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23Sep/16

Mitarbeiter/innen am Learning Lab der Universität Duisburg-Essen gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen schreibt zwei Stellen (100%, 13 TV-L) für neue startende Projekte aus. Die erste, vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Stelle widmet sich der praktischen Implementation digitaler Medien in Studium und Lehre. Die zweite Stelle im BMBF-Projekt „Digitale Hochschulbildung“ soll studentisches Engagement beim Lernen mit digitalen Medien erforschen.

Stelle Nr. 1: Im Rahmen der Geschäftsstelle E-Learning NRW sucht das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen Verstärkung bei der Konzeption, Implementation und Evaluation digitaler Medien in der Hochschullehre. Finanziert wird die Stelle vom Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen.

  • Bewerbungsfrist: 10.10.2016
  • Besetzungszeitpunkt: schnellstmöglich
  • Vertragsdauer: bis 31.12.2018

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Stelle Nr. 2: Eine weitere Stelle beschäftigt sich – im Auftrag des BMBF – mit einer Sekundäranalyse der Forschung zu „student engagement“ beim Lernen mit digitalen Medien in der Hochschule. Dafür wird eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in vorzüglich aus den Bereichen Psychologie, Erziehungs-, Sozialwissenschaft oder Lehramtsstudium mit einem Schwerpunkt in Empirischer Bildungsforschung oder Medienpädagogik gesucht.

  • Bewerbungsfrist: 17.10.2016
  • Besetzungszeitpunkt: 01.12.2016
  • Vertragsdauer: 31.11.2019

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Bildquelle auf Facebook: Karlheinz Spock, Uni Essen Brunnenplatz am Tag, CC BY-SA 2.0 DE

22Sep/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Expansion des Learning Labs der Universität Duisburg-Essen, einem kritischen Essay zu digitaler Hochschulbildung, der Online-Support-Strategie der University of Central Florida sowie verschiedenen Tagungsdokumentationen.

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40 Mitarbeiter/innen bis Jahresende: Learning Lab der Universität Duisburg-Essen expandiert weiter

Erneut hat das Learning Lab weitere Stellen für neu startende Projekte ausgeschrieben. Einmal geht es – im Auftrag des Wissenschaftsministeriums der Landes – um die Schulungsaktivitäten an der Geschäftsstelle E-Learning NRW. Eine andere Stelle beschäftigt sich – im Auftrag des BMBF – mit einer Sekundäranalyse der Forschung zu „Student Engagement beim Lernen mit digitalen Medien in der Hochschule. Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin des Landes NRW, besuchte das Learning Lab am 19. September zur feierlichen Eröffnung des neuen Gebäudes, in welches das Learning Lab aus Duisburg umgezogen war. Bis Ende des Jahres wird das Learning Lab dort 40 Mitarbeitende beschäftigen. Aufgrund der Expansion wird das Learning Lab 2017 zusätzliche Räume an einem weiteren Standort beziehen.
Quelle:
mediendidaktik.uni-due.de

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Zwischen Graswurzel und Big Business: Professor der FH Bielefeld reflektiert Digitalisierung der Hochschulausbildung

Der Mathematik-Professor Jörn Loviscach hat diese Woche ein 16-seitiges Essay veröffentlicht, das sich mit der Digitalisierung der Hochschulbildung beschäftigt. Loviscach, Experte im Hochschulforum Digitalisierung und bekannt durch seine YouTube-Lehrvideos, betrachtet darin sieben ihmzufolge zentrale Aspekte der Digitalisierung. Darunter fallen digitale Materialien, Diskursgruppen, Tutorien, Prüfungen, Kurse, Beratungen und Communities of Practice. Vor dem Hintergrund eines Vergleichs der Rahmenbedingungen in Deutschland und den USA fragt Loviscach, ob sich Anhänger einer Digitalisierung nicht oft mit nur scheinbar einfachen Lösungen zufriedengeben und warnt zudem vor einer Industrialisierung der Hochschulbildung, bei der die Idee des lebenslangen Lernens einem „lebenslänglichen Belehrtwerden“ durch Dienstleister und Plattformen weicht.
Quelle: j3l7h.de

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Webinar stellt Online-Support-Strategie der University of Central Florida vor

Im frei zugänglichen Webinar „Accessibility Support Model: How a Large University Supports Diverse Learners Taking Online Courses“ des US-amerikanischen Bildungsportals Educause stellt Nancy Swenson, Instructional Designerin an der University of Central Florida, am 7. November 2016 die Online-Support-Strategie der Universität vor. Diese soll mit einem systematischen und skalierbaren Ansatz die Betreuung in Online-Kursen sicherstellen. Dazu wurden verschiedene Prozesse eingeführt, die die Lehrenden in den Fakultäten einbeziehen und sie darauf vorbereiten, unterstützende Materialien zu entwickeln und Studierende mit unterschiedlichen Lernstilen und -präferenzen zu betreuen.
Quelle:
educause.edu

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Universität Innsbruck veröffentlicht Videostimmen zur Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft

Die 24. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) fand unter dem Motto „Digitale Medien: Zusammenarbeit in der Bildung“ vom 29. August – 1. September 2016 an der Universität Innsbruck statt. Ein sieben-minütiges Video bietet nun einerseits informelle Impressionen von der Tagung in Innsbruck und dem Konferenzdinner in Hall und andererseits inhaltliche Einblicke in die vielfältigen Themen der Tagung. Weitere Videos im YouTube-Kanal der Konferenz zeigen die Keynote von Ulrike Lucke sowie verschiedene längere Einzelinterviews.
Quelle: youtube.com

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Rheinland-Pfälzer „LMS-Konferenz“ findet diese Woche an der Hochschule Ludwigshafen statt

Derzeit findet an der Hochschule Ludwigshafen zum 13. Mal die Lernmanagement-System-(LMS)-Konferenz der Hochschulen aus Rheinland-Pfalz statt. Gemeinsam mit der E-Learning-Supporteinrichtung der Hochschule Ludwigshafen organisiert der Virtuelle Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) wieder für alle Interessierten am LMS OpenOLAT ein Programm, um Begegnungen innerhalb der rheinland-pfälzischen OpenOLAT-Community zu ermöglichen. Das Schwerpuntkthema in diesem Jahr ist der Einsatz von spielerischen Elementen im Rahmen von OpenOLAT-Kursen. 
Quelle: vcrp.de

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Dokumentation der Stud.IP-Tagung 2016 in Göttingen ist online

Die Stud.IP-Tagung 2016 fand am 14. und 15. September an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen statt. Auf der Webseite des Vereins zum Lernmanagement-System Stud.IP finden sich ab sofort Vorträge mit den Präsentationsfolien zum Download. Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen zudem per Mail ein Passwort für Fotogalerien, Teilnehmerlisten und weitere Informationen zugesendet.
Quelle:
studip.de

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21Sep/16

Call for Papers zur INTED2017

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Von 6. bis 8. März 2017 findet die „International Technology, Education and Development Conference“ (INTED) zum 11. Mal in Valencia statt. Teilnehmer können sich ab sofort registrieren und Abstracts einreichen. Ein vorläufiges Programm sowie eine ausführliche Beschreibung der Themenbreite der Konferenz stehen ebenso zur Verfügung.

Die INTED2017 stellt sich als internationale Bildungskonferenz vor, welche den über 700 erwarteten Gästen aus 80 Ländern die Möglichkeit bietet, eigene Projekte vorzustellen, über Entwicklungen in Lehr- und Lernmethoden zu diskutieren, sich über die neuesten pädagogischen und technologischen Innovationen auszutauschen sowie Experten aus dem Bildungsbereich zu treffen.

Die jährliche Konferenz richtet sich an Lehrbeauftragte, Forscher, Wissenschaftler, Fachleute aus dem privaten und öffentlichen Bildungssektor sowie jede Person, der Interesse an Bildung, Technologie und Entwicklung hat. Eine aktive Teilnahme an den unterschiedlichen Sessions wird ausdrücklich gefördert: Autoren können bis zum 1. Dezember 2016 Beiträgen für Vorträge oder Poster-Session einreichen. Auch besteht es die Möglichkeit „special session“ vorzuschlagen. Schließlich werden aus den angenommenen Beiträgen das INTED2017 Protokoll herausgestellt und in der IATED Digital Library veröffentlicht.

Die Themenbreite der Konferenz reicht von allgemeinen Problemen in der Bildung (Bildung und Globalisierung, organisatorische, rechtliche und finanzielle Fragen, Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft), über die Erfahrung mit Lebenslanges Lernen, die Zusammenarbeit zwischen Industrien und Universitäten, bis zu pädagogischen und didaktischen Innovationen oder auch Qualitätssicherung in der Bildung.

Auch aktuelle Themen im Bereich Technologie gestützte Lehre sind vorhanden. Es handelt sich um Themen rund um virtuelle Universitäten (z.B Massive Open Online Courses), technische Weiterentwicklungen(z.B LMS, Cloud Computing), Mediengestaltung (z.B Augmented reality), Kommunikation und kollaborative Arbeit (z.B Social Networking, Collaborative Virtual Environments) oder auch Lernsoftware und Serious Games.

Wichtige Links:

20Sep/16

Universität Gießen sucht Leiter/in der Gruppe „Medien und E-Learning“

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Hochschulrechenzentrum (HRZ) der Justus-Liebig Universität Gießen sucht eine/n Angestellte/n zur fachlichen Leitung und Steuerung der Arbeitsabläufe der Gruppe „Medien und E-Learning“. Die Vollzeitstelle ist ab sofort unbefristet zu besetzen und wird nach TV-H 13 vergütet.

