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05Sep/16

Call for Papers: GfHf-Tagung „Digitalisierung der Hochschulen“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die 12. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf) widmet sich dem Thema „Digitalisierung der Hochschulen: Forschung, Lehre und Administration“. Sie findet von 30. bis 31. März 2017 am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Hannover statt. Beiträge zum Call können bis zum 31. Oktober 2016 eingereicht werden.

Aus dem Call:

„Die Digitalisierung hat nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche verändert. Der Einsatz neuer Medien und digitaler Technologien erzeugt eine Veränderungsdynamik, die auch das Gros der Kommunikations- und Interaktionsprozesse in der Arbeits- und Lebenswelt erfasst. Der durch die digitale Revolution ausgelöste Transformationsprozess betrifft dabei nicht zuletzt das Hochschulsystem. Weder Forschung und Lehre noch Administration (im Sinne der Gesamtheit aller Supportprozesse) sind an den Hochschulen heute ohne digitale Infrastrukturen und Operationen denkbar.

Zudem gewinnt in einigen Wissenschaftsfeldern in Folge der Digitalisierung das Verhältnis aus Materialität und Immaterialität im Sinne einer statistisch-computerwissenschaftlichen Logik an Bedeutung. Ein Beispiel hierfür sind die Verschiebungen dieses Verhältnisses zwischen den „klassischen“ Geisteswissenschaften und den „Digital Humanities“. Was und wie digitalisiert werden soll, kann dabei ebenso zum Anlass für Dissens werden wie die Veränderung oder Fortschreibung disziplinärer Selbstbeschreibungen oder der Stellenwert jener Heilsversprechen, die sich auf die Digitalisierung von Forschungsgegenständen und -methoden stützen.

Die Tagung soll diesen und weiteren Fragen nachgehen. Dabei sind nicht nur Beiträge aus der Hochschul- und Wissenschaftsforschung erwünscht. Willkommen sind auch Perspektiven und Ergebnisse aus anderen (inter)disziplinären Forschungsfeldern, die sich mit Fragen der Digitalisierung im Hochschul- und Wissenschaftssystem auseinandersetzen (z.B. Didaktik, Informatik, Rechtswissenschaft).

Ziel der Tagung ist es, Erkenntnisse zu den Ursachen, Formen und Wirkungen von Digitalisierungsprozessen im Hochschul- und Wissenschaftssystem entlang der drei Achsen Forschung, Lehre und Administration herauszuarbeiten und zu reflektieren.“

Zur Tagungsseite

02Sep/16

TIB Hannover besetzt Stelle „Medienkompetenz für Wissenschaft und Hochschullehre”

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese befristete Vollzeitstelle (E 10 TV-L) ist im Bereich Lokale Dienste des Programmbereichs B (Benutzungs- und Informationsdienste) zu besetzen. Bewerbungen können noch bis zum 25. September eingereicht werden.

Aus dem Ausschreibungstext:

„Als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik und Naturwissenschaften sichern wir mit unseren zukunftsweisenden Dienstleistungen die infrastrukturellen Voraussetzungen einer qualitativ hochwertigen Informations- und Literaturversorgung für Forschung in Wissenschaft und Industrie. Unsere Dienstleistungen als Universitätsbibliothek sichern die lokale Versorgung für die Leibniz Universität Hannover.

In der Technischen Informationsbibliothek (TIB), Programmbereich B Benutzungs- und Informationsdienste, ist im Bereich Lokale Dienste folgende Stelle zu besetzen:

Mitarbeiterin/Mitarbeiter „Medienkompetenz für Wissenschaft und Hochschullehre“ (E 10 TV-L)

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Die Wochenarbeitszeit beträgt 39,8 Stunden (Vollzeit), der Arbeitsplatz ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Aufgaben:
Sie verstärken das Team Nicht-Textuelle Materialien und den Bereich Informationskompetenz bei der Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes zur Förderung von Medien- und Informationskompetenz unter besonderer Berücksichtigung neuer Entwicklungen und Standards im Bereich wissenschaftlicher Videos / Videoabstracts und Online-Lernmaterialien

  • eigenständige Entwicklung von Schulungs- und Weiterbildungskonzepten mit dem Schwerpunkt wissenschaftliche Videos / Videoabstracts unter besonderer Berücksichtigung neuer Formen der Informationsvermittlung und Nutzung von Anwendungen des Social Web für die Wissenschaftskommunikation
  • Mitarbeit am regionalen und überregionalen Konzept für Informations- und Medienkompetenz
  • Organisation von Workshops und Schulungen
  • Erstellung von Online-Lernmaterialien, z. B. E-Tutorials, Videocasts, Podcasts und deren Verbreitung im Social Web zur Medien- und Informationskompetenzvermittlung
  • Präsentation von Projektergebnissen auf Fachkonferenzen

Anforderungen:

  • abgeschlossenes einschlägiges (Fach-)Hochschulstudium Bachelor Informationsmanagement bzw. Medienwissenschaften oder vergleichbares Studium
  • vorzugsweise praktische Erfahrung mit webbasierten Anwendungen
  • wünschenswert sind praktische Erfahrungen in der Entwicklung und Umsetzung von multimedialen Lehr- und Lernangeboten vorzugsweise im bibliothekarischen/wissenschaftlichen Kontext
  • idealerweise umfassende Kenntnisse in den Themen Digital Education / Social Web sowie bereits vorhandene fachliche Expertise
  • Sicherheit beim Einsatz von Videoschnitt-Programmen sowie sehr gute Kenntnisse mit der Aufnahme von digitalem Video und Audio
  • Erfahrung im Einsatz von Software für Webcasts
  • hervorragende Kommunikationskompetenz, sehr gute Englischkenntnisse und Erfahrungen in der Teamarbeit und in Schulungssituationen”

Ausschreibungsnummer: 44/2016

Bewerbungsfrist: So., 25.09.2016

Kontakt: Interessentinnen und Interessenten können sich bei
Frau Christine Burblies (Koordinierungsstelle Informationskompetenz) telefonisch unter 0511 762-3485 oder per E-Mail christine.burblies@tib.eu oder bei
Frau Margret Plank (Teamleitung Nicht-Textuelle Materialien) telefonisch unter 0511 762-4884 oder per E-Mail margret.plank@tib.eu
näher über das Arbeitsgebiet erkundigen.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der kompletten Stellenausschreibung.

01Sep/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit einer Studie zur Nutzung von OER in Deutschland, einem Blogeintrag der TU Darmstadt zu Bewertungsskalen für Moodle und einem Diskussionsbeitrag der Pädagogischen Hochschule Zürich zu den Möglichkeiten des Selbststudiums.

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Nutzung von OER in Deutschland: Hamburg steht an der Spitze

Die Technologiestiftung Berlin hat eine Studie zur Nutzung von Open Education Resources (OER) in Deutschland veröffentlicht. Der Vergleich gibt an, wie stark verschiedene OER-Praktiken wie öffentliche Maßnahmen und Angebote zu offenen Lehr- und Lernunterlagen in deutschen Bundesländern verbreitet sind. In diesem Jahr können die Entwicklungen innerhalb der Länder anhand von Diagrammen und einer interaktiven Karte nachvollzogen werden. Auf Platz eins liegt Hamburg. Dort werden 13 von 14 OER-Praktiken durchgeführt. Generell geht der Trend hin zu mehr OER. Fast alle Bundesländer bieten kostenlose Materialien und MOOCs an. Die Nutzung von OER-Praktiken ist laut der Studie im Vergleich zu 2014 um knapp 40% gestiegen.
Quelle: netzpolitik.org

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Blog der TU Darmstadt bespricht individuelle Bewertungsskalen für Moodle

Der E-Learning-Blog der Technischen Universität Darmstadt hat in seiner Rubrik „Moodle Tipp des Monats“ einen neuen Beitrag online gestellt. Für den Monat August erklärt das E-Learning-Team der TU, wie Bewertungsskalen innerhalb eines Moodle-Kurses angelegt werden können. Moodle gibt bereits zwei vorgefertigte Skalen mit einer numerischen Bewertungsskala zwischen 0 und 100 vor. Diese entsprechen jedoch nicht immer den Prüfungsanforderungen an der jeweiligen Hochschule. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, individuell abgestimmte Skalen mit den gewünschten Eigenschaften zu erstellen.
Quelle: blog.e-learning.tu-darmstadt.de

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Pädagogische Hochschule Zürich diskutiert Möglichkeiten des Selbststudiums

Das Zentrum für Hochschulentwicklung (ZHE) der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZE) hat in seinem Blog die Frage diskutiert, wann ein Selbststudium sinnvoll ist und wann nicht. Das ZHE sieht Probleme darin, dass Studierende schnell überfordert sind, wenn es um die selbständige Planung ihrer Lernaktivitäten geht. Auf der anderen Seite ginge der Präsenzunterricht nicht auf die unterschiedlichen Wissensniveaus der Studierenden ein, hier stelle das eigenständige Lernen eine Möglichkeit dar, Lerntempo und Lerninhalt selbst zu bestimmen. Das ZHE sieht im sogenannten Sandwich-Modell eine bewährte Methode, die individuelle und angelernte Lernprozesse in unterschiedlichen Phasen miteinander kombiniert. 
Quelle: blog.phzh.ch

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FAU Nürnberg bloggt zur Integration sozialer Netzwerke in die Lehre

Das Fortbildungszentrum Hochschullehre (FBZHL) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat sich in einem Blogeintrag mit der Integration sozialer Netzwerke in die Lehre beschäftigt. Dabei verweist es auf eine von spanischen Universitäten durchgeführte Studie zu „Using social network sites in Higher Education“. Die Studie beschreibt eine Lernmethode, in der Studierende mithilfe der Online-Plattform Ning vor allem bei der Nachbereitung von Präsenzveranstaltungen unterstützt werden sollen. 88% der teilnehmenden Studierenden gaben an, durch den Einsatz des sozialen Netzwerks motivierter gewesen zu sein, als durch traditionelle Lernmethoden. Das FBZHL empfiehlt den vorgestellten Ansatz zur Verwendung in der Hochschullehre.
Quelle: blog.fbzhl.de

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Universität Zürich führt neue OLAT-Version ein

