All posts by jrobes

13Sep/16

Stop the School Brand!

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein Appell von Elliott Masie: Nicht von Corporate Universities, von Trainings, Seminarräumen und Modulen zu sprechen, also alles zu vermeiden, was mit Schule assoziiert wird oder an sie erinnert. Und lieber mit Labs und Werkstätten, Videos und Simulationen die Aufmerksamkeit wecken. Kurz:

“As our learning activities are transformed by new digital platforms, machine learning, real-time remote mentoring, personalized content and workflow support, the branding associated with learning must change. Essentially, let’s bring learning to the workplace – instead of workers to the school.”
Elliott Masie, Chief Learning Officer, 6. September 2016

12Sep/16

Welcome back and what you may have missed in online learning over the summer

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Also, was haben wir verpasst, wenn wir mit der Bildungs-Brille auf der Nase diesen Montag unseren Rechner einschalten? Tony Bates zählt auf: Erstens eine 10-teilige Artikelserie des Autors – er nennt sie “Online learning for beginners”. Sie enthält unter anderem einen lesenswerten Beitrag über MOOCs (”3. Aren’t MOOCs online learning?”); zweitens die Hinweise auf einige Veranstaltungen, die in nächster Zeit stattfinden; und schließlich eine Reihe von Studien und Fachmagazinen, die im Sommer erschienen ist. Tony Bates verlinkt und versucht so, die größten Lücken zu schließen.
Tony Bates, e-learning and distant education resources, 8. September 2016

09Sep/16

Die Volkshochschulen in der digitalen Welt

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Dieser Foliensatz von Leonhard Dobusch (Universität Innsbruck) enthält nicht viel Text, bringt aber seine Botschaften gut auf den Punkt: a) Das Umfeld, in dem Volkshochschulen agieren, hat sich radikal verändert: “Ersetzt YouTube die Volkshochschule?”; b) Die Volkshochschulen müssen ihren Platz neu definieren: “Was wichtiger wird: Orientierung & Feedback geben”; “Was wichtig bleibt: Fokus auf Gemeingüter und Gemeinwohl”.
Leonhard Dobusch, SlideShare, 21. Juni 2016

09Sep/16

Once again, the “International MOOC Colloquium: The MOOC Identity” (a conference recap)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Man muss ehrlicherweise sagen, dass dieser Beitrag auch unter dem Titel “An American in Europe” stehen könnte. Denn Steven Krause berichtet vor allem über die europäischen Eigenarten in der Hochschulbildung (in seinen Augen). Und MOOCs? Europa ist immer noch interessiert, vielleicht mehr noch als die USA und vor allem anders. Die Partnerschaften zwischen Hochschulen und MOOC-Anbietern waren ein Thema.
Steven Krause, stevendkrause.com, 8. September 2016

08Sep/16

What’s the organizing principle of today’s digital workplace?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Als Wissensarbeiter in einem Unternehmen nutzen wir in der Regel die Systeme und Tools, die das Unternehmen zur Verfügung stellt. Das Zusammenspiel dieser Systeme und Tools, verbunden mit konkreten Aufgaben und Prozessen, macht dann das aus, was Dion Hinchcliffe “digital workplace”, also “digitaler Arbeitsplatz”, nennt. Bei der Gestaltung dieses “digital workplace” erkennt er heute vier Modelle, die er kurz vorstellt:

1. Community and social business …
2. The document and content-centric workplace …
3. Vendor-centric model …
4. A hybrid digital workplace co-created by IT, lines of business, and workers …

Und da Arbeitsplätze und Lernumgebungen idealerweise nicht weit auseinanderliegen, holen uns diese Modelle ganz schnell ein: Soll der Schwerpunkt einer Lernumgebung auf dem informellen Lernen (Social Learning) liegen? (1) Oder auf formalen Lernangeboten und Inhalten? (2) Oder soll alles technisch aus einer Hand kommen? (3) Oder baut man sich eine Lernumgebung zusammen, die das Beste aus allen Welten integriert? (4) Dies zeigt natürlich auch, dass eine Strategie für den “digital workplace” als Vorgabe für “corporate learning” gelesen werden kann bzw. muss.
Dion Hinchcliffe, ZDNet, 8. September 2016

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08Sep/16

Podcast: Feierabendbier – Open Education. Sonderepisode #BiDiWe16

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Markus Deimann und Christian Friedrich podcasten, und zwar schon sechs Folgen lang unter dem Titel “Feierabendbier: Open Education” (was ich noch gar nicht mitbekommen hatte). Jetzt haben sie eine weitere Folge eingestreut, die sich der Fachtagung “Bildung in einer digitalisierten Welt” (#BiDiWe16) widmet, die am 6. September in Berlin stattfand. In ihrer Nachlese sparen sie nicht mit Kritik am Setting der Veranstaltung (mehr Anhörung als Dialog …) und vor allem an der Keynote von Jürgen Handke, der es versäumt hatte, den Zuhörern zu erläutern, wie denn die “konstruktive Disruption” im Titel seines Vortrags zu verstehen sei; und der das weite Feld der digitalen Bildung doch zu häufig mit seinem Modell des Flipped bzw. Inverted Classroom erklären würde. Zumindest in den Augen der Podcaster Markus Deimann und Christian Friedrich.

