14Nov/16

„Spannend ist vor allem das Lösen von Problemen“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Dr. Christian Richter

Dr. Christian Richter

 

Christian Richter ist Diplomlehrer für Mathematik und Physik und promovierter Pädagoge. Er ist verantwortlich für die IT aller Portale des Informationszentrums Bildung im DIPF.

 

 

Seit wann arbeitest Du beim Deutschen Bildungsserver?

Seit Februar 1996. Ich erinnere mich noch gut: Ich war gerade dabei, die Koffer ins Auto zu laden, um mit der Familie in den Urlaub zu fahren, als mich Prof.  Peter Diepold, Leiter der Abteilung „Pädagogik und Informatik“ der Humboldt-Universität zu Berlin, anrief und mich fragte, ob ich an der Entwicklung des Deutschen Bildungsservers mitarbeiten möchte. Eine glückliche Fügung, denn eine halbe Stunde später wäre ich für zwei Wochen nicht erreichbar gewesen. Ein Mobiltelefon hatte ich damals noch nicht.

Nach dem Urlaub ging es dann intensiv an die technische und inhaltliche Umsetzung des von  Peter Diepold entwickelten Konzepts eines Metaservers für das deutsche Bildungswesen. Dieses Konzept war sehr innovativ und hat sich rückblickend als sehr tragfähig erwiesen. Der Deutsche Bildungsserver hat sich seitdem –  auch dank der starken Informations- und Dokumentationskompetenzen des Redaktionsteams  – inhaltlich und funktional enorm weiterentwickelt. Die grundlegenden Strukturen  wurden aber schon an der HU angelegt.

Anfang April 1996 stand dann die erste Version des Bildungsservers im Netz, damals noch unter der Adresse http://dbs.schule.de/. Am 18.4.1996, anlässlich des Starts der Initiative „Schulen ans Netz“ des BMBF und der Telekom ging der DBS dann offiziell online.

Du bist Leiter des IT-Teams vom Deutschen Bildungsserver. Wie groß ist das Team, und worin genau bestehen Eure Aufgaben?

Ich habe eine Kollegin und fünf Kollegen, wir sind also zu siebt. Gemeinsam  betreuen wir ein gutes Dutzend Portale, von denen der Bildungsserver das älteste und bedeutendste ist; dazu kommen noch eine Reihe von Blogs, Wikis und Clouddiensten. Die technische Basis dieser Angebote sind zwei Hochverfügbarkeitssysteme, die insgesamt aus knapp 20 Linux-Rechnern bestehen. Wir sind sehr stolz darauf, dass es nur sehr wenige Unterbrechungen unserer Dienste in all den Jahren gab und diese Unterbrechungen durchweg externe Ursachen hatten. Einmal gab es einen Stromausfall und einige wenige Male wurde unsere Internetverbindung unterbrochen.

Unsere Aufgaben sind recht vielfältig. Wie überall gibt es natürlich Routineaufgaben, nicht alles lässt sich automatisieren. Die kreativen und spannenden Aufgaben liegen in der Entwicklung technischer Konzepte und Problemlösungen oder in der Softwareentwicklung.

Systemadministration, Systemüberwachung und Programmieren erfordern viel Know how und hohe Konzentration. Und manchmal auch einen kühlen Kopf, wenn es zum Beispiel darum geht eine Störung schnell zu beheben oder einen Netzangriff abzuwehren. Wir sind ein sehr gutes Team, in dem sich jeder unbedingt auf den anderen verlassen kann. Das ist viel wert!

Was ist das Spannende und Interessante an Deiner Arbeit? Was interessiert Dich persönlich daran?

Spannend ist vor allem das Lösen von Problemen. Dieser Bogen von „Wie soll das denn gehen?“ bis zum „Ja! So geht’s!“, das motiviert schon sehr und beschert uns viele schöne Momente. Interessant ist dabei vor allem das sich ständig verändernde Umfeld, das immer wieder neue Möglichkeiten,  aber auch neue Aufgaben und neue Probleme hervorbringt.