Die Universität Zürich hat sein Learning-Management-System OLAT (Online Learning and Training) auf Version 10 aktualisiert. Die neue Version kann von Studierenden und Lehrenden der Universität ab sofort genutzt werden. OLAT 10 hat im Vergleich zu seiner Vorgängerversion ein bedienungsfreundlicheres und frischeres Design und ist für den Einsatz auf mobilen Endgeräten geeignet. Auch die Backbutton-Funktion des LMS wurde überarbeitet. Alle bisherigen Funktionen der Plattform bleiben beibehalten, bestehende OLAT-Kurse wurden in das neue System integriert. OLAT wird bereits seit 1999 von der Universität Zürich eingesetzt, nachdem es dort innerhalb eines studentischen Projekts entwickelt wurde.
Quelle: theologie.uzh.ch

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Aufzeichnungen der Webinar-Reihe der Universität Freiburg online

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg veranstaltet derzeit eine fünfteilige Webinar-Reihe zum Thema „Neue Lehrräume gestalten – Good Practice an deutschen Hochschulen“. Nachdem bereits drei der Veranstaltungen abgehalten wurden, können Interessierte diese nun als Video auf der Seite der Universität Freiburg ansehen. Weitere Webinare finden im September mit Referenten/innen von der TU Darmstadt und der Hochschule Fresenius in Idstein statt. Veranstaltet wird die Reihe durch die Abteilung E-Learning des Rechenzentrums der Universität Freiburg.
Quelle: ilias.de

Was gibt es an Ihrer Hochschule Neues in Sachen Digitalisierung?
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31Aug/16

Stelle für E-Learning / Multimedia an der Ferdinand Porsche FernFH, Österreich

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am E-Learning & Web-Support Center der Ferdinand Porsche FernFH wird ein/e Mitarbeiter/in gesucht. Arbeitsorte dieser Teilzeitstelle (20 Wochenstunden, mit der Möglichkeit zum Mobile Working) sind Wiener Neustadt und Wien. Bewerbungen sind noch bis zum 15. September 2016 möglich.

Die Ferdinand Porsche FernFH ist Österreichs einzige Fern-Fachhochschule. Mit ihren innovativen Lern- und Lehrformen übernimmt sie eine Vorreiterrolle im Bereich Distance Learning. Das Studienangebot umfasst aktuell 2 Master- und 3 Bachelorstudiengänge in den Studienrichtungen Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft & Wirtschaftspsychologie und Aging Services Management. Derzeit hat die FernFH rund 700 Studierende.

Das E-Learning & Web-Support Center der Ferdinand Porsche FernFH bildet eine zentrale Schnittstelle zwischen Studiengängen, Studierenden und Lehrenden. Ziel ist, ein breites Spektrum an innovativen Lehr- und Lernformen sowie Services für die Lehre anzubieten und weiterzuentwickeln.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe soll das Team durch eine/n MitarbeiterIn E-Learning/Multimedia erweitert werden.

Aufgaben:

  • Administration, Betrieb und Weiterentwicklung des vorhandenen Multimediazentrums mit Schwerpunkt E-Learning und dazugehöriger AnwenderInnen-Support
  • Technische Unterstützung bei der Audio- und Videoproduktion
  • Beratung und Schulung zur Vorbereitung und Durchführung von Audio- und Videodrehs sowie zur Nachbearbeitung des Materials (Bild und Ton)
  • Technische Weiterentwicklung und Betreuung der Lernplattform (Moodle) und des virtuellen Hörsaals
  • Konzeption, Planung und Betreuung bei Fragen des Einsatzes von Lehr- und Lerntechnologien
  • Mitentwicklung bei der Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel der Prozessoptimierung
  • Unterstützung bei diversen Projekten im Bereich E-Learning, Multimedia und IT

Bewerberprofil:

    Ausbildung im Bereich Informatik/Medienproduktion/Informations- bzw. Interaktionsdesign oder gleichzusetzende Kenntnisse, technische Ausbildung von Vorteil

  • Sehr gutes Know-how im Umgang mit MS-Office und in der Anwendung von gängigen IT-Tools in den Bereichen E-Learning, Audio/Video und Web (wie z.B. Moodle, Captivate, Photoshop, After Effects, Premiere, …)
  • Sehr gute Deutschkenntnisse als Anforderung für Drehbucherstellung und Erstellung von Sprechertexten
  • Eigeninitiative und Gestaltungswille als Berater/in, Dienstleister/in und Problemlöser/in
  • Ausgezeichnete Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten
  • Hohe Serviceorientierung, Teamfähigkeit und Flexibilität

Tätigkeitsbeginn: nach Vereinbarung

Bewerbungsfrist: 15.09.2016

Kontakt: Sylvia Maly, E-Mail: jobs@fernfh.ac.at

Weitere Details entnehmen Sie bitte der kompletten Stellenausschreibung.

30Aug/16

Lernmanagement-Systeme an Hochschulen: Resümee des Themenspecials

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das umfangreiche Special zum Thema Lernmanagement-Systeme (LMS) ist mittlerweile abgeschlossen. e-teaching.org-Redakteur Philip Meyer fasst noch einmal zusammen, was als Quintessenz bleibt.