Auf das einführende Video von Jürgen Handke hatte ich ja an dieser Stelle schon hingewiesen. Und auch hier hätten sich Markus Deimann und Christian Friedrich den Mut des Keynoters gewünscht, die Vorbereitung der Teilnehmer einfach mal vorauszusetzen. Walk the Talk also. Und weil es an dieser Stelle passt, verlinke ich auch noch ein kurzes Video von André Spang, der einige Eindrücke vor Ort eingefangen hat.
Markus Deimann und Christian Friedrich, Soundcloud, 7. September 2016

07Sep/16

This is How You Revolutionize the Way Your Team Works Together… And All It Takes is 15 Minutes

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Mal abgesehen vom Titel des Beitrags: Eine höchst charmante Idee! Es hat ein bisschen etwas von “Working Out Loud”, aber geht doch in eine andere Richtung: Wir alle kommunizieren unterschiedlich, “ticken” anders, haben unsere Vorlieben und Routinen. Aber wenn wir zusammen arbeiten, beginnen wir bei “Null”, behandeln alle gleich und bemerken die Unterschiede erst nach und nach. Warum diesen Prozess nicht abkürzen und einen “how to work with me”-Guide entwickeln? “It outlines what you like, what you don’t like, how you work best.” Der Autor schwärmt und liefert auch gleich ein Beispiel. Und Stephen Downes hat auch sein User Manual geschrieben.
David Politis, LinkedIn/ Pulse, 29. März 2016

06Sep/16

MOOCs no longer massive, still attract millions

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein guter, nüchterner Überblick über die aktuelle MOOC-Szene: Die Zahl der Online-Kurse steigt nach wie vor stetig, aber Kurse mit über 10.000 Teilnehmern und einem regen Austausch unter Lernern sind schon lange die Ausnahme. Die MOOC-Anbieter haben viel experimentiert in den letzten Jahren. Gegenwärtig steigt die Zahl der Kurse ohne festen Starttermin (self-paced). Denn nicht mehr der lebenslang Lernende steht im Fokus, sondern “professional development courses”. “Availability” schlägt “activity”. Wohlgemerkt, hier geht es immer um den Mainstream, also um xMOOCs.

“Part of this shift towards more availability is driven by MOOC business models. Having more courses available at any given time simply means more opportunities for people to pay for certificates, or for other additional services.
Fundamentally MOOCs as a format haven’t changed much over the last five years. What’s really changed is the how they are packaged and promoted.”

Dhawal Shah, VentureBeat, 5. September 2016

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06Sep/16

Nuts and Bolts: Working Out Loud: What’s In It for Organizations?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Neben John Stepper ist es vor allem Jane Bozarth, die sich die Arbeit mit und über “Working Out Loud” auf die Fahnen geschrieben hat. Traditonelle Methoden des Wissensmanagements sind aus ihrer Sicht zu bürokratisch und (oft) lebensfern. “Narrating work, showing work, or working out loud”, so schreibt sie einleitend, “helps us capture not just what gets done but how things get done.” Dann zählt sie auf, welche Vorteile WOL Organisationen brinen kann:

“- Increased efficiencies …
– Preserving institutional knowledge …
– Improving public perception and awareness of work and effort …
– Reducing space between leaders and others …”

Jane Bozarth, Learning Solutions Magazine, 6. September 2016

05Sep/16

Impulsvortrag “Konstruktive Disruption statt Evolution”

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Jürgen Handke (Universität Marburg) hat keine Lust auf weitere 15 Jahre Evolution und wirbt deshalb für eine “konstruktive Disruption”. Es geht, natürlich, um die Digitalisierung der Lehre. Das Video soll die Teilnehmer der Fachtagung “Bildung in einer digitalisierten Welt”, veranstaltet von der SPD-Bundestagsfraktion, am 6. September 2016 in Berlin auf seine Keynote einstimmen. Zwei Fragen habe ich beim Zuhören notiert: Wie kommt man von der Anreicherung der Lehre zur vollständigen Integration digitaler Medien in die Lehre? Und wie gewinnt man die Studierenden als Treiber dieser Entwicklung?
Jürgen Handke, YouTube, 17. August 2016