Category Archives: Jochen Robes

16Aug/16

Der CL20-MOOC: Unternehmen lernen gemeinsam im Netz

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Er ist zwar schon eine Weile her, unser Corporate Learning 2.0-MOOC, aber für ein Praxis-Statement, das jetzt in der 63. Ergänzungslieferung (!) des Handbuchs E-Learning erschienen ist, habe ich einige Eckdaten noch einmal auf vier Seiten zusammengefasst.

“Am 21. September 2015 startete der Corporate Learning 2.0 MOOC, ein offener Online-Kurs, der sich mit der Zukunft der Weiterbildung beschäftigte. Er dauerte acht Wochen, wobei jede Woche von einem anderen Unternehmen gestaltet und betreut wurde. Über 1.500 Teilnehmer meldeten sich für den Kurs an. Die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse des CL20-MOOC werden im Folgenden kurz dargestellt.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 63. Erg.-Lfg., Juni 2016 (pdf)

16Aug/16

Using Design Thinking to Embed Learning in Our Jobs

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine Neuausrichtung von L&D, von Learning & Development “as we know it”, wird gerne gefordert, aber wie könnte das geschehen? Josh Bersin empfiehlt Design Thinking – und ist damit nicht der einzige. Design Thinking steht hier für eine Konzeption von Lernerlebnissen, die sich am Alltag und an den Erfahrungen der Anwender orientiert. Die Rede ist deshalb häufig von “use cases”. Auch wenn der Artikel nicht mehr als einen Teaser darstellt, das Stichwort lohnt einen zweiten Blick.

Josh Bersins Beispiel: “The telecomm company used design thinking to come up with a different approach: Rather than inject “training” into employees, it studied the job of a retail sales agent over the first nine months and developed a “journey map” showing what people need to know the first day, the first week, the first month, and then over the first few quarters.”
Josh Bersin, Harvard Business Review, 25. Juli 2016

16Aug/16

“Our Technology Is Our Ideology”: George Siemens on the Future of Digital Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Self-regulation, communication, creativity, complex problem-solving. Wenn das die Fähigkeiten sind, die uns auszeichnen und die nicht (einfach) automatisiert werden können, dann muss sich Bildung ändern. “Rich data about students”, “learning analytics” und “the rebundling of higher education” sind Bausteine eines zukünftigen Bildungssystems, so George Siemens, “the digital learning guy”.

“If we do things right, we could fix many of the things that are really very wrong with the university system, in that it treats people like objects, not human beings. It pushes us through like an assembly-line model rather than encouraging us to be self-motivated, self-regulated, self-monitoring human beings.”
Marguerite McNeal, EdSurge, 11. August 2016

15Aug/16

70-20-10: Origin, Research, Purpose

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man mag es ja kaum glauben, aber die 70:20:10-Formel hat wirklich einen Ursprung und einen Beleg. Und zwar hat Bob Eichinger, zusammen mit Wissenschaftlern des Center for Creative Leadership, in den später 1980er jahren 191 Executives befragt, “where they thought they learned things from that led to their success”. Heraus kamen 616 unterschiedliche “Learning Events”, die die Experten schrittweise zu dem verdichtet haben, was wir heute kennen:

“So the final easy-to-communicate meme was: 70% Learning from Challenging Assignments; 20% Learning from Others; and 10% Learning from Coursework. And thus we created the 70-20-10 meme widely quoted still today.”

Bob Eichinger selbst hat diese Entstehungsgeschichte noch einmal niedergeschrieben; Cal Wick hat ihn dazu angestiftet und ordnet die Formel noch einmal kurz ein und fragt u.a.: “What approaches can we take to enable self-directed 70-20 learning that improves capabilities and performance throughout an organization?”
Cal Wick, Fort Hill Company/ Blog, 9. August 2016

15Aug/16

Using Social Media to Build Professional Skills

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eigentlich gehört der Verweis auf diesen Artikel nicht in einen Blog. Denn er will gerade die ansprechen, die sich fragen, warum und wie sie Social Media beruflich nutzen sollen. Die Autorin zeigt, kurz und pragmatisch, mit Blick auf drei Fragen auf, welche Möglichkeiten es gibt: “What do I want to learn?”, “When do I have time for learning?”, “Whom do I want to learn from or with?”
Alexandra Samuel, Harvard Business Review, 4. August 2016