In den vergangenen Monaten wurden auf e-teaching.org zahlreiche Beispiele für den Einsatz von LMS (was ist das überhaupt?) an Hochschulen zusammengetragen, vor allem in Online-Events und Erfahrungsberichten.

Besucher/innen des Portals erfuhren etwa, warum die Ruhr-Universität Bochum und die ETH Zürich – wie laut einer Umfrage die meisten Hochschulen – auf Moodle setzen, was die Schweizer Pädagogischen Hochschulen in Bern und Zürich sowie die Universität der Bundeswehr München sich von ILIAS versprechen, wieso die Universität Salzburg Blackboard Learn auch nach fünfzehn Jahren noch treu bleibt, und dass man in Rheinland-Pfalz landesweit auf OpenOLAT schwört. Außerdem stellten einige Hochschulen eigens entwickelte LMS-Lösungen vor, wie Learn@WU der WU Wien oder LEA der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Darüber hinaus ging es am Rande auch um stärker spezialisierte Systeme: reflexionsorientierte E-Portfolio-Plattformen wurden am Beispiel der PH Heidelberg im Special berücksichtigt, kompetenzfördernde Videolernumgebungen anhand des Edubreak Campus, der an verschiedenen Hochschulen Einsatz findet, und auf Skalierbarkeit ausgelegte MOOC-Plattformen mit „mooin“ der FH Lübeck.

Die vielen Beispiele verdeutlichen, dass LMS mittlerweile zum Establishment des hochschulischen Technologiearrangements gehören. So denken laut einer laufenden Umfrage (Sagen Sie uns Ihre Meinung!) die meisten e-teaching.org-Nutzenden, dass die Systeme ein wichtiger Bestandteil der universitären Lehre sind und auch in Zukunft bleiben sollten. Was aber macht sie so praktisch?

LMS als „Lernheimat“? Stärken der Systeme

Das LMS vereint die zentralen Funktionen für die Lehre und das Lernen überblicksartig an einem Ort. Es ist im Optimalfall „aus einem Guss“: Lehrende und Lernende müssen sich nicht mit viel Aufwand in Einzelsysteme einarbeiten. Dazu gehört auch, dass nur ein einmaliger Login bzw. ein Passwort benötigt wird.

Es bietet zudem höhere Datenschutzstandards als Tools von externen Anbietern, die unter Umständen umfangreiche Benutzerdaten speichern und weiterverwenden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich LMS-Betreiber um den Datenschutz bemühen. Worauf man im Konkreten achten sollte, stellt der Mitschnitt unseres Online-Events „LMS und Rechtsfragen“ vor.

Die vielleicht größte Stärke des LMS liegt – wie der Name sagt – im Management: Es bietet einen Überblick über Kurse und digitalisierte Studienmaterialien sowie häufig Schnittstellen zu weiteren Systemen der Prüfungs-, Noten- und Raumverwaltung. Außerdem sind speziell lehr- und lernbezogene Funktionen in vielen LMS gut ausgeprägt: Dazu gehören u.a. die Möglichkeiten zur elektronischen Prüfung mit formativen und summativen Assessments oder zur Annotation von Lernmaterialien, wie das z.B. bei den interaktiven Videos in ILIAS der Fall ist, die an der Universität Freiburg entwickelt wurden. In jedem Fall gilt es den Lehrenden zu vermitteln, welche Funktionalitäten sie in welcher Form für ihre Kurse nutzen können. Dafür bietet sich ein E-Tutoren/-innen-Konzept an, wie das der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, welches in einem Erfahrungsbericht ausführlich vorgestellt wurde.

Instruktionale PDF-Schleuern? Kritik an LMS 

In der Befragung der e-teaching.org-Community zeichnet sich ab, dass nicht wenige der Meinung sind, dass LMS tendenziell eher instruktionale Lernmodelle unterstützen. Es erfolge nur eine „verzögerte Übernahme von Kollaborations- und Kommunikationsbedürfnissen“. So tun sich LMS-Entwickler/innen schwer, mit der hohen Dynamik im Markt rund um Google, Facebook und Apple Schritt zu halten. Der instruktionale Charakter spiegelt sich auch darin wider, dass der Dokumenten-Upload durch Lehrende eine der am weitesten verbreiteten Online-Lehrtätigkeiten ist, wie eine Erhebung des KIT ergab. Dabei scheinen der e-teaching.org-Erhebung zufolge – anders als noch vor wenigen Jahren – nur wenige Lehrende die Position zu vertreten, dass die Vorab-Bereitstellung von Folien oder Texten die Aufmerksamkeit der Studierenden in Lehrveranstaltungen beeinträchtigt.

