15Dez/16

Im TV: Auszeichnung für Reichenhaller Modellprojekt „Maker Days for Kids“

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

rfo

Über die mit dem Dieter-Baacke-Preis ausgezeichneten Makerdays for Kids ist nun auch im regionalen Fernsehen berichtet worden. Wir sagen danke an den Sender rfo und Christian Holzner! – Ich plaudere darin übrigens auch über die neueste Idee des „Reichenhaller Mädelsquartett“.

Link zum Beitrag des Regionalsenders (Mediathek)

 

14Dez/16

2050: Die Zukunft der Arbeit

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

millennium_201612.jpgVor Weihnachten muss alles raus. Auch die Ergebnisse dieser international angelegten Delphi-Studie des Millennium Projects, die zwar schon im März 2016 veröffentlicht wurden, aber erst jetzt in meinem Newsstream aufgetaucht sind. Zehn zentrale Aussagen zur Zukunft der Arbeit wurden aus der Befragung gefiltert. Zwei betonen die Bedeutung von Bildung und Kompetenzen, u.a.:

“Von MOOC bis P2P: Einzelne gehen voran, während das Bildungssystem überfordert ist, sich aber revolutionieren und z. B. in die Richtung selbstgesteuerter Bildungsportfolios entwickeln muss.” (via Vanessa Guggisberg)
Cornelia Daheim und Ole Wintermann, Bertelsmann Stiftung, März 2016 (pdf)

14Dez/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Strategie der Kultusministerkonferenz zu „Bildung in der digitalen Welt“, der Suche nach einer gemeinsamen Lösung für digitale Semesterapparate, dem geplanten Zentrum für Internetforschung von NRW-Universitäten und dem „E-House“ der Ostbayrischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.

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KMK-Strategie zu „Bildung in der digitalen Welt” veröffentlicht

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und somit alle 16 Bundesländer präsentierten vergangene Woche eine gemeinsame Strategie bezüglich des digitalen Wandels. Die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ sieht vor, dass die Länder die Verbesserung der digitalen Medienkompetenzen insbesondere von Schülerinnen und Schülern noch stärker fördern. Bis 2021 sollen in weiterführenden Schulen eine digitale Lernumgebung und Internetzugang im Unterricht zur Verfügung stehen. Die Strategie basiert auf der Schulleistungsstudie „International Computer and Information Literacy Study“ der TU Dortmund und der Universität Paderborn aus dem Jahr 2013. Auch auf Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird investiert: Rund 17,6 Milliarden Euro sollen 2017 in Bildung und Forschung fließen, das ist rund eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Auch hier stehen einige Maßnahmen auf der digitalen Agenda des BMBF: die Förderung von Forschungs- und Technologieentwicklung, das Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ sowie die Aufstockung der Forschungsmittel für die Hightech-Strategie.
Quelle:
idw-online.de und bmbf.de

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VG Wort sucht gemeinsame Lösung für digitale Semesterapparate

Nach den Weigerungen vieler Hochschulen, dem neuen Rahmenvertrag der VG Wort zuzustimmen, gibt es neue Entwicklungen bezüglich der Umsetzung des Vertrags. Die VG Wort teilte in einer Pressemitteilung mit, dass sie gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Kultusministerkonferenz eine Arbeitsgruppe beauftragt habe. Ziel sei eine einvernehmliche Lösung für den Umgang mit dem Urheberrecht im Hochschulkontext. Die Arbeitsgruppe soll noch vor Jahresende 2016 einen Lösungsvorschlag vorlegen, um eine nahtlose Nutzung der digitalen Semesterapparate an den Hochschulen zu gewährleisten. Zunächst ist eine Übergangslösung geplant. Eine praktikable dauerhafte Lösung zur Umsetzung des Urteils vom Bundesgerichtshof soll bis zum 30. September 2017 erfolgen.
Quelle:
vgwort.de

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NRW-Universitäten gründen Zentrum für Internetforschung

Die Universitäten Bochum, Düsseldorf, Bonn und Münster sowie das Grimme-Institut in Marl gründen ein “Center for Advanced Internet Studies” (CAIS). Das CAIS startet 2017 in Bochum seine Arbeit, um gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung zu erforschen. Mit dem CAIS sollen Kompetenzen zur Forschung im Bereich des digitalen Wandels gebündelt und ein aktiver Austausch ermöglicht werden. Das Wissenschaftsministerium fördert das CAIS mit insgesamt knapp drei Millionen Euro über drei Jahre. Eine Weiterförderung für zwei weitere Jahre ist bereits in Aussicht gestellt.
Quelle:
wissenschaft.nrw.de

