Category Archives: Jochen Robes

15Sep/16

Digital Badges and Academic Transformation

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Beispiele stammen aus den USA, aber sie zeigen an, wohin die Richtung geht: 20 Prozent aller Colleges experimentieren dort bereits mit Badges, heißt es. Universitäten bieten sie an, und auch erste Unternehmen (im Artikel wird vor allem auf Dell verwiesen) haben Badges in ihre internen Bildungsangebote integriert. Vor allem die Verbindung zu Business Netzwerken wie LinkedIn macht die Entwicklung spannend, wo Badges Auskunft über die Fähigkeiten von Nutzern geben, die sie außerhalb traditioneller Kurse und Studiengänge erworben haben. Doch die Entwicklung steht erst am Anfang: Noch fehlen die breite Akzeptanz und das Wissen von Arbeitgebern um diese Möglichkeiten. Und es fehlt Research.
Veronica Diaz, EDUCAUSE Review, 1. September 2016

15Sep/16

The Overselling of Open

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein nüchterner Blick, den Jim Groom hier auf das Thema “open” und OER wirft: “What seemed like a movement defined by an anarchic spirit of revolution from 2004-2011 (at least for me-this was a fairly personal narrative) morphed into a fairly tame, almost conservative approach to education: massive lectures and free textbooks.” Und wenn sich Bildungsinstitutionen in OER engagieren? Jim Groom: “… we can’t leave something as important as teaching and learning on the web to institutions.”

Was bleibt aus seiner Sicht? “… all of which reinforce the idea that small is beautiful-and the best way at building an open web that matters is helping as many people as possible start small and reclaim a piece of the web.” Konsequent.
Jim Groom, bavatuesdays, 14. September 2016

13Sep/16

AT&T’s Talent Overhaul

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

AT&T, der nordamerikanische Telekommunikationskonzern mit 280.000 Mitarbeitern, muss sich neuerfinden. Vom Kabel zum Internet. Der Wandel soll auf einer “culture of perpetual learning” aufbauen, an der seit 2013 gearbeitet wird und deren wichtigste Elemente der interessante Artikel beschreibt. Hier einige Ausschnitte:

  • “The new landscape requires skills in cloud-based computing, coding, data science, and other technical capabilities. Many of these fields are advancing so quickly that traditional methods of training and development cannot keep up.
  • “Once employees have identified skill gaps through the self-service platform and in conversations with their managers, they take it upon themselves to fill them through online courses, certifications, and degree programs developed through a partnership between AT&T, Udacity, and Georgia Tech.
  • “Through May 2016, employees had taken more than 1.8 million emerging-technology courses. The majority of these were online. People also earn a badge – essentially a digital certificate of achievement-for completing certain tutorials and assessments. By the end of 2015, the company had handed out 117,000 badges to 53,000 employees.”
  • “AT&T is working to instill a mindset in which each individual becomes CEO of his or her own career, empowered to seek out new skills, roles, and experiences.”

Die Hervorhebungen sind von mir. Die Autoren deuten an, dass die neue Richtung bereits erste Erfolge mit sich bringt.Der Wandel, so klingt es zwischen den Zeilen, ist schwierig, keine “Einladung” und alternativlos.
John Donovan und Cathy Benko, Harvard Business Review, Oktober 2016

13Sep/16

Stop the School Brand!

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein Appell von Elliott Masie: Nicht von Corporate Universities, von Trainings, Seminarräumen und Modulen zu sprechen, also alles zu vermeiden, was mit Schule assoziiert wird oder an sie erinnert. Und lieber mit Labs und Werkstätten, Videos und Simulationen die Aufmerksamkeit wecken. Kurz:

“As our learning activities are transformed by new digital platforms, machine learning, real-time remote mentoring, personalized content and workflow support, the branding associated with learning must change. Essentially, let’s bring learning to the workplace – instead of workers to the school.”
Elliott Masie, Chief Learning Officer, 6. September 2016

12Sep/16

Welcome back and what you may have missed in online learning over the summer

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Also, was haben wir verpasst, wenn wir mit der Bildungs-Brille auf der Nase diesen Montag unseren Rechner einschalten? Tony Bates zählt auf: Erstens eine 10-teilige Artikelserie des Autors – er nennt sie “Online learning for beginners”. Sie enthält unter anderem einen lesenswerten Beitrag über MOOCs (”3. Aren’t MOOCs online learning?”); zweitens die Hinweise auf einige Veranstaltungen, die in nächster Zeit stattfinden; und schließlich eine Reihe von Studien und Fachmagazinen, die im Sommer erschienen ist. Tony Bates verlinkt und versucht so, die größten Lücken zu schließen.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 8. September 2016

