Category Archives: e-teaching.org

27Jan/17

„Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“: Offizielles Kickoff bei der LEARNTEC

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) fördert mit einem neuen Programm die Digitalisierung an 13 Landeshochschulen. Über 30 Projektverantwortliche, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der zehn Förderprojekte trafen sich am 24. Januar im Rahmen der Fachmesse LEARNTEC zur Kickoff-Veranstaltung.

Mit dem Programm „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ fördert das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) Baden-Württemberg seit Dezember 2016 zehn neue Projekte. Bei der Kickoff-Veranstaltung am 24. Januar ging es vor allem darum, die anderen Projekte kennenzulernen und gemeinsame Interessen zu identifizieren, um während der zweijährigen Förderlaufzeit von Anfang an zusammenarbeiten zu können sowie Expertise und Stärken zu bündeln. Die Projekte sind drei zentralen Förderlinien zugeordnet:

  • Qualifizierungsangebote für Lehrende und Lernende
  • Forschung & Entwicklung in innovativen Feldern, z.B. Mobiles Lernen und BYOD (Bring Your Own Device)
  • Aufbau von OER-Repositorien

Bereits die erste Vorstellungsrunde und die lebhaften Diskussionen über die Projektschwerpunkte zeigten, dass es viele gemeinsame Anknüpfungspunkte und Interessen über die einzelnen Projekte und die Förderlinien hinaus gibt, etwa im Zusammenhang mit der Entwicklung und dem Einsatz von Apps, der Nutzung von Learning Analytics oder der Klärung von rechtlichen Fragen.

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Das Förderprogramm „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“ im Überblick

Eine Übersicht über alle Förderprojekte finden Sie auf der Seite des MKW Baden-Württemberg.

Zur Kickoff-Veranstaltung eingeladen hatte das Projekt Smart Teaching Baden-Württemberg, das die Förderprojekte begleitet, um deren nachhaltige Umsetzung und die Zusammenarbeit der Projekte zu unterstützen. Smart Teaching BW ist am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen angesiedelt und und wird eng mit e-teaching.org zusammenarbeiten. Dort werden die Förderprojekt in Kürze in einer eigenen Rubrik ihre Konzepte, Fortschritte und Ergebnisse vorstellen und auch zur Diskussion stellen können. Auf diese Weise sollen die öffentliche Sichtbarkeit der Projekte und der Austausch untereinander sowie mit E-Learning-Akteuren an anderen Hochschulen von Anfang an unterstützt werden. Außerdem werden in den kommenden Jahren mehrere Workshops für die Projekte ausgerichtet. Auch die Ergebnisse sollen auf e-teaching.org und im Rahmen von Tagungen vorgestellt werden.

e-teaching.org war in diesem Jahr außerdem Kooperationspartner des Messeforums university@LEARNTEC, das vor der Kickoff-Veranstaltung stattfand und den Projektbeteiligten und allen anderen Interessierten die Möglichkeit gab, sich über aktuelle Entwicklungen zum Einsatz digitaler Medien an Universitäten und Hochschulen zu informieren.

26Jan/17

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit denTerminen und Orten der OERcamps 2017, einer neuen Ausgabe von nexus impulse der Hochschulrektorenkonferenz zu digitalem Lehren und Lernen, der Veröffentlichung der internationalen Creative-Commons-Lizenz 4.0. auf Deutsch und dem Call for Papers für die gemeinsame Fachtagung der DeLFI und GMW 2017.