Tätigkeitsbeschreibung:

Das Hochschulrechenzentrum, das IT-Kompetenz- und Dienstleistungszentrum, ist verantwortlich für den Bereich Datenverarbeitung, die Bereitstellung der informations-technischen Infrastruktur in der Universität sowie für die Telekommunikationsversorgung der Universität. Die Gruppe „Medien und E-Learning“ des HRZ betreut u.a. die zentralen Lernplattformen Stud.IP und ILIAS, bietet Veranstaltungsaufzeichnungen an und unterstützt E-Prüfungsverfahren und Video/Webkonferenz Szenarien. Ferner betreut die Gruppe Filmprojekte und stattet die Lehrräume der JLU Gießen mit moderner Medientechnik aus. Darüber hinaus bietet die Gruppe medientechnische und mediendidaktische Beratung und Schulungen für verschiedene Zielgruppen an.

Aufgaben:

  • Fachliche Leitung und Steuerung der Arbeitsabläufe der Gruppe und Sicherstellung des laufenden Betriebes
  • Konzeption und Umsetzung von Weiterentwicklungen der Dienstleistungen sowie Einführung neuer Verfahren und Technologien
  • Betrieb und Weiterentwicklung der zentralen Lernplattformen Stud.IP und ILIAS sowie Key-UserSupport auf Ebene von Stud.IP
  • Medientechnische und -didaktische Beratung und Schulung zum Thema E-Learning
  • Betreuung der laufenden und Akquise zukünftiger E-Learning-Projekte
  • Steuerung der Modernisierung und Wartung der Lehrraum-Medientechnik
  • Betreuung und Weiterentwicklung der Veranstaltungsaufzeichnungen, der Angebote im Bereich der E-Prüfungen und der Web-/Videokonferenzen sowie der Filmprojekte
  • Umsetzung strategischer Entscheidungen in den o.g. Bereichen
  • Konzeption und Weiterentwicklung des Ausbildungsprogramms des HRZ

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem für das Aufgabengebiet förderlichen Studiengang
  • sehr gute Kenntnisse auf dem Gebiet der Medien- und Hochschuldidaktik
  • sehr gute Kenntnisse in Architektur, Konzeption, Implementierung und Betrieb von Lernplattformen, insbesondere Stud.IP und ILIAS
  • fundierte Kenntnisse im Bereich der Veranstaltungsaufzeichnungen, Audio/Video-Produktionen, E-Prüfungsszenarien und Web-/Videokonferenzen;
  • sehr gute Beratungs- und Schulungskompetenzen
  • idealerweise Führungserfahrung von Gruppen
  • idealerweise Kenntnisse im Bereich Campus Management und im Medienrecht
  • mehrjährige Berufserfahrung und Organisationsgeschick
  • ausgeprägte soziale Kompetenz und Teamführungsfähigkeiten
  • analytisches Denkvermögen und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • sehr gute Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie hohe Serviceorientierung

Vergütung: Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H)
Zeitraum der Beschäftigung: unbefristet
Bewerbung an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen.
Aktenzeichens: 510/01180/Z
Bewerbungsschluss: 20.10.2016

Weitere Details entnehmen Sie bitte der kompletten Stellenausschreibung.

Bildquelle auf Facebook: KlausFoehl, Dünsberg Vetzberg Gleiberg 2009-07-16, CC BY-SA 3.0

 

16Sep/16

Stelle im E-Learning Bereich an der Ruhr-Universität Bochum zu besetzen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Die Universität Bochum vergibt eine Vollzeitstelle mit Hauptschwerpunkt Vorlesungsaufzeichnungen. Kompetenzen in Aufbau und Betrieb von Vorlesungsaufzeichnungssystemen sowie im Betrieb von Client – Server Systemen sind gewünscht. (Unbefristete Stelle, Entgeltgruppe bis 9 TV-L)

Über das Projekt: Der Bereich E-Learning wird an der Ruhr Universität stetig weiterentwickelt. Im Bereich Vorlesungsaufzeichnungen (RUBcast) ist hierfür eine Position zum technischen Ausbau und Betrieb mit dem Ziel zu besetzten, den nachhaltigen Einsatz der Vorlesungsaufzeichnungssysteme auf dem Campus voranzutreiben. Zu den Aufgaben gehören insbesondere die Sicherung des Betriebs der vorhandenen Aufzeichnungstechnologie auf Echo 360 Basis und die Neueinführung einer Aufzeichnungslösung auf Opencast Basis.

Aufgaben:

  • Administration und Betrieb des Vorlesungsaufzeichnungssystems Echo360
  • Neuaufbau und Betrieb eines Vorlesungsaufzeichnungssystems auf Opencast Basis
  • Durchführung von Aufzeichnungen / Livestreams
  • Betrieb der Videokonferenzsysteme der RUB
  • Mitarbeit in weiteren Projekten der E-Learning IT

Profil:

  • Fachinformatiker/in (Systemintegration) oder eine vergleichbare zur Erbringung der Aufgaben geeignete Ausbildung
  • Idealerweise Kenntnisse in Aufbau und Betrieb von Vorlesungsaufzeichnungssystemen
  • Sehr gute Kenntnisse in Betrieb von Client-Server-Systemen
  • Erfahrungen bei Videoschnitt und -Bearbeitung
  • Kenntnisse üblicher Hörsaal- und Medientechnik sowie von Mediensteuerungen (Extron)
  • Analytische Fähigkeiten
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Serviceorientierung

Job-ID: BO-2016-09-01-79861
Entgeltgruppe: TV-L, bis maximal 9
Bewerbungsfrist: 30.09.2016
Bewerbung an: its-bewerbung.sl@ruhr-uni-bochum.de
Zeitraum der Beschäftigung: unbefristet
Kontakt für Rückfragen: Herr Martin Ellermann (Tel.: 0234 – 32 29662, E-Mail: martin.ellermann@ruhr-uni-bochum.de)

Weitere Details entnehmen Sie bitte der kompletten Stellenausschreibung.