Für mich persönlich war die Verbindung von Pädagogik und Informatik schon 1985 interessant. Als Lehrer hatte ich meinem ZX-Spectrum-Heimcomputer  im Unterricht eingesetzt,  z.B. für Simulationsexperimente. Heute beschäftige ich mich nicht mehr mit Fragen der Fachdidaktik, sondern damit, wie wir die immer weiter wachsenden Informationsmengen den Nutzern effektiv zugänglich machen können.

Im Gegensatz zu meinen Kollegen, die Informatik studiert haben, bin ich, was die IT betrifft, Autodidakt. Von ihnen habe ich im Laufe der Jahre sehr viel gelernt. Insbesondere am Anfang, an der HU, von Frerk Meyer, einem Informatiker, der damals Doktorand an der Abteilung „Pädagogik und Informatik“ war. Der von ihm aufgesetzte Webserver der Abteilung war der erste öffentlich zugängliche WWW-Server an der HU überhaupt.

Was hat sich in der Arbeit beim Deutschen Bildungsserver verändert seit Du dabei bist? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Am Anfang war ich Webprogrammierer und Redakteur in Personalunion. Dann kamen in Berlin Kolleginnen dazu, die rein redaktionell arbeiteten, später auch in Frankfurt. Wir benötigten also bald ein CMS (wir sagen „Redaktionssystem“). Da es  nichts Passendes für uns gab, haben wir damals alles selbst entwickelt. Heute machen wir auch noch viel selbst, aber wir nutzen – wo möglich und sinnvoll –  auch öffentlich zugängliche externe Komponenten, Programmbibliotheken oder Softwarepakete, z.B. jQuery, Lucene, Mediawiki oder Drupal.

Was die Systemsoftware betrifft, haben wir von Anfang an auf Linux und den Apache-Webserver sowie sehr frühzeitig auf die Scriptsprache PHP und das Datenbankmanagementsystem MySQL gesetzt. Das war eine sehr gute Entscheidung, die uns eine Entwicklung ohne große Brüche ermöglicht hat. Sogenannte LAMP-Systeme sind nach wie vor „state of the art“ und werden  es noch lange bleiben. Hin und wieder sind die regelmäßig nötigen Aktualisierungen dieser Software für uns mit einigem Aufwand verbunden, insbesondere dann, wenn die neuen Versionen an einigen Stellen nicht abwärtskompatibel  sind. Aber das ist glücklicherweise nicht allzu oft der Fall.

Welche Rolle spielen Kooperationen in Eurem Bereich?

Auf eine intensive Kooperation mit den Landesbildungsservern haben wir von Anfang an großen Wert gelegt. Schon im November 1996 lud Prof. Peter Diepold die Administratoren der Landesbildungsserver zum ersten Workshop der Bildungsserver an die HU ein. Seitdem treffen sich der Deutsche Bildungsserver und die Landesbildungsserver regelmäßig. Im November werden wir  zum 37. Mal zusammenkommen. Diese „Bonsai-Tagungen“, benannt nach dem Hostnamen des ersten Webservers der Abteilung „Pädagogik und Informatik“ der HU, boten immer einen interessanten Erfahrungsaustausch und sind nach wie vor ein Ort, um gemeinsam gute Ideen zu entwickeln. Aus einigen dieser Ideen wurden gemeinsame Projekte, zum Beispiel ELIXIER, die gemeinsame Datenbank der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers für Online-Lernressourcen.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Alles Gute natürlich! Aber wir müssen uns nichts wünschen – wir haben es selbst in der Hand, wie sich der Bildungsserver entwickeln wird. Die Frankfurter Kollegen und wir Berliner werden weiter daran arbeiten, dass der Bildungsserver ein nützliches und attraktives Instrument der Bildungsinformation bleibt. Das kommende Redesign wird die Zugänglichkeit unserer Angebote für Menschen mit Behinderung sowie für Benutzer von Tablets und Smartphones weiter verbessern. Das ist der nächste Meilenstein.