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Termine und Orte für OERcamps 2017 stehen fest

Das OERcamp findet 2017 bereits im sechsten Jahr in Folge statt. 2017 gibt es eine große Neuerung: Es gibt vier regionale OERcamps, jeweils eins in München, Köln, Hamburg und Berlin. Die ersten drei Camps werden im Mai und Juni stattfinden, ein genauer Termin für das Camp in Berlin ist noch nicht veröffentlicht. Die OERcamps werden je zur Hälfte aus vorab geplanten und angekündigten Workshops und aus Barcamp-Sessions, die jeder vor Ort anbieten kann, bestehen. Die Anmeldungen zu den jeweiligen Camps werden ab Februar möglich sein. Die unterschiedlichen OERcamps finden in Kooperation mit dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU), der TH Köln und der Universität Hamburg statt.
Quelle: open-educational-resources.de

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HRK veröffentlicht Ausgabe der nexus impulse zu „Digitales Lehren und Lernen“

Die 12. Ausgabe der Publikation „nexus impulse für die Praxis“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) widmet sich dem Thema des digitalen Lehrens und Lernens. Die Ausgabe zeigt mit vielen Beispielen aus der Hochschulpraxis, welche Möglichkeiten die Digitalisierung der Lehre bietet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Mix zwischen Online- und Präsenzphasen, dem Blended Learning. Multimedia-Anwendungen und E-Learning seien laut der HRK elementare Bausteine, die dazu beitragen können, die akademische Lehre weiter zu flexibilisieren und qualitativ zu verbessern. Die Publikationsreihe möchte wissenschaftlich fundierte Informationen zu Leitbegriffen guter Lehre sowie praktische Anregungen für die Studiengestaltung vorstellen.
Quelle: hrk-nexus.de

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Creative-Commons-Lizenz 4.0 International: Ab sofort auch auf Deutsch

Nach ihrer englischen Veröffentlichung im November 2013, gibt es die aktuellste Version der Creative-Commons-Lizenz nun auch in ihrer deutschen Übersetzung. Die internationale Creative-Common-Lizenz umfasst auch in der deutschen Version im Vergleich zu ihrer Vorgängerversion keine länderspezifischen Anpassungen. Es bleiben die sechs bisherigen Lizenzen mit den jeweils verschieden kombinierbaren Elementen Namensnennung (BY), keine kommerzielle Nutzung (NC), keine Bearbeitungen (ND) und Weitergabe unter gleichen Bedingungen (Share Alike).
Quelle: irights.info

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Call for Papers: DeLFI und GMW 2017

Die gemeinsame Fachtagung DeLFI und GMW 2017 der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) zu e-Learning und Bildungstechnologien findet vom 5. bis zum 8. September an der Technischen Universität Chemnitz statt. Die Konferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto „Bildungsräume“ und stellt die Potenziale, Grenzen und Möglichkeiten von E-Learning in formalen, informellen und non-formalen Bildungsräumen in den Mittelpunkt. Ab sofort können themenrelevante Beiträge für beide Tagungen eingereicht werden. Die Abgabefrist ist für die DeLFI der 10. März, für die GMW der 24. März. Nähere Informationen zu den Call for Papers sind auf der Seite der Fachtagung zu finden.
Quelle: bildungsraeume2017.de

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Hochschulen in Schleswig-Holstein erproben Verbundprojekt LINAVO

Die vier staatlichen Fachhochschulen in Flensburg, Kiel, Lübeck und Westküste sowie die Europa-Universität Flensburg haben die zweite Phase des Projekts „Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen Im Netz, Aufstieg, Vor Ort“ gestartet. Die Zusammenarbeit soll eine nachhaltige Förderung des Ausbaus von Angeboten berufs- und lebensbegleitender Hochschulausbildung mit sich bringen. Dafür werden bis September 2017 neue Online-Studiengänge und Online-Module in den Bereichen Regulatory Affairs in der Medizintechnik, Baumanagement, Bildungswissenschaft und Regenerative Energietechniken entwickelt. Die Erprobungsphase beginnt im Sommersemester 2017. Eine kostenlose Anmeldung ist noch bis zum 15. Februar möglich. LINAVO wird in der zweiten Projektphase durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ gefördert.
Quelle: fh-kiel.de

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DHBW Ravensburg bekommt delina-Bildungspreis verliehen