„LMS haben oft keine gute Nutzerführung. Die User Experience und damit die Motivation bleiben auf der Strecke.“
(Anonyme/r e-teaching.org-Nutzer/in)

Optisch und Usability-technisch entsprechen LMS teilweise nicht den aktuellen Webstandards. Auch wenn mittlerweile alle Hersteller über Mobil-Apps oder responsive Designs verfügen, sind die Systeme oft noch in einer hierarchischen Baumstruktur verhaftet, die davon ausgeht, dass Benutzer sich von Ordner zu Ordner zum Ziel klicken. Eine Alternative ist beispielsweise der Zugang über ein Suchfeld mit intelligenter Autovervollständigung. Wenn Usability und Design verbessert werden, sollte dies allerdings nicht zu Lasten der Sicherheit gehen: denn Ausfälle zu ungünstigen Zeitpunkten (Prüfungen, Anmeldephasen) und im schlimmsten Fall Datenverluste können unangenehme auch rechtliche Konsequenzen für die betroffenen Hochschulen nach sich ziehen.

Wer also online mit anderen zusammenarbeiten möchte, ist mit speziellen und am jeweiligen Bedarf orientierten Tools unter Umständen besser beraten. Zudem lohnt sich eine Einarbeitung hier häufig über den konkreten Hochschulkontext hinaus, da sich die Tools auch im privaten oder anderen beruflichen Bereich nutzen lassen. Doch auch hier gilt: LMS könnten als „Management-Systeme“ durchaus Schnittstellen bieten, die die Nutzung von Diensten wie Etherpads, Live-Dokumenteneditoren, Cloudsysteme u.a. ermöglichen.

LMS  wo kann die Reise hingehen?

Es gibt kaum jemanden, der an Hochschulen arbeitet und nicht mit Lernmanagementsystemen in irgendeiner Form konfrontiert ist. Die Bedeutung der Systeme nimmt zu, was auch das starke Interesse am e-teaching.org-Special zeigte. Dabei spielt die „Offenheit“ der Systeme zunehmend eine Rolle. Open-Source-LMS werden gerne genutzt und auch die Integration von Mechanismen zur Förderung offener Bildungsressourcen in die Systeme ist ein wachsendes Thema.

„Ideal wären solche, die mobile Endgeräte, kollaboratives Lernen und adaptive Lernpfade unterstützen, und dennoch Datensicherheit und zuverlässiges Tracking bieten.“
(Anonyme/r e-teaching.org-Nutzer/in)

Zu neuen Funktionsanforderungen gibt es häufig unterschiedliche Meinungen. Während sich einige Lehrende beispielsweise Lernanalyse-Möglichkeiten wünschen, sind die Daten der Studierenden für andere ein rotes Tuch. Um herauszufinden, welche Funktionalitäten ausgebaut werden sollten, ist es wünschenswert, die Endnutzerinnen, die Lehrenden und Studierenden, bei der LMS-Entwicklung einzubeziehen. LMS haben die Tendenz zu einer „funktionellen Standardisierung“, wie Klaus Wannermacher (HIS HE) beim Auftaktpodium zum Special feststellte. Damit LMS einen tatsächlichen Nutzen an den jeweiligen Hochschulen erreichen, stehen die Verantwortlichen deshalb vor der Aufgabe, Anpassungen unter der Berücksichtigung lokaler Bedürfnisse vorzunehmen. So geschah dies z.B. bei der Entwicklung der Open-Source MOOC-Plattform mooin der FH Lübeck. Diese beruht zwar auf Moodle, verfolgt mit einem neuen User-Interface-Design aber auch einen didaktischen Ansatz, der die Anpassung von bestehendem Content erfordert.

Letztendlich bleibt die Erkenntnis, dass die Implementation von Lernmanagementsystemen bei weitem nicht nur eine technische Aufgabe ist, sondern Hochschulen dazu bringt, zusammen zu kommen, sich abzustimmen und das eigene Bildungsverständnis zu hinterfragen: Welche impliziten Grundlagen für die Gestaltung der Lehre werden mit LMS geschaffen – und wie passt das zu der Lehre und den Lernräumen, die Hochschulen anbieten wollen? 

Alle Beiträge und Online-Events zum Special finden Sie gebündelt auf der Seite des Themenspecials LMS.

Übrigens: Die Umfrage „Was spricht für oder gegen den Einsatz von LMS?“ läuft noch – wer sich noch nicht beteiligt hat: Sagen Sie uns Ihre Meinung.

29Aug/16

HS Kaiserslautern sucht Projektmitarbeiter/-innen E-Learning / Blended Learning

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Studienort Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern sind im Referat Neue Lehr- und Lernformen ab 01.10.2016 zwei Vollzeitstellen (10 TV-L) zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen. Bewerbungen sind bis zum 16. September 2016 möglich.

Den Schwerpunkt der beiden Stellen bilden „Zielgruppenspezifische Tutorien, Schulungen und Tools für die Personalentwicklung“.

Das Projekt FIS – Förderung individueller Studienwege – an der Hochschule Kaiserslautern berücksichtigt die individuelle Leistungsfähigkeit der Studierenden und entwickelt Maßnahmen für eine intensive Begleitung während des Studiums und zur Erleichterung der Übergänge in das Studium ebenso wie in die Berufstätigkeit. Das Projekt agiert in Handlungsfeldern, welche die Durchlässigkeit fördern, auf die individuelle Leistung der Studierenden eingehen und die Qualität der Betreuung verbessern. Entlang des gesamten Student-Life-Cycle sind spezifisch zugeschnittene Beratungs- und Unterstützungsangebote entstanden.