13Nov/16

Digitale Bildung – ab welchem Alter?

Quelle: Gedankensplitter Autor: Peter Baumgartner

Die Autoren dieses Buches sind gegen eine frühzeitige digitale Bildung. Sie sind keine Maschinenstürmer und vertreten – entgegen den vollmundigen Titel – durchaus eine differenzierte Position. Ich stimme einigen ihrer grundsätzlichen Kritikpunkten zur Digitalisierung zu: Überzogene Erwartungen, Ökonomisierung, Technik-getrieben.

Allerdings halte ich ihre grundsätzliche Position – Schulen sollen bis zu 12-14 Jahren digitalfreie Zonen sein – für überzogen und letztlich schädlich. Statt bei Kindern frühzeitig eine kritischen Medienkompetenz auszubilden, damit sie sich verantwortungsbewusst in unserer Gesellschaft bewegen können, wird so getan, als sei alle gesellschaftliche Wirklichkeit alleine durch Schule definiert. Digitale Bildung ist vor allem schon deshalb notwendig, um Cybermobbing und den Lockangeboten von Spielen, Firmen etc. nicht wehrlos ausgesetzt zu sein.

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11Nov/16

Lernmaterial gratis und überall

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Im Teaser dieses Freitag-Artikels heißt es: “Das Schulbuch stirbt aus. Sein Nachfolger heißt OER. Diese „open educational resources” gibt es überall im Netz”. Das ist etwas irreführend, denn Autor Christian Füller legt dar, dass trotz der aktuellen politischen Förderung das Thema an vielen Stellen noch lange nicht angekommen ist. Das ist auch kein Wunder, wenn man sich z.B. die ersten Zeilen des deutschsprachigen Wikipedia-Eintrags durchliest. Die versteht kein Mensch. Auch im Artikel sind die Botschaften oft “fließend”: Sind OER Bildungsmaterialien, die offen zugänglich sind? Was man kostenlos herunterladen kann? Dann wäre auch der Freitag-Artikel OER. Oder fängt OER erst dort an, und darauf weist auch Christian Füller hin, wo die freie Verwendung, das “copy, remix and share”, erlaubt ist? Erschwerend kommt hinzu, dass diese Unterscheidung für Lernende oft unerheblich ist, solange sie auf Materialien online und kostenlos zugreifen können. Vielleicht sollte man mit Blick auf den Einstieg gleich mit der Forderung “Schafft die Schulbücher ab!” werben. Das versteht jeder.
Christian Füller, der Freitag, 7. November 2016

11Nov/16

Tagungsband zur GML² 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Tagungsband zur GML² (Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens), die am 10./ 11. März dieses Jahres in Berlin stattfand, ist jetzt online. Unter dem Dach des Konferenzthemas “Die offene Hochschule: Vernetztes Lehren und Lernen” wurde ausgelotet, “wie digitale Medien – auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden internationalen Vernetzung – zur Öffnung der Hochschulen beitragen können und inwiefern standortübergreifende Lehrformate das Lernen verändern”. Die Beiträge decken ein weites Spektrum ab: Berichte über strategische Projekte (Universität Hamburg und die Hamburg Open Online University) und über aktuelle Bildungsangebote (MOOCs) für Geflüchtete stehen neben einzelnen Fallbeschreibungen. Alles gegliedert in sechs Schwerpunkte und auf 328 Seiten.
Nicolas Apostolopoulos, Wolfgang Coy, Karoline von Köckritz, Ulrike Mußmann, Heike Schaumburg, Andreas Schwill (Hrsg.): GML² 2016, Waxmann (Münster) 2016 

11Nov/16

Call for Papers zur Fachtagung der DGfE: „Universität 4.0“. Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 03. und 04. November 2017 veranstaltet die DGfE eine Tagung zum Thema „Universität 4.0“ und möchte Sie auf diesem Wege zur aktiven Teilnahme aufrufen. Beitragsvorschläge in Abstract-Form können bis zum 10.01.2017 eingereicht werden.