Der delina-Bildungspreis wurde am 24. Januar 2017 auf der digitalen Bildungsmesse LEARNTEC in Karlsruhe vergeben. In der Kategorie „Campus“ wurde die interaktive Graphic-Novel-Anwendung „Anderwärts – Eine App, die verbindet“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg ausgezeichnet. Die Multiplayer-Anwendung richtet sich an räumlich getrennt lebende Familienmitglieder, die aufgrund der Entfernung nur erschwert eine Beziehung zueinander aufbauen können. „Anderwärts“ will als Kommunikationsabenteuer einen spielerischen Ansatz schaffen um eine emotionale Annäherung zu ermöglichen. Nominiert waren neben der DHBW Ravensburg außerdem zwei Apps der Universität Potsdam und der FAU Erlangen-Nürnberg. Die Preisvergabe entschied eine 25-köpfige Jury aus renommierten Bildungsexperten. Schirmherrin ist Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.
Quelle: bitkom.org

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RWTH Aachen startet OER- Initiative an der Fakultät für Bauingenieurwesen

Die Fakultät für Bauingenieurwesen der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH) hat eine Initiative zur Eingliederung von Open Educational Resources (OER) in die Hochschullehre begonnen. Jede Woche wird ein Video zu Projekten oder Lerninhalten aus dem Bereich des Bauingenieurwesens zur kostenfreien Nutzung online bereit gestellt. Zusätzlich werden die Videos auch externen Nutzern auf dem You-Tube-Kanal der Fakultät weltweit zur Verfügung gestellt. Die Videos sollen Einblicke in die wissenschaftlichen Abläufe der Fakultät geben und sind aufgrund der englischen Texteinblendung auch internationalen Interessierten zugänglich. Die OER-Initiative ist Teil der Digitalisierungsstrategie der RWTH Aachen.
Quelle: RWTH Aachen

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
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25Jan/17

Ferdinand Porsche FernFH sucht Mitarbeiter/in für E-Learning & Web-Support

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das E-Learning & Web-Support Center der Ferdinand Porsche FernFH bildet eine zentrale Schnittstelle zwischen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter/innen der FernFH. Ziel der E-Learning-Abteilung ist, ein breites Spektrum an Lernformen und innovativen Lehrmethoden sowie Service für die Lehre anzubieten und weiterzuentwickeln. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt hat das Center eine Stelle als Mitarbeiter/in für E-Learning & Web-Support zu vergeben.

Aufgaben

  • Beratung und Betreuung von Lehrenden, Studierenden und Kollegen und Kolleginnen in Moodlespezifischen Fragen
  • Pflege und Kontrolle der Funktionen des Lernmanagementsystems
  • Unterstützung von Lehrenden beim Einsatz digitaler Lehr- und Lerntechnologien und der Erstellung digitaler Lehr- und Lernmaterialien
  • Durchführung und Weiterentwicklung von Schulungs- und Weiterbildungsangeboten für Studierende und Lehrende

Voraussetzungen

  • Studium mit Schwerpunkt Bezug zu digitalen Medien oder gleichzusetzende Kenntnisse
  • mehrjährige Erfahrung in der Anwendung und Administration von Lernmanagementsystemen, insbesondere Moodle
  • Supporterfahrung, idealerweise im Hochschulbereich
  • Gute HTML/CSS Kenntnisse
  • sehr gutes Know-how im Umgang mit MS-Office und in der Anwendung von gängigen Tools in den Bereichen E-Learning und Web
  • hohe IT-Affinität und eine Leidenschaft für E-Learning
  • selbstständige, zielgerichtete und genaue Arbeitsweise
  • schnelle Auffassungsgabe und Freude daran Neues zu Lernen
  • freundliches, serviceorientiertes und professionelles Auftreten
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Gender & Diversity-Kompetenz bzw. die Bereitschaft zur entsprechenden Weiterbildung

Bewerbung an: Sylvia Maly
Vertragsbeginn: Die Stelle ist ab sofort zu besetzen
Vergütung: Mindestgehalt € 2.500,- brutto monatlich für 39 Wochenstunden mit Bereitschaft zur Überzahlung
Weitere Details können der kompletten Stellenausschreibung entnommen werden

Bildquelle auf Facebook: Jarmoluk, Panorama Vienna Austria City View, CC0

 

25Jan/17

Save the date! Am 19. und 20. September 2017 findet an der Universität Bremen das 4. E-Prüfungssymposium statt

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Zum dritten Mal ist e-teaching.org als Partner des E-Prüfungssymposiums (ePS) dabei: Ausgerichtet wird die Veranstaltung diesmal vom Zentrum für Multimedia in der Lehre (ZMML) an der Universität Bremen, weiterer Mitorganisator der Veranstaltung ist wieder die RWTH Aachen.

