All posts by jrobes

12Jan/17

2017: Where will it all trend?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

“Social, curation, personalised, micro learning, VR, AR, xAPI and apps”, doch alles in allem: “expect more of the same”, sagt James Cory-Wright im Namen der Lernexperten von Kineo/ City & Guilds. Und schiebt dann noch nach, dass es für ihn auf einigen Feldern (Apps, Video, Performance Support) doch schneller vorangehen könnte.
James Cory-Wright, City & Guilds Kineo, 12. Januar 2017

11Jan/17

HarvardX and MITx: Four Years of Open Online Courses Fall 2012 – Summer 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

harvard_201701.jpgEs ist bereits die dritte Auswertung, die die Betreiber der MOOC-Plattform edX, MIT und Harvard, jetzt veröffentlicht haben. Dafür wurden 2,5 Milliarden Online-Aktivitäten von 4,5 Millionen Teilnehmern in 290 Kursen ausgewertet. Hier ein Auszug aus den neun Antworten, in denen die Ergebnisse zusammengefasst wurden:

  • “How has total MOOC participation and certification grown over time?
    Steadily until free certification was discontinued in early 2016.
  • Who takes a MOOC, and what do they do?
    Participants in a MOOC “classroom” are heterogeneous in background and intention. There is no physical classroom like it on earth.
  • What percentage of MOOC users earn certificates?
    A typical course certifies 60% of paying users.
  • What are the hubs of the MOOC curricular network?
    Computer Science courses are the largest (among, e.g., science, history, health, and other subjects) and route more participants to other disciplinary areas than they receive.
  • How many teachers take MOOCs?
    32% of survey respondents report being or having been a teacher, and 19% of these respondents report teaching the topic of the MOOC.
  • How much online time does it take for a MOOC participant to earn a certificate?
    A typical MOOC certificate earner spends 29 hours interacting with online courseware. One out of every hundred earns a certificate spending less than 23 minutes online.”

Man muss dazu anmerken, dass der Report keinen “Überbau” enthält, also weder die Entwicklung des Formats MOOC oder seines Geschäftsmodells reflektiert, noch über Änderungen des Kursdesigns und seine Auswirkungen auf Lernaktivitäten Auskunft gibt.
Isaac Chuang und Andrew Dean Ho, 23. Dezember 2016

11Jan/17

The Employee Experience Is The Future Of Work: 10 HR Trends For 2017

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Der Titel des Artikels deutet es an: “Employee Experience” ist das Zauberwort, das nach Meinung vieler Berater HR (Human Resources) 2017 die Richtung vorgibt. Der Mitabeiter als Kunde, könnte man auch sagen. Das bringt, gerade in großen amerikanischen Firmen, neue Rollen (z.B. den “Head of Employee Experience”), neue Aufgaben und neue Themen mit sich, die Jeanne Meister über zehn Trends ausbreitet. Auch der Einfluss von “artificial intelligence” auf HR ist ihr eine Passage wert. Insgesamt etwas langatmig. Ihre Einschätzung:

“2017 is the year to prepare for transforming HR to be agile, consumer-focused, and digital. … For HR, I see the “new normal,” as the convergence of consumer marketing with digitization of HR creating a more personalized employee experience powered by artificial intelligence.”
Jeanne Meister, Forbes, 5. Januar 2017

10Jan/17

Monetization over Massiveness: A Review of MOOC Stats and Trends in 2016

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Wo stehen MOOCs heute? In der ersten Grafik des Artikels springen einen die Zahlen fast an: 50 Millionen Anmeldungen, über 700 Hochschulen, 6.850 Kurse. Weitere Daten über die größten MOOC-Anbieter, die beliebtesten Kurse, die aktivsten Hochschulen usw. folgen. Dann werden einige Beobachtungen festgehalten:

  • mehr “on demand”-Kurse, die Lerner jederzeit starten können, aber dafür auch sehr ruhige Diskussionsforen
  • mehr Abschlüsse
  • neue regionale Mitspieler, z.B. XuetangX (China) und Miríada X (Latin America)

Zusammenfassend: “The range of features and experiences that were once free have dramatically shrunk over the last couple years, raising the question of how “open” MOOCs truly are. Taking the course simultaneously with thousands of learners is no longer a selling point of MOOCs (from a course providers perspective). There’s been a decisive shift to focus on “professional” learners who are taking these courses for career-related outcomes, over the dabblers and lifelong learners who take courses just for curiosity’s sake.”
Dhawal Shah, Class Central, 29. Dezember 2016

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10Jan/17

VRLearn: Virtual Reality & Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Was braucht Virtual Reality, damit es noch attraktiver für Bildungsprozesse wird? Elliott Masie zählt auf: a) Autorensysteme, die es uns ermöglichen, selbst VR/ AR-Lösungen zu entwickeln oder anzupassen; b) einen Marktplatz für VR/AR-Lösungen; c) die Verknüpfung zu Assessments und Praxistexts.