15Sep/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Live-Überträgung einer Vorlesung der Freien Universität Berlin nach Mexiko, dem Preis der Gesellschaft für Informatik für die besten studentischen Abschlussarbeiten und dem Projekt zur Interkulturellen Integration durch E-Learning an der Hochschule Ostfalia.

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Freie Universität Berlin veranstaltet E-Vorlesung mit Universität in Mexiko

Zum ersten Mal hat das Institut für Informatik der Freien Universität Berlin eine Vorlesung per Videokonferenz nach Mexiko übertragen. Im Rahmen des Mexiko-Deutschland-Jahres wurde die Vorlesung „Maschinelles Lernen“ von Professor Dr. Raúl Rojas live mit der Universität von Guadalajara geteilt. Studierende können sich die E-Vorlesung sowohl in Deutschland als auch in Mexiko für ihr Studium anrechnen lassen. Ziel der Kooperation sei es, das Interesse mexikanischer Studierender an einem Auslandsstudium in Deutschland zu fördern. Ab Herbst 2016 soll es weitere bilaterale E-Seminare und E-Vorlesungen in Zusammenarbeit mit rund zehn mexikanischen Universitäten geben.
Quelle:
fu-berlin.de

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Gesellschaft für Informatik schreibt Preis für die besten studentischen Abschlussarbeiten im Bereich E-Learning aus

Die Gesellschaft für Informatik zeichnete in diesen Tagen zwei Studierende mit dem Preis für die besten studentischen Abschlussarbeiten im Bereich E-Learning aus. Auf der E-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI) in Potsdam vom 11. bis zum 14. September erhielten Peyman Toreini (RWTH) für seinen Beitrag für die Verbesserung von Empfehlungssystemen durch Verwendung von Social Network Analysis und Julia Nölker (Universität Kassel) für die Entwicklung eines Leitfadens für kultursensitives E-Learning die Prämie. Nun schreibt die GI bereits den Preis für die besten Bachelor- und Masterarbeiten im Bereich E-Learning für das kommende Jahr aus. Betreuende Wissenschaftler können die Abschlussarbeiten ihrer Studierenden noch bis zum 1. Dezember 2016 nominieren. Die Verleihung findet während der DeLFI Tagung vom 5. bis zum 8. September 2017 in Leipzig statt.
Quelle: fg-elearning.gi.de

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Interkulturelle Integration via E-Learning an der Ostfalia Hochschule geht in die zweite Runde

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften bietet ab September bereits im zweiten Projektsemester ein unabhängiges und kostenloses Weiterbildungsangebot für die interkulturelle Integration von Migranten und Geflüchteten in Deutschland an. In über 70 Online-Vorlesungen werden den Teilnehmenden Themen wie Asyl- und Arbeitsrecht, Sprachförderung, Kulturbegriffe, die Eingliederung von Flüchtlingen in Unternehmen und der Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen näher gebracht. Die Initiative richtet sich sowohl an Geflüchtete, als auch Akteure/innen im öffentlichen Dienst, in Organisationen, bei freien Trägern und an freiwillige und hauptamtliche Flüchtlingshelfer/innen. Unterstützt wird das Projekt u.a. auch von der Oncampus GmbH der Hochschule Lübeck.
Quelle:
interkulturelleintegration.de

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Universität St. Gallen bloggt zu Adaptiven Lernsystemen

Das Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen hat in seinem Blog einen Beitrag zur Digitalisierung von Lernen veröffentlicht und gibt darin u.a. einen Überblick zu adaptiven bzw. intelligenten Lernsystemen (ALS/ITS). Autor Christoph Meier stellt sich die Frage, inwieweit solche Lernplattformen gute Betreuungsverhältnisse zwischen Lehrpersonen und Studierenden an Hochschulen gewährleisten können. Die Lernsysteme berücksichtigen die individuellen Interessen der Lernenden, sowie die Präferenzen im Hinblick auf Lernstile und Lernbedürfnisse und sollen so die Fähigkeit von menschlichen Tutoren nachahmen. Laut Meier gab es diesbezüglich in den letzten Jahren viele Fortschritte. Dennoch bestehe auch im Hochschulbereich noch Verbesserungspotenzial.
Quelle: www.scil-blog.ch

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Stifterverband startet Fellow-Programm „Freies Wissen“

