Category Archives: Jochen Robes

18Jan/17

Der Schrei nach Digitaler Bildung (4.0)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Anja C. Wagner hat wieder einmal laut nachgedacht. Über die digitale Bildung, die gerade so hoch im Kurs steht. Und über die Krise des Bildungssystems und die Schwierigkeiten der Beteiligten, sie beim Namen zu nennen. Doch woher können dann die Veränderungen kommen? Hier setzt Anja erst einmal auf Weiterbildung und wirft “Makerspaces” als Orte des Wandels und der Innovation in die Runde:
“Die neuen, zeitgemässen Weiterbildungsorte werden Makerspaces sein, ggf. mit angedocktem CoWorking-Bereich. Vielleicht werden sie gar zu zentralen Bildungsankern für die Aus- und Weiterbildung heranwachsen.”

Zur Diskussion wird eingeladen. Der Artikel ist übrigens auch ein gedankliches Warmlaufen für den Leuchtfeuer 4.0-MOOC, der im April beginnen soll.
Anja C. Wagner, FlowCampus, 18. Januar 2017

18Jan/17

Why organisations need to empower employee-led learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jane Hart hat wieder ein kleines Paket geschnürt: ein neues Buch (”Learning in the Modern Workplace 2017″), Workshops und ein neues Online-Magazin, “Modern Workplace Learning Magazine”, “that focuses on helping L&D departments do things differently and do different things in order to provide an effective service for today’s workforce”.

Das Magazin enthält derzeit erst drei Artikel. Der Vorliegende ist ein Exzerpt aus dem neuen Buch, ein Teaser, wenn man so will. Er unterstreicht die Notwendigkeit des fortwährenden Lernens, die Vielfalt der Möglichkeiten und Ansätze sowie die neue Rolle, die sich für L&D daraus ergibt: “supporting manager-led learning and empowering employee-led learning”. Ich habe das Magazin mal abonniert und werde beobachten, was sich hier tut.
Jane Hart, Modern Workplace Learning Magazine, 13. Januar 2017

17Jan/17

E-Learning-Markt verzeichnet zum fünften Mal in Folge zweistelliges Wachstum

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man kann natürlich in Zeiten der Digitalisierung trefflich darüber streiten, wo denn E-Learning anfängt und wo es aufhört. Wenn es denn irgendwo aufhört. Und ob die Unternehmen, die sich an diesem Branchenmonitor beteiligen, ein repräsentatives Abbild des Marktes darstellen. Beim Spitzenreiter COMCAVE (vormals Jaber, vormals COMCAVE) darf man schon etwas schmunzeln. Auch die im Monitor selbst vollzogenen Hochrechnungen sind nicht immer nachvollziehbar. Wie auch immer: Er liefert ein jährliches “Who is who” sowie Informationen über Geschäftsfelder, Tätigkeitsfelder der Mitarbeiter und Geschäftsmodelle. Das bietet eine erste Orientierung.
mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung, mmb-Branchenmonitor 2016, Dezember 2016 (pdf)

16Jan/17

Soziales Lernen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Soziales Lernen beschreibt das Lernen innerhalb einer Lerngemeinschaft. Heute kommt dazu vermehrt sogenannte Social Software zum Einsatz”, schreibt Martin Ebner, um so einen kleinen Lexikon-Eintrag einzuleiten. Dann führt er etwas breiter aus, wie das “sozial” noch gelesen werden kann und stellt einzelne Tools vor, die in Unterricht und Lehre heute zum Einsatz kommen. Eine kurze Fingerübung.
Martin Ebner, Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik. Online-Lexikon, Dezember 2016

13Jan/17

Equipping people to stay ahead of technological change

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

economist_201701.jpg“Lifelong learning” ist das Thema der aktuellen Ausgabe des Economist. Wenn ich diesen und die weiteren Beiträge des Heftes zusammenfasse: Erstens gibt es eine Notwendigkeit, hinter der Digitalisierung und Automatisierung stehen: “Today robotics and artificial intelligence call for another education revolution.” Zweitens gibt es viele neue Möglichkeiten und Ansätze: dazu gehören vor allem MOOCs, denen ein eigener Artikel gewidmet ist (”Upstarts and incumbents. The return of the MOOC”: hier werden vor allem die aktuellen Entwicklungen und Aktivitäten der großen Plattform-Anbieter wie Coursera und Udacity nachgezeichnet), aber auch Hochschulen mit Online-Angeboten. Doch, drittens, weisen die Autoren darauf hin, dass zu viele Menschen durch diese Angebote nicht erreicht werden: “But left to its own devices, this nascent market will mainly serve those who already have advantages.” Also folgt schließlich der Appell an Politik, Unternehmen und Gewerkschaften, mehr zu unternehmen. Ein Appell, wie gesagt.
Economist, Lifelong learning. How to survive in the age of automation, 14. Januar 2017