20Jul/16

7 Fragen an Prof. Jürgen Handke: “Digitales Lernen und Lehren: Davor kann man sich nicht mehr wegducken”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Leo Molatore (Pink University) hat Jürgen Handke (Universität Marburg) sieben Fragen gestellt: von “1. Herr Professor, was genau ist Ihr Forschungs-, Lehr- und Aufgabenbereich an der Universität Marburg?” bis “7. Ein Gedankenexperiment: Wenn Sie verantwortlich wären für die „digitale Lehre“ in ganz Deutschland, welche 3 Maßnahmen würden Sie als erstes umsetzen?” Seine wichtigste Empfehlung: Bitte keine Vorlesungsaufzeichnungen! Die Antworten gibt es bei Jürgen Handke, natürlich, im Videoformat.
Leo Molatore, Interview mit Jürgen Handke, Pink University, 20. Juli 2016

20Jul/16

Is Instructional Design Dead?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Frage “Is Instructional Design Dead?” ist sicher berechtigt, wenn alle Welt vom informellen Lernen und den Grenzen formaler Lernangebote spricht. Helen Blunden hat lange Zeit im Bereich Learning & Developement von Unternehmen gearbeitet, ist jetzt selbstständige Beraterin und blickt zurück. Interessant ist ihre Aufzählung, welche Fähigkeiten sie als Instructional Designer entwickelt hat. “Making complex things simple” lautet ihre Kurzformel.

Und ihre Kunden? Die fragen erstaunlicherweise wieder oder immer noch danach, Inhalte und Informationen attraktiv zu verpacken und zu verkaufen. ”This is when I realised that instructional design isn’t dead. Not yet.”
Helen Blunden, Active Learning Solutions, 16. Juli 2016

19Jul/16

Die Digitalisierung als Chance für die Bildung: Interview mit Ralph Müller-Eiselt

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ralph Müller-Eiselt ist Koautor des Buches „Die digitale Bildungsrevolution” und führt noch einmal aus, worin aus seiner Sicht diese Revolution besteht: “…. hin zu globalen Massenangeboten; … hin zur individuellen Förderung für jeden; … hin zu tatsächlichen Kompetenzen des Einzelnen.” Kurz: Digitalisierung nicht als Problem, sondern als Chance, Antworten auf einige drängende Fragen in Bildung und Weiterbildung zu finden.

Mit der hier vorgestellten Personalisierung des Lernens ist das so eine Sache: Im Rahmen einer Plattform kann ich mir auf Grundlage intelligenter Algorithmen vieles vorstellen (und Ralph Müller-Eiselt weist auch auf bereits bestehende Beispiele hin). Doch wie funktioniert eine Personalisierung, die auf den wechselnden Kontexten des Lerners und den im Netz verstreuten Lernressourcen aufbaut? Sind wir hier doch wieder bei der individuellen Kompetenz, bei der Web Literacy des Einzelnen?
Michael Lindner, Interview mit Ralph Müller-Eiselt, Digitalistbesser.org, 15. Juli 2016

18Jul/16

Studie Digitales Lernen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

114 Unternehmen in Europa haben 2015 an dieser Benchmark-Studie teilgenommen. 2011 wurde sie schon einmal durchgeführt. Allerdings wurde damals noch nach “E-Learning” gefragt, jetzt also nach “Digitalem Lernen”. Und die wichtigste (?) Botschaft lautet: Es ist “angekommen”. Auf den folgenden Seiten folgen die vertrauten Informationen über Zielgruppen, Themengebiete usw. Bei den Lernformen und der Frage “Welche Digital Learning Methoden werden Sie die nächsten zwei Jahre häufiger einsetzen?” habe ich noch einmal genauer hingesehen.
Haufe Akademie und CrossKnowledge, Juli 2016 (Registrierung erforderlich)

haufe_201607.jpg