All posts by jrobes

24Aug/16

As Koller Exits Coursera, Thinking About What’s Next with MOOCs in Context

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine internationale MOOC-Konferenz in Italien, das Ausscheiden von Daphne Koller (Coursera) sowie einige aktuelle Blogbeiträge nimmt Steven Krause (Eastern Michigan University) zum Anlass, um laut und ausführlich über den Stand der Sache “MOOCs” nachzudenken. Sein Fazit: MOOCs sind Teil einer Diskussion um Medien in der Bildung, die schon lange vor ihrem Erscheinen begonnen hat und die weitergeht, auch wenn von MOOCs selbst nicht mehr die Rede ist.
Steven Krause, stevendkrause.com, 23. August 2016

23Aug/16

Arbeitspapiere Hochschulforum Digitalisierung

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Das Hochschulforum Digitalisierung befindet sich im Endspurt, am 1. Dezember findet in Berlin die Abschlusskonferenz statt. Dafür haben die einzelnen Arbeitsgruppen in den letzten Wochen und Monaten ihre Ergebnisse noch einmal in verschiedenen Arbeitspapieren dokumentiert. Sie fließen, in gekürzter Form, in den Abschlussbericht des HFD ein. Auf einige interessante Dokumente möchte ich an dieser Stelle kurz hinweisen:

Arbeitspapier Nr. 19: Finanzierung Digitaler Lehre (10 S.)
Arbeitspapier Nr. 20: Ein Leben lang digital lernen (108 S.)
Arbeitspapier Nr. 21: Organisation digitaler Lehre in den deutschen Hochschulen (51 S.)

Alle 23 Arbeitspapiere stehen auf den Seiten des Hochschulforums zum Download zur Verfügung.
Hochschulforum Digitaliserung, Newsletter Nr. 4, August 2016

23Aug/16

Studie: Präferenzen bei Lernmodalitäten von nachrangiger Bedeutung für Lernerfolg

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Christoph Meier (scil) fasst schon in seiner Überschrift die Ergebnisse einer Studie zusammen (Tyecchia Paul/ International Journal of Learning and Development). “Präferenzen bei Lernmodalitäten” meint dabei die Vorlieben, die Lernende für eine bestimmte Lernform haben, also z.B. das Präsenztraining, den Online-Kurs, Mobile Learning usw. Ob sich Lehrende nun in der Gestaltung ihrer Lernangebote nach diesen Präferenzen richten oder nicht, so die Studie, hat keinen signifikanten Einfluss auf den Lernerfolg.

Doch wenn ich mir die Zusammenfassung von Christoph Meier in Ruhe durchlese und das Setting der Studie vergegenwärtige (was heißt hier “Lernen”, was “Lernerfolg”, wie repräsentativ ist die Zielgruppe, usw.?), frage ich mich auch, was eigentlich die empirische Bildungsforschung leistet bzw. leisten kann.
Christoph Meier, scil-Blog, 18. August 2016

22Aug/16

Empowering Employee-Led Learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Um noch klarer herauszustellen, dass es heute nicht einfach um eine Modernisierung von Lernangeboten geht, führt Jane Hart den Begriff “Employee-Led Learning” (ELL) ein. ELL bedeutet, Mitarbeiter als Lernende mit individuellen Vorlieben und Anforderungen ernst zu nehmen. “ELL is about empowering them to make their own choices, but it is also about ensuring they take personal responsibility for what they choose to do and how they do it.”
Jane Hart, Centre for Learning & Performance Technologies, 8. August 2016

19Aug/16

Bildung der Zukunft (mit Bonus-Track)

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Mitten in den Sommerferien hat die unermüdliche Anja C. Wagner noch einige Stichworte und Trends aufbereitet, die ursprünglich als Beitrag zu einer Arbeitsgruppe Arbeit 4.0 der Arbeits- und Sozialministerkonferenz entstanden sind. Sie reichen vom Netzzugang, der Netzkultur und dem Internet der Menschen bis zum Internet der Dinge und der Frage, ob wir die kommenden Entwicklungen nur beobachten oder auch gestalten wollen. Letzteres setzt allerdings voraus, sich auch mit ihnen zu beschäftigen.
Anja C. Wagner, FlowCampus, 27. Juli 2016

19Aug/16

Weiterbildungsbots: „Der digitale Lehrer wird uns fortwährend begleiten“

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Ein Dialog über die Zukunft des Lernens. Was kann man daraus mitnehmen? Vielleicht, dass zukünftig mehr und mehr Bildungsplattformen und Lernsysteme mit intelligenten Algorithmen und Tutorsystemen arbeiten werden, um individueller auf die Aktivitäten einzelner Lerner reagieren zu können. Eben Bots.