In Kooperation mit Wikimedia Deutschland hat der Stifterverband das Fellow-Programm „Freies Wissen – Wissenschaft offen gestalten“ gestartet. Insgesamt zehn Doktoranden, Post-Docs und Juniorprofessoren wurden von einer Jury für ein Stipendium ausgewählt. Das Programm soll es den Wissenschaftlern ermöglichen ihre Forschungsdaten und –ergebnisse mit Hilfe des Internets für andere zugänglich zu machen und transparent zu gestalten. Sechs Monate lang werden die Fellows von fünf Mentor/innen betreut. Im Verlauf des Programms sollen die Teilnehmenden offene Methoden, Technologien sowie Verfahren zur Qualitätssicherung kennenlernen und sich mit Themen wie Freie Lizenzierung, Offenes Publizieren und Offene Materialien (Open Educational Resources, OER) auseinandersetzen.
Quelle: stifterverband.org

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Universität Frankfurt lädt zu Tagung über Management von E-Learning-Projekten ein

Die Zentrale E-Learning-Einrichtung „studiumdigitale“ der Goethe-Universität Frankfurt, veranstaltet am 3. November diesen Jahres die Tagung „Herbstimpulse 2016“ zum Umgang mit E-Learning-Projekten. Anhand von Vorträgen zu Themen wie „Digitalisierung in der Lehre: vom Experiment zur Routine“ und „E-Learning Projekte managen im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessensgruppen“ sollen die Herausforderungen und digitalen Grenzen von E-Learning-Projekten erläutert werden. Interessierte können sich online anmelden.
Quelle:
blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de

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14Sep/16

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für OER Projekt gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine medienaffine Person mit praktischen Erfahrungen in der Erwachsenen- und Weiterbildung und Kenntnissen im Themenfeld OER. Die Stelle (0,7 Stelle, TV-L 13) ist auf 2 Jahre befristet.

Über das Projekt: Im Rahmen eines Projekts des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) wird ein Web-Auftritt zum Thema freie Bildungsmaterialien/Open Educational Resources (OER) erstellt. Hierzu sollen seitens des DIE Bedarfe und Nutzungsweisen von Erwachsenenbildnern erhoben und Handreichungen erstellt werden, die die Nutzung und Verbreitung freier Bildungsmaterialien stärken.

Aufgaben

  • Entwicklung von Expertise zum OER-Einsatz in der Erwachsenen- und Weiterbildung, insbesondere Ermittlung subjektiv wahrgenommener Chancen und Hindernisse im Umgang mit OER bei Weiterbildungsakteuren, um daraus Informations- und Qualifizierungs-bedarfe abzuleiten
  • Aktive Verbreitung von Handlungswissen über die Nutzbarkeit von OER – etwa in anerkannten Fachpublikationen und im Portal wb-web, u.a. Erstellung einer Fachbibliografie, Fachartikel, Blogbeiträge
  • Identifizierung und Verbreitung von Best Practices aus parallel durchgeführten OER-Projekten
  • Mobilisierung des Feldes Erwachsenen- und Weiterbildung, u.a. durch Präsentationen auf Fachtagungen, die Durchführung von Workshops und Initiierung von Austausch und Vernetzung zu OER

Profil

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Diplom) in den Erziehungswissenschaften, möglichst im Fachgebiet Erwachsenen- bzw. Weiterbildung
  • Bewerber/innen eignen sich für diese vielseitige Stelle, wenn sie nicht nur am Fachdiskurs über Lernmedien mitwirken können, sondern auch geeignete Formen des Wissenstransfers in die Praxis beherrschen.
  • Freude am verständlichen Schreiben, kommunikative Kompetenzen

Befristung: Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet
Bewerbungsschluss: 30.09.2016
Bewerbung
an: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung e.V. (DIE) – Personalabteilung Frau Bürger, Heinemannstr. 12-14, 53175 Bonn, personalabteilung@die-bonn.de.
Kontakt für weitere Informationnen: Regina Kahle, Rufnummer 0228 3294-122

Die vollständige Stellenausschreibung kann auf der DIE Webseite abgerufen werden.

 

Bildquelle aus Facebook: Sir James, Bonn Kreuzbauten 20110208, CC BY-SA 3.0

 

13Sep/16

Welttag der Alphabetisierung

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Am 8. September war Weltalphabetisierungstag. Dieser Tag wurde von der UNESCO im Anschluss an die Weltkonferenz zur Beseitigung des Analphabetentums im September 1965 in Teheran ins Leben gerufen und am 8. September 1966 erstmals begangen. Im Hochschulkontext erscheint die Frage nach Analphabetismus grotesk. Ein genauerer Blick auf das darunterliegende Konzept und die Entwicklung des Begriffes, zeigt aber die Relevanz des Themas auch für den Hochschulbereich.

Die UNESCO unterscheidet zwischen primärem, sekundärem und funktionalem Analphabetismus. Primärer Analphabetismus liegt vor, wenn eine Person nie Lese- und Schreibkenntnisse erworben hat. Sekundärer Analphabetismus heißt, dass das einmal Erlernte wieder vergessen wurde. Beim funktionalem Analphabetismus sind die Kenntnisse niedriger als im Alltag erforderlich: Betroffene können zwar einzelne Sätze lesen oder schreiben, aber keine zusammenhängenden Texte, auch wenn diese kurz sind.