Der kurze Report stellt verschiedene Anwendungsbeispiele von Virtual Reality vor. Und die “Consolidated list of VRLearn Examples” im Anhang hat mich sogar überrascht: Deutsche Bahn, Bosch, Volkswagen, ThyssenKrupp. Ist die deutsche Industrie eine Hochburg für VR-Anwendungen?
Bobby Carlton, A Masie Report, Januar 2017

09Jan/17

Weiterbildung & Lernen 2016/ 2017

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ich habe mich zwischen den Jahren hingesetzt und getan, was ich schon immer einmal tun wollte: die Blogbeiträge eines Jahres noch einmal auszuwerten und zusammenzufassen. Herausgekommen ist die folgende Übersicht über die Themen und Stichworte, die meine Lektüre, aber auch meine laufenden Bildungsprojekte geprägt haben.

Feedback – auf welchem Kanal auch immer – ist herzlich willkommen!
Jochen Robes, SlideShare, 9. Januar 2017

16Dez/16

scil zu Besuch bei der MOOC Factory an der EPFL („MOOC Camp“)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Center for Digital Education (CEDE) an der EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne) ist eine der europäischen MOOC-Hochburgen. Schon seit dem 1. April 2013 bündelt man hier theoretische wie praktische MOOC-Aktivitäten (”MOOC Factory”). Die Eindrücke, die Daniela Schuchmann im Rahmen eines 3-tägigen MOOC Camps vor Ort sammeln konnte, bieten interessante Einblicke in eine MOOC-Produktion, das MOOC-Design und damit verbundene Forschungsfragen. Abschliessend versucht sie, noch eine Brücke zur betrieblichen Weiterbildung herzustellen:

“Mit Blick auf die Fülle an bereits verfügbaren MOOC-Angeboten auf den verschiedenen Plattformen (EdX, Coursera, etc.) sehen manche Unternehmen bereits die Aufgabe bei sich, Rollen für die Kuratierung zu schaffen. D.h. vorliegende Kurse auf ihre Qualität und Relevanz hin zu bewerten, für Mitarbeitende ein Angebote vorzuselektieren und ihnen als Lernmöglichkeit aufzuzeigen. Möglicherweise kann dies in einem ersten Schritt für persönliche Bildungsziele genutzt werden, es bleibt abzuwarten, inwiefern dies für die Kompetenzentwicklung eingesetzt und anerkannt werden wird, die auf die Erreichung von Unternehmenszielen ausgerichtet ist.”
Daniela Schuchmann, scil-Blog, 14. Dezember 2016

16Dez/16

Medienkompetenz fördern – Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ausgangspunkt dieses kurzen Artikels ist die Feststellung, dass “die Medienkompetenzen der Lehrenden der entscheidende Faktor für eine didaktisch sinnvolle Nutzung digitaler Medien im Unterricht sind”. Doch die Autoren ziehen den Begriff “digitale Kompetenzen” vor, den sie in neun Dimensionen – von der  “Medien-Didaktik” bis zur “Medien-Nutzung” – beschreiben und als Richtschnur für die bildungspolitische Agenda empfehlen.
Peter Baumgartner, Gerhard Brandhofer, Martin Ebner und Martin Korte, Die Österreichische Volkshochschule – Magazin für Erwachsenenbildung, November 2016 (via ResearchGate)

15Dez/16

Digitale Bildung. Chance oder Herausforderung?

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Die Studien, Reports und Dokumentationen, die in diesen Tagen von Bildungsorganisationen und -institutionen zur Diskussion gestellt werden, widmen sich vor allem einem Thema: Digitale Bildung. Auch die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB möchte mit ihrer aktuellen Ausgabe von Bildung für Europa Position beziehen und aufzeigen, wie sich das Thema im Programm Erasmus+ widerspiegelt.

Im Rahmen des Schwerpunktes werden verschiedene Themen und Projekte vorgestellt. Ein Beispiel:  Seit Sommer 2015 können Bürgerinnen und Bürger ihre digitale Kompetenz anhand des Europäischen Referenzrahmens für digitale Kompetenzen einfach und schnell selbst einschätzen. Ein Online-Bewertungstool macht’s möglich.
Bildung für Europa, Journal der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung, Dezember 2016 (pdf)