Das E-Prüfungssymposium (ePS) findet 2017 bereits zum vierten Mal in Folge statt. Der Fokus der diesjährigen Veranstaltung liegt auf der Zukunft und der Rolle von E-Assessments im Zeitalter der Digitalisierung. Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit viel Raum für Diskussionen zu Zukunftstrends wie adaptiven Prüfungen, Mobile Assessment oder Game Based Assessment. Über diesen Schwerpunkt hinaus sieht sich das ePS in der Tradition, eine offene Austausch- und Vernetzungsplattform für Nutzer/innen, Expert/innen und Hochschulverantwortliche über vielfältige Themen rund um das elektronische Prüfen zu sein.

Registrierung und Call for Papers starten Anfang März. Auf http://www.e-pruefungs-symposium.de finden Sie alle aktuellen Informationen rund um die Tagung. Sie haben Fragen zur Tagung oder möchten mit einem Stand als Sponsor vertreten sein? Schreiben Sie bitte an eps@uni-bremen.de.

23Jan/17

Implementierungsstrategien von E-Learning-Projekten: Fallbeispiel Uni Graz

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Wie werden E-Learning-Projekte auf Hochschulebene integriert? Welche Ereignisse, Strategien oder politischen Entscheidungen prägen die Institutionalisierung von E-Learning-Aktivitäten an Hochschulen? In welchen Konstellationen (Blended-Learning, Online-Lehrveranstaltungen, E-Assessments) wird E-Learning eingesetzt? In unserer Rubrik „Fallstudien“ beantwortet die Universität Graz diese Fragen, berichtet über die seit 2005 durchgeführten E-Learning Aktivitäten und beschreibt die bis 2018 geplanten Strategien.

E-Learning-Projekte werden auf sehr unterschiedlichen Ebenen, in sehr unterschiedlicher Form und in sehr unterschiedlichem Ausmaß an Hochschulen realisiert. In der Rubrik „Fallstudien“ bieten wir Einblicke in E-Learning-Implementierungsstrategien verschiedener Hochschulen. Ziel ist es, den Stand der Virtualisierung der Lehre in Form von konkreten Beispielen zu zeigen.

Im Rahmen unseres Themenspecials Bildungspolitik im digitalen Zeitalter haben wir verschiedene Hochschulen gebeten, sich aktiv zu beteiligen und ihre Berichte über Implementierungsstrategien von E-Learning-Projekten auf dem neuesten Stand zu bringen. Nun hat die Universität Graz ihre Fallstudie, die ursprünglich im Jahr 2007 erstellt worden war, komplett überarbeitet und berichtet darüber, wie sich die Implementierung von E-Learning seit 2005 weiterentwickelt hat und welche strategischen Ansätze dabei verfolgt werden.

Weiter zum Fallstudie der Universität Graz

Bildquelle für Facebook: de:user:Dr. Marcus Gossler, Graz University main-front, CC BY-SA 3.0

20Jan/17

e-teaching.org ist in diesem Jahr Kooperationspartner von university@LEARNTEC

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Mit dem Messeforum university@LEARNTEC bietet die LEARNTEC seit dem vergangenen Jahr eine Plattform zur Darstellung von Best-Practice-Beispielen und Innovationen im Bereich der Digitalisierung der Hochschulbildung. Das am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) betriebene Informationsportal e-teaching.org ist in diesem Jahr Kooperationspartner von university@LEARNTEC und hat ein ganztägiges Programm mitgestaltet, das einen informativen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Medieneinsatzes an Hochschulen gibt.