Zu den Aufgaben gehören u.a.:

  • Entwicklung und Implementierung von hybriden Lehr-Lern-Szenarien (einschließlich Medienproduktion) als zielgruppenspezifische Vorbereitungskurse und Tutorien in enger Zusammenarbeit mit weiteren Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern der Hochschule
  • Unterstützung bei der Implementierung und Weiterentwicklung von innovativen (Fern)-Studienkonzepten
  • Technologie-Evaluation und -Auswahl
  • Durchführung von Schulungen/Workshops bzgl. der Verwendung von neuen Lehr-Lernformaten und Technologien mit Lehrenden und Studierenden an allen Standorten (Dienstreisetätigkeit) der Hochschule
  • (Weiter-)Entwicklung, Durchführung und Betreuung von standortübergreifenden Maßnahmen im Rahmen der E-Teacher-Qualifizierung in enger Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung im Dezernat Haushalt und Personal
  • Vor-Ort-Betreuung der E-Learning-Labore und des technischen Equipments
  • Durchführung von Nutzungsanalysen
  • Erstellung von Berichten, Dokumentation u.ä.
  • Erarbeitung eines Nachhaltigkeitskonzeptes/Überführung von Ergebnissen in den Regelbetrieb
  • Mitarbeit bei der Projektevaluation (Zwischen-/Abschlussevaluation)

Profil:

  • Abgeschlossene einschlägige Hochschulausbildung (Medieninformatik o. ä.)
  • Sicherer Umgang mit Software/Webtechnologien im Bereich Multimedia, E-Learning, Web2.0
  • Umfassende Erfahrung in der Webentwicklung/-programmierung
  • Erfahrung im Umgang mit Content- bzw. Lern-Management-Systemen ist vorteilhaft
  • Erfahrung mit E-Learning/Blended Learning an Hochschulen ist vorteilhaft
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Schulungen/Workshops ist vorteilhaft
  • Selbständige und ergebnisorientierte Arbeitsweise sowie hohe Einsatzbereitschaft
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

Bewerbungsfrist: Fr., 16.09.2016

Kennziffer: HS 2016/31

Kontakt: Simone Grimmig (E-Mail: simone.grimmig@hs-kl.de)

Weitere Details entnehmen Sie bitte der kompletten Stellenausschreibung.

29Aug/16

HAW Hamburg vergibt zwei Stellen im Bereich Mediendidaktik

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

In der Arbeitsstelle Studium und Didaktik (ASD) sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Vollzeit-Stellen (13 TV-L) im Bereich Mediendidaktik befristet bis zum 31.12.2020 zu besetzen.

Die Arbeitsstelle Studium und Didaktik (ASD) hat zum Ziel, das Konzept des kompetenzorientierten Lehrens, Lernens und Prüfens durch den didaktisch begründeten Einsatz digitaler Medien zu fördern und zu unterstützen und die Lehrenden hierbei nachhaltig weiter zu qualifizieren.

Zu den Aufgaben gehören die Konzeption, Koordination und Durchführung von Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für Lehrende und Studierende rund um das Thema kompetenzorientiertes Lehren, Lernen und Prüfen mit digitalen Medien an der HAW Hamburg in Abstimmung mit der Arbeitsstelle Studium und Didaktik und den Fachexperten/-innen in den Fakultäten und Studiengängen.

Ausführliche Informationen zur Stelle unter: https://www.haw-hamburg.de/fileadmin/user_upload/Personalservice/Ausschreibungen/2016-08-18_092-16-DM_Typo.pdf

26Aug/16

Universität Göttingen sucht Mitarbeiter/in für E-Learning-Weiterbildungen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Fakultät für Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen wird zum nächstmöglichen Termin in einem Projekt zur Entwicklung wissenschaftlicher Weiterbildungen im Bereich E-Learning an der Hochschule ein/e Mitarbeiter/in gesucht. Die Teilzeitstelle (50%, Entgeltgruppe 13 TV-L) ist bis zum 31.01.2018 befristet zu besetzen.

Aufgaben

  • Anleitung und fachwissenschaftliches Qualitätsmanagement für die Gestaltung von E-Learning-Materialien
  • Unterstützung der technischen Implementierung digitaler Lehr-Lernmittel in die entsprechenden Lernmanagementsysteme
  • Supportdienste für Lernende und Lehrende vor, während und nach der Moduldurchführung

Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
  • Fundierte Kenntnisse über E-Learning-Szenarien und Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien
  • Erfahrung mit der Entwicklung und dem Einsatz von E-Learning-Angeboten
  • Sicherer Umgang mit Learning Management Systemen und E-Learning-Werkzeugen
  • Wünschenswert sind Erfahrungen im Bereich Didaktik oder Hochschuldidaktik, in der Gestaltung von Lernumgebungen sowie im Umgang mit ILIAS.
  • Strukturierte, selbständige Arbeitsweise
  • Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Interesse an wissenschaftlicher Weiterbildung

Arbeitszeit: 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 19,9 Stunden/Woche)
Vertragsdauer: bis zum 31.01.2018
Entgeltzahlung: Entgeltgruppe 13 TV-L
Bewerbungsschluss: 21.09.2016 (in elektronischer Form)
Bewerbung an: regina.hebisch@agr.uni-goettingen.de
Kontakt für Rückfragen: Frau Jana Menge (Telefon: 0551 39 4794 , E-Mail: jmenge@uni-goettingen.de) oder Frau Dr. Regina Hebisch (Telefon: 0551 39-7838, E-Mail: regina.hebisch@agr.uni-goettingen.de)

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Die vollständige Ausschreibung kann auf der Seite der Universität Göttingen abgerufen werden.