Analphabetismus und seine Bedeutung im Kontext der (Hoch)Schulbildung

Der Bundesverband Analphabetismus geht davon aus, dass in Deutschland etwa 7,5 Millionen Menschen von funktionalem Analphabetismus betroffen sind. Für betroffene Eltern mit Kindern im Schulalter bedeutet das, dass Dinge, wie den Elternbrief zu Schulbeginn zu lesen, die Teilnahme des Kindes an Ferienaktivitäten zu bestätigen oder den Kindern bei Hausaufgaben zu helfen, keine Selbstverständlichkeiten sind – was wiederum die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften erschwert.

Für viele Lehrerinnen und Lehrer bedeutet den Umgang mit Eltern, die funktionale Analphabeten sind, eine neue Situation die viel Fingerspitzengefühl erfordert. Denn aus Angst und Scham, sich als Analphabeten offenbaren zu müssen, trauen sich nur wenige, aktiv Hilfe zu suchen. Darüber hinaus könnte unvorsichtiges Handeln Schulkinder eher stigmatisieren, anstatt ein Bewusstsein für Auswege zu schaffen.

Ähnlichen Schwierigkeiten begegnen Lehrkräfte im Umgang mit Schulkindern mit Migrationshintergrund. Dass durch Flucht und Migration Menschen mit anderen Muttersprachen nach Deutschland kommen, die den komplexen Strukturen der deutschen Sprache ebenfalls nicht gewachsen sind, ist kein neues Phänomen. Somit entsteht eine weitere Form des Analphabetismus, bei dem Lese- und Schreibdefizite nur im Zusammenhang mit einer bestimmten Sprache entstehen.

Bundesweit hat etwa jedes dritte Schulkind einen Migrationshintergrund. Doch Lehrkräfte in Deutschland lernen oft nicht, wie sie auf kulturelle und sprachliche Unterschiede im Klassenzimmer angemessen reagieren können. Einer gemeinsamen Studie des Mercator Instituts und des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) zufolge, lernen nur in fünf Bundesländern alle angehenden Lehrkräfte systematisch den Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt. Sie stellte auch heraus, dass es zu wenige wirksame Qualifizierungsangebote gibt und, dass Fortbildungen oft zu kurz und zu praxisfern sind. Schließlich wird in der Studie empfohlen, einen kompetenten Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen als ein zentrales Lernziel für alle Lehrkräfte und die Lehrerbildung zu verankern.

Im Laufe der Jahre hat sich das Konzept der Alphabetisierung weiterentwickelt. Das ursprüngliche Konzept, welches sich auf grundlegende Lesefähigkeiten, Schreiben und Rechnen beschränkt, ist immer noch weit verbreitet. Es sind aber auch neue Formen des Verständnisses von „Analphabetismus“ entstanden, um den unterschiedlichen Lernbedürfnissen von Menschen in globalisierten Gesellschaften gerecht zu werden.

Ein Beispiel dafür ist die zunehmende Digitalisierung in der Gesellschaft und an Hochschulen sowie die rasante Entwicklung bei den Kommunikationstechnologien, die den Umgang mit digitalen Medien als Basisgrundlage zur Teilhabe (nicht nur) an Hochschulbildung erfordert. Auch wenn Medienkompetenz selten als Voraussetzung zur Studienaufnahme gefordert wird, bedarf die Einführung neuer Lehrformate (und neuer Begriffe) wie Massive Open Online Courses (MOOCs), Small Private Online Courses (SPOCs), Blended Learning oder Flipped Classroom einer ausführlichen Vorbereitung sowohl bei Studienanfängern als auch im Bereich „Lebenslanges Lernen“. Ziel ist es in diesem Fall, eventuellem „digitalen Analphabetismus“ vorzubeugen.

Die Frage nach Analphabetismus im Hochschulkontext kann auch im Zusammenhang mit funktionalen Analphabeten bei Eltern und Studierenden mit Migrationshintergrund gestellt werden. Die Frage, ob es Analphabetismus unter Studierenden an deutschen Hochschulen gibt, klingt zunächst paradox. Stellen nicht Lese-, Rechnen und Schreibkompetenzen unabdingbare Voraussetzungen für den Zugang zu deutschen Hochschulen dar?

Im Rahmen des CHE Hochschulrankings wurden Professorinnen und Professoren aus 32 Fächern gefragt, welche Voraussetzungen und Fähigkeiten Studieninteressierte ihrer Meinung nach für ein Studium im jeweiligen Fach mitbringen sollten. Nur Professorinnen und Professoren aus 11 Fächern nannten Sprachkompetenz, Ausdrucksfähigkeit (inklusive Lese- und Schreibkompetenz, Textverständnis sowie Freude am Lesen) als Voraussetzung. Gute Deutschkenntnisse setzten danach nur Lehrende der Fächer Germanistik und Jura (2 von 32 Fächern) voraus.