Im Jahr 2016 wurden bildungspolitische Weichen gestellt, die der Hochschullehre mit digitalen Medien erheblichen Auftrieb geben: Ausschreibungen mehrerer umfangreicher Förderprogramme auf Bundes- und Länderebene, die Veröffentlichung von Strategiepapieren der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie zahlreiche Einzelinitiativen. Auf der LEARNTEC erhalten Interessierte bei university@LEARNTEC am 24. Januar 2017 im Branchenforum Einblick in diese Entwicklungen.

Mit der Kooperationsanfrage durch Prof. Dr. Peter A. Henning (Mitglied des Kongresskomitees der LEARNTEC / HS Karlsruhe) an das E-Learning-Informationsportal e-teaching.org sind der Conference Chair und die Mitgestaltung des Programms verbunden. Mehrere Vorträge gehen auf aktuelle Förderprogramme ein:

Weitere Beiträge greifen zentrale Schwerpunkte der Förderprojekte auf, insbesondere frei zugängliche digitale Bildungsmaterialien (kurz OER) und die Fortbildung der Dozenten. Beide Themen verbindet der Vortrag von Claudia Bremer (Universität Frankfurt) zur „Qualifizierung von Lehrenden zum Thema OER“. Praxisbeispiele zum Einsatz von OER und der E-Learning-Zertifizierung von Lehrenden steuern Christian Hoppe von der TU Darmstadt und Dr. Nicole Wöhrle von der Universität Freiburg bei.

Darüber hinaus werden mehrere Best-Practice-Beispiele vorgestellt, darunter zwei von der Gesellschaft für Informatik – DeLFI mit Best Paper Awards ausgezeichnete Anwendungen: ein virtuelles Klassenzimmer, das von Marlene Karlapp und Wiebke Köhlmann (Universität Potsdam) für Blinde adaptiert wurde, sowie eine an der HS Düsseldorf von Prof. Dr. Markus Dahm und seiner Arbeitsgruppe entwickelte Umgebung für Programmieranfänger. Zwei weitere Praxisbeispiele befassen sich mit digital unterstützter Hochschullehre in der Elektrotechnik (Prof. Dr. Manfred Strohrmann, HS Karlsruhe) und webbasiertem Feedback in der Hochschullehre (Prof. Dr. Christian Rietz, Universität zu Köln).

LearnTec Logo

Die LEARNTEC findet in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt und hat sich als Austausch- und Informationsplattform für digitale Bildung etabliert. Jährlich besuchen über 7.000 Teilnehmer die Fachmesse und den Kongress in der Messe Karlsruhe mit über 250 Ausstellern aus 14 Nationen. Seit einigen Jahren widmet die LEARNTEC sich zudem der Digitalisierung der Schul- und der Hochschulbildung und bietet hierfür die Themenbereiche school@LEARNTEC und university@LEARNTEC an.

Zum Programm von university@LEARNTEC

Bildquelle auf Facebook: Günter Josef Radig, Messe Karlsruhe Haupteingang, CC BY-SA 3.0

18Jan/17

Die Hochschule Ostwestfalen-Lippe sucht eine/n IT-Applikationsbetreuer/in

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist in der zentralen Einrichtung S(kim) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Stelle als IT-Applikationsbetreuerin / IT-Applikationsbetreuer mit dem Schwerpunkt E-Learning befristet für die Dauer von vier Jahren zu besetzen.

Die zentrale Einrichtung S(kim) – Service | Kommunikation Information und Medien bündelt die bibliothekarischen und IT-Dienstleistungen der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Aufgaben

  • Weiterentwicklung und technische Betreuung der Lernplattform eCampus auf Basis des Learning-Management-Systems ILIAS
  • Integration der in dem Verbundprojekt optes+ entwickelten Softwarekomponenten in den Bereichen eKlausuren, Learning Communities und „formatives“ eAssessment zur Grundlagenmathematik (www.optes.de)
  • Weiterentwicklung und Optimierung von E-Klausuren mithilfe des Learning-Management- Systems ILIAS
  • Qualitätssicherung im Werkzeugangebot der Lernplattform eCampus (ILIAS)
  • Konzeption und Ausbau von weiteren Schnittstellen des Learning-Management-Systems ILIAS an weitere Campus Management Systeme (CAS, HIS, IDM etc.)

Voraussetzungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit starkem Informatik und/oder Medienbezug
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich Content- und Learning-Management-Systeme, idealerweise ILIAS und TYPO3 CMS
  • Hohe Web-Affinität, insbesondere hinsichtlich Usability, Barrierefreiheit und Corporate Design
  • Detaillierte Kenntnisse in den Sprachen PHP, XML, HTML, JS, SQL
  • Kenntnisse in und Praxiserfahrung mit dem Betriebssystem Linux, dem Webserver Apache und dem DBMS MySQL
  • Sehr gute Kenntnisse über die Struktur und Arbeitsweise einer Bildungseinrichtung
  • Hohes Maß an Eigenverantwortung und Initiative sowie eine selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Sehr gute Moderations- und Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Serviceorientierung und Kommunikationsstärke
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur Wahrnehmung von Aufgaben an allen Standorten und Studienorten der Hochschule OWL
  • Teamfähigkeit sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Engagement werden erwartet. Wir bieten einen attraktiven und innovativen Arbeitsplatz in einem motivierten Team mit vielfältigen Optionen zur Weiterbildung

Bewerbungsfrist: 10.02.2017

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Fomular der Hochschule.

Weitere Details finden Sie in der gesamten Stellenausschreibung.

Bildquelle für Facebook: Schildi2009, Hauptgebäude Campus Lemgo, CC BY-SA 3.0

18Jan/17

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der neuen Förderung für E-Learning-Projekte des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg, dem Gutachten über „Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen“ der Leibniz Universität Hannover und dem zentralen Lehrpreis der Freien Universität Berlin.

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Baden-Württemberg fördert E-Learning an Hochschulen

Das Wissenschaftsministerium fördert mit zwei Millionen Euro verschiedene Projekte an 13 Hochschulen in Baden-Württemberg. Die Laufzeit der Förderung beträgt zwei Jahre. Die Projekte bieten neue technische und didaktische Möglichkeiten des digitalen Lernens. So könnten Medizinstudierende an den Universitäten Ulm und Freiburg mit einer interaktiven App zur Anatomie des Menschen ein virtuelles Mikroskop nutzen. Fragen könnten künftig mit studentischen E-Tutoren diskutiert werden und ein interaktives Quiz-Tool würde Lernerfolge festigen, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Außerdem werden E-Learning-Projekte folgender Hochschulen gefördert: Universität Hohenheim, Universität Ulm, Hochschule Mannheim, Hochschule Esslingen, DHBW Mannheim in Kooperation mit der Universität Mannheim, HdM Stuttgart, KIT, Universität Tübingen in Kooperation mit der Hochschule Reutlingen, Universität Stuttgart und Hochschule Karlsruhe.
Quelle: mwk.baden-wuerttemberg.de

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Leibniz Universität Hannover erstellt Gutachten über „Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen“

Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Simon Graupe und Julia Pfeiffenbring von der Leibniz Universität Hannover haben Anfang 2016 im Auftrag von E-Assessment NRW ein Gutachten über „Rechtliche Aspekte von E-Assessments an Hochschulen“ erstellt. Das Gutachten wurde nun veröffentlicht und nimmt Stellung zu aufgeworfenen Fragen in diesem Bereich. Es fasst die wesentlichen Rechtsfragen bei Planung und Durchführung von E-Assessments in NRW zusammen und gibt Empfehlungen zur rechtlichen und technischen Begleitung der Prüfungen. Laut Gutachten soll eine Koordinierung der Lösungsansätze über mehrere Hochschulen erfolgen um rechtliche Risiken zu reduzieren. Nach Prüfung des Dokuments durch die Landesrektorenkonferenzen der Universitäten und Fachhochschulen, die Prorektoren und Vizepräsidenten für Studium und Lehre sowie die Digitale Hochschule NRW empfehlen diese das Gutachten als Leitfaden für die Arbeit an den Hochschulen zu verwenden.
Quelle: eassessmentnrw.de