13Jan/17

Social Media & Mobile Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Hinter diesem Link stecken auch pragmatische Überlegungen: Denn Martin Ebner hat für einen Workshop (” … soll eine Übersicht geben, welche didaktische Vielfalt durch den Einsatz von Medien in der (Hoch-)Schullehre erzielt werden kann”) über beide Themen eine Vielzahl an Informationen, Anwendungsbeispielen und Links zusammengetragen. Eine Fundgrube!
Martin Ebner, e-Learning Blog, 13. Januar 2017

Social Media Learning (oder die Vielfalt neuer Medien in der Lehre) from Martin Ebner

Mobile Learning from Martin Ebner

12Jan/17

50 Jahre Telekolleg. Bildung kommt von Bildschirm

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Inzwischen sind nur noch Bayern und Brandenburg übriggeblieben. Aber nach wie vor kann man auf diesem Weg die allgemeine Fachhochschulreife erwerben. Ich bin noch mit dem Telekolleg als Teil meines Fernsehprogramms aufgewachsen, habe sogar mal beim Funkkolleg, dem kleinen Bruder, mitgearbeitet, und mich später, wenn ich beim Zappen über eine Folge gestolpert bin, über das mutige Outfit der Lehrenden (sehr beliebt: Pullunder!) gewundert. Der Artikel ist verhalten optimistisch, was die Zukunft des Telekollegs angeht, obwohl die Macher jetzt sogar das Internet entdeckt haben. Aber die Zeit für einen kleinen Seitenhieb in Richtung MOOCs nimmt man sich.
Rosa Feigs, Der Tagesspiegel, 5. Januar 2017

12Jan/17

2017: Where will it all trend?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Social, curation, personalised, micro learning, VR, AR, xAPI and apps”, doch alles in allem: “expect more of the same”, sagt James Cory-Wright im Namen der Lernexperten von Kineo/ City & Guilds. Und schiebt dann noch nach, dass es für ihn auf einigen Feldern (Apps, Video, Performance Support) doch schneller vorangehen könnte.
James Cory-Wright, City & Guilds Kineo, 12. Januar 2017

11Jan/17

HarvardX and MITx: Four Years of Open Online Courses Fall 2012 – Summer 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

harvard_201701.jpgEs ist bereits die dritte Auswertung, die die Betreiber der MOOC-Plattform edX, MIT und Harvard, jetzt veröffentlicht haben. Dafür wurden 2,5 Milliarden Online-Aktivitäten von 4,5 Millionen Teilnehmern in 290 Kursen ausgewertet. Hier ein Auszug aus den neun Antworten, in denen die Ergebnisse zusammengefasst wurden:

  • “How has total MOOC participation and certification grown over time?
    Steadily until free certification was discontinued in early 2016.
  • Who takes a MOOC, and what do they do?
    Participants in a MOOC “classroom” are heterogeneous in background and intention. There is no physical classroom like it on earth.
  • What percentage of MOOC users earn certificates?
    A typical course certifies 60% of paying users.
  • What are the hubs of the MOOC curricular network?
    Computer Science courses are the largest (among, e.g., science, history, health, and other subjects) and route more participants to other disciplinary areas than they receive.
  • How many teachers take MOOCs?
    32% of survey respondents report being or having been a teacher, and 19% of these respondents report teaching the topic of the MOOC.
  • How much online time does it take for a MOOC participant to earn a certificate?
    A typical MOOC certificate earner spends 29 hours interacting with online courseware. One out of every hundred earns a certificate spending less than 23 minutes online.”

Man muss dazu anmerken, dass der Report keinen “Überbau” enthält, also weder die Entwicklung des Formats MOOC oder seines Geschäftsmodells reflektiert, noch über Änderungen des Kursdesigns und seine Auswirkungen auf Lernaktivitäten Auskunft gibt.
Isaac Chuang und Andrew Dean Ho, 23. Dezember 2016

11Jan/17

The Employee Experience Is The Future Of Work: 10 HR Trends For 2017

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Titel des Artikels deutet es an: “Employee Experience” ist das Zauberwort, das nach Meinung vieler Berater HR (Human Resources) 2017 die Richtung vorgibt. Der Mitabeiter als Kunde, könnte man auch sagen. Das bringt, gerade in großen amerikanischen Firmen, neue Rollen (z.B. den “Head of Employee Experience”), neue Aufgaben und neue Themen mit sich, die Jeanne Meister über zehn Trends ausbreitet. Auch der Einfluss von “artificial intelligence” auf HR ist ihr eine Passage wert. Insgesamt etwas langatmig. Ihre Einschätzung:

“2017 is the year to prepare for transforming HR to be agile, consumer-focused, and digital. … For HR, I see the “new normal,” as the convergence of consumer marketing with digitization of HR creating a more personalized employee experience powered by artificial intelligence.”
Jeanne Meister, Forbes, 5. Januar 2017