gemeinsam mit dem Medienzentrum eine Studie zur Nutzung von onlinebasierten Anwendungen im Studium durchgeführt. Rund 1240 Studierende der TU Dresden nahmen an der Befragung teil. Die Studie ergab, dass Wikipedia und Content-Sharing-/Cloud-Dienste die beliebtesten Anwendungen darstellen. Dabei nutzen Studierende die verschiedenen Anwendungen eher passiv, einzig in Gruppen innerhalb sozialer Netzwirke nehmen die Befragten die Kommentarfunktion in Anspruch. 89% der Studierenden arbeiten mit dem Lernmanagementsystem OPAL, das an der TU Dresden verwendet wird. Dabei wird das LMS hauptsächlich genutzt, da es so vorgeschrieben ist. Weitere Motive für die Nutzung von Webanwendungen sind vorwiegend freizeitbezogen, wie z.B. die Kontaktpflege zu und die Zusammenarbeit mit Kommilitonen/innen.
Quelle: elearning-tu-dresden.blogspot.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

17Aug/16

implementing network learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Harold Jarche erklärt dann doch nicht, wie man “network learning” einführt. Dafür stellt er sein “network learning model” noch einmal vor, das aus meiner Sicht genau beschreibt, wie wir uns heute zwischen Projektteams, Communities of Practices und sozialen Netzwerken bewegen. Wenn man diese Ebenen einmal wahrgenommen hat, kann man beginnen, sie effektiv zu nutzen – sowohl aus Perspektive der Organisation als auch aus der des einzelnen “knowledge artisans”, wie Harold Jarche den Wissensarbeiter gerne nennt. Wie die Ebenen zusammenspielen, wenn es um neue Erfahrungen, Ideen, Meinungen, Beziehungen und Konzepte geht, beschreibt dieser Artikel.

“The essence of my network learning model is that knowledge flows between individuals engaged in doing work and sharing with their communities and social networks. In the model I show that working out loud comes from our work, while PKMastery is how individuals take control of their professional development.”
Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 10. August 2016

16Aug/16

Neuer Erfahrungsbericht zu interaktiven Videos mit ILIAS

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Universität Freiburg wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung“ ein Plug-in entwickelt, welches mehr Interaktionen mit Video- und Audiomaterial auf dem Lernmanagement-System ILIAS ermöglicht.

Videomaterialien kommen an vielen Universitäten zur Verbesserung digital gestützter Lehre zum Einsatz. Auch an der Universität Freiburg werden sie als Ergänzung zu „klassischen“ schriftlichen Materialien über das Open-Source-LMS ILIAS zur Verfügung gestellt.

Beim Einsatz dieser Materialien können durch die Plattform selbst keine Interaktionsmöglichkeiten angeboten werden. Auch die Überprüfung des Lernstands der Lernenden – z.B durch Wissensfragen – erweist sich als schwierig. Die Entwicklung eines Plug-ins, welches die Lernenden dabei unterstützen soll, sich aktiv mit Video- bzw. Audiomaterial auseinanderzusetzen, kann als Reaktion auf diese Einschränkung verstanden werden.

Ein Blick über den Tellerrand brachte das Entwicklerteam des Plug-ins „Interaktive Videos“ darauf, bestimmte Funktionalitäten von MOOC-Anbietern nachzubilden. Das Open-Source-Plug-in macht es möglich, Fragen in Videos an beliebigen Stellen zu platzieren, die dann beim Abspielen angezeigt werden. Dazu können die Lernenden und die Lehrenden einzelne Stellen oder ganze Passagen im Video annotieren bzw. kommentieren und, falls gewünscht, die Kommentare der anderen Lernenden sehen. Die Erweiterung steht zum Download auf der ILIAS-Projektseite kostenlos zur Verfügung

Weitere Informationen zum Plug-in finden Sie im Erfahrungsbericht von Marko Glaubitz.

16Aug/16

Der CL20-MOOC: Unternehmen lernen gemeinsam im Netz

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Er ist zwar schon eine Weile her, unser Corporate Learning 2.0-MOOC, aber für ein Praxis-Statement, das jetzt in der 63. Ergänzungslieferung (!) des Handbuchs E-Learning erschienen ist, habe ich einige Eckdaten noch einmal auf vier Seiten zusammengefasst.

“Am 21. September 2015 startete der Corporate Learning 2.0 MOOC, ein offener Online-Kurs, der sich mit der Zukunft der Weiterbildung beschäftigte. Er dauerte acht Wochen, wobei jede Woche von einem anderen Unternehmen gestaltet und betreut wurde. Über 1.500 Teilnehmer meldeten sich für den Kurs an. Die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse des CL20-MOOC werden im Folgenden kurz dargestellt.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 63. Erg.-Lfg., Juni 2016 (pdf)

16Aug/16

Using Design Thinking to Embed Learning in Our Jobs

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine Neuausrichtung von L&D, von Learning & Development “as we know it”, wird gerne gefordert, aber wie könnte das geschehen? Josh Bersin empfiehlt Design Thinking – und ist damit nicht der einzige. Design Thinking steht hier für eine Konzeption von Lernerlebnissen, die sich am Alltag und an den Erfahrungen der Anwender orientiert. Die Rede ist deshalb häufig von “use cases”. Auch wenn der Artikel nicht mehr als einen Teaser darstellt, das Stichwort lohnt einen zweiten Blick.

Josh Bersins Beispiel: “The telecomm company used design thinking to come up with a different approach: Rather than inject “training” into employees, it studied the job of a retail sales agent over the first nine months and developed a “journey map” showing what people need to know the first day, the first week, the first month, and then over the first few quarters.”
Josh Bersin, Harvard Business Review, 25. Juli 2016

16Aug/16

“Our Technology Is Our Ideology”: George Siemens on the Future of Digital Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Self-regulation, communication, creativity, complex problem-solving. Wenn das die Fähigkeiten sind, die uns auszeichnen und die nicht (einfach) automatisiert werden können, dann muss sich Bildung ändern. “Rich data about students”, “learning analytics” und “the rebundling of higher education” sind Bausteine eines zukünftigen Bildungssystems, so George Siemens, “the digital learning guy”.

“If we do things right, we could fix many of the things that are really very wrong with the university system, in that it treats people like objects, not human beings. It pushes us through like an assembly-line model rather than encouraging us to be self-motivated, self-regulated, self-monitoring human beings.”
Marguerite McNeal, EdSurge, 11. August 2016