Aber ein digitaler Lehrer, der “uns fortwährend über das ganze Leben begleitet”? An welchem System “hängt” dieser Lehrer? Am Klett-Verlag? An Microsoft, an Google oder Apple? Nein, besser wäre natürlich, wenn der Staat hier seinen Bildungsauftrag entdeckt, räumt Fritz Breithaupt, Indiana University Bloomington/ USA, im Laufe des Gesprächs ein. Das beruhigt natürlich.
Stefanie Hornung, Interview mit Fritz Breithaupt, Zukunft Personal | HRM Expo BLOG, 19. August 2016

18Aug/16

The HR Software Market Reinvents Itself

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Eine profunde Analyse. Wieder ein Wandel in den HR-Systemen, so Josh Bersin. Von Talent Management-Tools ging es zum integrierten Talent Management, dann zur Cloud und jetzt:  “People Management” und  “a new world of HR Apps”. Josh Bersin schreibt: “We want our HR tools to feel more like Facebook, Twitter, and YouTube and less like training and performance administration.” Anschließend zählt er auf, was die zukünftigen HR Apps im Einzelnen auszeichnet:

– “Feedback is embedded.”
– “They rely on feeds, not panels.”
– “They use video extensively.”
– “Gamification is built in.”
– “Analytics is embedded.”
– “Behavioral economics has appeared.”
– “They are simple.”

Schließlich: Neben den bekannten HR Spielfeldern wie Performance Management und Learning wird es neue geben – Wellness und Engagement hebt Josh Bersin hervor.
Josh Bersin, Forbes, 18. Juli 2016

bersin_201608.jpg

18Aug/16

Neue Medien in der Erwachsenenbildung – Chancen nutzen

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Über 500 Artikel wurden seit dem Start im Dezember 2015 auf wb-web, dem “Portal für Lehrende der Erwachsenen- und Weiterbildung”, zusammengetragen (”500 Materialien – wb-web wächst weiter”). Jetzt habe ich auch meinen Beitrag zum weiteren Wachstum geleistet. In einem Blogbeitrag stelle ich vier Perspektiven vor, die uns die neuen Medien in der Bildung eröffnen:

1. Wir können die Welt „da draußen” in den Unterricht holen.
2. Wir können die Übermittlung von Informationen aus der Präsenzzeit auslagern.
3. Wir können aus Kursteilnehmenden eine Community von Lernenden entwickeln.
4. Wir können Teilnehmende in Ideengeber und Problemlöser verwandeln.
Jochen Robes, wb-web, 8. August 2016

17Aug/16

implementing network learning

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Harold Jarche erklärt dann doch nicht, wie man “network learning” einführt. Dafür stellt er sein “network learning model” noch einmal vor, das aus meiner Sicht genau beschreibt, wie wir uns heute zwischen Projektteams, Communities of Practices und sozialen Netzwerken bewegen. Wenn man diese Ebenen einmal wahrgenommen hat, kann man beginnen, sie effektiv zu nutzen – sowohl aus Perspektive der Organisation als auch aus der des einzelnen “knowledge artisans”, wie Harold Jarche den Wissensarbeiter gerne nennt. Wie die Ebenen zusammenspielen, wenn es um neue Erfahrungen, Ideen, Meinungen, Beziehungen und Konzepte geht, beschreibt dieser Artikel.

“The essence of my network learning model is that knowledge flows between individuals engaged in doing work and sharing with their communities and social networks. In the model I show that working out loud comes from our work, while PKMastery is how individuals take control of their professional development.”
Harold Jarche, adapting to perpetual beta, 10. August 2016

16Aug/16

Der CL20-MOOC: Unternehmen lernen gemeinsam im Netz

Quelle: weiterbildungsblog Autor: jrobes

Er ist zwar schon eine Weile her, unser Corporate Learning 2.0-MOOC, aber für ein Praxis-Statement, das jetzt in der 63. Ergänzungslieferung (!) des Handbuchs E-Learning erschienen ist, habe ich einige Eckdaten noch einmal auf vier Seiten zusammengefasst.

“Am 21. September 2015 startete der Corporate Learning 2.0 MOOC, ein offener Online-Kurs, der sich mit der Zukunft der Weiterbildung beschäftigte. Er dauerte acht Wochen, wobei jede Woche von einem anderen Unternehmen gestaltet und betreut wurde. Über 1.500 Teilnehmer meldeten sich für den Kurs an. Die wichtigsten Erfahrungen und Ergebnisse des CL20-MOOC werden im Folgenden kurz dargestellt.”
Jochen Robes, in: Hohenstein, Andreas/Wilbers, Karl (Hrsg.): Handbuch E-Learning, Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), Köln, 63. Erg.-Lfg., Juni 2016 (pdf)