Umso verwunderlicher ist die Feststellung, dass schwache Sprachkompetenzen, Schwierigkeiten mit (wissenschaftlichem) Schreiben sowie mangelhafte Kenntnisse in Mathematik zu den zentralen Hürden der Teilhabe an hochschulischer Bildung zählen. Schwierigkeiten, die Studierende beim Schreiben von Hausarbeiten bzw. Prüfungen und beim Halten von Referaten haben, vor allem Lese- und Schreibschwächen, werden oft über viele Semester bis zum endgültigen Studienabbruch gut kaschiert.

Lessons Learned?

Das Problem erkennen und sich auf langfristige Strategien einstellen: Mit dem Welttag der Alphabetisierung 2016 werden auch nach 50 Jahre noch Engagement und Anstrengungen auf nationaler sowie internationaler Ebene vorgenommen, um die Alphabetisierungsraten weltweit zu verbessern: Nur langfristiges Engagement und politische Verpflichtungen bringen fassbare Änderungen im Bildungsbereich.

Innovative Strategien zum Lehren/Lernen kontinuierlich entwickeln: 2013 beging die UNESCO den Weltalphabetisierungstag unter dem Motto „Literacies for the 21st century“ und deutete dabei an, dass andere Formen des Verständnisses von „Analphabetismus“ entstanden sind, deren Herausforderungen auch zeitgemäß begegnet werden sollte. Die wachsende digitale Wissensvermittlung hat das Potenzial, das Lehren und Lernen zu bereichern und den heutigen Herausforderungen im Bereich Bildung erfolgreich zu begegnen.

In Lehrer/innen investieren: Aus dem Bilanzheft 2000-2015 heben die Verfasser Investitionen in die schulische Bildung als unerlässlich hervor und empfehlen die Verfügbarkeit und den Einsatz von qualifizierten und motivierten Lehrkräften zu verbessern. Außerdem gelte es durch die Entschlossenheit politischer Entscheidungsträger/innen die Lehrkräfteausbildung zu verbessern, gute Lehrer/innen anzuwerben und zu halten. An allen Schulen sollte für ein ausgewogenes Schüler-Lehrer-Verhältnis gesorgt sein und es sollten Anreize in Form von angemessenen Gehältern geboten werden, um attraktive berufliche Laufbahnen zu ermöglichen.

09Sep/16

Medientechniker/in und Medieninformatiker/in in München gesucht

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München wird Verstärkung gesucht. Zwei befristete Teilzeitstellen im Bereich E-Learning sind zu besetzen.

Medientechniker/in (Teilzeit: 20,05 Std./Wo)

Das E-Learning Center der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München sucht einen/e Medientechniker/in mit fundierten Kenntnissen in aktuellen Video-Technologien sowie Erfahrung und Freude am Verfassen von technischen Texten und Anleitungen in einwandfreiem Deutsch.

Zu den Aufgaben gehören die technische Konfiguration des Streamingservers bis hin zum Livebetrieb, die Mitarbeit bei Anpassungen des Datenschutzes an rechtliche Rahmenbedingungen, die Erstellung von Informationsmaterialien, die Beratung von Lehrenden sowie neuen Zielgruppen beim Einsatz und Umgang mit dem Streamingserver in Einzelberatung und Workshops.

Kennziffer: P-19-16
Befristung: 1 Jahre befristeter Arbeitsvertrag
Vergütung: Entgeltgruppe 9 TV-L
Bewerbungsfrist: 16.09.2016
Bewerberhotline: 089/1265-4845

Medieninformatiker/in (Teilzeit: 28,07 Std./Wo.)

Im Rahmen des Projektes „Für die Zukunft gerüstet (ZUG II)“ wird ein/e Medieninformatiker/in zur Programmierung großer PHP Systeme, der Betreuung und Weiterentwicklung von E-Learning-Plattformen und Unterstützung des Teams des E-Learning-Centers gesucht. Ausgeprägte Erfahrung in der Programmierung aktueller Web-Technologien (HTML5, JavaScript, CSS etc.) und Erfahrung im Umgang mit Learning Management Systemen (bevorzugt Moodle) und/oder Content-Management-Systemen sind gefragt.

Kennziffer: P-17-16
Befristung: bis zum 31.12.2020
Vergütung: je nach persönlicher Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 11 des TV-L
Bewerbungsfrist: 29.09.2016
Bewerberhotline: 089/1265-4845

Weitere Informationen zu den Stellen entnehmen Sie bitte folgender Links der Webseite der Hochschule für angewandte Wissenschaften München:

Bildquelle aus Facebook: Gerhard Blank, München ansicht von oben, CC BY-SA 3.0  

07Sep/16

News aus den Hochschulen

Quelle: e-teaching.org-Blog Autor: e-teaching.org-Blog

Diese Woche u.a. mit der Plattform „Digitale Hochschule NRW“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, dem Online-Portal videofallarbeit.de der Universität Tübingen und dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) sowie dem überarbeiteten Mahara-Handbuch der Hochschule München.