Foto auf Facebook: Daniel Schwen, Auditorium Göttingen, CC BY-SA 2.5

25Aug/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit dem Ideenwettbewerb „Scroll to the Future“ für Studierende der Universität Duisburg-Essen, einer US-Studie zum Verhältnis von E-Learning-Präferenz und Lernerfolg und der neuen Webseite des Blogs für „Digitale Lehre und Forschung“ der Universität Zürich.

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„Scroll to the Future“: Universität Duisburg-Essen sammelt Ideen für e-gestütztes Studieren

Die Universität Duisburg-Essen ruft Studierende dazu auf, ihre Ideen und Vorstellungen für die Verbesserung von Studium und Lehre mit Hilfe digitaler Medien einzureichen. Hintergrund des Ideenwettbewerbs ist das Ziel der Universität Duisburg-Essen bis 2020 mindestens ein umfassendes E-Learning-Element in jeden Studiengang zu integrieren. Organisiert wird der Wettbewerb von der E-Learning-Allianz, einem Zusammenschluss aller E-Learning-Akteure der Universität, darunter das LearningLab, die Universitätsbibliothek, das Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, das Zentrum für Informations- und Mediendienste sowie das Zentrum für Lehrerbildung. Studierende können ihre Vorschläge noch bis zum 15.12.2016 einreichen.
Quelle:
uni-due.de

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US-Studie: Kein Zusammenhang zwischen E-Learning-Präferenz und Lernerfolg von Studierenden

Im Jahr 2014 führte eine Forscherin der Bowie State University eine Studie zur Effektivität von E-Learning durch. Nun hat die Urheberin eine Folgeauswertung in der Online-Zeitschrift “International Journal of Learning and Development“ veröffentlicht. An der Studie nahmen 103 Management-Studierende einer Hochschule in Maryland in den USA teil. Innerhalb der Studie wurde eine Lerneinheit in den folgenden Modalitäten durchgeführt: Präsenztraining, E-Learning-Einheit am PC und E-Learning-Einheit auf mobilem Endgerät. Nach Abschluss der Lerneinheit sollten die Teilnehmenden ihre E-Learning-Präferenz angeben. Die Auswertung der Lernerfolge ergab jedoch keine nennenswerte Übereinstimmung mit der präferierten Durchführungsmethode.
Quelle: scil-blog.ch

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Blog „Digitale Lehre und Forschung” der Universität Zürich startet neue Webseite

Das Team für Digitale Lehre und Forschung (DLF) der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich hat seine Webseite aktualisiert. Sie ist in die Rubriken Kontakt, Themen und Workshops unterteilt. Die Startseite leitet Nutzende mit gezielten inhaltlichen Fragen und Vorschlägen zu passenden Informationen und Ansprechpartnern/innen weiter. Im Gegensatz zur komplexen Vorgänger-Version bietet die Seite somit einen ansprechenderen und zielführenderen Überblick. Das Team für Digitale Lehre und Forschung stellt die Anlauf- und Koordinationsstelle im Zusammenhang mit der Nutzung von digitalen Medien in Lehre und Forschung der Universität Zürich dar.
Quelle: phil.uzh.ch

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University of Texas führt E-Learning-Umgebung für zahnmedizinisches Studium ein

Als erste Universität weltweit nimmt die University of Texas das E-Learning-Angebot des Internationalen Teams für Implantologie (ITI) zur Unterstützung der Lehre dentaler Implantologie in Anspruch. Universitäten können im Rahmen der Initiative ihren eigenen University Campus anlegen und Studierenden somit eine komplette E-Learning-Umgebung zur Verfügung stellen. Der Campus ermöglicht es ihnen, kostenlos Lernmaterialien selbständig einzurichten und zu verwalten. Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit, auf sämtliche Lerninhalte der ITI Online Academy zuzugreifen. Zusätzlich ist es möglich,eine unbegrenzte Anzahl von Kursräumen und Diskussionsforen anzulegen, worauf Studierende während des gesamten Studiums zugreifen können.
Quelle:
checkpoint-elearning.de

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„Semester Null“: DHBW Mosbach setzt auf digitale Studienvorbereitung in Mathematik und Informatik

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach hat das Pilotprojekt „Semester Null“ gestartet. Angehende Studierende sollen bereits vor Semesterbeginn anhand von Vorkursen zur Mathematik, Informatik und zu akademischen Arbeitstechniken auf den gleichen Wissensstand gebracht werden. Dabei setzt die DHBW Mosbach u.a. auf den Blended-Learning-Ansatz und bietet den Studierenden acht Wochen lang eine Kombination aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Zum Abschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in einem betreuten Online-Vorkurs für Mathematik das Gelernte umzusetzen. Organisiert wird das Projekt vom Ressort „Qualität in der Lehre und E-Learning“ zusammen mit dem Studiengang Angewandte Informatik.
Quelle:
mosbach.dhbw.de