Die Tagung wird von der Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ausgerichtet. Der thematische Schwerpunkt liegt auf der erziehungswissenschaftlichen Reflexion der Veränderungen von Lehr-, Lern- und Bildungsprozessen an Universitäten und Hochschulen im Kontext von Medialisierung, Quantifizierung und Digitalisierung.

Thema der Tagung: „Universität 4.0“. Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung. Dabei lassen sich drei Themenfelder unterscheiden: 1. Der Wandel von Lernen, Bildung und Forschung mit digitalen Medien. 2. Die Organisation von Lernen und Bildung an der „digitalen Hochschule“. 3. Die Veränderung des Verständnisses von universitärer Bildung und von Hochschulen durch die Digitalisierung.
Termin der Tagung: 03.11.2017 nachmittags bis 04.11.2017 mittags. Ort: Berlin
Beitragseinreichungen: bis zum 10.01.2017 in Abstract-Form (max. 1.500 Zeichen inkl. Leerzeichen und Literatur) für Panelbeiträge à ca. 20 Minuten (bitte an beide Adressen): Prof. Dr. Manuela Pietraß und Prof. Dr. Burkhard Schäffer.

Abstract aus dem Call: „In loser Anlehnung an das Kürzel „Industrie 4.0“, das auf die digitale Verzahnung und Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten abzielt, soll die DGfE-Fachtagung Fragen danach in den Mittelpunkt stellen, inwiefern, in welchem Ausmaß und vor dem Hintergrund welcher programmatischer Intentionen Universitäten und Hochschulen die Möglichkeiten digitaler (Medien)Technologien nutzen und welche Folgen dies für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse sowie für den Stellenwert von Universitäten als Bildungsinstitutionen hat. Mit dem Zusatz „4.0“ rückt die Zukunft der Universität in Bezug auf den Einsatz digitaler Medien ins Zentrum des Interesses.“

Link zum vollständigen Call for Papers.

11Nov/16

Stelle als akademische/r Mitarbeiter/in an der Hochschule Karlsruhe zu besetzen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Im Rahmen des Projekts „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ sucht die Hochschule Karlsruhe eine/n akademische/n Mitarbeiter/in. Aufgabenschwerpunkte liegen vorwiegend im Bereich Open Educational Ressouces. Erwartet werden u.a. Erfahrung mit digitalen Lern- und Informationssystemen sowie Bereitschaft zur empirischen Forschung. Die Stelle ist ab 01.01.2017 befristet zu besetzen.

Aufgaben

  • Recherche und empirische Erhebungen zu Bedarfen, Nutzungskontexten und Nutzungsverhalten im Bereich Open Educational Resources (OER)
  • Ableitung von konkreten Gestaltungsempfehlungen für OER-Repositorien
  • Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur Qualitätsbewertung von OER und Entwicklung von Handreichungen/Trainingskonzepten für OER-Reviewer/innen
  • Entwicklung von Anreizkonzepten zur Nutzung von OER-Repositorien
  • Mitwirkung an der Verbreitung von Projektergebnissen durch Workshops, Expertenrunden und Veröffentlichungen

 Voraussetzungen

  • Studienabschluss vorzugsweise in einem der Bereiche (Medien-)Informatik, (Medien)Psychologie, (Medien-)Pädagogik oder im Bereich der empirischen Sozialforschung
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich digitaler Lern- und Informationssysteme
  • Bereitschaft und Befähigung zur empirischen Forschung
  • Interesse an interdisziplinären Fragestellungen und dem Bereich der Hochschuldidaktik
  • Ausgezeichnete Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift

Bewerbung an: stellenausschreibun-gen@hs-karlsruhe.de
Kennziffer: 4313
Bewerbungsschluss: 27.11.2016
Vertragsdauer: befristet bis zum 31.08.2018
Vergütung: erfolgt je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach TV-L

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Prof. Hans-Peter Voss, Tel. 0721/925-1770, E-Mail: hans-peter.voss@hs-karlsruhe.de

Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden.