09Sep/16

Die Volkshochschulen in der digitalen Welt

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Dieser Foliensatz von Leonhard Dobusch (Universität Innsbruck) enthält nicht viel Text, bringt aber seine Botschaften gut auf den Punkt: a) Das Umfeld, in dem Volkshochschulen agieren, hat sich radikal verändert: “Ersetzt YouTube die Volkshochschule?”; b) Die Volkshochschulen müssen ihren Platz neu definieren: “Was wichtiger wird: Orientierung & Feedback geben”; “Was wichtig bleibt: Fokus auf Gemeingüter und Gemeinwohl”.
Leonhard Dobusch, SlideShare, 21. Juni 2016

09Sep/16

Once again, the “International MOOC Colloquium: The MOOC Identity” (a conference recap)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man muss ehrlicherweise sagen, dass dieser Beitrag auch unter dem Titel “An American in Europe” stehen könnte. Denn Steven Krause berichtet vor allem über die europäischen Eigenarten in der Hochschulbildung (in seinen Augen). Und MOOCs? Europa ist immer noch interessiert, vielleicht mehr noch als die USA und vor allem anders. Die Partnerschaften zwischen Hochschulen und MOOC-Anbietern waren ein Thema.
Steven Krause, stevendkrause.com, 8. September 2016

08Sep/16

What’s the organizing principle of today’s digital workplace?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Als Wissensarbeiter in einem Unternehmen nutzen wir in der Regel die Systeme und Tools, die das Unternehmen zur Verfügung stellt. Das Zusammenspiel dieser Systeme und Tools, verbunden mit konkreten Aufgaben und Prozessen, macht dann das aus, was Dion Hinchcliffe “digital workplace”, also “digitaler Arbeitsplatz”, nennt. Bei der Gestaltung dieses “digital workplace” erkennt er heute vier Modelle, die er kurz vorstellt:

1. Community and social business …
2. The document and content-centric workplace …
3. Vendor-centric model …
4. A hybrid digital workplace co-created by IT, lines of business, and workers …

Und da Arbeitsplätze und Lernumgebungen idealerweise nicht weit auseinanderliegen, holen uns diese Modelle ganz schnell ein: Soll der Schwerpunkt einer Lernumgebung auf dem informellen Lernen (Social Learning) liegen? (1) Oder auf formalen Lernangeboten und Inhalten? (2) Oder soll alles technisch aus einer Hand kommen? (3) Oder baut man sich eine Lernumgebung zusammen, die das Beste aus allen Welten integriert? (4) Dies zeigt natürlich auch, dass eine Strategie für den “digital workplace” als Vorgabe für “corporate learning” gelesen werden kann bzw. muss.
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 8. September 2016

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08Sep/16

Podcast: Feierabendbier – Open Education. Sonderepisode #BiDiWe16

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Markus Deimann und Christian Friedrich podcasten, und zwar schon sechs Folgen lang unter dem Titel “Feierabendbier: Open Education” (was ich noch gar nicht mitbekommen hatte). Jetzt haben sie eine weitere Folge eingestreut, die sich der Fachtagung “Bildung in einer digitalisierten Welt” (#BiDiWe16) widmet, die am 6. September in Berlin stattfand. In ihrer Nachlese sparen sie nicht mit Kritik am Setting der Veranstaltung (mehr Anhörung als Dialog …) und vor allem an der Keynote von Jürgen Handke, der es versäumt hatte, den Zuhörern zu erläutern, wie denn die “konstruktive Disruption” im Titel seines Vortrags zu verstehen sei; und der das weite Feld der digitalen Bildung doch zu häufig mit seinem Modell des Flipped bzw. Inverted Classroom erklären würde. Zumindest in den Augen der Podcaster Markus Deimann und Christian Friedrich.

Auf das einführende Video von Jürgen Handke hatte ich ja an dieser Stelle schon hingewiesen. Und auch hier hätten sich Markus Deimann und Christian Friedrich den Mut des Keynoters gewünscht, die Vorbereitung der Teilnehmer einfach mal vorauszusetzen. Walk the Talk also. Und weil es an dieser Stelle passt, verlinke ich auch noch ein kurzes Video von André Spang, der einige Eindrücke vor Ort eingefangen hat.
Markus Deimann und Christian Friedrich, Soundcloud, 7. September 2016