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HFD-Themengruppe „Internationalisierung & Marketingstrategien“ besucht FH Lübeck

Das Hochschulforum Digitalisierung war vergangene Woche mit seiner Arbeitsgruppe Internationalisierung & Marketingstrategien an der Fachhochschule Lübeck zu Gast. Experten und Expertinnen diskutierten die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie an der FH Lübeck und erarbeiteten generelle Vorschläge für Hochschulleitungen und Politik. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres nach Abschluss des Projekts veröffentlicht. Die FH Lübeck gilt als Vorreiter der Digitalisierung der Lehre an deutschen Hochschulen. Bereits 1997 entwickelte die Fachhochschule erste Online-Angebote für Studierende.
Quelle:
idw-online.de

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23Aug/16

Experte/in für Online-Prüfungen (80%) an der ETH Zürich gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der der ETH Zürich wird ab sofort oder nach Vereinbarung Verstärkung für die Abteilung Lehrentwicklung und -technologie (LET) gesucht. Erfahrung im Bereich Informationstechnologien sowie starkes Interesse an Lerntechnologien im Unterricht sind gefragt.

Die Abteilung Lehrentwicklung und -technologie (LET), angegliedert bei der Rektorin der ETH Zürich, unterstützt Dozierende in ihrer Lehr- und Prüftätigkeit. Sie ist in der Schweiz führend in der Durchführung und Weiterentwicklung von Online-Prüfungen mit über 100 Prüfungen und 10.000 Studierenden pro Jahr. Neben weiteren hochschuldidaktischen Angeboten fördert die Abteilung durch ein erstklassiges Serviceportfolio den Einsatz von digitalen Technologien im Hochschulunterricht und führt die Unterrichtsbeurteilung der ETH durch.

Aufgaben

  • In dieser Funktion arbeiten Sie in der Schnittstelle Psychologie/Pädagogik – Informatik.
  • Sie leiten Projekte oder arbeiten in Projekten zur didaktischen und technischen Weiterentwicklung des Services Online-Prüfungen mit.
  • Sie unterstützen die Examinatorinnen und Examinatoren der ETH bei der Planung und Koordination von Online-Prüfungen und begleiten sie bei der eigentlichen Durchführung der Prüfungen vor Ort.
  • Sie tragen dazu bei, die Qualität von Prüfungen an der ETH stetig zu verbessern.
  • Sie sind in der prüfungsdidaktischen Beratung von Dozierenden tätig und erarbeiten Good-Practice Guidelines.
  • Aktuelle Projekte, in die Sie eingebunden werden, sind eine hochschulweite Skalierung des Online-Prüfungs-Services durch die Inbetriebnahme neuer Prüfungsräume oder die Entwicklung eines Service für Prüfungen auf Tablet Computern. Zudem werden die didaktischen Funktionalitäten wie z.B. die Einbettung fachspezifischer Software für kompetenzorientierte Prüfungen oder die Überarbeitung bestehender bzw. Implementierung neuer Frageformate in Moodle kontinuierlich erweitert. Sie arbeiten hierfür eng mit anderen Gruppen der Abteilung LET und weiteren Einheiten der ETH zusammen.
  • Sie beraten im Mail- und Telefonsupport zudem Dozierende bei Fragen zu den verschiedenen lehrbezogenen IT-Services der ETH Zürich wie beispielsweise Moodle, EvaSys oder EduApp.

Profil

  • Sie verfügen über einen Hochschulabschluss auf Masterstufe, vorzugsweise in Psychologie oder Pädagogik. Idealerweise besitzen Sie eine zusätzliche Qualifikation oder Erfahrung im Bereich Informationstechnologien.
  • Weitere Stärken sind Ihre konzeptionelle Fähigkeit und Ihr starkes Interesse an Lerntechnologien im Unterricht (wie z.B. Learning Management Systeme), welche Ihnen helfen, dieses
  • Fachgebiet zu gestalten und Innovationen voranzutreiben.
  • Sie treten souverän auf, sind belastbar und lassen sich in hektischen Situationen nicht aus der Ruhe bringen.
  • Sie überzeugen im direkten Austausch mit Dozierenden und IT-Spezialisten, sind kommunikativ, besitzen eine stilsichere Ausdrucksweise in Deutsch und Englisch und vernetzen sich schnell mit relevanten Kontakten innerhalb und außerhalb der ETH Zürich.

 

Kontakt:  Dr. Claudia Schlienger, Leiterin der Gruppe „Prüfen und Evaluieren“  Tel.: +41 44 632 60 75 oder E-Mail: claudia.schlienger@let.ethz.ch.
Bewerbung an: ETH Zürich, Herr Rolf Oertli, Human Resources, CH-8092 Zürich.

Die vollständige Ausschreibung kann auf der Seite der ETH Zürich abgerufen werden.

Foto auf Facebook: Roland zh, Zürich- Hauptgebäude, ETH-Bibliothek, Archiv und Nachlässe sowie Graphische Samml., CC-BY-SA-3.0 Unported