Category Archives: Jochen Robes

09Nov/16

Foresight-Studie “Digitale Arbeitswelt”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Studie ist schon einige Monate alt und wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom Institut für Innovation und Technik (iit) in Berlin erstellt. Sie stellt die möglichen Entwicklungen der Arbeitswelt in den Branchen Produktion, Medien und Dienstleistungen in einer mittel- und langfristigen Perspektive dar. Die große Klammer bildet der vom BAMS initiierte Dialogprozess “Arbeiten 4.0″ dar, der Ende November 2016 abgeschlossen wird.

In der Foresight-Studie spielen Bildungs- und Lernprozesse eine zentrale Rolle. Kostprobe aus der Zusammenfassung: “Mit der Umsetzung von Arbeitssystemen als permanente Lern – und Tutorensysteme ändert sich die Rolle der institutionellen, formalen beruflichen Weiterbildung fundamental. Werden die Inhalte im Arbeitsprozess digital unterstützt individuell erworben wie auch in der benötigten Qualität und Verlässlichkeit angewendet, sinkt die Bedeutung von formal erworbenen Qualifikationen in vielen Bereichen.” Viele Schaubilder und Referenzen.
Wenke Apt, Marc Bovenschulte, Ernst A. Hartmann und Steffen Wischmann, Institut für Innovation und Technik, Berlin, Februar 2016

08Nov/16

Working Out Loud: The making of a movement

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Über “Working Out Loud” habe ich schon eine Weile nicht mehr berichtet. Dabei steht die Idee bei vielen Unternehmen, mit denen ich zu tun habe, auf der ToDo-Liste. Sie verbindet einfach auf charmante Art und Weise persönliche Zielsetzungen, das Netzwerken und eine neue Offenheit. In diesem TED Talk packt John Stepper, der WOL ins Rollen brachte, die Methode in kurze Geschichten und deutet mit “12 Wochen” und “Circles” an, wohin die Reise geht. Bosch, Continental und Telekom erscheinen im Hintergrund als Referenzen … Und Cogneon informiert gerade, dass John Stepper am 24. November in Nürnberg weilt.
John Stepper, TEDxNavesink, YouTube, 10. Mai 2016

08Nov/16

There is no university of the future

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Anlass ist das Projekt “42″, auf das ich kürzlich hingewiesen hatte (“University opens without any teachers”). Alastair Creelman weist zu Recht darauf hin, dass es nicht um das eine Hochschulmodell geht, das die Lösung auf heutige und zukünftige Fragen bereit hält. Aber die neuen technologischen Entwicklungen setzen Fantasie frei und erweitern das Spektrum der Möglichkeiten.

“What we are seeing today is experimentation with new models of education and the establishment of a new ecosystem where traditional degrees will still have great relevance but new alternatives will be available. If the new credentials are verifiable and trustworthy and employers accept them then they will become hard currency. They aren’t the same as a university degree but they widen the credential spectrum.”
Alastair Creelman, The corridor of uncertainty, 7. November 2016

07Nov/16

openHPI-Forum 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Am 26. und 27. Oktober 2016 hatte openHPI, die Internet-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), nach Potsdam eingeladen, um sich über Massive Open Online Courses (MOOCs) auszutauschen. Jetzt stehen einige Stunden Material online. Natürlich sind die Referenten aus dem openHPI und openSAP-Umfeld gut vertreten, wie z.B. Christoph Meinel (openHPI, “Von openHPI zur Vision einer Bildungscloud”), Jan Renz (openHPI, “Analytics und Nano-Learning: Trends und What’s Next in MOOCs”) sowie Michaela Lämmler und Thomas Staubitz (openSAP, “Team Peer Assessment und Team Builder im Einsatz auf openSAP”). Aber auch Vertreter der WHO, von acatech und Signavio berichteten.
tele-Task, Hass0-Plattner-Institut, November 2016

04Nov/16

A Look Ahead at L&D 2016/ 2017: Invisible, Contextual & Systemic

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“L&D is in crisis. L&D must evolve or become irrelevant.” Dieser Einstieg darf nicht fehlen. Und auch nicht der Hinweis, dass man schon seit Jahren mit diesem Einstieg arbeitet. Die Berater von Bersin by Deloitte verstehen ihr Handwerk. Und das macht dann auch die Trends interessant, die sie L&D ins Stammbuch fürs kommende Jahr schreiben. Was den Wandel treibt, so Dani Johnson einleitend, ist das Zusammenführen von Arbeits- und Lernprozessen. Ihre Punkte:

“- Invisible L&D …
– The intersection of career management and worker development …
– The rise of contextualization …
“While content used to be king, in many cases it is now becoming commoditized. With over 900 content solution providers currently working with L&D functions, user-generated content continuing to proliferate, and a myriad of free resources available, contextualization is becoming as important-if not more important-than content.”