Bildquelle auf Facebook: Voskos, Hochschule Karlsruhe, CC BY-SA 3.0

11Nov/16

„Ich freue mich über die rege Beteiligung der Nutzer an der Institutionendatenbank“

Quelle: bildungsserver Blog Autor: Schumann

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Yvonne Schmidt

Yvonne Schmidt

 

Yvonne Schmidt studierte in Marburg neuere deutschen Literatur und Medienwissenschaften. Beim Deutschen Bildungsserver ist sie  für Pflege und Ausbau der Institutionendatenbank verantwortlich.

 

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

2006 habe ich ein Praktikum beim Deutschen Bildungsserver absolviert. Das hat mir so gut gefallen, dass ich 2007 dann mit einem Volontariat am Informationszentrum Bildung (IZB) des DIPF in Frankfurt begonnen habe. Nachdem ich zwei Jahre verschiedene Arbeitsbereiche kennenglernt habe, bin ich nun für den Deutschen Bildungsserver tätig. Weil das Internet sehr dynamisch ist und sich ständig etwas verändert , wird die Arbeit auch nie langweilig.

Wie bist Du zur Pflege der Institutionendatenbank gekommen? Und was zeichnet die Arbeit daran aus?

Seit 2009 ist mein Aufgabengebiet die Betreuung und Pflege der Institutionendatenbank des Deutschen Bildungsservers. Die Datenbank wächst stetig, mittlerweile umfasst sie fast 9.000 Datensätze verschiedenster Einrichtungen aus dem Bildungsbereich, dem sozialen und dem pädagogischen Bereich. In der Datenbank findet man unter anderem Hochschuleinrichtungen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Behörden, nicht-staatliche-Bildungsanbieter, Verbände, Vereine, Stiftungen und vieles mehr. Sie aktuell zu halten ist eine Herausforderung, da sich bei den Einrichtungen ständig etwas verändert: Sie schließen, ändern ihren Namen, fusionieren, spalten sich auf, verändern ihr Themengebiet/Arbeitsbereich oder ziehen um – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

In meinem Bereich sieht man sehr schön, wie die Globalisierung fortschreitet:  Die Websites der Einrichtungen werden immer internationaler und englisch- bzw. mehrsprachige Websites werden neben rein deutschsprachigen immer populärer. Zudem gibt es eine stetige Vernetzung verschiedener Einrichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Wenn man, wie wir beim Deutschen Bildungsserver, den Anspruch hat ständig aktuell zu sein, fordern einem diese Veränderungen gehörige Aufmerksamkeit ab.

Melden die Nutzer/-innen manchmal etwas zurück?

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Nutzerinnen und Nutzern für ihr Engagement bedanken, denn gerade die Institutionendatenbank ist auf ihre Mitarbeit angewiesen. Sie haben ja die Möglichkeit selbst Einrichtungen in die Datenbank einzutragen und schon bestehende Datensätze selbst zu aktualisieren. Bei der Menge an Datensätzen, die aktuell gehalten werden will, ist diese Partizipation der Nutzerinnen und Nutzer einfach ideal, und ich freue mich sehr, dass diese Möglichkeit auch von so vielen genutzt wird.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ich wünsche dem Deutschen Bildungsserver, dass er weitere viele Jahre dazu beiträgt Klarheit, Struktur und Ordnung in den Internet-Dschungel zu bringen. Das Internet ist eine sehr wichtige Quelle für qualitativ hochwertige Informationen. Man muss sie nur finden. Dazu trägt der Deutsche Bildungsserver bei, indem er solche Quellen sammelt, für alle Nutzer erschließt und dadurch gebündelt zur Verfügung stellt.