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Digitale Hochschule NRW: neue Plattform für Digitalisierung an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hat die neue Plattform „Digitale Hochschule NRW“ gestartet. Das Vorhaben wurde im Arbeitskreis zur Datenverarbeitungsinfrastruktur der Hochschulen in NRW (DV-ISA) entwickelt und soll die Digitalisierungsaktivitäten des Landes bündeln und den Hochschulen eine Kooperationsplattform bieten. Die Digitalisierung soll in den Bereichen Lehre, Forschung sowie Infrastruktur hochschulübergreifend vorangetrieben werden. Zur Vorstandsvorsitzenden der Digitalen Hochschule NRW wurde Professorin Ada Pellert, Rektorin der FernUniversität Hagen, gewählt.
Quelle:
land.nrw

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Wissenschaftler der Universität Tübingen und des DIE berichten vom Nutzen der Videofallarbeit zur Verbesserung der Lehre

Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und der Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung der Eberhard Karls-Universität Tübingen befinden sich momentan auf Deutschland-Reise, um Kursleitende und Trainer bei ihren Lehraktivitäten zu beobachten. Dabei begleiten sie die Lehrenden filmisch und stellen das Material auf dem Online-Portal videofallarbeit.de zur Verfügung. Die aufgezeichneten Lehr-Lernsituationen sollen zur Verbesserung der Lehre und für die Qualifizierung von Lehrenden im Bildungsbereich eingesetzt werden. Lehrende haben die Möglichkeit, online auf das Fall-Laboratorium zuzugreifen und gleichzeitig Informationen über theoretische Modelle zu erhalten, die bei der Aufarbeitung von Situationen hilfreich sind.
Quelle:
wb-web.de

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Hochschule München aktualisiert Mahara-Handbuch

Das E-Learning Center (ELC) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München hat die semesterfreie Zeit genutzt und das selbstverfasste Handbuch für die E-Portfolio-Plattform Mahara aktualisiert. Mahara kombiniert als Open-Source-Software die Erstellung von E-Portfolios mit sozialen Netzwerken und kooperativen Elementen. Das Handbuch erklärt die unterschiedlichen Bereiche und Funktionen des E-Portfolios und hilft dabei die digitale Sammlung von Lehr- und Studieninhalten zu verwalten. Das E-Learning Center der Hochschule München steht Studierenden beim Einsatz mediengestützter Werkzeuge zur Seite und klärt Fragen zum Thema E-Learning.
Quelle:
mahara.hm.edu

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Jahrestagung der Association for Learning Technology findet derzeit an der Universität Warwick statt

In diesen Tagen kommen Interessierte aus aller Welt zusammen, um sich auf der jährlichen Tagung der Association for Learning Technology  (ALT) an der Universität Warwick in England dem Thema Bildungstechnologien zu widmen. Unter dem Motto „Connect, Collaborate, Create“ werden Aspekte wie die Analyse von lernergenerierten Daten, die Zusammenarbeit in offenen Bildungskontexten und neue Lehr-, Lern- und Prüfungsarrangements betrachtet. Die ALT-C (#altc) gilt als internationale Austausch-Plattform zu Forschung, Praxis und Strategien von Bildungstechnologien und setzt sich für deren sinnvolle Nutzung ein.
Quelle:
altc.alt.ac.uk

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Blog der FH St. Pölten resümiert Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft

Vom 29. August bis zum 1. September 2016 veranstalteten die Universität Innsbruck und das Forum Neue Medien Austria die jährliche Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft für Lehrende und weitere Akteure aus dem Bereich E-Learning. Christian Freisleben-Teutscher vom Service- und Kompetenzzentrum für Innovatives Lehren und Lernen (SKILL) der Fachhochschule St. Pölten zieht in einem Blogbeitrag eine persönliche Bilanz zur Konferenz. Er nimmt Stellung zu verschiedenen Workshops, Keynotes, sowie dem Educamp, stellt dazu interessante Links bereit und beschreibt seine Erfahrungen mit dialogorientierten Formaten wie Flipped-Conference-Sessions und Knowledge-Cafés. Zudem ruft er im Blog zur Mitarbeit an einem Paper zur „Konferenz als Lernform“ auf.
Quelle:
skill.fhstp.ac.at

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Studie der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn: Digitalisierung bleibt im Fernstudium noch hinter den Erwartungen zurück

Eine deutschlandweite Online-Umfrage der Internationalen Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) hat ergeben, dass der Einfluss der Digitalisierung auf das Fernstudium in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. Die Studie stellte fest, dass Studierende aufgrund der eigenen Nutzung mobiler Endgeräte immer höhere Ansprüche an ihr Studium stellen, insbesondere an das digitale Lernangebot. Das wichtigste Lernformat stellen mit 94% die Online-Selbsttests dar, gefolgt von digitalen Studienbriefen, Online-Vorlesungen und E-Klausuren. Viele Hochschulen haben jedoch gerade im Bereich von Online-Klausuren, Lern-Apps und optimierten Studienbriefen für digitale Endgeräte noch Verbesserungsbedarf.
Quelle:
checkpoint-elearning.de

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