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Zentraler Lehrpreis der Freien Universität Berlin für “Open Digital Science“

Am 9. Februar 2017 verleiht die Freie Universität Berlin den zentralen Lehrpreis an das Lehrvorhaben “Open Digital Science“. Die Veranstaltungskonzeption von Prof. Dr. Dirk Ostwald und Dr. Ulf Tölch behandelt digitale Forschungsdaten, sowie deren Verarbeitung und Veröffentlichung. Das Projekt behandelt zuerst im Rahmen eines Seminars die theoretischen und praktischen Grundlagen ausgewählter digitaler Methoden der Open Science. Im Anschluss folgt ein Research Workshop mit eigenen Projekten, die im abschließenden Kolloquium von den Studierenden vorgestellt werden. Ziel der ausgezeichneten Lehrveranstaltung ist es, Open Science als Themenfeld an der Freien Universität Berlin weiter zu etablieren und eine Plattform für Lehraktivitäten zu Themen der digitalen Datenanalyse und Forschungspraxis zu schaffen. Der Lehrpreis wird jährlich mit wechselnden Schwerpunkten ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
Quelle: fu-berlin.de

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Hochschule Rhein-Waal erprobt Smart Glasses in der Lehre

Im Januar 2017 startet das Projekt „Software-assistiertes Lernen mit Smart Glasses in Laborpraktika“ an der Hochschule Rhein-Waal. Die Datenbrillen sollen im Bereich Biotechnologie erprobt werden. Das Aneignen praktischer Fähigkeiten in Laborpraktika stellt insbesondere bei naturwissenschaftlichen Studiengängen einen wichtigen Teil der Ausbildung dar. Smart Glasses könnten dabei helfen die Lernsituation zu verbessern und die Lerneffekte zu steigern. Das Projekt wird mit 50.000€ vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Stifterverband im Rahmen der „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ gefördert.
Quelle: hochschule-rhein-waal.de

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Universität Freiburg befragt Studierende und Dozierende zu E-Learning

Die Servicestelle E-Learning der Universität Freiburg hat zwei quantitative Umfragen zum Thema „E-Learning in der Lehre“ gestartet. Sowohl Studierende als auch Lehrende der Universität können so ihre Erfahrungen, Meinungen und Wünsche weitergeben. Mit Hilfe der Umfragen soll ein bedarfsorientiertes Konzept zu E-Learning und Digitalisierung der Lehre entwickelt werden und so die Angebote optimiert werden. Die Befragungen werden im Rahmen des „Evaluationsprojekt E-Learning“ der Servicestelle durchgeführt. Sie sollen zudem durch qualitative Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gruppen wie Studiendekan/innen, Studiengangsleiter/innen und -koordinatoren/innen, Fachschaften und aktiven Nutzer/innen von E-Learning ergänzt werden.
Quelle: uni-freiburg.de

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17Jan/17

TU Kaiserslautern sucht wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in mit Schwerpunkt Informatik

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Technischen Universität Kaiserslautern ist im Fachbereich Sozialwissenschaften, Fachgebiet Pädagogik, eine Projektstelle als
wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (100% oder Teilzeit) mit dem Schwerpunkt Informatik/Wirtschaftsinformatik zum 01.03.2017 oder später zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 31.01.2018. Vorbehaltlich der Bewilligung der Anschlussfinanzierung ist eine Verlängerung um zwei Jahre möglich.

Ziel des Verbundprojekts „Bildung als Exponent individueller und regionaler Entwicklung“ ist es, nicht-traditionell Studierende für den regionalen Fachkräftebedarf zu qualifizieren. Dazu werden in diesem Teilprojekt ein Instrumentarium zur Bedarfsermittlung sowie darauf aufbauende innovative Studienformate entwickelt. Dazu gehört die Entwicklung einer Webanwendung, die verfügbare statistische sowie im Projekt erhobene Daten zusammenführt und vergleicht. Sie arbeiten damit an der Schnittstelle zwischen sozialwissenschaftlicher Forschung und Informatik.