11Nov/16

Fachhochschule Nordwestschweiz sucht E-Portfolio-Mitarbeiter/in

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW umfasst neun Hochschulen. An der Pädagogischen Hochschule (PH), Institut Weiterbildung und Beratung, ist ab dem 01.01.2017 eine Stelle (70%) als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in im Bereich E-Portfolio mit Arbeitsort Windisch zu besetzen.

Ihre Aufgaben

Die hochschuldidaktische und medienpädagogische Begleitung der Integration der E-Portfolio-Plattform (Mahara) an der PH FHNW steht im Zentrum Ihrer Tätigkeiten. Sie erarbeiten selbstständig Konzepte für den Einsatz von E-Portfolios in den Studiengängen für Lehrpersonen unter Berücksichtigung fach- und institutsbezogener Bedürfnisse. Sie erstellen Online-Materialien und schreiben Fachtexte zum Themenfeld E-Portfolio in der Hochschullehre. Bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Weiterbildungen und Beratungen für die in der Lehre (Studium und Weiterbildung) tätigen Personen werden Sie in Absprache mit der Leiterin der Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule aktiv in das Team eingebunden. Die Übernahme von Aufgaben im Projektmanagement rundet Ihr Tätigkeitsfeld ab.

Ihr Profil

Sie verfügen über einen Hochschulabschluss (Diplom oder Master) in Erziehungswissenschaften, Medienpädagogik, Kommunikations- oder Mediendesign, Informationswissenschaften o. ä. sowie idealerweise über Lehr­erfahrung auf Tertiärstufe. Eine Zusatzausbildung in Beratung oder Erwachsenen­bildung/Hochschuldidaktik wird begrüsst. Sie haben ausserdem Fachwissen im Bereich Medienpädagogik, umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Bildungs­technologien sowie Kenntnisse des hochschuldidaktischen Diskurses zur kompetenz­orientierten Studiengangentwicklung. Eine selbstständige und team­orientierte Arbeitsweise, mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit sowie ausgeprägte Flexibilität und Mobilität an den Standorten der PH FHNW runden Ihr Profil ab. Die Pädagogische Hochschule hat eine von der Europäischen Kommission ausge­zeichnete Human Resources-Strategie für wissenschaftliches Personal, die internationale Erfahrungen und Mobilität anerkennt und fördert.

 

Bewerbungsschluss: 20.11.2016

Bewerbung über das Bewerbungsformular der Fachhochschule Nordwestschweiz

Kontakt: Ricarda T. D. Reimer, Leiterin Fachstelle Digitales Lehren und Lernen in der Hochschule, Telefon: +41 56 202 71 92, E-Mail: ricarda.reimer@fhnw.ch


Die vollständige Stellenausschreibung ist auf der Seite der Fachhochschule Nordwestschweiz einzusehen.


Bildquelle auf Facebook: Voyager, Windisch Fachhochschule, CC BY-SA 3.0

11Nov/16

Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium am 02.11.2016 in Zürich

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ist Learning & Development (L&D) noch die erste Adresse, wenn Mitarbeiter nach Lernangeboten suchen? Wie stellt sich L&D auf die Entwicklung von Kompetenzen ein, die mit der digitalen Transformation einhergehen? Was bedeutet das letztendlich für ein Leistungsportfolio von L&D, das über den Seminarraum hinausgeht? Einige Antworten auf die letzte Frage skizziert Christoph Meier. Sein Fazit: “L&D muss das Betriebsmodell auf den Prüfstand stellen.”
Christoph Meier, scil-Blog, 10. November 2016

Digitale Transformation und L&D – Beitrag zum ZGP Symposium 2016-11-02 from scil CH