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OTH Amberg-Weiden baut „Zentrum für digitale Kompetenz“ auf

Die Ostbayrische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden baut ein sogenanntes “E-House” auf, das sich als Zentrum für digitale Kompetenz mit Bildung, Forschung und Entwicklung im Bereich der Digitalwirtschaft beschäftigen wird. Es beherbergt ab 2017 auch eines von sechs Lernlaboren des Fraunhofer-Instituts. Die Lernlabore bieten verschiedene Module an und sollen Führungskräfte aus Industrie und öffentlicher Verwaltung in puncto E-Learning und IT-Sicherheit qualifizieren. Bis zur geplanten Fertigstellung des E-House im September 2017 soll die Arbeitsgruppe Fraunhofer in einem anderen Gebäude der OTH unterkommen. Das Fraunhofer-Lernlabor steht als erstes Unternehmen für das E-House fest.  
Quelle: checkpoint-elearning.de

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Vortragsaufzeichungen und Interviews zur Campus Innovation 2016 online

Die Campus Innovation 2016 und der Konferenztag Digitalisierung von Lehren und Lernen fanden am 17. und 18. November diesen Jahres in Hamburg statt. Unter dem Motto „Change: Wissensarbeit der Zukunft – digital und kollaborativ oder: Wie lernen und arbeiten wir übermorgen?“ standen Keynotes, Fachvorträge, Diskussionen, Workshops und Postersessions auf dem Programm. Die Aufzeichnungen der einzelnen Vorträge sind ab sofort auf dem podcampus-Channel des Veranstalters Multimedia Kontor Hamburg zu finden. Dort wurden zudem Video-Interviews mit Referenten und Referentinnen der Veranstaltung sowie eine Bildergalerie mit Impressionen veröffentlicht. Die nächste Gemeinschaftsveranstaltung von Campus Innovation & Konferenztag ist für den 23. und 24. November 2017 im Curio-Haus Hamburg angesetzt.
Quelle: mmkh.de

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Smarthome, Suchmaschine, CSS und mehr: das neue MOOC-Programm des Hasso-Plattner-Instituts    

Das Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam hat sein Angebot an Massive Open Online Courses (MOOCs) für das kommende Jahr auf seiner Plattform openHPI veröffentlicht. Der erste Kurs „Web-Technologien“ im neuen Jahr schafft Grundlagen der wichtigsten Basistechnologien URI, HTTP, HTML und CSS. Weitere Themen sind: “Embedded Smart Home“, “Mainframes“ oder „Wie funktioniert eine Suchmaschine?“. Insgesamt sind bisher zehn Kurse für das Jahr 2017 angesetzt. Die kostenlosen MOOCs der Plattform beinhalten z. B. Lernvideos, interaktive Selbsttests, Tutorials oder praktische Übungen.
Quelle: open.hpi.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
Die Redaktion freut sich über Post an feedback@e-teaching.org oder Beiträge auf unserer Facebook-Seite.

13Dez/16

Innovating Pedagogy

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

open_201612.jpgNeben dem amerikanischen New Media Consortium, das uns jedes Jahr mit dem Horizon Report einen Ausblick auf die kommenden Lehr- und Lernformate gewährt, steht dieser Report der britischen Open University: auch schon im fünften Jahr, etwas weniger technisch und nicht nur mit dem Fokus auf Hochschulen. “New forms of teaching, learning and assessment for an interactive world” haben die Experten mit Unterstützung des Learning Sciences Lab am National Institute of Education in Singapur gesucht und folgende zehn Innovationen gefunden:

– Learning through social media
– Productive failure
– Learning by explaining what we have been taught
– Design thinking
– Learning from the crowd
– Learning through video games
– Formative analytics
– Learning for the future
– Translanguaging
– Blockchain for learning

Jedes Konzept wird kurz vorgestellt, inkl. Beispiele und Links. Geht man die Punkte durch, so sind einige schon Alltag (Learning through social media), andere sind Neuformulierungen älterer Ideen (Learning by explaining what we have been taught). Deshalb: Nicht alles, was dieser Report (47 S.) vorstellt, ist innovativ im engeren Sinne. Trotzdem lohnt die Lektüre.
Mike Sharples u.a., Open University, Innovation Report 5, 30. November 2016