– Systemic learner experience …
– The expansion of the learning technology universe …”
Dani Johnson, Bersin by Deloitte, 1. November 2016

04Nov/16

Why Udacity and EdX Want to Trademark the Degrees of the Future – and What’s at Stake for Students

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Udacity und seine “Nanodegrees”. Coursera und “Specializations”. edX und “MicroMasters”. Die großen Plattform- und Kursanbieter haben längst wohlklingende Namen für die Abschlüsse gefunden, die man bei ihnen erwerben kann. Wir sprechen von Microcredentials, neuen Abschlüssen jenseits der bekannten akademischen Grade. Natürlich wundert es niemanden, dass Udacity und edX auch die Rechte an diesen Bezeichnungen geschützt haben. Doch mit welchen Konsequenzen? Jeffrey R. Young versucht einige Antworten.

“No one owns the term “master’s degree.” But upstart education providers dream of getting a lock on the words for the next generation of online graduate certifications. Their strategy says a lot about how today’s online programs differ from those in the past.”
Jeffrey R. Young, EdSurge News, 3. November 2016

03Nov/16

Open Learning in the Future

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine Reihe von Essays ist gerade auf der Webseite “Future OER” veröffentlicht worden, darunter auch dieser Beitrag von Stephen Downes. Er steigt ein mit dem Hinweis auf die 1.200 offenen Kurse, die Open Culture heute auflistet. Aber diese Fülle an Lernressourcen kommt mit neuen Fragen daher: “Who Will Produce?”, “What Will Resources Look Like?”, “How Will Resources Be Sustained?”, “How Will People Find Resources?” und “How Will Resources Be Used?”
Stephen Downes, Future OER, 2. November 2016

02Nov/16

Patterns in Course Design: How instructors ACTUALLY use the LMS

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Es sind sicher keine überraschenden Nachrichten, aber sie kommen von Blackboard selbst, dem größten kommerziellen Lernplattformanbieter im Hochschulbereich. Dort hat man sich einmal die Nutzung der eigenen Plattform – “Blackboard Learn” in Nordamerika – näher angeschaut und dabei fünf Verhaltensmuster festgestellt. Das Resultat: “The first two course archetypes account for over three-quarters of the courses analyzed, and primarily use the LMS to provide students with access to course materials.” Das wird bei Moodle, so darf man vermuten, nicht anders aussehen.
John Whitmer, Blackboard Blog, 27. Oktober 2016

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01Nov/16

Quality Frameworks for MOOCs

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wenn die Autoren hier die Qualitätsfrage stellen, dann schauen sie vor allem auf Europa und die Hochschulen, also auf MOOCs, die in eine grenzüberschreitende Hochschulausbildung integriert und mit ECTS-Punkten verbunden werden können. Sie schauen nicht darauf, was Coursera und andere Plattformen für die berufliche Weiterbildung anbieten. Vor diesem Hintergrund fasst der Artikel kurz die Fragen zusammen, die sich mit Blick auf die Qualität von MOOCs stellen (natürlich gehören die Abbruchquoten dazu), diskutiert bestehende Modelle (”Excellence framework”), wendet sie auf zwei Beispiele an und wirbt abschließend für das “OpenupEd Quality Label” (mit folgenden Features: “Openness to learners”, “Digital openness”, “Learner-centred approach”, “Independent learning”, “Media-supported interaction”, “Recognition options”, “Quality focus” und “Spectrum of diversity”. Der Artikel ist ein Preprint aus einem Buch, das 2017 erscheinen soll (”Open Education: from OERs to MOOCs”).
Darco Jansen, Jon Rosewell und Karen Kear, in: M. Jemni, Kinshuk & M.K. Khribi (Hrsg.), Open Education: from OERs to MOOCs . Lecture Notes in Educational Technology (LNET). Berlin: Springer 2016 (via Researchgate)

31Okt/16

Making a MOOC: behind the scenes with educator Dr Ciarán Wallace

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ciarán Wallace hat einen Online-Kurs für FutureLearn entwickelt, die MOOC-Plattform der Open University. “Irish Lives in War and Revolution”, in der dritten Auflage. Hier steht er Rede und Antwort. Das Interview geht nicht in die Tiefe, deutet aber an, dass der Mehraufwand, den das MOOC-Experiment für Lehrende zu Beginn mit sich bringt, auch mit neuen Lehr-/ Lernerfahrungen einhergeht.
FutureLearn, 20. Oktober 2016