Aufgaben

  • Weiterentwicklung einer Web-Datenbankanwendung
  • Analyse und Aufbereitung empirischer Daten
  • Anleitung wissenschaftlicher Hilfskräfte

Voraussetzungen

  • Sie sind ein aufgeschlossener Mensch, der/die seine/ihre Arbeit mit viel Interesse und Engagement macht
  • Sie sind ein Teamplayer, der/die Interesse an sozial-/bildungswissenschaftlichen Fragestellungen und Sichtweisen hat
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Dipom, Magister), vorzugsweise mit der Ausrichtung Informatik oder Wirtschaftsinformatik im Haupt- oder Nebenfach
  • Kenntnisse und Erfahrungen mit Datenbank- und Webprogrammierung (insb. Schnittstellen wie REST)
  • Kenntnisse moderner Web-Technologien (HTML 5, CSS 3, jQuery etc.)
  • Kenntnisse zur Analyse statistischer Daten mit R
  • Kenntnisse in der Serveradministration (Windows, Linux)
  • Interesse und Kenntnisse im Bereich digitaler Lernmedien
  • Sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse

Bewerbung an: Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs, Fachbereich Sozialwissenschaft, TU Kaiserslautern, Erwin-Schrödinger-Straße, 67663 Kaiserslautern
Bewerbungsschluss: 31.01.2017
Vertragsdauer: Die Stelle ist zunächst befristet bis 31.01.2018.
Vergütung: Die Stelle wird nach TVL-E13 vergütet.
Weitere Details können sie der kompletten Stellenausschreibung entnehmen.

Bildquelle auf Facebook: Rmcharb, Gebäude 34 und Zentralbibliothek der Technischen Universität Kaiserslautern, CC BY-SA 3.0

 

16Jan/17

Call for Papers: JFMH 2017 „Offenheit in Lehre und Forschung“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Für das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung (JFMH) 2017 werden Beiträge zur inhaltlichen Gestaltung der Tagung gesucht. Die Frist zur Einreichung ist der 01. März 2017.

Das Junge Forum für Medien und Hochschulentwicklung (JFMH) versteht sich als Nachwuchstagung unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW), der Gesellschaft für Informatik (GI; Fachgruppe E-Learning) sowie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE; Sektion Medienpädagogik).

Die Tagung wird am 15. und 16. Juni 2017 stattfinden. Sie soll eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch darstellen. Ausrichter des diesjährigen JFMH ist das Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) der Universität Hamburg.

Für die inhaltliche Gestaltung werden noch Beiträge in unterschiedlichen Formen gesucht.

Das Thema für das JFMH 2017 lautet:
Offenheit in Lehre und Forschung – Königsweg oder Sackgasse?

Ziel des Forums ist es, Potenziale und Grenzen offener Bildungspraktiken in allen
Bildungsbereichen und schwerpunktmäßig an Hochschulen zu diskutieren sowie aus
verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die Diskussion um Open Educational Resources (OER), Open Educational Practices (OEP), Open Science (OS) und Open Access (OA) wirft Fragen auf unterschiedlichen Ebenen auf, die behandelt werden sollen.

Der Call richtet sich vor allem an Young Researchers und Young Professionals.

Termine und Fristen
Frist für die Einreichung: 01. März 2017
Benachrichtigung über die Annahmeentscheidung: 17. Mai 2017
Frist für die überarbeitete Einreichung: 02. Juni 2017
JFMH 2017: 15.-16. Juni 2017

Die Einreichungen sollten einen Umfang von maximal zwei Seiten inklusive Literaturverzeichnis nicht überschreiten und sie erfolgen an die E-Mail-Adresse des JFMH 2017.

Genauere Informationen können sie dem gesamten Call for Papers entnehmen.

Bildquelle auf Facebook: Ctsu, Hamburg-university-2005-05, CC BY-SA 3.0