13Dez/16

Published: Recommendations for OER Integration in Austrian Higher Education

Quelle: Sandra Schön Autor: sansch

Together with my colleagues of the Austrian wide OER-working group we published our findings about „Recommendations for OER Integration in Austrian Higher Education“ at this year EADTU 2016 conference.
Abstract:

Open Educational Resources (OER) are considered an important instrument to increase access and to facilitate the reuse of learning content. Educational institutions, especially those in Higher Education, play a crucial role in the production of OER, since they are the main producers of learning materials. To foster this production, a national strategy or at a least a national commitment to OER is necessary. Moreover, due to the very strict copyright law in Austria, this achievement is of high importance and necessity. In this publication, we will introduce recommendations for the integration of OER in all Higher Education institutions in Austria; these were developed by a national workgroup consisting of different stakeholders (government, library, funder, Higher Education and special interest groups). The overall aim is to achieve sustainability for the educational sector, especially with regard to the usage of learning materials by different lecturers as well as institutions. The cooperation among various stakeholders on different levels needs to be in the centre of all further efforts, which should be based upon six explicit requirements:

  1. Mandatory commitment to OER
  2. Establishment of a nationwide information platform for exchange and cooperation
  3. Establishment of nationwide educational programmes for different stakeholders
  4. Establishment of national OER badges
  5. Targeted financial and structural promotion of OER
  6. Establishment of OER strategies within each institution and as a comprehensive approach

Each requirement will be described in more detail and a roadmap will illustrate how OER can be successfully integrated at Higher Education institutions in the next ten years.

[Full paper @ ResearchGate]

Reference: Ebner, M., Kopp, M., Freisleben-Deutscher, C., Gröblinger, O., Rieck, K., Schön, S., Seitz, P, Seissl, M., Ofner, S., Zimmermann, C., Zwiauer, C. (2016) Recommendations for OER Integration in Austrian Higher Education. In: Conference Proceedings: The Online, Open and Flexible Higher Education Conference, EADTU 2016, pp. 34-44

12Dez/16

Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Noch eine Studie zur digitalen Bildung: Im Auftrag der LEARNTEC (und zu ihrem 25. Geburtstag) wurden 68 Expertinnen und Experten aus allen Bildungsbereichen befragt. Sieben Themenbereiche des digitalen Lehrens und Lernens – von der Schule bis zur Weiterbildung – standen zur Diskussion. Die zentrale Botschaft der Studie ist eindeutig: “Die digitale Kompetenz der Lehrenden stellt in allen Bildungssektoren die größte Herausforderung für die umfassende Digitalisierung des Lernens dar.”

So weit, so klar. Ansonsten zeigt auch diese Studie, wie schwierig es noch immer ist, über, und ich formuliere es bewusst etwas breiter, “das Lehren und Lernen im Zeichen der Digitalisierung” zu sprechen. Zum Beispiel: Wie lange macht es noch Sinn, den “Anteil des digitalen Lernstoffs” sowie den “Digitalisierungsgrad” in Bildung und Weiterbildung angeben zu wollen? Zu bemessen ist es ohnehin nicht (zweite Frage).

Was bedeutet eigentlich der Trend “mobile Endgeräte” heute noch? (dritte Frage) Welche didaktischen Szenarien sind mit “informellem Lernen” und “Microlearning” gemeint? (fünfte Frage) Schließlich: Wie passt es zusammen, dass die Befragten “soziales und kollaboratives Lernen” als wichtigste didaktische Innovation identifizieren und zugleich der E-Learning-Kernbranche bis 2020 ein Umsatzplus von 116 Prozent prognostizieren? Bis heute lebt die Branche vor allem von Technologien und Content. Wer mag hier Lesehilfen geben?
mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH, Dezember 2016 (pdf)

09Dez/16

Blogparade “Ein Tag an meinem Wissensarbeitsplatz”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich bin vorhin eine Stunde Simon Dückerts interessanten Ausführungen gefolgt, als er uns im Rahmen eines Webinars seinen Wissensarbeitsplatz vorstellte. Wissensmanagement zum Anfassen. Etwas “Getting Things Done”, einige Grundbegriffe zur Einstimmung und dann seine Top 7-Tools und kurze Erklärungen zur Nutzung. Vor allem OneNote werde ich mir über Weihnachten wohl noch einmal anschauen …
Simon Dückert, Cogneon, 9. Dezember 2016